Bianca Iosivoni – Soul Mates 1 Das Flüstern des Lichts

 

Langsam betrat ich die Gasse. Jedes bisschen Vernunft schrie mich an, auf der Stelle umzukehren. Nach mehr als genug Horrorfilmen, die ich mit meinem besten Freund angeschaut habe, wusste ich nur zu gut, was mit leichtsinnigen Frauen passierte, die allein in eine dunkle Gasse gingen und auch noch „Hallo?“ riefen. Als ob der Mörder mit einem freundlichen „Hier bin ich!“ antworten würde.

Story: 1 –

Rayne ist als Kind schlimmes passiert und seit Jahren hört sie Opferstimmen. Dann gerät sie in die Welt zwischen Licht- und Dunkelseelen und gerät mitten rein, ob sie will oder nicht. Und dann ist da noch Colt. Wie soll sie sich entscheiden?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Rayne: 1 –

Sie war mir am Anfang noch recht sympatisch, aber dann leider viel zu passiv und negativ eingestellt. Ja, sie hat schlimmes durchgemacht, aber das haben so viele weibliche Buchcharaktere und die meisten anderen kamen wesentlich besser damit klar als Rayne. Rayne frass alles in sich hinein und hat es nie wirklich verarbeitet. Ständig reitet sie drauf rum und stellt sich als Opfer da. Aber sie kommt nicht mal ansatzweise auf die Idee zu kämpfen. Nein, sie läuft vor allem weg. Und dann jammert sie auch noch ständig rum, dass sie ja nicht zu dieser Welt der Lichtseelen etc. gehören will obwohl sie es durch eine gewisse Person längst tut. Das auf 400 Seiten zu lesen wird auf Dauer anstrengend. Ich brauche da irgendwann auch mal einen Wendepunkt, der leider nicht kam. Schade … Da hätte man viel mehr raus machen können. Ach so, sie war natürlich auch naiv und lief in jede Falle in die sie laufen sollte.

Colt: 1 (+)

Den mochte ich eigentlich ziemlich gern. Zumindest bis etwa zur Hälfte des Buches. Eigentlich war er nämlich trotz seiner düsteren Gestalt überraschend humorvoll und lieb. Doch Rayne änderte ihre Meinung über ihn nur wenig. Sie stellte ihn überwiegend so negativ dar, dass es schwer war ihn wirklich zu mögen. Außerdem wurde er selbst auch irgendwann zu negativ und der Humor ging völlig verloren. Also ging das eigentliche Potential verloren und das was ihn besonders machte. Zurück blieb meist nur noch eine düstere Gestalt. Schade.

Lauren: 1 –

Lauren kam jetzt gar nicht so schlimm rüber wie sie dargestellt wurde. Das lag aber wohl auch daran wie Rayne sie sah. Sie hatte nämlich keine Angst vor ihr, da es ja jemanden gab, der schlimmer war. Und teilweise glaubte sie ihren Manipulationen sogar. Eigentlich wirkte Lauren fast sogar wie eine liebenswürdige Frau. Nur dass hinter dieser Fassade das pure Böse lauerte.

Miles: 1 +

Den mochte ich eigentlich ziemlich gern, aber leider blieb er blass und man erfuhr kaum was über ihn. Das Ende mit ihm fand ich dann sehr schade und unnötig. Was aber wohl auch wie bei vielen an Raynes Desinteresse lag.

Liv: 1 +

Liv war eigentlich eine ganz Süße, aber da Rayne und Liv keine wirklichen Vertrauten waren war es schwer sie wirklich ins Herz zu schließen.

Nora: 1 +

Nora mochte ich auch sehr gern. Es war schön, dass sie Rayne aufgenommen hatte und sie wie eine eigene Tochter behandelte, aber wirklich was erfahren hat man von ihr auch nicht.

Emma: 1 ++

Die fand ich sehr goldig. Eine richtig Süße. Leider trat sie dann später ziemlich in den Hintergrund und verblasste dann auch. Schade.

Gray: 1

Eigentlich mochte ich ihn ziemlich gern und auch wie er Am Anfang beschrieben wurde, aber leider blieb er ziemlich blass und bekam kaum Platz in dem Buch und seine Rolle am Ende mochte ich gar nicht.

Ed: 6 –

Den habe ich wirklich nicht gebraucht. Der war einfach nur wiederlich und letzendlich war er auch nur zur Ablenkung gebraucht. So wirklich Sinn machte es nicht, dass er hier so eine große Rolle hatte. Er hat mir das Buch ziemlich vermiest.

William: 1 (+)

Den mochte ich eigentlich ziemlich gern. Leider erfuhr man durch Raynes Desinteresse recht wenig über ihn und das Ende mit ihm fand ich auch nicht so gut.

Jeff: 1 +

Auch den mochte ich sehr gern, aber wie bei allen war er einfach zu blass um ihn wirklich ins Herz zu schließen.

Mariella: 1

Die mochte ich auch ganz gern, aber eigentlich war sie doch recht unwichtig für die Geschichte.

Keira: 1

Über die kann ich wohl am wenigsten sagen, denn es wurde kaum etwas über sie erzählt. Sie war einfach da. Mehr aber auch nicht. Ziemlich austauschbar.

Barry: 1 +

Barry mochte ich eigentlich ziemlich gern. Allein dieser Comicladen machten mir sympatisch. Leider fehlten auch hier mir einige Hintergründe und auch bei ihm fand ich das Ende gar nicht gut.

Zane: 1 –

Den fand ich auch eigentlich gar nicht so schlimm wie alle sagten. Vielleicht blieb auch er einfach zu blass.

Martha: 1 –

Schien nicht angenehm gewesen zu sein, aber sie wurde nur manchmal erwähnt.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 –

Die fand ich jetzt auch nicht so überzeugend. Dafür dass Rayne so passiv war und sowieso alles negativ machte kam sie kaum heraus. Auch Colt war schwierig in dieser Hinsicht. So war es eigentlich nichts halbes und nichts ganzes und nicht mal am Ende wurde es noch mal aufgegriffen. Hier hätte man es wohl wirklich besser gelassen.

Liv und Miles fand ich ganz süß zusammen, aber am Ende hat das auch kaum was gebracht und es war nichts halbes und nichts ganzes. Schade.

Besondere Ideen: 1 +(+)

Das war ja das mit den Licht-, Schatten- und Nebelseelen. Leider kamen die durch Raynes abwehrende Haltung nicht wirklich gut zur Geltung. Man hätte so viel mehr aus der Idee machen können.

Rührungsfaktor: 1

Der war am Anfang eigentlich noch da, aber nach und nach ließ das nach. Je negativer es wurde und je mehr es auf der Stelle stand.

Parallelen: 1 –

Vor allem kann man die natürlich zu Charaktere wie Rayne stellen. Neues Mädchen kommt in eine Fantasywelt und rund um sich viele, die sich damit auskennen, aber sie weiß natürlich alles besser und will gar nicht dazugehören, aber Raynes Einstellung in diesem Fall nervte mich irgendwann nur noch.

Störfaktor: 2

Das war leider mal wieder zu viel. Allen voran wie oben genannt Raynes passive Haltung und negative Einstellung zu allem. Das zog irgendwan einfach nur noch runter. Auch Colts Verhalten war manchmal einfach zu viel Ablehnung.

Dann die überwiegend blassen Nebencharaktere, die durchaus wichtig waren. Aber es fehlte mir einfach die Geschichte und die Bindung dazu. So konnte ich sie nur wenig oder nur mal Zeitweise in mein Herz schließen.

Außerdem Ed. Den hätte ich nun so gar nicht gebraucht und so wirklich Sinn machte er in der Geschichte auch nicht. Es wäre auch ohne gegangen.

Es wurde auf viel unwichtiges eingegangen, aber die Hauptgeschichte blieb dabei etwas auf der Strecke. Es wurde zwar miteinander kombiniert, aber das fand ich nicht unbedingt gut.

Das waren so die wichtigsten Punkte.

Auflösung: 2

Auch die fand ich nicht besonders gelungen. Auf Colt und Rayne wurde gar nicht mehr eingegangen. Ein unnötiger Kampf mit zu vielen unnötigen Toten und am Ende gibts wenig Hoffnung. Raynes Einstellung hat sich immer noch nicht groß geändert. Allem in allem gibts da nicht viel Positives zu vermelden. Wenn nur eher noch mehr Negatives. Das Ende hat mich in keinster Weise neugierig gemacht auf mehr.

Fazit: 1 –

Es fing eigentlich gar nicht schlecht an, zog sich dann aber in die Länge und alles wurde nur ins Negative gezogen. Gerade Rayne wurde mir irgendwann zu nervig, weil sie alles nur noch negativ sah. Durch ihre Passivität kamen die anderen Charaktere auch irgendwie gar nicht richtig zur Geltung. Die Idee kam ebenfalls nicht wirklich zu geltung, da Rayne sie ja so negativ sah. Das fand ich schade. Denn diese Geschichte hätte wirklich großartig werden können. Auch das Ende hat mir nicht wirklich gefallen, da es wenig Hoffnung gab und die Liebesgeschichte eigentlich gar nicht mehr erwähnt wurde. Die war hier aber sowieso nicht so richtig vorhanden. Auch den Klappentext find ich irreführend, weil ich Rayne viel dunkler finde als Colt.

Bewertung: 3,5/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Wenn ihr depressive Geschichten mögt könnte das hier was für euch sein. Der Fantasyteil ist eigentlich wirklich toll, geht aber in der Geschichte durch Raynes Passivität etwas unter. Auch von den Nebencharakteren und der Liebesgeschichte solltet ihr nicht allzu viel erwarten. Es gibt Ansätze, aber keines davon geht in die Tiefe. Auch den Klappentext finde ich etwas irreführend, da die Dunkelheit in Rayne viel schlimmer wiegt als die von Colt.

Leseempfehlung: 4/5 Punkten

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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