Linea Harris – Bitter & Sweet 3 Verlorene Welt

„Ich hasse es, wenn du das tust“, sagte ich trocken mit einem schwachen Lächeln, als ich meine Sprache wiedergefunden hatte.
„Ja, weil du weißt, dass ich recht habe. Und weil du es hasst, wenn dir jemand den Kopf wäscht. Was meinst du warum diese unangenehmen Aufgaben immer an den Kleinsten von uns hängen weitergereicht wird?“

Story: 1 (-)

Jill wird vor die VO geführt und verurteilt, doch sie kann in die Unterwelt fliehen. Aber wie kann sie von da aus die Welt retten?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (-)

Jill: 1 –

Irgendwie funktioniert sie nicht ohne ihre Freunde. In Teil 1 und 2 mochte ich sie sehr gern. Aber hier war der Teil doch sehr Jill-lastig und sie ging mir immer mehr auf die Nerven. Mal abegesehen davon, dass sie mit einer Handbewegung und ein paar Worten ganze Welten verändert ist das noch nicht genug des Guten. Ihre zahlreichen Fehler werden ständig aufgeführt und jeder sah drüber hinweg um sie nicht zu kränken. Selbst wenn ihr jemand sagte, wenn es nicht in Ordnung war, wie sie sich benahm, wurde das trotzdem meist geflissentlich übersehen und sie durfte meist dennoch machen was sie wollte. Egal wen sie damit reinritt. Außerdem ist sie ständig beleidigt oder schlecht gelaunt, wenn es nicht nach ihr geht und meint alle müssen nach ihrer Nase pfeiffen. Auch wenn sie es immer so darstellt, dass sie auf andere achtet. Das war in den anderen Teilen nicht so extrem. Das fand ich hier sehr schade. Dass ihr Charakter nicht richtig rüber kam.

Chaz: 1

Leider kam er nicht so zur Geltung wie im letzten Teil, da Jill ihn ständig verurteilte und seine lustige charmante Art dadurch nur wenig zur Geltung kam.

Ryan: 1 (-)

Der kam kaum vor und wenn wirkte er so blass wie ein eigentlicher Hauptcharakter nur sein kann. Er kam hier gar nicht mehr zur Geltung. Das fand ich sehr schade.

Alissa: 1 +

Auch sie kam diesmal kaum vor und mir fehlte ihre fröhliche Art. Sie hätte vieles oft bestimmt noch aufgelockert.

Derek: 1 +

Der kam genauso wenig vor wie Alissa und er fehlte mir, denn ich mochte ihn noch immer.

Don: 1 +

Ich mag ihn, aber im Prinzip wurde er nur ein paar mal erwähnt und das wars.

Elaine: 1 –

Sie fand ich jetzt nicht so gut. Sie war eher nervig und nur dazu da um Ryan und Jill voneiander zu trennen. Ich hätte sie nicht gebraucht und fand sie auch unnötig.

Vanessa: 1 +

Sie hat mich hier wirklich noch mal überrascht. Sie wirkte sehr blass, stand aber auf der richtigen Seite. Nur leider hörte ihr keiner zu.

Jonathan: 1 –

Den fand ich nicht so toll, aber er kam auch nicht oft vor. Allerdings fand ich ihn am Ende noch mal gut.

Mr. Yannic: 4 –

Den hätte ich auch nicht gebraucht. Ein neuer Bösewicht, der Unruhe stiftet. Eigentlich auch zu nichts anderen da ist. Ich fand ihn furchtbar falsch und unsympatisch. Der hatte wirklich gar keine Skrupel. Verstanden hab ich ihn jetzt aber nicht. Das wurde ja auch nur so halb aus 2. Hand erklärt.

Annabelle Grant: 3 –

Sie kam ja nur erzählerisch vor,  aber was sie da für Lügen verbreitete war wirklich unglaublich. Das war einfach nur mies. Es war klar, dass sie böse war, aber so hätte ich sie gar nicht eingeschätzt. Das wirkte aufgesetzt. Als müsste da jetzt unbedingt noch was her, was Jill schaden kann.

Mr. Cole: 3

Den fand ich recht ahmseelig wie er Mr. Yannic machen ließ. Selbst Schuld. Ich fand es aber auch einfach nur ungerecht und dreist wie er Jill behandelte. Das ging einfach gar nicht. Für mich war das so ein Punkt, den man hätte besser und interessanter hätte machen können. Außerdem wirkte er auch gegen Ende oft ziemlich lahm.

Baal: 1

Den mochte ich eigentlich sehr gern für einen Dämon, aber Jill war so abgeneigt ihm gegenüber, dass er gar nicht richtig zur Geltung kam. Das fand ich schade. Sie wollte ihn so sehr verändern, dass es einfach unnatürlich wirkte.

Oni: 1 (+)

Den mochte ich auch noch ganz gern, aber leider kam er nicht viel zur Geltung.

Die anderen Charaktere kamen so wenig vor, dass ich sie ziemlich schnell wieder vergaß.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 —

Das war ja eigentlich gar nichts. Es gab eine schöne Szene zwischen Jill und Ryan und dann den Schluss und das wars dann. Eigentlich hatte ich gedacht sie nutzt den letzten Teil um die beiden wieder näher aneinander zu bringen, aber eigentlich hat sie sie nur voneinander fern gehalten. Das fand ich überhaupt nicht gut. Dann kann man es ehrlich gesagt auch gleich lassen. Nicht mal am Schluss war es wirklich was. Da fehlte mir einfach die Bindung zu, weil vorher so wenig kam.

Alissa und Chaz ich ganz süß zusammen, auch wenn sie wenig vorkamen und ich ihre Probleme etwas zu geselzt fand.

Derek und Don fand ich auch süß zusammen, aber da kam mir definitiv zu wenig. Da kam nur einmal am Anfang was und das wars.

Also liebestechnisch lief hier eigentlich gar nichts und ich als Leser bekam noch weniger davon mit. Da hatte ich vom letzten Teil,, wo sich alles wieder zusammenfügt, normalerweise wirklich mehr erwartet. Für mich ein ziemlicher Schwachpunkt. Nur wegen dem was vorher war bewerte ich diesen Punkt nicht noch schlechter.

Erzählperspektive: 1 –

Das kam hier nur von Jill und diesmal fand ich das doch sehr eintönig, da ich nicht unbedingt fand, dass Jill besonders viel weltbewegendes passierte. Diesmal hätte ich mir tatsächlich auch andere Ansichten gewünscht. Das fand ich nicht so gut. Von den anderen bekommt man deswegen kaum was mit.

Besondere Ideen: 1 –

Das war für mich immer die Akadamie gewesen und die Elfenmulde. Aber das wurde hier sehr vernachlässigt und dafür wurde mehr wert auf die Dämonenwelt gelget. Im Prinzip ist das nicht schlecht, aber ich fand es nicht gut gemacht. Am besten fand ich da Baals Garten. Aber selbst das stach nur wenig hervor.

Rührungsfaktor: 1 —

Der war mal kurz da, aber leider zu kurz. Meist war ich hier doch eher genervt oder gelangweilt und hätte mir vieles anders gewünscht. Selbst am Ende konnte ich nicht mehr mitfiebern, sondern fand es eher langweilig und zäh.

Parralelen: 1 –

Die kann ich zu den anderen Teilen stellen und ich muss sagen, dass die mir wesentlich besser gefallen haben. Hier ist leider nicht mehr viel von der alten Magie aus den anderen Teilen übrig.

Störfaktor: 1 —

Das war einfach zu viel.

Einmal Jill an sich. Hier war es doch sehr Jill-Lastig und ich fand sie irgendwann anstrengend und nervig statt so sympatisch wie sonst.

Dann die fehlende Liebesgeschichte war für mich ein extremer Störpunkt. Eigentlich führt man doch spätestens im letzten Teil die Charaktere wieder zueianander, und das war auch kurz so, aber nur um kurze Zeit später wieder getrennt zu werden und das ging dauerte bis auf zum Ende fast das ganze Buch über an. Man hatte eigentlich kaum was von den beiden oder von anderen Pärchen. Das fand ich schade. Selbst am Ende änderte sich das eigentlich nicht viel.

Außerdem fehlten mir Jills Freunde und die Akademie sehr, was für mich das eigentliche Herzstück dieses Buches war. Aber hier kam alles nicht wirklich zur Geltung und das fand ich so schade. Auch die Mairas, die sonst immer eine Rolle spielten, kamen nur wenig vor.

Für mich war dieser Teil ausserdem recht überflüssig, weil keine wirklich neuen weltebewegenden Erkenntnisse kamen sondern nur neue Probleme erschaffen wurden.

Auflösung: 1 –

Die Auflösung war okay, aber konnte mich einfach nicht mehr mitreißen und die Auflösung zu den Charaktere wurde dann ja nur noch am Ende kurz abgehakt.

Fazit: 1 —

Leider war für mich persönlich dieser Teil recht überflüssig. Wenn das Ende von zwei etwas romantischer ausgefallen wäre, hätte es auch dort enden können. Ich hab mich da sowieso schon gefragt was da noch kommen sollte.
Dieser Teil war sehr Jill-Lastig, weswegen Jills zahlreiche Fehler extrem auffielen und darauf wurde auch schön drauf hingewiesen, aber meist sah man drüber hinweg und ließ sie machen. Mir fehlten einfach ihre Freunde sehr.
Außerdem war es auch von der Liebesgeschichte her gar nichts. Ständig wurden Jill und Ryan voneinander fern gehalten, sodass man eigentlich nur ganz kurz was von ihnen hatte. Das hab ich ehrlich gesagt überhaupt nicht verstanden. Nicht mal gegen Ende besserte sich das wirklich.
Außerdem fehlte mir die Akademie auch sehr. Alles was eigentlich die Reihe ausmachte fehlte mir und auch die Dämonenwelt konnte mich nicht überzeugen. Das fand ich schade. Es war nicht komplett schlecht, aber doch überwiegned anstrengend und nervig.
Die guten Berwertungen von Amazon kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Erwartet nicht zu viel in diesem Teil. Erwartet keine große Liebesgeschichte. Erwartet nicht, dass Jills Freunde viel Platz hier haben und auch nicht viel Zeit an der Akdemie. Erwartet lieber eine lange Zeit in der Dämonenwelt, wo eigetlich nicht so viel passiert. Aber wen das nicht stört kann es gerne lesen. Mich konnte es nicht überzeugen. Dieser Teil ist jedenfalls kein Muss für Fans der Reihe. Theoretisch könnte es auch nach Teil 2 zu Ende sein und es käme etwa auf das Selbe hinaus.

Leseempfehlung: 3/5 Punkten

3 Gedanken zu „Linea Harris – Bitter & Sweet 3 Verlorene Welt

  1. Na dann hat es dich ja tasächlich nicht mehr überzeugen können. Mich persönlich würde es glaub ich nicht so stören, dass die Liebesgeschichte in den Hintergrund rückt, aber das ist ja geschmackssache!

    Gefällt 1 Person

    • Ja, ist Geschmackssache. Mich stört das auch nicht immer (auch wenn ich Liebesgeschichten liebe), aber dann muss das nebenbei stimen, aber das war leider nicht der Fall. Das konnte mich einfach alles nicht mehr so überzeugen. Wenn ich genug anderes habe was ich liebe, dann darf sie auch schon mal in den Hintergrund rücken.

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Rezension zu Bitter & Sweet - Verlorene Welt von Linea Harris - angeltearz liest

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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