Tag: How I read/ Wie ich lese

Diesen Tag habe ich schon vor einer Weile entdeckt und gespeichert. Jetzt möchte ich ihn auch endlich mal machen.

Wie erfährst du von neuen Büchern, die du lesen möchtest?

Meistens mittlerweile über Internet. Büchertreff ist meist eine gute Seite, Loveleybooks oder auch die Blogs. Sonst auch Amazon oder ich schlendere halt in Buchhandlungen herum. Manchmal werde ich auch im TV oder in einer Zeitschrift darauf aufmerksam. Das ist ganz unterschiedlich. Oder halt durch Empfehlungen.

Wie bist du ursprünglich zum Lesen gekommen?

Schon als Kind wurde mir immer vorgelesen und ich habe früh angefangen selbst zu lesen.

Hat sich dein Buchgeschmack geändert, als du älter wurdest?
Immer mal wieder. Fantasy habe ich schon immer geliebt. Mal mehr oder weniger. Eine Zeitlang habe ich kaum noch Bücher ohne gelesen, aber mittlerweile mag ich wieder vermehrt Bücher für junge Leute ohne Fantasy, aber die sind schon etwas anders als meine alten Jugendbücher. Sonst kamen halt Dystopien noch dazu, was es früher nicht so gab. Und manchmal auch historisches.
Wie oft kaufst du Bücher?
Schwierig zu sagen. Momentan recht häufig, da ich oft weg bin. Meist 3 – 5 im Monat. Meist ist es aber eher weniger. Ein oder zwei im Monat oder auch mal gar keins.
Wie kamst du dazu, Buchrezensionen zu schreiben?
Ich habe in einem Bücherforum klein angefangen. Das isl lange her. Andere haben das gemacht und ich wollte es auch probieren. Am Anfang fiel es mir schwer. Mittlerweile überhaupt nicht mehr.
Wie reagierst du, wenn du das Ende eines Buches nicht magst?
Dann bewerte ich meist das Buch auch schwächer. Für mich muss alles stimmen. Sonst bringt es nichts. Es mussnicht perfekt sein, aber mich überzeugen können.
Wie oft blätterst du heimlich zur letzten Seite um zu sehen, ob es ein Happy End gibt?
Eigentlich gar nicht. Ich gucke höchstens mal wie lange das Kapitel noch geht. Sonst lese ich von vorn bis hinten oder überfliege.
Brauchst du Stille zum Lesen, oder kann nebenher Musik, der Fernseher oder Sonstiges laufen?
Am liebsten Stille. Dann kann ich mich am besten konzentrieren. Mit Ton nebenbei geht das weniger.

Und das wars auch schon wieder von mir. Wie würdet ihr die Fragen beantworten?

Ich tagge niemanden. Fühlt euch einfach getaggt.

Mein Blind Date mit dem Leben

Story: 1 +

Sali hat eine Sehbehinderung und kann nur 5 % von dem sehen, was andere sehen. Dennoch möchte er auf normalen Weg eine Ausbildung als Hotelkaufmann machen. Er verschweigt seine Behinderung allerdings. Kommt er damit durch?

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 +

Saliya/ Kostja Ullmann: 1 +

Saliya mochte ich sehr gern. Teilweise hat er etwas abgedreht, aber er war ein starker, kämpferischer Charakter, der trotz seiner Behinderung ein normales Leben wollte. Allerdings war klar, dass das nicht ganz funktionieren konnte.

Das war wohl seine beste Rolle. Ich finde er passte wirklich gut zu Sali und hat ihn super gespielt und das war sicher keine leichte Rolle. Das muss man erst mal können.

Bekannte Rollen: Die wilden Hühner, Rubinrot

Max/ Jacob Matschenz: 1 +(+)

Max fand ich persönlich ja richtig cool. Er war mein Liebling. Eigentlich ja eher der Draufgänger, aber ich fand er super wie er und Sali sich gegenseitig unterstützten. Ich fand die passten einfach gut zusammen.

Jacob passte richtig gut zu Max. Er hat mir sehr gut gefallen und passte gut zu Kostja. Irgendwie kam er mir auch bekannt vor, aber ich kann ihn auch verwechseln. Offenbar hat mich mein Gefühl auch nicht getäuscht.

Bekannte Rollen: Die Welle 2008, Die Pilgerin

Herr Kolditz/ Herbert Forthuber: 1

Den mochte ich noch ganz gern. Der war irgendwie sympatisch und mitfühlend.

Herbert passte gut zu ihm und spielte ihn gut. Er gefiel mir.

Bekannte Rollen: James Bond, Outlander

Hamid/ Kida Khodr Ramadan: 1 +

Hamid mochte ich sehr gern. Er hatte irgendwie was. Ich weiß auch nicht.

Kida passte gut zu Hadir. Er spielte ihn gut und hat mir gefallen.

Bekannte Rollen: keine

Lehrer Dongen/ Ludger Pistor: 1

Den mochte ich ganz gern, aber er war ja eher nebensächlich.

Ludger hat ihn aber gut und überzeugend gespielt und das war sicher auch nicht einfach.

Bekannte Rollen: Der Name der Rose, Gute Zeiten schlechte Zeiten, Schindlers Liste, Casino Royale, X Men, Alarm für Cobra 11

Laura/ Anna Maria Mühle: 1 +

Laura fand ich wirklich richtig gut. Die hat mir sehr gefallen und fand ich sehr sympatisch.

Anna mochte ich sehr gern als Schauspielerin und sie war mir auf Anhieb sympatisch. Fand ich gut.

Bekannte Rollen: keine

Augenarzt/ Uwe Preuß: 1

Der Augenarzt war eher nebensächlich und doch so wichtig.

Uwe spielte den Augenarzt gut und passte zu ihm.

Bekannte Rollen: Und Tschüss, Die Pilgerin

Kleinschmidt/ Joahnn von Bühlo: 1

Kleinschmidt war mir ja eher unsympatisch. Nur am Ende war er noch mal sympatisch.

Johann spielte Kleinschmidt aber super und passte gut zu ihm.

Bekannte Rollen: Kokowäh

Küchenchef Krohn/ Michael A. Grimm: 1 +

Den Küchenchef fand ich sympatisch. Ich fand es toll wie er Sali half.

Michael spielte den Küchenchef gut und passte gut zu ihm.

Bekannte Rollen: keine

Fried/ Alexander Held: 1 +

Fried mochte ich noch ganz gern. Er war sympatisch und mitfühlend.

Alexander spielte Fried super und passte gut zu ihm.

Bekannte Rollen: Medicopter 117, Die Welle 2008, Die Päpstin, Der Baader Meinolf Komplex

Deutschlehrer/ Rainer Reiners: 1 +

Den Deutschlehrer fand ich okay, aber etwas seltsam.

Rainer spielte ihn gut und passte gut zu ihm.

Bekannte Rollen: keine

Sheela/ Nilam Faroogh: 1 +

Sheela mochte ich auch sehr gern. Es war schön wie sie sich um ihren Bruder kümmerte.

Nilam mochte ich sehr gern und sie passte zu Sheela.

Bekannte Rollen: keine

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +

Sali und Laura fand ich süß zusammen. Man hätte zwar mehr draus machen können, aber es hatte schon was.

Kleidung/ Kulissen: 1 +

Die mochte ich sehr gern. Das Hotel war natürlich toll und die Kleidung schick.

Besondere Ideen: 1 +

Das war natürlich das, dass Sali so gut wie nichts sehen kann und das wurde auch sehr gut rüber gebracht.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auf jeden Fall auch dabei, denn viele Szenen waren bewegend und ich habe mitgefiebert.

Parallelen: 1 +

Gibts natürlich über zahlreiche andere Filme mit Behinderten, aber diesen fand ich schon auch gelungen.

Störfaktor: 1

Teilweise war die Geschichte schon sehr heftig emotional. Das war mir dann schon fast zu viel aus privaten Gründen und manchmal zog er sich ewtas, aber das wars dann auch schon.

Auflösung: 1 +

Die Auflösung war auch noch mal sehr schön und bewegend. Die war gut gemacht.

Fazit: 1 +

Den Film habe ich sehr spontan geguckt. Vorher hatte ich noch nie was davon gehört. Erst war ich recht skeptisch, aber der Film war doch erstaunlich gut gemacht und begewegend. Manchmal schon zu bewegend. Die Schauspieler harmonierten gut zusammen und passten gut zu ihren Rollen. Ich mochte den Film dann doch überraschend gern.

Bewertung: 4,5/ 5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr Filme zu Themen mit Menschen mit Behinderungen mögt solltet ihr euch diesen nicht entgehen lassen. Lasst euch von der deutschen Version nicht abschrecken. Der ist wirklich gut gemacht.

Die kleine Spielzeugfigur Teil 9

Auch mit der Spielzeugfigur möchte ich mich mal wieder beschäftigen. Ich habe das alles viel zu lange schleifen lassen.

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Was bisher geschah:

Dennis hatte Sim in der Schule in seinem Schrank gelassen, was Sim furchtbare Angst gemacht hatte. Vorher erzählte Lex was über Spielzeugfigurenvideospiele. Jetzt stand der Musikunterricht kurz bevor.

Die kleine Spielzeugfigur Teil 9

Sim hockte wohlbehalten in meiner Tasche. Ich war froh, dass es ihm gut ging. Ich hatte immer noch ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn im Schrank vergessen hatte. Das würde mir nie wieder passieren. Nicht nach seiner panischen Reaktion. Nie wieder.
Ich betrat den Musikraum mit einem mulmigen Gefühl. Ronja und ich sollten zusammen arbeiten. Sie saß schon an unserem Tisch und warf mir ein Lächeln zu als ich reinkam.
„Hey!“, begrüßte ich sie als ich mich zu ihr setzte.
„Hey, wo wollen wir anfangen?“, grüßte sie mich zurück.
„Gute Frage. Was meinst du?“ Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung.
Wir setzten uns an das Klavier und drückten auf ein paar Tasten. Wie auf Kommando summte Sim dazu. Ronja nickte und grinste. Mittlerweile war der ganze Klassenraum von Musik erfüllt, da auch andere Klassenkameraden mit dem Projekt begonnen hatten.
„Wir könnten die Musik noch etwas verändern, findest du nicht?“, schlug ROnja vor und spielte ein paar Tasten in einer anderen Reihenfolge.
Ich nickte begeistert. „Klingt super.“
„Summ mal dazu“, forderte sie mich auf.
Sim summte im perfekten Takt dazu und Ronjas Lächeln wurde breiter. Ich korrigierte Noten und war schon sehr zufrieden mit unseren Fortschritten. Wir arbeiteten eine Weile konzentriert weiter. Der Song, den wir spielten klang immer melodischer. Ich war begeistert. Auch Ronja wirkte zufrieden und das gefiel mir.

Nach der Stune hatten wir Schulschluss. Ronja und ich verließen zusammen den Klassenraum. Ich war nervös. Ich wollte Zeit mit ihr verbringen, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich das anstellen sollte. Ich hatte keine Erfahrung mit Mädchen. In meiner Tasche raschelte es als wollte Sim mich anstupsen. Ich zuckte zusammen. Hoffentlich hatte Ronja das nicht bemerkt.
„Also, das lief doch gut, oder?“, fragte Ronja schließlich.
„Ja, unsere Meldodie hört sich super an“, stimmte ich ihr zu.
„Wir sind zwar noch nicht fertig, aber es war schon mal  nicht schlecht.“ Sie grinste wieder.
Schließlich nahm ich all meinen Mut zusammen. „Hast du heute schon was vor?“
Sie blieb stehen und musterte mich interessiert. „Wieso?“
„Ich dachte wir könnten vielleicht einen Kaffe zusammen trinken gehen oder einen Kakao oder einen Tee.“ Ich biss mir auf die Lippen, weil ich mir so dämlich vorkam. Ich glaubte aus meiner Tasche ein leises Rascheln zu hören.
Zu meiner Überraschung antwortete sie: „Sehr gern. Eine heiße Schokolade wäre schön.“
Ich konnte mein Glück kaum fassen. Sie wollte wirklich? Gemeinsam gingen wir zum Strand. Dort gab es ein kleines gemütliches Cafe. Wir konnten draußen sitzen. Wir redeten unterwegs nicht viel, aber es war trotzdem nicht unangenehm.
Gleich nachdem wir uns gesetzt hatten kam eine Kellnerin und fragte uns nach unseren Getränkewünschen. Wir bestellten und die Kellnerin verschwand wieder. Dann waren wir mehr oder weniger allein.
Es war schönstes Sommerwetter. Es war warm, die Sonne schien und die Möwen kreischten. Der Himmel strahlte in einem kräftigen blau über uns. Es war perfekt.
Aber worüber sollten wir uns jetzt unterhalten? Ich war kein großer Fan von Small-Talk. Zum Glück übernahm den Part. „Also, erzähl mal von dieser Spielzeugfigur?“
Völlig überrumpelt sah ich sie an: „Was?“
„Dein ruckelnder Schrank. Das war doch bestimmt diese Spielzeugfigur, oder?“, fragte sie.
„Woher weißt du von meinem Schrank?“, fragte ich verdutzt.
„Du kannst es mir ruhig sagen“, ermutigte sie mich. „Ich weiß von der Spielzeugfigur.“
„Woher?“, fragte ich völlig versteinert. Oh Mist, jetzt hatte ich mich verraten.
„Ist das wichtig?“, wollte sie wissen. Sie klang nur neugierig.
„Ja klar“, antwortete ich irritiert.
„Ich habe ihn einmal gesehen als du dich unbeobachtet fühltest. Du hast mit ihm geredet“, erzählte sie.
Ich schluckte hart.
„Es ist okay“, versicherte sie mir. „Diese Spielzeugfigur ist etwas besonderes. Das habe ich gleich gemerkt.“
Ich starrte sie nur an und sie fragte mich: „Darf ich sie sehen?“
Es fiel mir schwer mich aus meiner Starre zu lösen. Aber jetzt hatte ich auch nicht mehr viel zu verlieren. Ich holte Sim vorsichtig aus der Tasche und zeigte ihn Ronja. Er blieb starr, weil wir in der Öffentlichkeit waren.
„Faszinierend“, fand sie und stupste Sim an, woraufhin er natürlich zusammen zucken musste. Ich schnappte ihn mir und steckte ihn zurück in meine Tasche. Ich wollte nicht, dass er wie ein Objekt behandelt wurde.
„Wo hast du ihn her?“, fragte Ronja weiterhin neugierig.
Also erzählte ich ihr wie Sim auf meiner Fensterbank landete und was wir bisher zusammen erlebt hatten. Ich redete sehr lange und Ronja lachte viel. Ich hatte das Gefühl, dass es ganz gut lief.

Fortsetzung folgt …

So und ein weiterer Teil meiner Spielzeugfigur ist auch geschrieben. Endlich komme ich mal ein Stück voran. Wie findet ihr es?

Corlys Themenwoche 83.6.: Märchen: Filme zu Weihnachten?

Und schon wieder gibts einen Beitrag zu meiner Themenwoche.

Samstag: Welche Märchen guckt ihr zu Weihnachten?

Meist welche wie

Drei Hasel für Aschenbrödel
Die schöne und das Biest Deutsche Version

Jedes Jahr gucken wir eigentlich immer Michel. Zählt vielleicht nicht direkt zu Märchen.

Und zur Weihnachtszeit mag ich sonst gerne Filme wie Eine Prinzessin zu Weihnachten. Ich denke das kann fast als Märchen zählen.

Und wie ist das bei euch so?

Die letzte Frage:

Sonntag: Fazit zum Thema Märchen?