Nichts konnte den Fluch brechen, außer warten. Und erst recht kein Fremder, der behauptete, ein Prinz zu sein und nicht mal wusste, dass man Prinzessinnen nur küsste, wenn sie wach waren.

Story: 1 +

Aurora erwacht nach etwa 100 Jahren Schlaf. In ihrem Zimer ist ein fremder Junge, der sie offenbar geküsst hat. Was ist hier los? Aurora findet schnell heraus, das die Welt wie sie sie aknnte sich verändert hat und jetzt werden Erwartungen an sie gestellt. Doch ist sie bereit so zu leben?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Aurora: 1 +

Sie hat es bestimmt nicht leicht gehabt, aber ich mag sie trotz kleineren Schwächen, die mir am Charakter nicht so gefallen. Manchmal ist sie doch furchtbar naiv und ich versteh sie nicht immer. Aber oft kann ich sie schon nachvollziehen. Ich hätte nicht alles so getan wie sie, aber sie ist ein angenehmer Charakter.

Rodric: 1 +

Besonders am Anfang fand ich ihn sehr süß, aber allgemein hätte man mehr aus ihm machen können. Durch Auroras Meinung und teilweise auch wegen seiner passiven Art und dass er sich selten für etwas einsetzte sondern fast immer vor seinen Eltern genau so kuschte wie alle anderen fiel es mir schwer mit ihm wirklich warm zu werden. Manche Gedankengänge konnte ich auch nicht so richtig ernst nehmen. Aber am Ende fand ich ihn noch mal ganz gut und eigentlich war er schon schnuckelig. Ich denke, aber dass mehr in ihm gesteckt hätte.

Tristan: 1 +

Er ging am Anfang mitten ins Herz und teilweise war er echt toll. Dann fiel es mir auch bei ihm nicht ganz leicht warm mit ihm zu werden und er wurde sowieso recht übergangen. Teilweise lag das auch an Aurora, aber teilweise ebenfalls auch an ihm selbst. Das fand ich sehr schade, denn er hatte sehr viel Potential, dass dann aber überwiegend verpuffte, weil es nicht weiterverfolgt wurde.

Finnegan: 1 +

Ihn mochte ich eigentlich sehr gern. Deswegen verstand ich auch Auroras abneigende Haltung gegenüber ihn nicht ganz. Er war ein interessanter Charakter, der das Buch mal etwas auffrischte. Das mit den Karten fand ich auch toll.

Iris: 3 –

Sue war mir überwiegend unangenehm. Ihre herrische, bestimmende, unsensible Art konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Königin hin oder her. Besonders unsensibel war sie halt. Und gegen Ende wurde sie mir auch noch mal richtig unsymapatisch. Vielleicht sogar etwas unglaubwürdig. Die meiste Zeit hat es nicht wirklich gestört, aber gegen Ende schon.

John: 3 –

Er war auch unangenehm, aber auf eine andere Weise als Iris. Und nebenbei war er auch noch sehr grausam. Teilweise war er sogar schlimmer als Iris, auch wenn er weniger präsent war.

Isabelle: 1 +

Die fand ich sehr süß. Deswegen fand ich es am Ende auch nicht so gut. Aber sonst war sie toll.

Betsy: 1

So richtig was konnte ich nicht mit ihr anfangen. Ihre ganze abweisende Art und das Kuschen vor der Königin fand ich nicht so gut. Dabei wirkte sie am Anfang sympatisch.

Distel: 1 +

Theoretisch fand ich sie super, aber ich habe so einen Verdacht, was es mit ihr auf sich hat. Das fänd ich nicht so toll.

Celestine: 1 –

Wirkte ebenfalls unangenehm, aber auch interessant. Sie kam nicht so oft vor.

Trudy: 1 +

Die mochte ich auch. Sie meinte es ja nur gut.

Die Wachen und Angestellten: 1 –

Wirkten sehr höflich, aber niemand schien den Befehl der Könige anzuzweifeln und alle kuschten vor ihnen. Das fand ich nicht so gut.

Generell hatte ich Schwierigkeiten as Alter von zum Beispiel Finnegan oder Isabelle einzuschätzen. Es gab Anhaltspunkte, aber nichts Konkretes. Die Anhaltspunkte passten aber nicht ganz in mein Bild von den Personen.

Liebesgeschichte/Pärchen: 1

Konnten mich leider nicht überzeugen. Am Anfang fand ich Tristan und Aurora total süß zusammen, aber dann kam da irgendwie gar nichts mehr. Das fand ich schade. Es war fast als würde sich das Blatt noch mal um 180 Grad wenden und die Autorin hätte entschieden, dass sie eigentlich doch keine richtige Liebesgeschichte in ihrem Buch wollte. Da fehlte mir einfach was.

Erzählperspektive: 1

Die Geschichte wird von Aurora erzählt, was ich überwiegend mag, aber teilweise konnte es mich nicht ganz überzeugen.

Besondere Ideen: 1 ++

Das ist für mich ein klarer Pluspunkt. Richtig toll find ich wie wichtig Bücher in diesem Buch genommen werden. Gerade auch für Aurora, sodass es immer ein Thema bleibt.

Was ich auch toll fand war, dass diese Welt auch wirklich märchenhaft war. Bei vielen neuen Märchenversionen sind die Welten zwar mit Märchenelementen versehen, aber doch recht neu oder ganz eine eingene Welt. Diese hier ist auch eine eigene Welt, aber wirklich märchenhaft. Gerade diese märchenhafte Atmosphäre mochte ich sehr.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war schon da, aber manchmal fehlte er auch ein bisschen. Da hätte einfach noch etwas mehr kommen können.

Parralelen: 1 +

Die kann ich von Märchenwelten nehmen. Natürlich war ganz viel Dornröschen drin. Nur anders. Ein bisschen erinnerte es mich manchmal auch an Schneewittchen oder Aschenputtel. Die Mischung mochte ich ganz gern.

Störfaktor: 1

Das war teilweise die mangelnde Liebesgeschichte, die mir fehlte. Dann, dass ich einige Charaktere nicht ganz nachvollziehen konnte. Besonders die Hauptcharaktere. Und in der Mitte hatte es ein paar Längen, weil die Geschichte sich etwas im Kreis drehte und nicht wirklich vorwärts kam. Allerdings passten all diese Dinge irgendwie zur Geschichte, auch wenn sie mir nicht ganz zusagten.

Auflösung: 1

Die fand ich ganz gut am Ende, auch wenn mir der Liebesteil definitiv zu kurz kam. Ich bin auf jeden Fall darauf gespannt wie es weiter geht.

Fazit: 1 +

Ich find gerade diese märchenhafte Welt so toll. Auch den Märchenmisch und die Neuinterpretation von Dornröschen find ich sehr gelungen.  Wo es noch haperte war ab einem gewissen Zeitpunkt die mangelnde Liebesgschichte und ein wenig auch die pessimistische Art der Charaktere. Da hätte man bestimmt mehr raus machen können. Das fan ich etwas schade. Aber insgesamt war es schon ein Highlight und hat mir gut gefallen.

Bewertung: 4,5/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Lasst euch entführen in eine wirklich märchenhaften Welt. Hier liegen Liebe und Verrat, Freundschaft und Vertrauen eng beieinander und doch ist nichts davon eindeutig. Lest ein märchenhaftes Buch, dass zum Träumen anregt und wo doch nichts so ist wie es scheint. Besonders empfehlen würde ich dieses Buch für Märchenfreunde, aber auch für Fantasyliebhaber. Ihr könnt euch ruhig an das Buch rantrauen. Es beißt nicht.

Lesempfehlung: 5/5 Punkte

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