Strandparty unter Vollmond Teil 3

Und hier kommt nun der dritte Teil von meiner Strandparty. Ich hatte es schon fertig, bin aber nicht dazu gekommen es abzuschreiben.

Hier gehts zu den vorherigen Teilen:

Teil 1

Teil 2

Strandparty unter Vollmond Teil 3

„Hallo Dane. Wen bringst du mir denn da?“, begrüßte Flora meinen Begleiter und musterte mich neugierig und ungeniert. Auch Augustus warf neugierige Blicke auf mich. Seine grünen Robin Hood Augen glänzten dabei freundlich.
„Das ist Prinzessin Caitlin Monrose“, stellte er mich galant vor. Wie bitte? Prinzessin? Das war ja wohl ein Scherz! Und den Namen Monrose hatte ich auch noch nie gehört. Verwirrt warf ich Dane einen Seitenblick zu, aber er ignorierte mich.
Nun machte das Kinderpaar große Augen. Flora blieb sogar der Mund offen stehen, was so gar nicht königlich wirkte.
„Larais Tocher?“, fragte sie erstaunt. „Das kann nicht sein!“
Bevor ich überhaupt dazu kam mich zu beschweren, dass ich keine Larais kannte und der Name meiner Mutter Liz war, entgegnete Dane: „Ihr habt mir doch aufgetragen sie zu beschützen. Erinnert ihr euch? Glaubt mir, das ist Caitlin.“
„Mein Name ist Caitlin“, bestätigte ich Danes Aussage. „aber eine Larais kenne ich nicht.“
„Ach, Kind“, seufzte Flora traurig. „Nein, natürlich kennst du sie nicht. Ich denke, wir haben viel zu bereden.“
Diese halbe Portion nannte mich Kind? Doch kaum hatte ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, verwandelte sich Flora vor meinen Augen und wurde viel größer. So groß wie ich um genau zu sein.
„Viel besser“, seufzte sie. „Ich hasse es so klein zu sein. „Ist aber eine Vorsichtsmaßnahme. Kindern tut man so schnell nichts.“
Sie drehte sich zu Robin Hood dem zweiten um und stöhnte: „Augustus, hab dich nicht so!“
Also nahm auch Augustus seine normale Größe wieder an.
„Er mag es nicht sich vor anderen zu verwandeln. Es ist ihm zu intim“, vertraute  Flora mir an und rollte mit den Augen.
Jetzt sahen die beiden nicht mehr aus wie Robin Hood und Aschenputtel sondern wie König und Königin. Nur der Zylinder an Augustus Kopf wirkte fehl am Platz. Auch Flora bemerkte ihn.
„Augustus, der Zylinder“, zischte sie ihm zu und schon verschwand der Hut.
„Ich hasse diesen Robin Hood Look“, berschwerte er sich lautstark.
Flora überging seine Bemerkung und widmete sich mir zu. Dane blieb auf meinen Wunsch hin an meiner Seite. Ich brauchte ihn jetzt. Er war der Einzige, den ich kannte. Wir setzten uns in bequeme Kaminsessel und eine Dienerin brachte Tee. Flora änderte mit einem Fingerschnippen unsere Kleidung. Wir trugen jetzt alle Jogginhosen und Pullover. Auf Floras Pullover war eine Prinzessin abgebildet. Desweiteren stellte sie einen Billiardtisch auf und platzierte eine Dartscheibe an der Wand.
„Viel besser. Dane und Augustus. Geht ein bisschen spielen. Dann können Cait und ich uns ein wenig unterhalten“, forderte Flora die Männer auf. Dane sah mich fragend an und ich nickte ihm bestätigend zu. Fast erleichtert widmete er sich zusammen mit Augustus den Billiardtisch. Ich staunte immer noch mit welcher Leichtigkeit die Geräte plötzlich erschienen waren.
„Männer. Bring ihnen was zu spielen und schon sind sie zufrieden“, lachte Flora. Jetzt, wo sie in Jogginhosen vor mir saß wirkte sie fast normal. Nur ihre goldgeflochtenen Haare sowie ihr ebenmäßiges Gesicht und die strahlend blaue Augen stachen hervor. Plötzlich bemerkte sie: „Du kannst das übrigens auch.“
„Was kann ich?“, fragte ich leicht verwirrt. „Billiard spielen?“
„Vielleicht. Das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.“ Sie musterte mich fragend. „Ich meinte eher das hier.“ Und sie ließ eine Kerze auf dem Tisch erscheinen. Sie brannte. „Du kannst die Welt mit Magie selbt gestalten. Natürlich gibt es gewisse Regeln, aber im Prinzip kannst du es.“
„Wie?“, fragte ich nur. „Ich hatte noch nie Magie gewirkt, geschweige denn daran gedacht es zu tun.
„Du kannst und wirst es lernen. Wir haben eine Schule dafür. Du bist dazu bestimmt sie zu besuchen.“
„Das ist alles zu viel. Das ist alles so neu für mich.“ Ich wurde ganz panisch und sie legte sanft ihre Hand auf meine.
„Ich weiß. Du musst dich erst an die Magie gewöhnen. Deswegen wirst du mit Dane so oft wie möglich herkommen damit wir uns kennen lernen können. Wenn du so weit bist wirst du die Schule besuchen.“
„Und wenn ich das nicht will?“, überlegte ich nun.
Das brachte Flora völlig aus dem Konzept. „Was?
„Es könnte doch sein, dass ich einfach nur mein altes Leben zurück will“, führte ich meine Überlegungen fort.
„Du meinst dein langweiliges Leben ohne Magie? In der du Tag ein, Tag aus, das selbe tust, ohne groß nachzudenken?“, fragte sie skeptisch.
„Manchen reicht das völlig“, behauptete ich nur.
„Mag sein, aber du kannst so nicht leben“, nahm sie mir jede Illusion. „Du musst lernen deine Magie zu beherrschen bevor sie von selbst erwacht. Sonst gefährdest du dich und andere. Willst du das?“
„Nein“, sagte ich kleinlaut. Aber ich glaubte imer noch nicht daran, dass ich Magie in mir trug.
„Dachte ich mir“, nickte sie zufrieden. „Deswegen wirst du die Schule besuchen.“
„Augustus beherrscht auch Magie, oder?“, wechselte ich das Thema.
„Bis zu einem gewissen Grad. Er ist ein Wächter, genau iwe Dane. Ihre Magie dient ihnen vor allem im Kampf zur Tarnung“, erklärte sie mir.
„Augustus kann als Wächter ein Prinz werden?“, staunte ich.
„Aber natürlich. Fast jeder Wächter ist eines Tages Prinz. Deswegen sind Wächter auch eher selten. Eins musst du dir von Anfang an merken. Hier geht nichts nach Norm. Bei uns ist alles anders. Wir sind anders. Wir haben viel zu bereden, aber nicht mehr heute. Jetzt spielen wir Billiard. Komm!“
Und so gingen wir zu Dane und Augustus und spielten Billiard. Mit Hilfe von Magie. Vollkommen verrückt. Ich war hoffnungslos verloren. Dane und Augustus waren dagegen unglaublich gut. Magiebilliard machte einfach Spass.

Fortsetzung folgt …

Endlich bin ich fertig mit diesem Teil. Geschrieben war er ziemlich schnell. Leider bin ich nicht dazu gekommen abzuschreiben. Ich befürchte es entwickelt sich doch zu einer Bloggeschichte. Wollte ich eigentlich vermeiden. Aber die Idee hat so viel Potential … Was meint ihr?

6 Gedanken zu “Strandparty unter Vollmond Teil 3

  1. Ja – da steckt noch was drin – da wirst Du noch ein paar Teile bringen müssen um es schön abzuschliessen. Aber tröste Dich – ich schreibe auch schon wieder an einem Mehrteiler – ich kann mich irgenwie auch nicht mehr kurz fassen.

    Gefällt 1 Person

    1. ja, seh ich auch so. Das ist immer das dumme, wenn man was anfängt. Oh, da bin ich gespannt. Komme bei dir auch gerade mit dem lesen nicht hinterher. Da ist noch irgendwas mit Schreib mit dir über, was ich mir gespeichert habe.

      Gefällt 1 Person

    2. Ja – das nächste ist im Gefängnis – wird wieder etwas gruseliger 😉 – Das jetzige Schreib mit ist lange – da kannst Du Dir echt gemütlich Zeit lassen – das werden einige Teile werden. 😉

      Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s