Das achte Wort 2017: Glück: Strandparty unter Vollmond Teil 2

Ich bin jetzt mit dem 2. Teil der Vollmondparty fertig. Ich hoffe es werden nicht zu viele Teile, denn eine Bloggeschichte wollte ich eigentlich nicht wieder, aber mal abwarten. Ich kombinieren diesen Teil mit dem 8. Wort.

Strandparty unter Vollmond Teil 2

Dane und ich landeten in einer anderen Welt. Eine Welt, die mir magisch vorkam. Eine Welte, die voller Farben und Möglichkeiten war. Ich merkte sofort den Unterschied zu unserer Welt.
Genauer gesagt landeten wir auf einer tiefgrünen Wiese. So ein intensives grün hatte ich noch nie gesehen. Hier fand gerade eine Art Markt statt. Marktstände standen überall und seltsame Leute boten allerlei Güter an. Ich sah eine kleine Frau mit Flügeln, die Silberzeug in Fläschen anbot, ein tierartiges Wesen, dass Futter anbot, eine Frau, die wie eine Hexe aussah und mit Kräutern handelte, einen Mann, der einen spitzen Hut trug und seltsame Flüssigkeiten anbot und vieles mehr. Ich konnte so schnell gar nicht alles erfassen, was sich alles vor meiner Nase absspielte. Es war laut hier und überall priesen die Händler ihre Ware an.
Als ich weiter sehen konnte entdeckte ich einen türkisschimmernden Fluss hinter einer Wiese und dahinter ragte widerum eine riesige Burg in den Himmel hinauf.
„Dane, wo sind wir hier?“, fragte ich mich und fühlte mich ziemlich überfordert mit dem, was ich sah.
„Willkommen in Wonderland“, sagte er und sah mich strahlend an. Er wirkte völlig verändert und trug auch andere Kleidung als zuvor. Die Jeans war ihm erhalten geblieben, aber dazu gesellte sich eine lange Tunika in strahlenden blau und ein langer roter Umhang. Die Füße waren nackt und seine Haare ordentlich gestylt. Sonst waren sie immer noch durcheinander, wie sonst auch.
Ich sah an mir herunter und stellte fest, dass auch ich etwas anderes trug. Ein schimmernd glitzerndes strahlend blaues Ballkleid im Cinderellastyle um genau zu sein. Ich befühlte meine Haare. Sie schienen gelockt und hochgesteckt zu sein.
„Nicht“, warnte Dane  mich und nahm die Hand, die an meinen Haaren lag, um mich davon abzuhalten sie durcheinander zu bringen. „Komm, wir sollten Augustus und Flora aufsuchen. Sie werden dir gefallen.“
„Wer sind Augustus und Flora?“, fragte ich zu verwirrt um diese neue Welt zu erfassen.
„Du wirst schon sehen“, war seine rätselhafte Antwort.
Er führte mich über den Markt und in Richtung des Flusses. Ich versuchte so viele Eindrücke zu sammeln wie möglich und dennoch war es viel zu wenig. Niemand hielt uns auf, obwohl uns viele neugierige Blicke begegneten und Dane oft begrüßt wurde.
Und dann erreichten wir den Fluss. Das Wasser wirkte wellig und schäumig und glitzerte in der Sonne. Außerdem floss es in die falsche Richtung.
„Wie?“, fragte ich nur verständnislos.
„Mit Magie“, war Danes schlichte Antwort. Weitere Erklärungen gab er aber nicht.
Ich schüttelte mit dem Kopf und spürte unerklärlicher Weise pures Glück bei dem Anblick des Flusses. Als wir die silberne Brücke überquerten, fühlte ich mich, als würde ich schweben.
Und dann standen wir plötzlich direkt vor der Burg. Von der anderen Seite des Flusses hatte sie viel weiter weg gewirkt und ich hatte auch keine Pferdekutschen gesehen. Ich drehte mich um. Von hier aus war von dem Markt gar nichts mehr zu sehen. Eine bunt schimmernde Wand versperte die Sicht. Ich nahm an das war auch der Magie zu verschulden.
„Na komm, Augustus und Flora lässt man nicht warten“, belehrte er mich, nahm meine Hand und zog mich mit sich. Automatisch widmete ich meine Aufmerksamkeit der Burg. Es war eine prächtige Burg wie aus einem anderen Jahrhundert mit vielen Türmchen. Die Wände schimmerten golden im Sonnenlicht.
„Wow!“, staunte ich nur.
„Beeindruckend, nicht wahr?“, fragte mich Dane verständnisvoll. „Als ich das erste mal hier war, gings mir genauso.“
Wir gingen auf die Burg zu uund mit jedem Schritt wurde sie beeindruckender. Ich konnte mir kaum vorstellen wie schwer es war das große Tor zu öffnen.
Der Boden schien aus Bernstein zu bestehen und die Wände aus Glas, aber ohne den üblichen Spiegeleffekt. Schlangenlinien wirbelten auf den Schreiben rum.
„Floras neuster Look“, erklärte Dane trocken. „Sie hat etliche Besuche in Litauen gemacht und ist ganz verzaubert von diesem Land. Seitdem steht sie total auf Bernstein. In Litauen sind ihr viele Feen begegnet, die ihr das Land versüßten.“
Erstaund sah ich Dane an und er lachte: „Ich weiß, das ist jetzt ziemlich viel auf einmal. Wart ab bis du Augustus und Flora selbst kennen lernst.“
Er brachte mich durch unzähle Gänge in eine Art Thronssal. Der wirkte ganz anders als das, was ich bisher von der Burg gesehen hatte. Der Boden war aus grünen Rasen gemacht, die Wände wirkten wie das Meer in einem Raum eingefangen. Überall wanderten Kobolde umher. Kleeblätter überwucherten den Rasen.
„Oh, offenbar ist sie jetzt in ihrer Irlandphase“, bemerkte Dane amüsiert flüsternd.
Und dann stand ich plötzlich vor einer Miniausgabe von Aschenputtel und Robin Hood. Wenn das Flora und Augustus waren, waren sie Märchenfiguren in Kindergröße.

Fortsetzung folgt …

So, endlich bin ich dazu gekommen es abzuschreiben. Geschrieben habe ich es ja schon Anfang der Woche. Was sagt ihr zu diesem Teil meiner Geschichte?

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10 Gedanken zu “Das achte Wort 2017: Glück: Strandparty unter Vollmond Teil 2

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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