Das Splitterkabinett Teil 2

Und hier kommt der zweite Teil meiner Spiegelsplittergesellschaft. Dann mal los.

Das Splitterkabinett Teil 2

In der nächsten Woche sahen wir uns das Splitterkabinett nun wirklich mal an. Das war auch gut so, weil Leo praktisch von nichts anderen mehr redete. Es war in einem großen Gebäude mit Klinkersteinen. Es wirkte hübsch, aber nicht besonders. Als wir eintrafen betraten wir eine Eingangshalle mit vielen Spiegeln drin. Am Empfang saß eine ältere Dame, die uns interessiert musterte.
„Wir möchten uns gerne das Splitterkabinett ansehen. Samt Splitterwesen“, sagte Leo freundlich.
„Einen Moment, bitte.“ Die Empfangsdame drückte auf einen Knopf und wenig später kam eine Gestalt zu uns. Er war halb Mann, halb Spiegelsplitterwesen.
„Sie wollen sich also unser Kabinett ansehen?“, fragte er und musterte uns ebenso neugierig wie die Empfangsdame eben.
„Allerdings“, bestätigte Leo ihm.
„Dann folgt mir, bitte.“ Wir werden durch einen langen Gang geführt, an dessen Ende sich Fahrstühle befanden. Wir stiegen ein und begeneten weiteren Spiegeln. Sofort veränderte sich der Mann und passte sich den Spiegeln vollkommen an. Das einzige, was ihn von den Spiegeln unterschied waren die Splitter und der Schimmer, der ihn umgab.
„Wie funktioniert das so?“, fragte Leo unseren Gegenüber. „Wie werdet ihr zu den Splitterwesen?“
„Ihr müsst eins werden mit der Magie“, erklärte er uns als wären wir seine Kinder.
„Der Magie?“, fragte Leo verblüfft.
„Die Magie der Spiegel. Verinnerlicht sie und werdet wie sie.“ Er deutete auf die Spiegel an der Wand. „Ihr müsst die Spiegel spüren.“
Okay. Das war krass. Magie? Das konnte doch nicht sein.
Die restliche Fahrt velief schweigend bis wir schließlich oben ankamen und die Türen aufgingen. Da staunten wir nicht schlecht. Wir gelangten in eine vollkommene Spiegelwelt.
„Willkommen in unserem Spiegelkabinett“, verkündete der Mann. „Mein Name ist Kab und dass sind meine Freunde.“ Eine Reihe von Spiegelwesen starrte uns entgegen.
„Wow“, hauchte ich nur.
Es sah wirklich beeindruckend aus. Diese vielen Spiegelsplitter auf einem Haufen.
„Versucht es selbst“, forderte der Mann uns auf und plötzlich merkte ich den Spiegelsplitter, den ich aufbewahrt hatte, aufgeregt in seinem Kästchen zappeln, ohne mich zu verletzten.
„Oh, du bist Splitter.“
„Was? Woher kennst du meinen Spitznamen?“
Kab deutete auf Leo und ich sah ihn fragend an.
„Als der Spiegelsplitter dich erreichte hast du dich mit dem Spiegelkabinett verbunden. Du bist der Anfang!“
„Woher weißt du das?“, fragte ich ihn staunend.
„Kab hat mich aufgespürt nachdem er dich gesucht hat. Er wollte, dass ich dich hierher bringe“, gestand er mir.
Bevor ich weiter nachfragen konnte forderte mich Kab auf: „Denk an das, zu dem du werden willst. Du gehörst zu uns.“
Also dachte ich an die Spiegel und Splitterwesen, die ich gesehen hatte und wurde einer von ihnen. Ich verband mich mit ihnen und war plötzlich wie Kab.
„Willkommen zu Hause“, grinste Kab und von da an geriet ich in eine vollkommen neue und wunderbare Welt, aber Leonard blieb immer an meiner Seite. Auch er bekam einen Spiegelsplitter geschenkt.

Ende

Und was sagt ihr zu den Spiegelsplitterwesen und dem Ende. Etwas kürzer diese beiden Teile, aber immerhin.

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6 Gedanken zu “Das Splitterkabinett Teil 2

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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