Follow Friday 11: Rezensionsexemplare

Heute gehts beim Follow Friday um Rezensionsexemplare und da bin ich natürlich wieder mit dabei.

[FF-47] Wie stehst du zu Rezensionsexemplaren?

 

Bisher hatte ich wenig damit am Hut. Es hat mich auch nicht wirklich interessiert.

Die ersten Rezensionsexemplare, die ich bekommen habe waren dieses Jahr von Charlotte Coles Küss mich Reihe auf mein E-Book. Ich war froh, dass mir die Reihe gut gefallen hat und ich bis zu dem letzten Teil fast nur gutes zu berichten hatte. Die Rezis dazu findet ihr auf meinem Blog.

Aktuell bekomme ich demnächst vermutlich ein Rezensionsexemplar von Ina Linger, worauf ich sehr gespannt bin. Allerdings wurde ich von ihr darauf angeschrieben. Auch das vermutlich per PDF oder E-Book.

Sonst steht noch eins offen, was aber wohl noch eine Weile dauern wird.

Ich komme hauptsächlich durch Blogs an Rezensionsexemplare. Rezensionsexemplare von Verlage interessieren mich so gar nicht. Ich würde auch nie deswegen einen Verlag anschreiben und darum bitten. Vor allem, weil ich auch nicht alles lese. Und zugeschickt haben möchte ich sie auch nicht so gerne, da nicht jeder meine Adresse haben muss.

Ich habe auch nicht gebloggt um Rezensionsexemplare anzuforden. Vor dem Blog kannte ich sowas gar nicht. Wenn mich jemand anschreibt und die Bücher mich reizen und ich es auf E-Book lesen kann stimme ich zu. Wenn es zugeschickt werden soll bin ich eher kritischer. Wobei ich jetzt auch wirklich nur eine richtige Erfahrung damit gemacht habe und die war sehr positiv. Deswegen kann ich nicht wirklich was dazu sagen.

Ich glaube ich fände es auch einfach schade, wenn ich diese Bücher dann nicht wirklich mögen würde.

Und wie sieht es bei euch mit Rezensionsexemplaren aus?

19 Gedanken zu „Follow Friday 11: Rezensionsexemplare

  1. Guten Morgen!
    Ich lese ja zu 90 % nur autorenbegleitete Leserunden und von daher bekomme ich auch viele Bücher als Rezensions-Exemplare. Ab und an schreibt mich auch mal ein Autor/eine Autorin an, aber da muss mir das Buch schon richtig zusagen, dass ich das annehme. Von Ina Linger habe ich auch schon eines gelesen. 🙂

    Mir fiel in Deinem Text jedoch gerade auf, dass Du schreibst „da nicht jeder meine Adresse haben muss.“ Deswegen habe ich gerade mal auf Deinem Blog gestöbert und gesehen, dass Du kein aussagekräftiges Impressum hast – das kann im Falle einer Abmahnung teuer werden. Auf Deinem Blog muss eine ladungsfähige Postadresse angegeben sein, ob Du das möchtest oder nicht. Ein Postfach ist nicht zulässig, es muss eine Adresse sein, an der Du per Briefpost erreichbar bist.

    Ich habe aber deswegen noch nie unangefragte Rezi-Exemplare erhalten und es hat mich auch noch niemand gestalkt.

    LG und ein schönes Wochenende
    Babsi

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    • Huhu Babsi,

      autorenbegleitete Leserunden lese ich aktuell gar nicht.

      Oh, und wie fandest du das von Ina Linger? Welches hast du gelesen?

      Na ja, wer die Adresse haben will kann mich auch per E-Mail anschreiben. Es gibt Blogs, die gar kein Impressum haben und viele Blogs, die auch keine Adresse bei sich stehen haben. Am Anfang hatte ich eine und ich blogge jetzt seit zwei Jahren. Wie wollen sie mich abmahnen, wenn sie keine Adresse haben? Wie gesagt, eine E-Mail können sie ja schreiben. Da aber bisher dazu nichts kam mache ich mir ja deswegen auch keine Sorgen und wenn ich angeschrieben werde kann ich es immer noch erklären. Ich finde eine E-Mail-Adresse sollte reichen. Es ist bei vielen nur ein Hobby-Blog. Ich seh einfach nicht ein dort meine Adresse öffentlich anzugeben. Sie können meinen Blog gerne sperren, aber wenn sie das bei zu vielen machen, wird das bloggen total eingehen. Also mach ich mir da nicht so die Gedanken drum.

      Danke wünsch ich dir auch.

      LG Corly

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    • Ich hab von Ina Linger „Three Night Stand“ gelesen und mit 3/5 bewertet.
      Hier meine Rezension: https://buechersindfliegendeteppiche.wordpress.com/2016/08/24/three-night-stands-ina-linger-cina-bard/

      Ja, es gibt viele Blogs, die kein Impressum haben, das bedeutet aber nicht, dass das richtig ist. Abmahnen können sie Dich, indem sie beim Anbieter Deines Blogs nach Deiner Adresse fragen, falls Du eine angeben musstest bei der Erstellung oder sie erfragen Deine IP-Adresse und finden dann über Deinen Internet-Anbieter Deine Adresse raus.

      Es ist nicht damit getan, dass Dein Blog dann einfach nur gesperrt wird – der Verstoß gegen die Impressumspflicht bzw. gegen §55 des Rundfunkstaatsvertrages (RstV) zieht eine hohe Geldstrafe nach sich. Da Buchblogs redaktionell gestaltete Inhalte enthalten, die beim Leser der Beiträge zur Meinungsbildung beitragen, unterliegt Dein Blog auf jeden Fall der Impressumspflicht. Und eine Erklärung, falls sie Dich abmahnen, reicht dann leider nicht mehr aus. Kannst ja mal Tante Google dazu befragen.

      LG Babsi

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    • ich weiß durchaus wie die Gesetzte sind. Ich habe mich mehr damit befasst zu einer gewissen Zeit und dennoch dazu entschieden keine Adresse anzugeben. Außerdem kam bisher auch nichts. Von daher … Und mal ganz ehrlich? Wenn sie das radikal bei jedem machen würden könnten sie die Plattform gleich schließen. Ich halte es eher als unwahrscheinlich. Und wenn ihnen wirklich was an den Bloggern liegt würden sie einen auch erst anschreiben. Denn sonst verlieren sie die Hälfte der Blogger. Sicher könnten sie es machen, aber für wahrscheinlich halte ich es nicht. Ausserdem ist WordPress eine englische Plattform. Die sind in solchen Sachen eh etwas lockerer. Auch da habe ich mich schlau gemacht.

      LG Corly

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    • Aber die Abmahnung muss ja nicht von WordPress kommen. Theoretisch kann doch da jeder eine Anzeige bei der Polizei machen und die MÜSSEN dich dann anschreiben, oder?
      Mir ist das mit den fehlenden Impressen (ist das die Mehrzahl?^^) auch schon oft aufgefallen, bin da unsicher, was der richtige Weg ist…
      VG Jennifer

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    • Ich hab mal gelesen, dass es da Unternehmen gibt. Die kriegen dann Provisionen von irgendwem für jedes gefundene Blog, das man Abmahnen kann…
      Da scheinen dann immer mal so Abmahnwellen durchs Internet zu rollen…
      VG Jennifer

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    • okay, hab ich noch nicht gehört. Na ja, aber ich glaub das ist auch eher unwahrscheinlich. Ich denke die sind dann eher an anderen Seiten interessiert an als Hobbyblogs. Vermutlich eher an Firmenseiten oder so welchen, die wirklich auch bezahlen für WordPress und so. Sonst macht es doch keinen Sinn. LG Corly

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    • Die Abmahnungen kommen ja nicht von WordPress, denen ist es wahrscheinlich egal ob das Impressum da ist oder nicht, sie stellen ja nur die Plattform. Verlage werden sich da auch eher nicht einmischen, sie verschicken aber keine Rezi-Exemplare an Blogger ohne Impressum. Das betrifft Dich aber eher weniger.

      Die Abmahnungen kommen von Anwälten, die nix anderes tun als das Internet nach Seiten zu durchforsten,die gegen das Telemediengesetz bzw. den Rundfunkstaatsvertrag verstoßen. Das sind öffentliche Stellen und keine, die sich für den Inhalt der (Buch-)Blogs interessieren.

      LG Babsi

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    • Abmahnungen sind aber eben auch in den meisten Fällen erst mal nur Abmahnungen. Wenn man es dann ändert muss man nicht zahlen. So kenne ich es jedenfalls.

      LG Corly

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  2. Ich finde deine Haltung zu Rezi-Exemplaren wirklich gut! Ich glaube, man macht sich da auch schnell abhängig. 🙂
    Wobei ich es zum Beispiel nochmal anders sehe, wenn man die Bücher irgendwie über Plattformen wie LovelyBooks oder so bezieht…
    VG Jennifer

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    • Dankeschön. Ja, das denke ich auch, dass man sich da abhängig macht. Das möchte ich eigentlich nicht.

      Ja, bei Loveleybooks könnte es schon was anderes sein. Aber da kommt es ann auch auf die Bücher an.

      LG Corly

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  3. Ich habe vor dem Bloggen auch nicht gewusst dass man Reziexemplare anfordern kann – ich wusste nicht mal, dass Autoren welche verschicken.

    Mit dem Impressum sehe ich es wie Du. Ich denke ein Blog, der vielleicht gesponsert wird, oder sogar viele Reziexemplare bezieht, ist eher gefährdet abgemahnt zu werden. Oder auch die Bezahl-Domainen. Ich habe auch wegen des Impressums recherchiert und mich auch dagegen entschieden, meine Adresse bekannt zu geben. Ich habe ein Kontakformular eingefügt, da kann mich jeder der will kontakten. Es ist ein privater Blog, und wenn tatsächlich Anwälte meinen mein Buchblog hat Redaktionelle Beiträge, die zur Meinungsbildung beitragen, dürfte man auch keine Rezi bei Amazon oder Lovelybook machen. Denn das fördert auch die Meinungsbildung.

    LG

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    • ne, ich habe mich vorher halt auch gar nicht für Rezensionsexemplare interessiert und tue es auch immer noch nicht so richtig.

      Eben. Mit Amazon und Loveleybooks hast du wohl recht. Ich halte es halt auch eher für unwahrscheinlich, dass Abmahnungen bei privaten Buchblogs kommen. Was soll das für ein Sinn machen?

      LG Corly

      Gefällt 1 Person

    • Ja – sehe ich auch so. Wie Du schon sagtest – wenn die, tatsächlich die Leute abmahnen, wird keiner mehr einen Blog betreiben. Ich will nicht, dass meine Adresse überall im Netz öffentlich erscheint. Ich weiss, dass sie ermittelt werden kann – aber einfach so – will ich auch nicht. LG

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  4. Da ich kein Leseblog betreibe, habe ich mit Rezensionsexemplaren nicht viel zu tun; ich finde aber auch überhaupt nichts Verwerfliches daran, solche Exemplare anzufordern oder zu besprechen, wenn man sie erhält.

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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