Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde.

Story: 3 –

Lia flüchtet vor ihrem zu Hause, weil sie einen Prinzen heiraten soll, den sie nicht kennt. Ihre beste Freundin begleitet sie. Sie landen in einem gewöhnlichen Ort und arbeiten dort in einer Schenke. Doch werden sie unentdeckt bleiben können?

Eigene Zusammenfassung:

Charaktere: 2 –

Lia: 1 –

Ich konnte nicht wirklich viel mit ihr anfangen. Sie hatte Anfangs gute Seiten, wo ich das gefühl hatte sie zu verstehen, aber dann war sie einfach nur naiv und hitztig und man merkte wie unerfahren sie war. Sie glaubte gleich fast immer alles, was man ihr erzählte. Zumindest in gewissen Punkten. Ich fand sie eher langweilig und irgendwann auch ein bisschen anstrengend. Sie gab zwar vor anderen helfen und unterstützen zu wollen, aber überwegend dachte sie doch eher an sich selbst. Allgemein war sie mir auch zu blass.

Rafe: 1 –

Ich konnte wenig mit ihm anfangen. Am Anfang fand ich ihn langweilig und blass. Dann hatte ich das Gefühl er hätte mit Kaden die Rollen vertauscht und auch wenn er ab da etwas tiefer ging wurde ich immer noch nicht wirklich warm mit ihm.

Kaden: 1 –

Ähnlich wie mit Rafe. Ich fand ihn ein kleines Stück sympatischer, aber genrell konnte ich wenig mit ihm anfangen und später passte seine Rolle für mich überhaupt nicht ins Bild.

Pauline: 1

Sie wirkte überwiegend sympatisch, war mir aber viel zu blass. Ich konnte auch mit ihr nicht ganz viel anfangen. Sie hätte viel mehr in die Tiefe gehen müssen um mir wirklich sympatisch zu sein. Seltsam fand ich, dass sie einmal ein Kapitel selbst erzählte. Das fand ich auch eher unnötig, weil es eigentlich nichts oberwichtiges war.

Mikael: 1 –

Er kam überhaupt nicht aktiv vor. Es wurde viel über ihn erzählt, aber was wahr war davon erfuhr man eigentlich nicht. Jeder machte sich sein eigenes Bild von ihm, ohne genau zu wissen was eigentlich genau er für einer war.

Walther: 1

Ihn fand ich eigentlich auch noch recht sympatisch, aber teilweise hab ich seine Reaktionen nicht wirklich verstanden, und er war manchmal recht seltsam. Das am Ende mit ihm fand ich unnötig.

Berdi: 1 –

Auch mit ihr konnte ich nur wenige anfangen. Sie wirkte ganz in Orndung, aber oft war sie mir zu grob und mischte sich zu sehr in Angegenheiten von anderen ein. So richtig sympatisch war sie mir höchstens teilweise.

Gwynneth: 1 –

Auch mit ihr konnte ich wenig anfangen. Ihre abneigene Art war mir zuwider. Am Anfang wirkte sie recht sympatisch, aber dann mischte auch sie sich zu sehr ein. Mich hätte noch interessiert was eigentlich ihre Rolle war, aber raus kam das ja leider nicht.

Eden: 1 –

Er war mir eher unsympatisch, aber so viel konnte ich über ihn auch nicht sagen, weil ich seine Geschichte einfach nicht kannte.

Malich: 2 –

Der kam mir ziemlich wiederlich vor. Den hätte ich gar nicht gebraucht. Für mich wirkte es als sei er nur da um Ärger zu machen.

Finch: 1 –

Kann ich nicht viel zu sagen, aber er gehörte eher zu den unsympatischeren Personen.

Dihara: 1

Fand ich noch interessant, aber ganz viel anfangen konnte ich mit ihr auch nichts.

Regan und Bryn: 1

Kamen eigentlich nur namentlich als Lias Brüder rüber, aber ehrlich gesagt konnte ich sie so kaum auseinander halten.

Andere Frauen im Lager: 1

Ich fand sie ganz okay. Besonders Niyata und Reena, aber mir persönlich kamen sie für den Verlauf der Gechichte viel zu unwichtig vor.

Der Gelehrte: 1 –

Ich fand ihn überwiegend unsympatisch und konnte mit seiner Rolle auch nicht wirklich viel anfangen. Ich fand es auch eher seltsam, dass er immer nur „Der Gelehrte“ genannt wurde. Das wirkte so unpersönlich.

Der Komizar: 2 –

Der wirkte auf mich sehr unsmypatisch. Seine Rolle war wohl wichtig, aber so ganz rüber kam das nicht.

Dann gab es noch andere, die namentlich noch genannt wurden oder wo ich die Namen schon wieder vergessen hatte.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 –

Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen, da ich weder mit dem einen noch mit dem anderen was anfangen konnte. Ich tendierte aber mehr zu dem, zu dem Lia nicht tendierte. Was mich hier auch störte war, dass die Gefühle selbst nicht ankamen als über Gefühle gesprochen wurde. Selbst das wirkte eher fachlich und stumpf.

Erzählperspektive: 2 –

Ehrlich gesagt fand ich die ziemlich anstrengend. Das hätte vielleicht geklappt, wenn man die Hinweise in die richtige Richtung gelenkt worden wäre, aber so kam es bei mir überhaupt nicht an und war zeitweise sogar komplett verwirrend.

Überwiegend erzählte Lia, was ich schon ziemlich anstrengend fand. Aber dann wurde noch abgewechselt zwischen Kaden und Rafe und Prinz und Attentäter und ich fand hier wurden die Hinweise in die total falsche Richtung gelgegt, sodass rätseln total überflüssig wurde und man einfach auf die falsche Lösung kommen musste. Das ging praktisch gar nicht anders.

Einmal erzählte auch Pauline ganz kurz, was ich gar nicht so richtig verstanden hab wieso denn jetzt.

Was ich in diesem Bereich auch sehr anstrengend und negativ empfunden habe war der Schreibstil (was höchstwahrscheinlich am Übersetzten lag). Ich habe selten so viele Begriffe gegoogelt wie in diesem Buch. Nicht, weil ich sie alle nicht verstanden hätte (das war nur bei ein paar der Fall. Sondern weil ich wissen wollte, ob es die Begriffe überhaupt gab. Manche hatte ich sogar noch nie gehört. Das waren dann Begriffe wie Skalp (noch nie gehört), vertrauensseelig (sagt doch keiner mehr) oder Verhaltensrepertoire (noch komplizierter gehts nicht). Aber es waren nicht nur die Begriffe über die ich gestolpert bin, sondern auch oft über den Satzbau. Was für mich überhaupt nicht ging war so oft wörtliche Rede in Text zu verpacken.

Das junge Mädchen, dass das Essen gebracht hatte, sagte, es heiße Natiya, und stellte selbst Dutzende von Fragen, die ich zwischen einzelnen Bissen beantwortete.

Solche Satzstellungen kamen häufig vor. Dieses sagte, dass oder ähnliche Verwendungen.

Ich tat wie sie mich gehießen hatte,  und sah Eben mit den Wölfen rangen.

Viel zu komplizierter Satzbau find ich.

Ich bin einfach eher ein Fan von einfachen Schreibstilen. So unkompliziert wie möglich.

Besondere Ideen: 2 –

Tja, was war das eigentlich? Vermutlich die Grundidee dieser Welt und vielleicht auch der ungewöhnliche Erzählstil. Beides empfand ich aber nicht als besonders sondern eher ermüdend.

Rührungsfaktor: 3 –

War bei mir praktisch nicht vorhanden. Die meiste Zeit über war ich doch sehr gelangweilt und fand das Buch einfach zu langgezogen. Manchmal ist eben doch weniger mehr.

Parralelen: 3 –

Würde ich eher zu mittelalterlichen Romanen zählen, aber so ganz passte das hier auch nicht. Es ist einfach ganz anders als das, was ich sonst so kenne. Was nicht schlecht wäre. Der Ansatz ist ja wirklich gut. Aber die Umsetzung muss eben auch stimmen. Ich hatte ja Angst, dass es zu ähnlich zu Ewig Wenn Liebe erwacht war, weil beides sich um Prinzen drehte, aber damit hatte es so überhaupt nichts gemeinsam. Es war einfach komplett anders.

Störfaktor: 4

Hier weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.

Definitiv der Schreibstil (die Übersetzung?). Ich bin definitiv zu oft über Begriffe oder auch ein ganzer Satzbau, den ich so nie geschrieben hätte und auch nicht oft in Büchern lese. Selbst nicht die, wo es ums Mittelalter geht.

Außerdem die Charaktere, mit denen ich überwiegend so gar nichts anfangen konnte.

Die ewigen Längen im Buch, die teilweise einfach nur ermüdend waren.

Die komplette Verwirrung ab einen bestimmten Zeitpunkt, die mir sehr zu schaffen machte. Ich kam dann später mit den Veränderungen klar, aber nur durch ein paar Lesepausen, die ich so eigentlich nicht mache.

Die Welt an sich, weil man einfach so reingeworfen wird und recht komplex/kompliziert ist. Außerdem wirkte es oft als müsse man alles gleich verstehen, ohne große Erklärungen.

Was mich auch störte war, dass ständig die fremde Sprache der Vedaner gesprochen wurde und das auch so aufgeschrieben wurde. Das versteht der Leser doch sowieso nicht. Andeuten hätte auch gereicht. Das hab ich dann auch gar nicht erst gelesen.

Auflösung: 4

Wer Prinz und wer Attentäter ist war für mich komplett verwirrend. Aber im Gegensatz zu anderen Lesern nicht im positiven Sinn sondern im ziemlich negativen Sinn.

Eigentlich gab es auch keine richtige Auflösung, ausser dass auch Lia erfuhr wer Prinz und wer Attentäter war, was wir als Leser aber ja eigentlich schon ab einem gewissen Zeitpunkt wussten. Und das Lia entdeckte was ihre Rolle bei dem ganzen war, aber wahrhaben wollte sie es nicht. Aber viel mehr Erklärungen gab es nicht. Keine wirklichen Erklärungen zu Lias Gaben (oder jedenfalls keine, die mich wirklich erreicht haben) und auch keine Erklärung zu Gwyneth.

Und den Cliffhanger fand ich auch nicht gut. Hätte ich mitgefiebert, hätte der mich doch sehr gestört.

Ich fand dieses Ende fast genauso langweilig wie alles andere, da fast genauso wenig passiert wie im Rest des Buches. Ich habe in einer Rezi gelesen, dass am Ende alles drunter und drüber ging. Das Gefühl hatte ich so gar nicht.

Fazit: 3 –

Kurze Fazit: Dieses Buch war nichts für mich.
Langes Fazit: Diesen Hype kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand dieses Buch überwiegend langweilig. Lange Zeit passierte erst mal gar nichts. Keine Erklärungen, nichts. Die Personen fand ich auch langweilig und überwiegend konnte ich nichts mit ihnen anfangen. Die Welt fand ich zu kompliziert und man sollte immer alles gleich wissen, ohne große Erklärungen.  Die Auflösung wer Prinz und wer Attentäter ist fand ich komplett verwirrend. Es wirkte auf mich als wären die Rollen plötzlich vertauscht worden. Das war für mich ein ziemlich extremer Punkt wo ich erst mal Abstand zum Buch brauchte um wieder reinzukommen.
Am schlimmsten war aber dieser Schreibstil (Übersetzung). Ich bin über so viele Wörter oder Satzbaustellungen gestolpert und habe nie so viel gegooglet wie in diesem Buch.

Meine Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr komplizierte Bücher mögt, könnte dieses hier was für euch sein. Wenn ihr lieber leichte Bücher mögt, lasst besser die Finger davon. Erwartet auch nicht zu viel Fantasy in diesem Buch. Eigentlich kommt in dem Bereich fast gar nichts, was ich auch sehr schade fand.

Leseempfehlung: 2/5 Punkten

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