Ruth Frances Long – Die Chroniken der Fae 1 Aus Papier und Asche

Mum mit der Zeitung raschelte. „Der Technik-Fluch ist eindeutig erblich, was?“
Izzy grinste. An der Stimme ihrer Mutter konnte sie eindeutig hören, dass diese ein Lachen unterdrückte. Sie konnte nicht anders. Es war lustig.
Dad schnaubte beleidigt. „Deine Tochter ist übrigens unverletzt, da du ja so besorgt bist.“
„Oh, gut. Das ist eine Erleichterung, wie immer. „Welche Gerät wird eurer beider Zorn als Nächstes zum Opfer fallen?“

Story: 1 –

Izzy lernt Jinx in einer dunklen Gasse kennen. Von da an verändert sich ihr Leben und plötzlich spielen Fae und Engel eine große Rolle darin. Das ist nicht ganz ungefährlich vor allem wegen einem gewissen Engel, der Izzy besetzt.

Charaktere: 1 –

Izzy: 1 –

Am Anfang mochte ich sie noch sehr gern, aber je mehr ich über sie las desto nerviger wurde sie. Zickig, störrisch, wollte, dass man ihr alles recht machte. Sie wirkte wie ein junges veränstigtes Mädchen, dass aber natürlich die Heldin überhaupt in diesem Buch war. Das war mir alles auch einfach viel zu klischeehaft. Irgendwann konnte ich bei ihr nur noch die Augen verdrehen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie stärker gewesen wäre. Ausserdem brach sie ständig in Tränen aus. Sowas mag ich ja nicht. Das kann auch nicht gesund sein. Hin und wieder ist ja okay, aber ständig? Sie war wohl einfach nicht meins. Auch ihr Verhalten gegenüber Jinx ist klischeehaft. Ständig fühlt sie sich von ihm mies behandelt obwohl sie weiß wieso er nicht anders kann.

Jinx: 1 –

Auch er klang am Anfang vielversprechend. Leider war er so gebunden an verschiedene Personen, dass das ganze Potential, was er hatte kaum zum Vorschein kam. Viele seiner Handlungen konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen oder eher was er so sagte. Seine Handlungen schon eher als die von Izzy. Aber irgendwie konnte ich mit ihm so wenig anfangen.

Dylan: 1 –

Auch er konnte mich nicht begeistern. Er war der typische beste Freund, der mit in die Welt hineinstolpert. Dass Silver so angetan war von ihm konnte ich nicht so ganz verstehen. Ich fand ihn zu blass. Ja, fast unbedetend. Die Story hätte auch ohne ihn funktioniert.

Silver: 1 –

Ich fand sie okay, aber auch sie wirkte zu blass. Sie war interessant, aber das Potential kam nicht heraus. Sie war mit die angnehmste der Fae, aber dennoch selbstsüchtig.

Holly: 5

Die war einfach furchtbar. Sie hatte auch keinen Stil. Sie war einfach nur grausam, weil sie es wollte und machthungrig war. Sowas ist einfach nicht meins. Nein danke.

Bri: 4 –

Auch sie war nicht so besonders. Einfach zu böse um was mit ihr anfangen zu können.

Blythe: 2 –

Erst war sie  mir ziemlich unsympatisch, aber letzendlich war sie doch noch recht okay. Viel anfangen konnte ich aber auch mit ihr nicht.

Izzys Eltern: 1

Ich fand sie okay, halt normale Bucheltern, die ihre Tochter um jeden Preis beschützen wollten. Mehr aber eben auch nicht.

Mari: 2 –

Ich fand sie eigentlich uninteressant. Die recht typische Zicke eben.

Engel: 2 –

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, obwohl sie Potential gehabt hätten.

Mistle: 1

Hätte ich das Buch interessanter gefunden, hätte er auch interessanter sein können. So fand ich ihn etwas armseelig.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Die fand ich nicht zu prickelnd. Jinx war viel zu gebunden, sodass bei Izzy und ihm kaum was ankam. Ausserdem war Izzy viel zu auf sich selbst fixiert. Die beiden harmonierten auch nicht so gut zusammen fand ich.

Dylan und Sylver fand ich okay, aber sie waren nichts besonderes.

Besondere Ideen: 1 –

Das war eigentlich das mit den Engeln, dem Funkel und der Welt an sich, aber leider hat mir die Umsetzung nicht so gefallen und war zu voller Klischees, als dass es mir wirklich zusagte. Mich konnte das so alles nicht überzeugen.

Rührungsfaktor: 1

Am Anfang war der vielleicht noch vorhanden, aber am Ende völlig verloren. Da nervte mich das alles eher und kam überhaupt nicht mehr bei mir an.

Parallelen: 1 –

Ich fühlte mich an zahlreiche andere Faegeschichten erinnert und statt hierraus was besonderes zu machen, weil die Idee eigentlich schon besonders war, wurden hier zahlreiche 0/8/15 Charaktere sichtbar. Das hat mich eher gelangweilt.

Störfaktor: 2 –

Der war hier leider sehr groß. Ich muss zugeben ich ließ mich leicht ablenken, aber bei packenden Bücher geschieht das weniger als hier. Ich habe hierfür echt extrem lange gebraucht.

Die Namen waren einfach zu verwirrend. Hätte ich besser aufgespasst wäre ich vielleicht durchgestiegen, aber oft wusste ich nicht mal ob ich einen männlichen oder weiblichen Charakter vor mir hatte. Sie waren zu fremd und verwirrend.

Die Charkatere waren zu blass und klischeehaft. Sie hatten viel Potential, aber leider wurde da auch viel verschenkt. Gerade auch bei Jinx und Izzy.

Die Welt war mir auch viel zu klischeehaft. Gut und böse. Mehr gabs da nicht. Gerade auch Holly ging gar nicht. Aus der Idee hätte man viel mehr machen können.

Auflösung: 1

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, auch wenn ich da wieder etwas aufmerksamer war. Aber eigentlich war sie zu hervorsehbar.

Fazit: 1 –

Mir war die Story und die Charaktere zu blass. Zwischen Gut und Böse gabs eigentlich nichts. Die Charaktere und die Story waren einfach zu klischeehaft. Dabei war die Grundidee gut, aber man hätte einfach mehr draus machen können.

Vielleicht war es auch einfach die falsche Zeit oder ich ließ mich wirklich zu leicht ablenken, aber ich fand es oft einfach langweilig und zu eingeschrenkt.

Die Grundidee war gut, wenn nicht gar grandiös, leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen. Gerade auch diese Hundssache war gar nicht meins.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch zu klischeehafte Geschichten nicht stören und ihr die Düsternis in Büchern mögt könnt ihr hier sicher nichts falsch machen. Wenn man dem Buch gebannt folgt ist die Story und die Welt sicher interessant. Für mich war es allerdings leider eher langweilig. Ich persönlich würde diese Geschichte nicht unbedingt weiter empfehlen. Man kann es lesen, muss aber nicht.

Leseempfehlung: 3/3 Punkten

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2 Gedanken zu “Ruth Frances Long – Die Chroniken der Fae 1 Aus Papier und Asche

    • Ja, stimmt. Es klang wirklich gut. Klischeehaftes stört mich in Maßen gar nicht, aber in Mängen muss es nicht sein. Es sei denn es passt zur Geschichte.

      LG Corly

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