Das 9. Wort 2017: Abgehen: Das Waldlabyrinth

Eine weitere Geschichte wird es von mir geben. Allerdings ist es zur Abwechslung mal nur ein Teil. Inspiriert wurde ich von Frau Vroh mit ihrer Herbstidee sowie von einem Maislabyrinth in unserer Nähe, von dem ich gehört habe.

Das Waldlabyrinth

Der Wald lag so dunkel vor mir wie es mir beschrieben wurde. Ein dunkles Waldlabyrinth in das man sich verliren konnte. Aber es hieß, dass es auch ein magisches Labyrinth war, dass Dinge zeigte, die einem bekannt waren. Ich war gespannt, zögerte aber doch, hineinzugehen.
Doch dann rief es plötzlich. Es rief mir zu. „Julian, Julian. Trete ein!“
Ich wollte auf jeden Fall eintreten und trat dann fast automatisch die nächsten Schritte. Ich betrat also das Labyrinth bevor ich wusste was ich tat. Ich konnte nicht  mehr zurück. Der Wald hielt mich gefangen.
Die Blätter rauschten um die Wette als würden sie sich eine Geschichte erzählen. Ich konnte mich dazu durchdringen weiter zu gehen. Die Blätter flogen jetzt grünleuchtend um mich herum und das wirkte irgendwie unwirklich. Das Rauschen wurde immer lauter und der Wind wehte mir um die Ohren. Ich hatte drei Gänge vor mir, die ich betreten konnte. Einer schimmerte bläulich, einer rot und einer gelb. Ich hatte keine Ahnung, was sich in diesen Gängen verbarg. Auf gut Glück wählte ich den gelben Gang und ging ihn ab.
Ich war im puren Sommer gelandet. Hier strahlte die Sonne warm am Himmel, die Vögel zwitscherten ihre Lieder und um mich herum befand sich der Strand und das Meer. Es kam mir vor wie im Paradies.
„Geh weiter“, forderte mich eine glockenhelle Stimme auf, die von nirgendwoher zu kommen schien.
Ich hielt es für besser die Anweisungen zu befolgen. Also ging ich an den Palmen entlang, hörte Meeresrauschen und genoss die Wellen, die die Muscheln umspülten. Dieser Gang war hell, freundlich und friedlich. Hier konnte ich es aushalten.
Aber am Ende des Ganges musste ich schließlich die nächste Richtung wählen und mich für einen anderen Gang entscheiden. Ich gelang in einen bunten Wald, wo der Sturm wütete. Ich erschauderte, weil es so sehr stürmte und regnete. Dennoch wurde ich nicht nass. Egal welche Böen mich trafen. Außerdem kam auch die Sonne strahlend durch die Bäume hindurch und bahnte sich ihren Weg. Sie zog lange Schatten hinter sich und der Geruch von Schnee lag in der Luft. Dieser Gng des Labyrinths wirkte so magisch und mystisch. Ich sammelte ein paar Kastanien, sah ein paar Eichhörnchen an mir vorbei huschen und entdeckte eine Eule in einem Baum sitzen. Dann kam der Nebel durch. Doch auch dieser Gang erreichte irgendwann sein Ende und las ich erneut die Richtugn wechselte bog ich in einen weißen Weg ab.
Hier wütete der Schnee. Er lag meterhoch und es fielen immer noch sanfte Schneeflocken auf den Boden. Frau Holle schien hier besonders fleißig zu sein. Ich formte Schneebälle und bewarf damit die Luft, baute einen Schneemann, fuhr Schlitten und freute mich über den Winter, der hier wütete. Den Winter hatte ich schon immer geliebt. Die Sonne glitzerte auf den Schnee und der Himmel war strahlend blau. Der winterliche Eispalast und die Tannenbäume drum herum bildeten für mich den krönenden Abschluss.
Als nächstes bog ich in einen grün leuchtenden Gang ab. Hier war der Wald nicht so dicht. Frühling breitete sich aus. Grüne Wiesen waren überall, Blumen blühten in den schönsten Farben und die Bäume waren wieder voller Blätter. Die Sonne schien und die Vögel zwitscherten. Alles wirkte friedlich und voller Leben. Hier gab es Bewegung. Das blühende Leben. Die Sonnenstrahlen wärmten auf der Haut und es fühlte sich einfach angenehm an.
Der nächste Gang, den ich nach erneuten Richtungswechsel betrat, erinnerte ebenfalls an den Frühling. Genauer gesagt an Ostern. Hasen liefen geschäftig hin und her. Osterfeuer brannten überall, bemalte Ostereier warteten in ihren Nestern darauf gefunden zu werden. Küken waren hier besonders beliebt, genau wie Süßigkeiten. Die Wiesen zeigten sich in einem kräftigen saftgrün und die Sonne strahlte wie immer am Himmel. Ich umarmte den Osterhasen, ging mit ihm Hand in Hand gemütlich durch den Gang und winkte ihm zum Abschied zu.
Nachdem das Osterglockengeläut verklungen war wechselte ich den Gang und begrüßte Weihnachten. mit offenen Armen. Diesen Feiertag liebte ich ja besonders. Die Christbäume waren reich geschmückt, Engel flogen durch die Luft und golden strahlend glänzten sie am Himmel. Die Kirche öffnete ihre Toren und die Gemeinde sang Stille Nacht, heilige Nacht, der Schnee war auch hier wie früher ziemlich hoch und ließ Kinderaugen strahlen. Geschenke lagen unter den Bäumen und der Weihnachtsmann fuhr mit seinen Rentieren den Gang entlang. In diesem Gang des sonderbaren Waldlabyrinths schien das Glück besonders greifbar zu sein. In der Mittte stand eine lange Tafel und der Braten und andere leckeren Gerichte waren gedeckt. Doch irgendwann musste ich weiter. Besonders hier wollte ich eigentlich nicht weg, aber das Labyrinth trieb mich vorwärtst. Auf zum nächsten Gang.
Hier wurde es gruselig. Herbst lag wieder in der Luft. Geister schwebten durch die Bäume und gruselig gekleidete Leute bewiesen, dass Halloween war. Vampire liefen durch die Straßen, in einer Ecke stand eine Geisterbahn und Kinder rannten herum und riefen: „Süßes oder Saures!“ Herbstblätter rieselten von den Bäumen und Hexen begegneten mir. Ich machte, dass ich schnell weg kam. Ich mochte Halloween nicht.
Allerdings war der nächste Gang auch nicht gerade besser. Hier herrschten die Toten. Sollte das Allerheiligen darstellen? Gruselig. Besser ich verschwand von hier.
Und dann gelang ich in den letzten Gang. Der hier war voller Hoffnung, ich spürte das pure Glück und reinen Frieden. Hier herrschte die Harmonie. Ich war vollkommen entspannt. Vor allem aber spürte ich die tiefe Liebe, die mich glatt überwältigte. Und plötzlich kam ein Mädchen auf mich zu. Es erinnerte mich an einen Engel mit den goldenen Haaren und dem weißen Kleid. Ihre Füße waren nackt. Sie wirkte so rein und gut, dass ich mein Glück kaum fassen konnte. Ein Lächeln erschien auf meinem Gesicht und auch auf ihren Lippen spiegelte es sich wieder. Ihre Stimme war glockenhell als sie sprach. „Julian, ich habe lange auf dich gewartet.“
„Wie heißt du?“, wollte ich neugierig wissen.
„Such dir einen Namen für mich aus“, forderte sie mich auf.
Ich dachte eine Weile darüber nach und antwortete dann: „Alissa.“
Sie packte nach meiner Hand und zog mich mit sich. Raus aus dem Labyrinth und rein in den Märchenwald. Und dann war ich plötzlich wieder in meinem Bereich des Waldes mit Alissa an meiner Seite. Das war eine unvergessliche Reise durch ein einzigartiges Labyrinth gewesen. Ich war glücklich und überwältigt und noch viel wichtiger: Ich war nicht mehr allein.

Ende

Juhu, ich habs ja heute doch noch geschafft es abzuschreiben. Und was haltet ihr jetzt von meinem Waldlabyrinth?

Bones: Staffel 4 Folge 14

Dienstag habe ich wieder Bones geguckt. Die Folge mochte ich richtig gern.

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Bones war diesmal wie gesagt richtig gut, weil es wieder persönlich war. Und Booth Bruder (Brandon Fehr) war auch wieder mit dabei. Das find ich immer richtig cool.

Der Totengräber bzw. die Totengräberin war wieder im Einsatz . Von der ist Bones ja damals entführt worden. Die zog sich ja durch mehrere Folge, aber ich glaube die hier war die Bedeutenste.

Und dann wurde Booth auch noch heimgesucht von dem Geist. Seinem verstorbenen Militärkumpanen. Das fand ich gut gemacht. Interessant fand ich auch, dass Parker nach ihm benannt worden ist.

Wer die Totengräberin war, fand ich jetzt fast unspektakulär. Viel interessanter war das drum herum.

Die Folge fand ich gefühlvoll und bewegend. Das fand ich klasse.

Sweets Rolle war ja diesmal etwass kleienr, aber trotzdem toll.

Die ersten drei Wörter, die mir dazu einfallen:

Meer, Schiff, Entführung

Lieblingscharaktere:

Booth
Sweets
Hodgins
Jared

Angela
Bones

TTT 100: 10 Bücher, die ich niemals (weiter) lesen werde

Der TTT steht heute im Programm. Letzte Woche setzte ich einmal aus, aber heute bin ich wieder mit dabei.

Schon mein 100. TTT. Wow! Wahnsinn!

330. 10 Bücher, die ihr niemals (weiter)lesen würdet (14. September)

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Ohne wirkliche Reihenfolge.

Stephen King – Es

Werde ich definitiv niemals lesen. Ist nicht mein Ding, nicht mein Genre und überhaupt interessiert es mich einfach nicht. Ich kenne den Film, aber das reicht mir auch. Gruseliges mag ich sowieso nicht mehr so meins.

E. L. James – Fifty Shades of Grey

Auch dieser Zug ist abgefahren. Ebenfalls  nicht mein Genre. Und langsam reizt es mich auch so gar nicht mehr. Hat sich ausgehypt. Nein, danke.

Sebastian Fitzeck – Das Paket

Ebenfalls nicht mein Genre, interessiert mich auch einfach nicht und allein das Cover schreckt mich schon mächtig ab.

Ottfried Preußler – Krabat

Ich habe den Film dazu gesehen und mochte den überhaupt nicht. Deswegen reizt mich auch das Buch nicht.

Dan Brwon – Sakrileg

Eine Zeit lang habe ich darüber nachgedacht, aber eigentlich reizt es mich nicht wirklich. Den Film kenne ich aber.

Carlos Ruiz Safron – Das Spiel des Engels

Ich habe Der Schatten des Windes gelesen, aber das war nicht meins. Seitdem habe ich das Interesse an dem Autor verloren.

Jane Austen – Stolz und Vorurteil

Klassiker reizen mich so gar nicht und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals was von Jane Austen lesen werde.

Patrick Rothfuss – Der Name des Windes

Eine Weile habe ich überlegt es zu lesen, aber eigentlich reizt es mich überhaupt nicht. Also wird es wohl nichts.

Cassandra Clare – Lady Midnight

Ich habe die komplette Chroniken-Reihe gelesen, die ich schon nur mittelmäßig fand. Im letzten Band kam die Hauptperson zu Lady Midnight schon drin vor und da war sie für mich schon eher nervig. Also, nein danke.

Julie Kagawa – Unsterblich 2 Tor der Nacht

Ich liebe die meisten Kagawabücher. Mal mehr, mal weniger. Ich habe wirklich fast alles von ihr gelesen, was draußen ist. Ausser halt diese Reihe. Hier kenne ich nur Teil 1 und da das für mich leider schon ein totaler Flop war werde ich die Reihe sicher nicht weiter lesen.

So, das war meine kleine Liste. Auf welche Bücher würden eure Wahl fallen?

Corlys Themenwoche 64.4.: Herbst: Herbstdeko bei euch?

Und schon ist wieder Donnerstag. Das heißt aber auch ein neuer Tag für meine Themenwoche.

Die heutige Frage lautet:

Donnerstag: Welche neue Herbstdekoration darf dieses Jahr bei euch einziehen oder ist schon bei euch eingezogen?

Bisher hab ich mir nur ein etwas größeres Eichhörnchen gegönnt. Sonst steht nur die alte Deko hier rum. Aber ich will mich vielleicht noch nach neuen Igeln umsehen.

Das sind meine aktuellen herbstlichen Mitbewohner.

Die nächsten Fragen:

Freitag: Habt ihr schon interessante Sachen mit tierischen Herbstbesuchern erlebt?
Samstag: Was ist das schönste beim Herbst für euch?

Die besten 5 am Donnerstag 51: Tierische Begleiter

Letzte Woche habe ich bei die besten 5 ausgesetzt. Heute bin ich mal wieder mit dabei. Mal sehen, was ich heute so finde.

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Dass alle echt sind kann ich nicht versprechen.

Ich bleibe bei diesen. Komme sonst nicht voran. Vermutlich hab ich ganz viele tolle ausgelassen.

1. Der König der Löwen – Simba, Timon, Pumba

Dieses Trio fand ich schon immer so cool. Deswegen muss es einfach in meine Liste. Besonders Timon und Simba finde ich einfach klasse.

2. Free Willy – Free Willy

Den fand ich schon immer cool und hat es mir echt angetan. Ein richtig süßer, der mir immer sehr leid tat. Ein toller Film.

3. Ice Age – Sid

Der ist einfach so megacool. Ich find den immer wieder witzig. Kann ich mir immer wieder ansehen.

4. Marley & Ich – Marley

den fand ich einfach nur cool. Der Hund ist durchgeknallt, aber er hat was. Sehr unterhaltsam.

5. Alf – Alf

Natürlich muss er mit in die Liste. Alf ist einfach cool und kult.

Leider doch eher unechte Tiere dabei. Bis auf zwei.