Mona Kasten – Feel Again

Ich schätzte seine Größe und zog ein Paar schwarze Levis aus den Regalen, die scharf aussahen. Danach ging ich zielstrebig zu den Kleiderständern, auf denen die Lederjacken hingen. Ich hob die abgewetzeste, die ich auf den ersten Blick finden konnte, vom Bügel und betrachtete sie prüfend.
„Eine Lederjacke? Um Himmels Willen, bitte nicht“, stöhnte Isaac.
„Ich dachte, du willst ein Makeover.“
„Dass ich mich von meinen Jacketts verabschieden muss, ist schon Makeover genug. Ich sehe doch aus, als hätte ich mich verkleidet, wenn ich die anziehe“, sagte er und nickte zu der Jake.

Story: 1 +++

Sawyer ist Kunststudentin und lernt Isaac in einem Club kennen. Er soll ihr Fotoabschlussprojekt sein, da sie ihm helfen will seine Schüchternheit zu überwinden. Doch ist da nicht mehr zwischen den beiden?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +++

Sawyer: 1 ++

Sie hat so ihre Fehler und ist bestimmt alles andere als perfekt. Vieles würde ich sicher auch nicht so machen wie sie, aber trotzdem fand ich sie toll. Sie ist so echt und gefühlvoll und ich mochte sie von Anfang an. Trotz all ihrer Schwächen, denn ich konnte jede einzelne davon nachvollziehen und das ist wichtig dafür, dass ich jemanden in Büchern mag. Sawyer ist vom Gesamtbild her ein wirklich toller und intensiver Charakter.

Isaac: 1 +++

Ihn fand ich von Anfang an so richtig, richtig, richtig toll, egal wie schräg er erst wirkte. Er ist ausnahmsweise mal kein typischer Bad Boy sondern ein guter und grunauf ehrlicher Mensch und genau das gefiel mir so sehr an ihm. Er war einfach echt und intensiv und gefühlvoll und auch er hatte so seine Fehler, aber die machten ihn nicht schlecht sondern einfach nur total liebevoll. Ein richtig toller Kerl, der direkt mitten ins Herz ging. Zumindest für mich.

Dawn: 1 +

Dawn war eine tolle ehrliche Freundin, die wirklich für Sawyer da war. Ich bewunderte wie hartnäckig sie war obwohl Sawyer so verschlossen war. Sie meinte es wirklich ehrlich und da war nichts gespielt. Das fand ich toll an ihr.

Riley: 1 +

Riley mochte ich auch sehr gern, auch wenn ich es daneben fand wie sie zu Sawyer in einer Sache war. Egal ob es ihre Hochzeit war oder nicht. Das war einfach unfair. Sie stand wieder etwas besser da nach ihrer Entschuldigung. Aber sonst war sie ein sehr lebensfroher und freundlicher und liebevoller Charakter.

Gian: 1 +

Auch er war ein guter Freund und ich fand seine Kommentare immer wieder witzig. Ich mochte ihn auf jeden Fall.

Robyn: 1 +

Dafür, dass sie eigentlich Sawyers Dozentin war, war sie ziemlich cool drauf und sie war mir von Anfang an sympatisch. Ich find es toll wie sie ihre Schüler beschützt.

Al: 1 +

Auch Al gefiel mir sehr gut. Er war herzlich und trotz seiner oft verschlossenen Art merkte ich wie gern er Sawyer hatte. Er hat einfach was.

Eliza: 1

Ich kann verstehen wieso sie so handelte wie sie handelte, aber natürlich war sie dennoch selbstsüchtig. Sie war mir nicht unsympatisch, aber sie war auch nicht mein Liebling.

Ivy: 1 +

Die kleine war so niedlich und zutraulich. Ich mochte sie total gern.

Ariel: 1 +

Auch sie war mir sofort sympatisch. Es war toll wie herzlich sie Sawyer empfing. Ich mochte sie einfach.

Theodore: 1 +

Auch Isaacs Großvater war mir sehr sympatisch und es war toll, dass er für Isaac da war und wie nahe er ihm stand.

Mary: 1 +

Auch seine Großmutter mochte ich. Sie war herzlich und gut und gefiel mir gut.

Isaacs Eltern: 1 (-)

Seine Mutter wurde mir langsam sympatischer, auch weil sie wieder auf Isaac zuging. Zu seinem Vater kann ich nicht wirklich was sagen, aber er gefiel mir eher nicht so gut, weil er Isaac zeigte wie unwillkommen er war.

Allie: 1 +

Die mochte ich ganz gern, aber offenbar war früher mal was zwischen ihr und Sawyer vorgefallen, was nicht so gut war. Deswegen fand ich es seltsam, dass sie jetzt einen auf Freundin machte.

Kaden: 1 +

Kaden war mir sehr sympatisch, nur an seiner Diskretion sollte er mal arbeiten. Da fand ich ihn nicht so gut. Aber es war toll wie er Sawyer indirekt unterstützte.

Melissa: 4 –

Die fand ich furchtbar. Egal wie sie zu Sawyer und Rileys Dad stand: Sie hätte es nicht an seinen Kindern auslassen dürfen, die noch so klein waren und nichts davon verstehen konnten. Das ist unverzeilich. Da kann ich auch echt kein Mitleid für sie aufbringen. Dafür tun mir Riley und Sawyer zu leid, was sie erleiden mussten.

Scott: 1 +

Kam nur kurz vor, aber der erste Eindruck von ihm gefiel mir durchaus.

Morgan: 1 +

Morgan war mir sehr sympatisch. Er wirkte ehrlich und gefühlvoll, trotz seinem offenbaren Rockeraussehen.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Ich liebe sie. Diese Geschichte hat mich einfach tief berührt. Das ist schon sehr Colleen Hoover Niveau, wenn nicht gar besser. Manchmal waren Sawyer und Isaac so intensiv, dass ich das Buch sogar erst mal an die Seite legen musste bevor ich weiter lesen konnte. Die beiden harmonierten einfach so toll zusammen. Sie haben es sich selbst schwer gemacht, aber sie waren ein absolut tolles Paar. Sehr intensiv, geühlvoll und echt.

Erzählperspektive: 1 ++

Die Story wurde von Sawyer in der Ich-Form erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da sie sehr echt und gefühlvoll und intensiv wirkte.  Ich hätte manchmal gern Isaacs Version dabei gehabt, aber dennoch gefiel es mir auch so sehr gut.

Besondere Ideen: 1 +

Das war vermutlich die Sache mit dem Umstyling mit dem Fotoprojekt und das war auch gut mit reingebracht und der Hauptpunkt der Story. Es wirkte auch nicht zwanghaft sondern echt und ehrlich.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war wirklich sehr, sehr hoch. Wie gesagt: Oft musste ich das Buch sogar an die Seite legen, weil es mir gerade einfach zu intensiv war. Das ist mir selbst bei CoHo Büchern noch nicht passiert, die ich absolut liebe. Hier war auf jeden Fall jede Menge Gefühl mit dabei.

Parallelen: 1 ++

Hier möchte ich dann natürlich auch die CoHo Bücher nennen, weil ich dabei ständig daran denken musste. Und da kann dieses Buch definitiv mithalten. Die Story ist ähnlich dramatisch und wahnsinnig gefühlvoller. Ich würde sagen von der Intensivität ist hier vielleicht sogar noch mehr zu spüren als bei CoHo.

Störfaktor: 1 +

Eigentlich kann ich hier kaum was nennen. Wenn ich was nennen müsste, wäre es manchmal der derbe Ton und vielleicht, dass Sawyer es sich gegen Ende selbst so schwer macht sowie Rileys Verhalten in einem Punkt. Aber so wirklich gestört hat mich beides nicht, denn es passte zur Story. Hier passte einfach fast alles.

Auflösung: 1 ++

Die war wunderschön und sehr gefühlvoll und romantisch. Ich fand sie sehr gelungen.

Fazit: 1 +++

Dieses Buch ging mitten ins Herz. Es war wahnsinnig intensiv und gefühlvoll. Mir manchmal schon zu intensiv. Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen und waren nicht so steretypisch. Gerade auch Isaac hatte es echt in sich. Ich mochte auch seine Schüchternheit am Anfang und fand ihn da schon sehr süß. Aber auch das Grundthema gefällt mir und für mich war dieses Buch definitiv ein absolutes Lesehighlight im ColleenHoover Niveau. Ein bisschen tut es mir leid, dass ich mich nicht immer so drauf konzentrieren konnte wie ich wollte, weil ich mit meinen Gedanken ganz woanders war.

Bewertung: 5/5 Punkten (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Versucht es einfach. Ihr könnt es unabhängig von der Reihe lesen, aber ich würde euch schon empfehlen in der Reihenfolge anzufangen. Denn ich habe das Gefühl, ich kenne von den Charaktere der anderen Bücher jetzt schon ein paar Auflösungen, die mir vielleicht schon zu viel sagen. Dennoch habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass mir irgendwas fehlt, weswegen der Zusammenhang der Story fehlt. Wenn ihr Colleen Hoover Fans seid oder ihre Bücher mögt, könntet ihr auch dieses hier genauso sehr lieben oder sogar mehr. So ging es zumindest mir.

Das 7. Wort 2017: Wald: Verloren im Märchenwald

Das 7. Wort ist da und heißt Wald. Ich bin wieder mit dabei und hier ist meine Geschichte dazu.

Verloren im Märchenwald

Ich streife fast jeden Tag durch den Wald. Besonders im Sommer ist hier immer jede Menge los. Der Wald gibt mir die Ruhe, die ich nach der Hektik des Tages brauche. Hier kann ich sein wer ich möchte, unabhängig von dem, wer ich bin. Der Wald und ich, wir verstehen uns einfach.
Heute wirkt der Wald besonders mystisch. Die Sonne strahlt durch die Bäume und gibt einen fantastischen Glanz ab. Ich gehe also mal wieder durch den Wald und lasse die Sonne auf mein Gesicht strahlen. Ich lächele und gehe gedankenverloren weiter.
Plötzlich erscheint vor mir ein Märchenpfad im wahrsten Sinne des Wortes. Richtige Märchenfiguren also. Nicht dieser Märchenpfad mit den Bildern und Figuren. Plötzlich stehe ich wirklich vor Schneewittchen, die gerade angeregt mit Dornröschen diskutiert. Mich bemerken sie erst mal gar nicht.
“Wieso muss hier immer alles so kompliziert sein? Hat Rumpelstielßchen schon wieder Die Schöne enführt?“, seufzte Schneewittchen genervt.
“Ja, er scheint sie zu mögen. Ich bin mir nicht sicher, ob man überhaupt von entführen reden kann. Ich glaube sie ist freiwillig mitgegangen“, überlegte Dornröschen nun.
“Das kann ich mir kaum vorstellen. Sympatisch ist er ja nicht gerade“, bermekte Schneewittchen abfällig.
“Ach komm, Schneewittchen. Sei doch nicht so“, rügte Dornröschen sie. „Er ist doch gar nicht so schlimm und die Schöne hatte schon immer einen extravaganten Geschmack.“ Dornröschen zwinkerte Schneewittchen keck zu.
“Stimmt auch wieder.“ Schneewittchen nickte vor sich hin. „Stimmt es eigentlich, dass Aschenputtel endlich ihren Prinzen bekommen hat?“
“Ja, hab ich auch gehhört. Wurde ja auch endlich mal Zeit. Das hat ja ewig gedauert. Die furchtbaren Stiefschwestern sollen sie die ganze Zeit tyrannisiert haben.“ Dornröschen lächelt nun.
“Ja, die haben echt verdient, was sie bekommen haben. Wir müssen Aschenputtel mal wieder besuchen.“ Nun fällt Schneewittchens Blick auf mich und sie starrt mich einfach nur an. Auch Dornröschen entdeckt mich dann.
“Hallo, wer bist du denn? Bist du neu hier?“, begrüßte sie mich freundlich. Auch hier waren wir im Wald. Dennoch war mein Outfit nicht gerade klassisch Märchenweltstil.
“Ja, ich bin geflüchtet und irgendwie hier gelandet“, antwortete ich unsicher.
“Kommst du aus dem fernen Moorland?“, fragte Schneewittchen und musterte mich ungeniert.
“Nein“, antwortete ich perplex. Redete ich wirklich gerade mit Märchenfiguren?
„Dann kommst du vielleicht aus dem Seeland. Da soll es so schön sein?“, schwärmte Dornröschen.
“Nein“, antwortete ich erneut.
“Vielleicht weiß sie nicht wo sie herkommt?“, überlegte Scheewittchen nun an Dornröschen gewandt.
“Ich weiß schon, wo ich herkomme, aber das ist weit weg und vermutlich würde mir eh keiner glauben“, gestand ich nun. Außerdem wusste ich nicht wie ich zurück kommen konnte.
“Versuch es doch einfach“, forderte mich Schneewittchen heraus. „Glaub mir. Wir haben hier schon so viel erlebt. Da kann uns so schnell nichts mehr schocken.“
“Ich komme aus einer anderen Welt und war im Wald und plötzlich landete ich hier“, erklärte ich also.
Und da standen Dornröschen und Schneewittchen und starrten mich nur an.
“Okay, das hatte ich jetzt nicht erwartet“, gestand Schneewittchen. „Ist wohl doch ein größeres Problem. Wen können wir da bloß ins Vertrauen ziehen um dir zu helfen?“
“Fragt doch einfach mich“, sagte da eine piepsige samtige Stimme und plötzlich flatterte eine winzig kleine gelbe Fee zu uns.
“Oh, nein. Tinker. Was machst du denn hier?“, stöhnte Dornröschen.
“Ich wohne hier. Ich bin immer hier“, antwortete sie und flatterte aufgeregt hin und her.
Dornröschen schüttelte nur genervt mit dem Kopf.
„Ähm, danke Tinker, aber wir kommen schon klar“, versuchte auch Schneewittchen sie abzuwimmeln.
„Ich kann wirklich helfen“, beharrte Tinker aber dennoch.
„Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht“, lenkte Dornröschen nun ein. „Wenn wir nicht weiter wissen könnte sie nützlich sein.“
„Na schön. Wir sollten zum Schloss gehen“, beschloss Schneewittchen dann. „Vielleicht können sie dir da helfen.“
Ich nickte und wir zogen gemeinsam los.

Das Schloss war genauso wie ich mir ein Märchenschloss schon immer vorgestellt hatte. Edel und alt. Die goldenen Mauern umrahmten diesen Eindruck noch und die Brücke über den Fluss ebenfalls. Es sah wunderschön aus. Auch von innen änderte sich da nichts. Die alten Mauern und die wunderschönen Fliesen sowie die Bilder an den Wänden erzählten ihre ganz eigenen Geschichten. Die Bilder zeigten verschiedene Märchenfiguren und ihre Epochen.
Die zwei Märchenfiguren führten mich in einen großen Saal, wo schon einige Personen waren und auf dem Thron ganz vorne auf der Bühne zwei Menschen saßen. Wir gingen direkt auf sie zu und blieben vor ihnen stehen. Erwartungsvoll sah der Mann zu Schneewittchen.
„Wen hast du da mitgebracht, Schneewittchen?“, fragte er neugierig.
„Wir haben sie im Wald getroffen. Sie hat sich verlaufen“, erzählte diese.
„Wie heißt du?“, fragte der Mann mich.
„Alice“, antwortete ich.
„Ah“, machte es im Sal und die Märchenfiguren lächelten einander an. „Wir haben schon von Alice im Wunderland gehört. Dann wissen wir wo du hingehörst.“
„Nein“, stöhnte ich nur. „Ich heiße nicht El-liss sondern A-ließ“, korrigierte ich die Märchenwelt.
„Das Mädchen scheint echt verwirrt zu sein“, flüsterte eine Frau mittleren Alters in einem langen blauen Kleid. „Soll Alice nicht immer so verträumt sein?“
Eine andere Frau nickte. „Verträumt ist wohl das richtige Wort.“
„Ich bin aber nicht aus Alice im Wunderland. Ich bin überhaupt keine Märchenfigur“, brauste ich sofort auf.
„Märchenfigur? Was redest du da, Liebes?“, fragte die Frau neben dem Mann auf dem Thron während er fragte: „Was ist ein Märchen?“
„Das versuche ich euch schon seit Jahren zu sagen“, meldete sich nun Tinker zu Wort. „Wir sind alle aus Märchen. Das weiß ich seit ich dieses Märchenbuch gefunden habe. Ihr wisst schon. Ich bin aus Peter Pan.“ Dann zeigte sie nacheinander auf Schneewittchen und Dörnröschen. „Du aus Schneewittchen und du aus Dornröschen.“
„Nicht schon wieder“, stöhnte Dörnröschen.
„Aber sie hat recht“, verteidigte sich Tinker. „Ihr seid wirklich Märchenfiguren.“
„Papperlapapp! Ich glaube nicht an Märchen. Das ist doch albern. “ Der König hatte sich erhoben und sah aufgebracht zwischen Tinker und mir her. „Wenn wir Märchenfiguren sind wer bist du denn?“ Er schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf und murmelte anschließend etwas, was klang wie: „Wo ist nur Kel, wenn man ihn braucht.“
„Du brauchst Kel nicht. Du kommst auch so zurecht“, wandte sich nun die Frau neben ihm an ihn, die die Königin sein musste.
„Ich bin ausserdem schon hier“, meldete sich dann eine Jungenstimme zu Wort. Wir drehten uns alle zu ihm um. Er war eine beeindruckende Märchenfigur und kam mir ausserdem bekannt vor. War er überhaupt aus einem Märchen?
„Hallo Alice. Ich wusste, dass du es bist, die kommt und mich rettet.“ Er strahlte mich an und plötzlich erkannte ich ihn. Das war Kelvin. Mein bester Freund Kelvin. Er war vor Ewigkeiten entführt worden und der Erste, der meinen Namen hier richtig aussprach. Nämlich deutsch und nicht englisch.
„Was machst du hier?“ Ich starrte ihn einfach nur an und konnte ihn nur anstarren, aber er zog mich nur in eine Umarmung.
„Dich mitnehmen“, antwortete er nur. Dann drehte ers ich zu Tinker um und fragte lächelnd: „Bereit?“
Diese nickte nur. Kel schnappte sich meine Hand, Tinker fasste ihn an und dann schwebten wir aus dem Saal durch die Fenster in den Himmel hinein und dann landeten wir plötzlich wieder zu Hause auf meinem Fenstersims.
Sprachlos starrte ich Kel an: „Wieso konntest du nicht allein zurück kommen?“
„Weil ich ohne dich nicht vollständig bin.“
Doch da unterbrach uns Tinker, die wütend mit ihren kleinen Füßen aufstampfte. „Diese blöden Märchenfiguren. Wieso sind sie bloß so engstirnig?“
„Reg dich ab Tinker. Das wird sich wohl nicht mehr ändern“, grinste Kel sie an.
„Ich bin froh, dass du wieder hier bist“, sagte Tinker schließlich.
„Und bin noch viel froher darüber“, schloss ich mich dem an.
„Froher? Gibts das Wort überhaupt?“ Kel kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus.
„Ach du“, sagte ich nur und lehnte ich an. Doch dann bedankte ich mich anständig bei Tinker und sagte: „Wir sollten jetzt den anderen mitteilen, dass du wieder da bist. Sie machen sich alle Sorgen um dich.“
„Okay, sagte er. Tinker flog davon und wir machten uns auf den Weg nach unten zu meinen Eltern. Seitdem hegten wir eine enge Freundschaft zu Tinker.

Ende

Juhu, geschafft. Erst fiel mir nicht so richtig was ein und dann ganz viel. Ich hoffe es gefällt euch.

 

Montagsfrage 87: Zuerst Buch oder zuerst Film?

Heute ist Montag. Natürlich gibts da wieder eine Montagsfrage. Seid mit dabei und beantwortet sie und verlinkt euren Beitrag mit Buchfresserchen.

Montagsfrage: Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

Das kommt drauf an wie sehr mich die Geschichte interessiert. Ob es mich total reitzt oder ob ich eher unsicher bin oder skeptisch. Manchmal komme ich aber auch erst durch die Verfilmung auf ein Buch.

Wenn es mich sehr reizt les ich zuerst die Bücher, weil lesen einfach intensiver ist als Gucken und später kann ich noch mal sehen ob ich mir das auch so vorgestellt habe.

Beispiele für diese Variante: Erst Buch dann Film/Serie:

Harry Potter (Wobei das auch zu neu war um die Filme zuerst zu gucken, aber ich hätte es vermutlich auch so gemacht.)
Twilight (Ebenfalls zu neu für andere Variante)

Die Bestimmung (Hier war es aber eher so, weil die Filme erst später rauskamen als die Bücher und ich zuerst auf die Bücher aufmerksam wurde.

Andere Variante (Erst Film, dann Buch)

Die Päpstin (ich kam einfach zuerst dazu den Film zu sehen)
The 100 (Die Bücher kamen so richtig erst später zum Einsatz)
Outlander (Ich lese die Bücher ab August, war mir erst unsicher ob ich sie überhaupt lesen soll.

Und wie gehts euch da so?

Corlys Themenwoche 66.1.: Land deiner Wahl: Was hat euch am besten gefallen?

Eine neue Themenwoche beginnt natürlich zunächst mal mit einem Thema. Ein Land eurer Wahl, in dem ihr schon wart.

Und das ist meine erste Frage dazu:

Montag: Wie hat euch das Land gefallen und was gefiel euch am besten?

Ich hatte die Wahl zwischen Irland, Italien und Litauen. Da ich mich gerade aktiv mit Irland beschäftige und mal wieder was andere brauche habe ich mich für Italien entschieden.

Italien also.

Ich war dort an der Amalfiküste im Sommer und trotz der Hitze gefiel es mir dort sehr gut. Es war einfach mal wieder was anderes.

Am besten gefallen haben mir natürlich die Hochzeitsfeier meiner Cousine, die Amalfiküste an sich und Pompeii. Besonders Pompeii, da es geschichtlich einfach sehr interessant ist und auch beeindruckend wie viel da noch erhalten blieben ist.

Die nächsten Fragen:

Dienstag: Wo wart ihr überall in dem Land?
Mittwoch: Warum habt ihr gerade dieses Land gewählt?
Donnerstag: Welche Sehenswürdigkeiten gefielen euch am besten in diesem Land?
Freitag: Würdet ihr noch mal hinreisen und was würdet ihr euch dann ansehen wollen?
Samstag: Gibts eine besondere Geschichte zu dem Land?

MediaMonday 316/ 70: Von Ligretto, PLL und Trends

Ein neuer MediaMonday steht wieder vor der Tür. Ich bin natürlich wieder mit dabei.

Media Monday #316

  1. Um mich an eine Serie zu binden, bedarf es eigentlich nur intesressante/gute Charaktere oder Thema oder beides.
  1. Wer der neue Doctor (Who, Anm. d. Red.) wird mir auch jetzt egal sein.

3. One Tree Hill ist mir lang im Gedächtnis geblieben, denn die Serie spukt mir immer noch im Kopf rum, wie viele andere auch. Aber die hier erwähne ich besonders gern.


  1. Der Trend, Serien nach ein paar Folgen wieder einzustellen find ich blöd.

  2. Im dritten Quartal dürfte meines Erachtens ____ einen Kinobesuch wert sein, schließlich ____ .

Leider kann ich hierzu wenig sagen, da ich schon seit etwa eineinhalb Jahren jetzt nicht  mehr im Kino war und da nicht auf dem Laufenden bin.

  1. Ligretto ist eines dieser Spiele, was ich total gerne, aber viel zu selten spiele.


  1. Zuletzt habe ich mal wieder PLL gesehen und das war interesant, weil ich jetzt am Ende der 4. Staffel bin und vor allem die Schwarz-Weiß-Folge mal ziemlich interessant fand. Aber ein paar Folgen habe ich noch vor mir..

Und das war es schon wieder von mir. Ich wünsch euch eine schöne Woche.