Laura Kneidl – Water & Air

„Wie weit bist du mit dem Fenster gekommen?“
Noel ächzte. „Frag nicht. Das Fensterputzen ist endlos. Kaum ist man einmal um die Kuppel, könnte man wieder von vorne anfangen.“
„Zum Glück hat Grey dir nur eine Woche aufgebrummt.“
„Zwei Wochen.“
„Zwei?“
„Er hat eben meine Strafe erhöht, weil wir das Funkgerät geklaut haben und es kein Spielzeug ist.“
„Das war nicht deine Schuld. Es war meine Idee, das Gerät zu nehmen. Ich rede morgen mit Grey. Vielleicht kann ich ihn auf eine Woche zurückhandeln.“
„Nein, schon in Ordnung. Ich bringe dich in Schwierigkeiten und du mich. Es wäre doch langweilig diese Tradition zu brechen.“

Story: 1 ++

Kenzie kann nicht auf Dauer in der Wasserkolonie aus der sie kommt bleiben. Deswegen flieht sie in die Luftkolonie als sich ihr die Gegelenheit bietet. Doch dort ist es auch alles andere als ideal und ihr werden viele Steine in den Weg gelegt. Doch Callum unterstützt sie und bürgt für sie, aber wieo eigentlich?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Kenzie: 1 +++

Ich habe selten einen weiblichen Charakter gelesen, der mir so wahnsinnig sympatisch war wie sie. Selten sind weibliche Charaktere aber auch so mitfühlend, besorgt, liebevoll und einfach nur sympatisch wie sie. Es war klasse wie sie sich um ihre Mitmenschen kümmerte und sorgte und wie wundervoll sie mit Callum umging und mit den anderen. Die wenigen Fehler, die sie sich zuschrieb fand ich auch gar nicht so schlimm. Ich konnte sie sogar verstehen. Ein richtig toller weiblicher Charakter und so gefühlvoll.

Callum: 1 +++

Auch Callum fand ich richtig toll. Er war ebenso gefühlvoll, fürsorglich und liebevoll wie Kenzie. Er sorgte sich um seine Mitmenschen und steckte dafür auch seine eigenen Wünsche oft zurück. Es war toll wie er mit Kenzie und den anderen umging und wie er sich für sie einsetzte obwohl alle anderen anderer Meinung waren. Später wurde klar wieso, aber auch, dass das nicht sein einziger Grund war. Callum war ein richtig toller fürsorglicher Charakter, den ich einfach nur klasse fand. Ohne wenn und aber.

Noel: 1 ++

Noel (mit 2 Pünktchen auf dem O) war mir von Anfang an ebenfalls sympatisch. Er war ein klasse Freund und ich mochte seinen Humor. Ich fand es auch toll, dass er nicht ganz vergessen wurde und später noch mal auftauchte. Im Prinzip kam er nicht so viel vor, aber wenn dann richtig. Ich fand ihn klasse.

Kalif: 1 +

Eigentlich mochte ich ihn. Wirklich böse sein kann ich ihm deswegen auch nicht. Besonders am Anfang mochte ich seinen Humor total. Später kam er weniger vor. Teilweise war ich dann mal misstrauisch wegen seinen Absichten, aber überwiegend war er mir trotz allem sympatisch.

Alaric: 2 –

Am Anfang fand ich ihn gar nicht so schlimm. Seine Anschuldigungen waren unschön, aber okay. Er war ein unangenehmer Fantaiker, dem ich fast alles zugetraut hätte. Seine zweite Anschuldigung fand ich allerdings nur noch lächerlich. Was das sollte kann ich einfach nicht verstehen. Das war mir dann doch zu sehr an den Haaren gezogen und danach wars dann mit ihm völlig vorbei. Dennoch gibts schlimmere Charaktere als ihn. Der war einfach gemeingefährlich.

Grey: 1 –

Grey war mir auch eher unangenehm, wenn auch auf andere Weise. Ich fand es schlimm wie er die Leute behandelte. Als würden sie ihm nichts bedeuten. Vor allem bei Kenzie. Das fand ich sehr traurig, aber Gott sei Dank kam er nicht so oft vor und so überwiegte das nicht.

Nilam: 1 ++

Nilam mochte ich wahnsinnig gern und deswegen fand ich es schade, dass man nicht mehr von ihr mitbekam. Hinterher war es aber wohl besser so, denn sonst wäre es ein ziemliches hin und her geworden.

Evie: 1 +

Sie kam zwar nicht so oft vor, aber ich mochte sie schon und fand es toll wie sie sich um Callum sorgte und dass sie für Callum da war. Das tat ihm gut, denn jemand musste ja auf ihn aufpassen.

Sasha: 1

Ich fand ihn okay, aber zu sehr an das System gewöhnt und so benahm er sich auch. Leider bekam ich zu wenig von ihm mit als dass ich wirklich über ihn urteilen konnte.

Noels Eltern Piper und Lincoln: 1 +

Die waren mir sehr sympatisch. Sie hatten das Herz am rechten Pfleck und sorgten sich um ihre Kinder. Das fand ich toll.

Octavius: 1

Eigentlich fand ich ihn gar nicht so schlecht wie angepriesen. Er war nicht so gerissen wie Alaric und setzte sich nur für das ein an das er glaubte. Aber eigentlich handelte er schon ganz gut.

Ricardo: 1 +

Den fand ich eigentlich sehr sympatisch und ich fand es toll wie er Kenzie einbezog, aber später kam er recht wenig vor.

Virgil: 1 +

Am Anfang war ich etwas skeptisch, was ihn anging, aber eigentlich fand ich ihn ziemlich sympatisch und was er machte gefiel mir sehr gut. Auch seine Rolle bei alldem.

Beck:  1 –

Den fand ich eher mies, aber da er nur kurz vorkam fand ich ihn jetzt nicht so schlimm. Allerdings habe ich seine Einstellung nicht wirklich verstanden.

Jaen: 2 –

Ich fand ihn ja etwas jämmerlich wie er sich benahm. Offenbar tat er ja wirklich alles was Alaric sagte ohne selbst drüber nachzudenken. Wirklich gemocht habe ich ihn nicht. Aber er war wirklich gefährlich und das war das Schlimme daran.

Tine: 1 (+)

Man bekam zwar nichts aktiv von ihr mit, aber sie tat mir einfach nur leid. Ihr Schicksal war so traurig.

Ida: 1 +

Am Anfang mochte ich sie gern, aber gegen Ende war sie mir eher unheimlich. Auch wegen ihrer Vergangenheit und wie sie mit manchen Dingen umging.

Rina: 1 +

Auch von ihr bekam man wenig mit, aber auch sie mochte ich ganz gern.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Callum und Kenzie waren sooo süß zusammen. Ich fand es toll wie sie miteinander umgingen und sich gegenseitig unterstützten. Sie waren füreinander da und standen füreinander ein. Leider ist das in der heutigen Zeit so bedingungslos wie bei diesen beiden nur noch eine Seltenheit. Gerade deswegen haben mir diese beiden als Paar wirklich richtig gut gefallen.

Auch das zweite Pärchen hier fand ich sehr süß und ich hatte sowas vorher schon geahnt. Aber mehr will ich dazu erst mal nicht verraten.

Erzählperspektive: 1 ++

Die Geschichte wurde aus Kenzies Sicht erzählt und das fand ich sehr gut, da ich Kenzie so sympatisch fand. Viel mehr gibts dazu eigentlich auch nicht zu sagen.

Besondere Ideen: 1 ++

Das war natürlich einmal die ganze Welt an sich. Es war natürlich dystopieähnlich aufgebaut, hatte aber auch ihren eigenen Reiz und gerade die Beschreibungen aus der Luftkolonie wirkten fast magisch. Das gefiel mir sehr gut.

Dazu reihte sich dann noch diese ungewöhnlich sanfte, romantische Liebesgeschichte, die heute in Büchern nicht mehr unbedingt gängig ist in der Form. Das machte den perfekten Misch aus.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war hier sehr hoch, da ich Kenzie und Callum so sympatisch fand und ihre Liebesgeschichte einfach nur richtig süß war. Ich habe mit ihnen wirklich mitgefiebert und konnte gut nachempfinden wie sie sich fühlten.

Parallelen: 1 ++

Die kann ich natürlich zu anderen Dystopien stellen und da war Water & Air schon außergewöhnlich sanft und romantisch. Ausserdem war auch das Setting ziemlich einzigartig, was mir gut gefallen hat.

Störfaktor: 1 +

Hier hat mich wirklich kaum was gestört. Vielleicht Grey ganz kurz und Alaric hin und wieder, besonders gegen Ende. Ein bisschen störte mich das kurze Missverständnis zwischen Callum und Kenzie, aber auch nicht wirklich. Das Ende fand ich dann etwas sehr krass, aber es passte schon.

Auflösung: 1 +

Die fand ich teilweise nicht wirklich überraschend. Ich hatte sowas im Hinterkopf. Aber die Auflösung zu Callum hätte ich so eigentlich nicht gedacht (Warum auch immer). Alaric fand ich da noch mal richtig zum Haare raufen. Wobei mich bei ihm auch nichts mehr überrascht hat.

Fazit: 1 ++

Bis auf so ein paar kleinere Störungen war es eine rundum tolle Geschichte mit einem wirklich einzigartigen Setting. Ich konnte es mir wirklich fast alles gut und bildlich vorstellen. Sonst habe ich eher grobe Vorstellungen. Callum und Kenzie waren einfach nur ein richtig süßes Paar und beide super sympatisch. Auch die anderen wichtigen Charaktere waren mir sehr sympatisch. Nur Alaric war teilweise ziemlich unangenehm. Aber die Geschichte war schon etwas besonderes und ich habe sie verdammt gern gelesen und konnte oft kaum aufhören zu lesen. Ich hatte hier gar nicht so große Erwartungen, wurde aber sehr positiv überrascht.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr mal wieder etwas richtig romantisches wollt ,ohne dass dem Pärchen zu viele Steine in den Weg gelegt werden, greift unbedingt zu diesem Buch. Hier werden sympatische Charaktere geboten gepaart mit einer spannenden Story und einem interessanten Story. Dieses Buch zeigt, dass die Charaktere sich nicht ständig anzicken müssen und das Buch trotzdem richtig gut ist. Also greift ruhig zu. Wer aber nicht so auf romantisches steht sollte vielleicht lieber doch die Finger davon lassen.

2 Gedanken zu „Laura Kneidl – Water & Air

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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