So, hier gehts weiter mit der Geschichte von gestern. Ich hoffe ja, dass ich das in diesem Teil beenden kann. Ich verbinde es mit dem 5. Wort, denn ENTDECKEN kommt ja öfter drin vor.

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Besuch von Anderswo Teil 2

Natürlich kam Matt bei mir unter und Nathan machte sich auf den Weg. Was sollte ich bloß mit ihm machen. Er wirkte irgendwie verloren.
„Und was  machen wir jetzt?“, fragte ich ihn.
„Kann ich deinen Computer benutzen?“, fragte er zurück.
„Klar.“ Ich holte den Lap Top heraus, schaltete ihn an, öffnete das Internet und überließ ihn den Computer.
„Wonach suchst du?“, wollte ich wissen.
„Ich weiß auch nicht. Wir haben ein eigenes Internetportal. Wir haben eine Ahnung wer hinter uns her ist. Vielleicht entdeckte ich ja Hinweise darüber, wo sich die Personen gerade aufhalten“, teilte Matt mir mit.
„Ach, ja. Na klar, eine eigene Internetseite. Was sonst?“, fragte ich nur sarkastisch. Er grinste.
Ich setzte mich neben ihn und sah über seine Schulter. Die Internetportal hieß Fantasy.com. Ha, ha, ha. Wie einfallsreich. Aber ich musste zugeben, dass sie interessant aussah. Es gab Einteilungen der verschiedenen Fantasywesen und Matt klickte auf Vampire. Es gab einen eigenen Chatraum, Informationen, Private Nachrichten und alles, was eine professionellte Internetseite so brauchte.
Er klickte sich durch ein paar neue Beiträge und Nachrichten, dann verschloss er die Seite frustriert wieder und murmelte: „Nichts!“
„Wer ist denn hinter dich her?“, wollte ich nun doch wissen.
„Vampire. Üble Vampire. Ich glaube nicht, dass Nathan was finden wird. Vielleicht sind sie auch schon wieder in unserer Welt“ erklärte Matt mir.
„Und wieso sind sie hinter dir her?“ Ich wurde aus all dem immer noch nicht schlau.
„Es ist besser, wenn du das nicht weißt“, wimmlte er mich ab.
„Matt“, seufzte ich. „Ich nehme mich in deiner Wohnung auf. Da ist es nicht zu viel verlangt mir zu erzählen, worauf ich mich einlasse.“
„Na, schön“, gab er nach. „Aber sag mir später nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.“
„Bestimmt nicht“, versicherte ich ihm.
„Vampire und Zauberer sind in unserer Welt schon immer verfeindet“, begann er zu erzählen. „Das begann als die Vampirprinzessin Nica mit dem Zauberer Louandas schlief und dann sein Kind mit in ihre Welt nahm. Louandas war richtig wütend und suchte Nica sein Leben lang. Schließlich fand er sie und ermoderte sie. Schließlich waren es die Vampire, die gegen die Zauberer kämpften und so ging es immer weiter. Irgendeinen Grund gab es immer. So auch bei uns. Zackary ist der Anführer der Vampire. Und er hat als er an die Macht kam nicht lange gefackelt und unserem Anführer Nott den Krieg erklärt. Was auch sonst? Jedenfalls sind die Vampire seitdem hinter uns her und jagen uns. Egal wohin wir gehen. Wir werden sie nicht los.“
Uff. Das musste ich erst mal einstecken. Ich war mir sicher, dass da noch mehr hinter steckte, aber momentan reichten mir diese Informationen schon aus.
„Ich habe dich gewarnt“, sagte er nur.
„Und was willst du jetzt tun?“, fragte ich.
„Die einzige Möglichkeit euch zu schützen ist, wieder in unsere Welt zurück zu kehren. Euch in Ruhe zu lassen“, sagte er und beobachtete er mich dabei.
„Ihr wollt weg?“, fragte ich geschockt. Irgendwie wollte ich ihn nicht gehen lassen. Er faszinierte mich. Ich wollte ihn besser kennen lernen.
„Ja“, sagte er schlicht.

Am nächsten Morgen kam Nathan wieder. Er sah erschöpft aus, aber zufrieden.
„Was ist los? Was hast du rausgefunden?“, wollte Matt beunruhigt wissen.
„Es waren wirklich Vampire“, erzählte er als er sich gesetzt hatte. „Ich hab sie oben auf den Bergen entdeckt. „Sie hatten die goldene Kette in der Hand.“
„Die goldene Kette?“, fragte Matt entsetzt. „Oh Gott, es ist schlimmer als ich dachte. Wo haben sie die denn her?“
„Was ist die goldene Kette?“, fragte ich, aber sie ignorierten mich beide.
„Keine Ahnung, aber das kann nichts gutes bedeuten“, vermutete Nathan angespannt.
„Haben sie ich damit besiegen können?“, wollte Matt wissen.
„Vermutlich“, nickte Nathan überzeugt.
„Hallo, ich bin auch noch da. Erzählt mir mal Jemand, was hier los ist? Das wäre klasse“, machte ich die beiden Männer auf mich aufmerksam.
Nathan seufzte nur, während Matt erklärte: „Für jeden Zauberer gibt es eine goldene Kette. Im Zweifelsfall beschützt sie, aber wenn Vampire böse Magie darauf legen, kann sie auch schaden. Jeder sollte auf seine goldene Kette gut aufpassen. Offenbar habe ich meine verloren.“
„Das klingt übel“, ganz genau.
„Das ist es auch. Deswegen müssen wir hinter diesen Vampiren her. Wir müssen seinen goldene Kette zurück holen“, sagte Nathan jetzt. Dann starrte er Matt wütend an. „Wie konntest du nur so dumm sein?“
„Hey, was kann ich dafür?“ wehrte der sich.
„Normalerweise ist die Kette mit dir verschmolzen. Wie konnten sie sie lösen?“, fragte Nathan weiterhin wütend.
„Keine Ahnung.“ Matt zuckte nur hilflos mit den Achseln.
„Komm, wir müssen sie wiederfinden. Was, wenn die Vampire herausgefunden haben wie wir sie benutzen?“, forderte Nathan Matt auf. „Es könnte deine ganze Zauberkraft daran hängen.“
Matt nickte nur mechanisch und wollte ihm folgen als ich fragte: „Und was ist mit mir?“
„Du solltest uns besser vergessen. Wir werden nicht zurück kommen. Wenn wir wiederkommen ist es zu gefährlich für euch. Glaub, mir. Es ist besser so.“ Matt sah mich eindringlich an. Dann kam er zu mir und drückte mir seinen Mund auf meinen. Drängen und heftig.
Benommen erklärte ich: „Das ist nicht gerade hilfreich um dich zu vergessen.“
„Tut mir leid. Das ist irgendwie über mich gekommen. Du musst uns vergessen.“ Matt sah mich noch einmal an, dann verließen er und Nathan meine Wohnung und ich blieb allein zurück.

Ich suchte jahrelang nach der Website, die Matt benutzt hatte, aber sie schien wie vom Erdboden verschluckt. Auch die Männer ließen sich nicht mehr blicken, doch ich dachte oft an sie. Hatten sie Matts Kette wieder gekriegt? Hatten sie die Vampire bekämpft? Wie lebten sie jetzt? Ich wusste es nicht, aber ich hatte angefangen über sie zu schreiben. Ein neues Buch mit viel Fantasy. Besonders Matt wollte ich für immer in Erinnerung behalten. Er hatte etwas in mir berührt, was ich nicht benennen konnte. Das hatte ich seitdem nie wieder gefühlt und ich vermisste es.

Ende

Leider musste ich das abkürzen um nicht einen weiteren Teil zu schreiben. Ich hoffe, es hat euch trotzdem gefallen.

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