Kein Strom mehr da: Und was jetzt?

Ich komme erst jetzt dazu, aber ich will euch heute von einem eher ungewöhnlichen Morgen berichten.

Ein fast normaler Morgen

Ein fast normaler Morgen irgendwo in Norddeutschland. Eine Bloggerin wacht um halb 8 auf und ihr erster Blick geht zum Wecker. Er zeigt an … richtig nichts! Was nichts? Das kann doch nicht sein. Die Bloggerin fragt sich ob sie noch im Halbschlaf ist und versucht die Lampe am Nachttisch anzumachen, aber die geht auch nicht. Träumt die Bloggerin etwa noch? Nein, sie ist wach. Also muss der Strom weg sein. Kann schon mal passieren, denkt sie.

Dann geht sie im Dunkeln durch ihr Zimmer zur Tür. Die Strecke ist Gott sei Dank nicht so weit und sie kennt sich gut aus. Licht hatte sie ausser das Nachtlicht nicht am Bett. Das Handy lag auf dem Schreibtisch. Jedenfalls geht die Bloggerin in die Küche, wo sie schon ihre Mutter, ihre Schwester und die Kinder ihrer Schwester antrifft. Außerdem ist ihre Tante von gegenüber da. Die Bloggerin fragt nach wegen dem Strom.
Dabei stellt sie fest, dass auch ihre Tante keinen Strom hat. Was? Ist also nicht nur ihr zu Hause betroffen? Ihre Tante muss arbeiten und deswegen geht ihre Mutter mit ihr mit um sich zeigen zu lassen was sie machen muss, wenn der Strom wieder an ist.
Es wird sich natürlich gefragt wie lange das ganze dauern soll. Offenbar war ja das Dorf betroffen. Und was war mit den Kühlwaren in der Kühltruhe, wenn es länger dauern sollte?
Auch eine andere aus dem Dorf kam schon vorbei und fragte was los sei. Die wollten mit dem Auto weg, aber das hatte ein elektronisches Garagentor. Konnte allerdings anders geöffnet werden.
Letzendlich wird der Strom nach einer halben Stunde überbrückt. Gott sei Dank. Ein Aufatmen.
Kaum war der Strom wieder da klingelte das Telefon. Eine andere Tante der Bloggerin aus dem Nachbarort hatte auch keinen Strom. Was? Gleich zwei Dörfer waren betroffen? Wie kann das sein?
Nach und nach erfuhr die Bloggerin was geschehen war. Eine Hauptstromleitung sei defekt. Es sei was großflächierges. Offenbar waren einge Dörfer in der Umgebung betroffen. Der Fehler wurde irgendwann gefunden, aber ob es Folgeschäden gäbe wisse man nicht und vielleicht müssten sie da noch mal dran.
Das dumme ist, dass in der Kleinstadt Maschinen bei einer Firma mit Strom gekühlt wurden. Die Maschinen wurden heiß und es kam zu einem Brand in der Firma.
Interessant ist auch, dass die Bloggerin erfuhr, dass der Zugang der Hauptstromleitung im Dorf auf dem Spielplatz lag direkt unter dem Sandkasten. Das heißt der komplette Sandkasten wurde weggemacht und die Stromleitung freigelegt. Mehr wurde aber auch noch nicht gemacht.
Strom ist wieder da. Vorerst. Unwissend ist, ob er noch mal ausfallen wird. Wird immer noch überbrückt oder läuft alles über normalen Strom? Wurde der Fehler nur gefunden oder auch schon behoben?

Wo sie nun wieder stromlos war und das komplett merkte die Bloggerrin erst mal wieder was da alles mit dranhängt. In einem Haus? Okay, kann passieren. In einem Dorf vielleicht auch noch? Aber großflächiger? In der heutigen Zeit fast unmöglich. Kein Wasserkocher, kein Toaster, elektronische Jalousien, Manche haben einen totalen Hightechhaushalt, elektronische Hilfsmittel für welche, die anders nicht mehr alleine zurecht kommen würden, Kühltruhen mit Lebensmittel, gekühlte Maschinen, An Supermärkte denken wir lieber erst gar nicht und weiter will die Bloggerin momentan auch nicht gehen.

Ein Leben ohne Strom ist heute kaum noch vorzustellen. Könntet ihr euch ein Leben ohne Strom vorstellen? Oder einen Tag ohne Strom um es nicht ganz so krass zu machen? Wie würde das aussehen? Gab es bei euch vielleicht auch schon mal größere schwerwiegendere Stromausfälle?

Berichtet mir davon. Erzählt mir eure Geschichten.

Eure Bloggerin

Und an dieser Stelle möchte die Bloggerin weiter gehen zum Abend.

Am selben Tag wird die TV-Serie der Bloggerin unterbrochen und es wird berichtet, was in Dortmund mit dem Fußballerbuss passierte. Dortmund. Da war die Bloggerin doch schon selber. Explosionen? Unmöglich! Da fragt sich die Bloggerin doch, was mit unserer Welt geschehen ist.

Natürlich gab es mittlerweile schon an sehr vielen Orten Anschläge, aber Dortmund wiegt irgendwie noch mal extra schwer, weil es im eigenen Bundesland ist. Das fand die Bloggerin schon heftig. Wobei das ja mehr oder weniger noch mal gut ausgegangen sind und bis auf der eine Fußballer mit einer leichten Verletzung nur mit einem Schock davon gekommen sind, aber trotzdem ist es heftig. Dortmund Explosionen? Der Terror scheint immer näher zu kommen.

Und an dieser Stelle möchte die Bloggerin, dass wir einen kurzen Moment an die Anschläge in Dortmund und deren Folgen denken. Vielleicht auch an die Menschen, die es miterlebten.

Und an dieser Stelle hört die Bloggerin nun wirklich auf zu erzählen. Denn es war einfach nur ein ungewönlicher Tag kurz vor Ostern und die Bloggerin möchte jetzt noch etwas in ihrem genauso ungewöhnlichen Fantasybuch versinken.

Also gute Nacht und schlaft gut.

Eure Bloggerin.

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2 Gedanken zu “Kein Strom mehr da: Und was jetzt?

  1. Wir waren nur mal eine Stunde ohne Strom im Winter – da hatten wir noch Ölheizung die elektrisch das Öl hochpumpte. Das wurde verdammt kalt. Das ist schon bitter, ohne Strom geht gar nichts. Wir haben noch einen Campingplatz der mit Solar bedient wird. Aber im Herbst ist der Strom schnell aufgebraucht. Also Kerzen raus und dann – ins Bett. Man ist ganz schön abhängig davon.
    Das mit dem BVB ist echt der Hammer. Mein Mann hat gerade gelesen, dass es tatsächlich ein Terrorakt war. Unfassbar. Wo soll das hinführen??

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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