Ricarda Martin – Ein Sommer in Irland

Ihr ganzes Leben schon war Amy an die heftigen Regenälle gewöhnt. Sie ließen die Flüsse über die Ufer treten, und die meist armseeligen Hütten fielen den Wassermassen zum Opfer. Regelmäßig waren auch Menschenleben zu beklagen. Dennoch reagierten die Einwohner auf die immmer wiederkehrenden Regengüsse gelassen. Regen war notwendig.

Story: 1 –

Caroline reist mit ihrer Tochter Kim von New York nach Irland um an einer Auktion teilzunehmen und ein verschollenes Buch zu finden. Dabei ahnt sie nicht wie sehr es auch ihre Familiengeschichte betrifft und dass sie bald in Gefahr schwebt.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Caroline: 1 –

Wirklich warm wurde ich nicht mit ihr. Sie war mir auch oft zu extrem und ich konnte ihre Handlungen oft nicht ganz nachvollziehen. Ausserdem war sie mir viel zu praktisch verlanlagt und das fand ich sehr schade. Mir fehlte da die Leidenschaft.

Kim: 1 –

Sie fand ich auch mit 16 noch sehr unreif. Sie wurde in Irland dann etwas reifer, aber ihre Ausdrucksweise und alles fand ich einfach zu extrem jugendlich. Ich fand teilweise ziemlich gut wie sie sich entwickelte, allerdings fiel sie viel zu oft in ihr altes Muster zurück sobald ihr was nicht passte.

Amy: 1 (+)

Die mochte ich ganz gern, aber natürlich hatte sie wenig Möglichkeiten. Ihr Leben war hart, aber sie hat das Beste draus gemacht.

Linh: 1 (+)

Auch sie mochte ich sehr gern. Auch ihr Schicksal war hart, aber dass sie Brady gefunden hat fand ich super.

Jeremiah: 2 –

Den fand ich erst gar nicht so schlimm, bis er einfach zu weit ging mit gewissen Sachen und nur an seine eigene Ziele dachte. Ich fand ihn später nur noch furchtbar. Was hat ihn so verändert oder hat er seine Art am Anfang nur gespielt?

Donovan: 1 –

Ich mochte ihn ganz gern, fand ihn aber zu oft undurchschaubar. Gegen Ende klärte sich das, aber ich fand es sehr schade, denn der Charakter hatte viel Potential.

Brian: 1 –

So ganz warm wurde ich mit ihm auch nicht. Die ständigen Vorwürfe, obwohl er es selbst nicht besser machte fand ich schlimm. Später fand ich ihn etwas besser, aber dennoch konnte ich wenig mit ihm anfangen.

Jason: 1 +

Den mochte ich als einzigen wirklich gern, auch wenn selbst er immer wieder runter gemacht wurde, was ich schade fand.

Polizist: 1 –

Eigentlich mochte ich ihn erst sehr gern, aber was er dann abzog fand ich eigentlich nur übel.

Meave und Erin: 1 –

Die fand ich teilweise richtig übel. Erst taten sie so freundlich und dann waren sie ganz anders. Gott sei Dank kamen sie nicht so oft vor.

Gillian: 1

Ich mochte sie ganz gern, traute ihr aber nie. Irgendwie wirkte sie einfach falsch.

Chris: 2 –

Den fand ich auch erst sympatisch, aber später unsympatisch. Da ging er gar nicht mehr.

Lady Augusta: 2 –

Ich fand es traurig wie herzlos diese Frau war. Was hatte sie davon? Sie war mir doch eher unsympatisch, aber manchmal tat sie mir auch leid.

Julia und Onkel von Amy: 4 –

Die fand ich richtig furchtbar. Sowas von herzlos und bestimmend. Solche Leute kann ich gar nicht leiden.

Vivan: 2 –

Die fand ich erst richtig furchtbar, aber später gar nicht mehr ganz so schlimm. Sie ging.

Cedric: 4 –

Den fand ich auch furchtbar. Meinte auch sich alles erlauben zu können. Furchtbar hochnäsiger Mensch.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Die konnten mich alle nicht wirklich überzeugen, da alles nichts halbes und nichts ganzes war. Caroline war mir da auch viel zu praktisch veranlagt. Sie dachte zu viel nach.

Kim und Jason waren noch ganz süß zusammen, aber das wirkte auf mich alles zu kindlich angehaucht.

Erzählperspektive: 1 –

Die fand ich ehrlich gesagt nicht so gut. Die Gefühle kamen da nicht wirklich bei mir an. Das wirkte alles viel zu sachlich und stockend erzählt und irgendwie wirkte das abgehakt. Außerdem kann ich nicht zählen wie oft das Wort ABER im Buch vorkam. Auf mich wirkte das zu New York haft und zu steif. Und wenn man in Irland als Irländerin sogar Cheers sagt find ich das auch eher seltsam.

Besondere Ideen: 1 +

Das war natürlich, dass der Roman in Irland spielte und die Beschreibungen waren zauberhaft. Ich hätte mir nur etwas mehr Beschreibungen von der Umgebung gewünscht.

Außerdem war das mit der Familiengeschichte, der Kunstgeschichte und dass im Buch ein Buch gelesen wurde besondere Ideen. Irgenwann fand ich das nur leider zu ausgeluscht, da immer wieder betont wurde, dass die Arbeit im Vordergrund stand und die Geschichte war mir für einen Sommerroman einfach heftig.

Rührungsfaktor: 1 –

Der ließ zu wünschen übrig. Es war eine eigentlich herzzergreifende Geschichte, die aber viel zu sachlich rüberkam. Oft wurde sie dann auch noch nervig und der Zauber Irlands ging durch die heftige Geschichte verloren.

Parralelen: 1 (+)

Ich war selbst schon in Irland. Natürlich eher in Touristengegenden. Ich hab sie als sehr freundliches Volk kennen gelernt und auch wenn ich sie nicht verstanden hab oder nicht so viel von der Kultur mag, mag ich irgendwie das Bild nicht so ganz, dass die Autorin von ihren fiktiven Irländern gibt. Allerdings mochte ich die landschaftlichen Beschreibungen wirklich gern, auch wenn das irgendwann in den Hintergrund rückte und man nicht mehr unbedingt merkte wo man war, wenn es nicht ständig erwähnt worden wäre.

Störfaktor: 1 –

Das war hier leider zu viel. Mir war das zu sachlich gehalten. Mir fehlte die Leidenschaft. Und durch die harte Geschichte kam das schöne Irland gar nicht richtig zur Geltung. Der Schreibstil wirkte auch zu abgehakt und mit den Charakteren wurde ich irgendwie überhaupt nicht klar. Es war eine tief bewegende Geschichte, aber mir wurde sie einfach zu stumpf erzählt. Außerdem war mir die Ausdrucksweise zu jugendlich und neumodern. Wer redet denn so? Nicht mal die Jugendlichen vermutlich.

Auflösung: 1 –

Die Auflösung fand ich einfach etwas too much. Da war einfach zu viel Drama drin. Ein bisschen weniger hätte sicher nicht geschadet. Ausserdem ging mir das mit Caroline und ihm einfach zu schnell am Ende.

Fazit: 1 –

Wirklich überzeugen konnte mich dieser Roman jetzt auch nicht. Am Anfang fand ich es noch recht interessant, aber irgendwann wurde mir alles einfach too much. Vor allem zu viel Drama. Das hätte deutlich weniger sein können. Mit den Charakteren wurde ich nicht wirklich warm. Die waren mir alle zu sachlich, mir fehlte die Leidenschaft und sie wirkten alle irgendwie verschlossen oder verklemmt. Die Stimmung dabei zog mich eher runter. Ich fand die ganze Geschichte einfach zu heftig für einen Sommerroman. Die Beschreibungen von Irland fand ich dagegen schön und ich fand es toll, dass sie auch in Gegenden kamen, wo ich selbst war, aber das waren leider viel zu wenige. Das hätte gerne mehr Reisen durch Irland sein können. Vom Land selbst bekommt man recht wenig mit.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Versucht es mit dem Roman. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau, was ich euch raten soll. Wenn ihr Irland mögt, euch für dessen Geschichte interessiert und nicht vor zu viel Drama zurück schreckt könnte es was für euch sein. Erwartet aber nicht zu viele Rundreisen. Die werden nicht da sein.

Leseempfehlung: 3,5/5 Punkten

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