Meg Cabot – Jenseits

„Nun“, meinte Mr. Smith und lehtne sich nachdenklich zurück. „Nicht oft, natürlich. Aber dann und wann. Ich laufe ihm draußen auf dem Friedhof über den Weg, und wir unterhalten uns ein bisschen. Es ist natürlich nicht immer leicht. Er kann durchaus etwas … wie heißt das noch bei euch jungen Leuten? Ach ja: rumzicken.“
Rumzicken? Dafür, dass er plötzlich aus dem Nichts auftauchte und versuchte, jeden umzubringen, der mich auch nur berührte, schien mir der Ausdruck ein wenig schwach.

Story: 4 –

Pierce fällt in den Pool und stirbt. Danach verändert sich ihr Leben total. Die Leute gehen anders mit ihr um und auch ihre beste Freundin wendet sich von ihr ab. Nach einem Vorfall in der Schule wechselt Pierce an eine Schule auf der Heimatinsel ihrer Mutter und dort fangen ihre Probleme erst richtig an …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 4

Pierce: 4 –

So eine durch und durch unsympatische Person hatte ich bisher selten in meinen Büchern. Sicher gabs viele, die mich nervten oder anderswo störten, aber die meisten hatten durchaus noch gute Seiten an sich. Irgendwo. Nicht Pierce. Pierce war einfach nur schwach. Sie hat nichts begriffen, alles nur negativ gesehen, alle von sich gestoßen und sich absoult dumm, unerfahren und naiv aufgeführt. Oft befand sie sich in Situationen (durch ihr eigenes Verschulden), die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Und dass sie sich an alles und jedem, was gerade passierte die Schuld gab machte es auch nicht gerade besser. Eine durch und durch unsympatische Person. Außerdem ließ sie einfach alles mit sich machen. Egal ob das sinnvoll war oder nicht.

John: 1

Den mochte ich ganz gern, wurde aber von Pierce so negativ gesehen, dass ich kaum mit ihm warm wurde. Ausserdem war er mir einfach teilweise zu heftig drauf. Aber dennoch hatte er viel Potential und man hätte ihn auf jeden Fall besser machen können.

Alex: 1 –

Ich fand ihn zwar nicht absolut unsympatisch, aber wirklich sympatisch war er mir auch nicht. Oft wirkte er sehr unsensibel und fiel seinen Mitmenschen gerne mal in den Rücken und das mochte ich gar nicht. Gut war, dass er nicht alles mitmachte, was anderew wollten und seine Sorge um seinen Dad, aber sonst war er nicht so mein Ding.

Kayla: 1 –

Sie hatte sehr viel Potential was aber nicht wirklich genutzt wurde, weil sie auch zu wenig vorkam. Außerdem fiel auch sie ihren Mitmenschen manchmal in den Rücken. Dennoch versuchte sie meistens Alex oder Pierce aufzumuntern.

Pierce Mutter: 1 –

Sie hatte gute Ansätze und ist wenigstens noch einigermaßen auf Pierce eingegangen, aber dass sie Pierce Vater je liebte konnte ich nicht glauben, nachdem wie sie mit ihm umging und abserviert hat.

Pierce Vater: 1 –

Er war mir nicht sonderlich sympatisch, aber ich konnte ihn zumindest teilweise verstehen. Wie er behandelt wurde war ja auch nicht nett und ob das was ihm zur Last gelegt wurde wirklich verschuldet hat weiß ich auch immer noch nicht.

Pierce Oma: 4 –

Die war mir doch sehr unsympatisch. Sie war so taktlos und überhaupt nicht auf Pierce Wohl bedacht. Aber später klärte es sich auf. Das wunderte mich aber auch gar nicht mehr. Eigentlich war sie mir ziemlich egal.

Chris: 1 +

Den mochte ich eigentlich noch recht gern und ich fand es schade, wie er für böse Zwecke missbraucht wurde.

Tim: 1 (+)

Ihn mochte ich noch ganz gern. Allerdings konnte ich seine Absichten schlecht abschätzen.

Jade: 1 +

Die mochte ich noch ganz gern, auch wenn sie eher nebensächlich war.

Mr. Mueller: 3 –

Ihn fand ich auch nicht sympatisch, aber er war ja auch nur Mittel zum Zweck. Ich fand seine Rolle so furchtbar klischeehaft und konnte das von Anfang an nicht ganz glauben. Das hätte ich echt nicht gebraucht.

Der Juwelier: 4 –

Den fand ich von Anfang an super unsympatisch und sehr dreist. Was über ihn rauskam wunderte mich nicht, aber ich fand es auch unnötig.

Mr. Smith: 1 –

Ich konnte ihm nicht so ganz trauen. Er war ein merkwürdiger Typ. Erst ziemlich unsympatisch, dann doch eher hilfsbereit. So viel konnte ich mit ihm nicht anfangen.

Seth: 1 –

Der war mir am Anfang recht sympatisch und hatte viel Potential, aber das wurde leider nicht genutzt und dass er eine Freundin hatte störte mich auch. Er war mir letztendlich doch eher unsympatisch.

Farah: 2

Die war mir auch eher unsympatisch. Sie wirkte gleich so falsch und ihr plötzlicher Wandel als Seth ihr von Pierce erzählte konnte auch nichts gutes bedeuten.

Nicole: 1 –

Auch sie fand ich nicht so sympatisch. Sie war eher dafür da um Ärger zu machen.

Erzählperspektive: 4 –

Die fand ich wirklich furchtbar. Mal abgesehen, dass ich Pierce, die die Geschichte in der Ich-Form erzählte überhaupt nicht mochte, fand ich diese Rückblicke mitten in einer Szene mehr als verwirrend, sodass ich öfter das Gefühl hatte ich komme nicht mit oder mir fehlt ein Stück. Ausserdem wirkte es auch nicht lebhaft. Auch hier wurde öfter Wörtliche Rede in Text gepackt.

Besondere Ideen: 4

Das war wohl das mit der Unterwelt und den Furien, aber das ist auch nicht mehr neu und da hab ich schon wesentlich bessere Versionen gelesen. Diese hier war mir doch sehr unsympatisch.

Rührungsfaktor: 4 –

Der war so gut wie nicht vorhanden, ausser wenn es manchmal um John ging. Meistens fand ich diesen Teil aber doch ziemlich platt.

Parralelen: 3

Irgenwie musste ich hier an Percy Jackson denken. Furien und Hades (ein bisschen Unterwelt also) kamen auch dort vor. Aber auch wenn ich kein absoluter Fan von Percy Jackson bin, fand ich das dort wesentlich besser umgesetzt.

Störfaktor: 5

Das war fast alles bis auf ein paar Kleinigkeiten. Aber mich konnte hier wirklich nichts begeistern. Besonders gestört haben mich Pierce und diese Furiensache.

Auflösung: 4 –

Die war jetzt keine wirkliche Überraschung und auch eher unsympatisch. Es wurde aber auch nicht alles aufgelöst. Meins war das nicht so.

Fazit: 4 –

Für mich war das Buch ein ziemlicher Flop. Pierce war mir ziemlich unsympatisch. Sie war ein Charakter, der wirklich nichts auf die Reihe kriegte. Und es was so ein Buch, dass alles unsympatische noch unsympatischer werden ließ. Kein Charakter konnte mich wirklich reizen. Außer vielleicht John, ansatzweise. Es waren ein paar gute Ansätze da, die aber leider nicht genutzt wurden. Nach den vielen positiven Meinungen zu der Autorin hätte ich einfach etwas ganz anderes erwartet.

Bewertung: 1/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch schwache Charaktere, die eigentlich nichts auf die Reihe kriegen nicht stören, könnte dieses Buch vielleicht was für euch sein. Oder wenn ihr Geschichten aus der Unterwelt mögt. Aber ich persönlich würde es nicht weiter empfehlen.

Leseempfehlung: 0/5 Punkten

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4 Gedanken zu “Meg Cabot – Jenseits

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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