Schreibklick: Weihnachtsspecial: Die Wunschliste

Beim Schreibklick gibts diesmal eine Zusatzaufgabe und die möchte ich jetzt Anfang Dezember wo gerade Schnee liegt auch gerne abtippen. Sie kommt dann aber natürlich erst am 24.12.

Das Thema lautete UNTERM Weihnachtsbaum

Und das ist meine Geschichte dazu:

Die Wunschliste:

Das Christkind kam schon wieder nächsten Monat und ich hatte noch keinen Wunschzettel vorbereitet. Was sollte dieses Jahr für mich unterm Weihnachtsbaum liegen? Ich wünschte mir immer das Selbe. Spielzeug, schöne Kleider, Prinzessinnenschuhe. Aber was war, wenn die Wünsche mal in eine andere Richtung gingen und da hatte ich schon eine Idee. War war, wenn ich meinen Wunschzettel dieses Jahr in Form eines Scrapbooks machen würde? Für jeden Wunsch eine Seite. Würde das Christkind sich freuen, wenn es mal keine lange Wunschliste sah?
Also fuhr ich mit dem Rad in die Stadt und kaufte die entsprechenden Sachen, die ich dafür brauchte. Zu Hause setzte ich mich auf den Boden und fing an zu basteln. Auf die erste Seite klebte ich eine Sternschnuppe als Wunsch. Eine schöne gelbe klebte ich in das Buch. Drum herum malte ich einen nachtblauen Himmel. Die Sternschnuppe sollte für all meine nichtmateriellen Wünsche stehen.
Die behielt ich allerdings lieber für mich. Allerdings schrieb ich mit Goldstift dabei wofür der Wunsch stehen sollte.
Auf die zweite Seite malte ich einen Weihnachtbaum und daneben kamen natürlich die Geschenke. Das sollte dafür stehen, dass ich mir ganz viele tolle Geschenke wünschte. Die wünschte ich mir sowieso immer. Ich liebte Geschenke. Ich gab mir ganz viel Mühe für diese Seite damit das Christkind merkte wie viel mir dieser Wunsch bedeutete.
Auf der nächsten Seite wurden meine Wünsche schon etwas spezieller. Ich klebte Cover von Büchern darauf, die ich mir wünschte. Ich liebte Bücher. Dazu schrieb ich Zitate, die ich toll fand. Als ich gerade das lezte Cover auf die Seite klebte kam meine Mutter in mein Zimmer und betrachtete wie ich da Mitten in den Bastelsachen saß.
„Was machst du da?“, fragte sie verwirrt.
„Ich bastel ein Scrapbook für das Christkind damit es weiß, was ich mir wünsche und die richtigen Weihachtsgeschenke unterm Weihanchtsbaum liegen“, erzählte ich.
„Scrapboook?“ Offenbar usste meine Mutter nichts damit anzufangen.
„Ja, ich dachte mir, wenn das Christkind immer nur diese langen Weihnachtswunschzettel kriegt wird es auf Dauer langweilig. Wieso nicht mal kreativ sein?
„Darf ich mal sehen?“, fragte sie neugierig geworden.
„Ich bin noch nicht fertig“, erklärte ich streng.
„Nur ein kleiner Blick“, bettelte sie.
„Nein.“ Ich blieb stur.
„Aber wenn es fertig ist, ja?“, hakte sie nach.
Vielleicht.“ Ich wollte keine Versprechen machen. Immerhin machte ich dieses Buch ja für das Christkind und nicht für sie.
„Na gut. Dann lass ich dich mal wieder allein.“ Und schon war sie wieder weg. Mütter! Sowas von neugierig. Schlimmer als wir Kinder.
Die nächste Seite wurde vollgepackt mit DVDs. Natürlich solche, die ich mir wünschte. Darum malte ich die Seite mit Herzchen voll.
Das waren jetzt auch schon ein paar Seiten, die ich fertig hatte. Die wichtigsten Geschenke hatte ich verewigt. Auf der nächsten Seite schrieb ich noch einen Brief an das Christkind.

Liebes Christkind,

ich hoffe dir gefällt dieses Scrapbook. Du hast bestimmt schon wieder so viele Listen geschenkt bekommen, dass sie dir zum Halse raus hängen, aber hast du je ein Scrapbook bekommen? Ich hoffe natürlich, dass ich viele tolle Geschenke zu Weihnachten bekomme, aber auch, dass du ein bisschen Zeit an den Feiertagen für dich hast. Ich freue mich jedes Jahr wieder auf dieses Fest. Du machst es zu etwas einzigartigen. Da kann der Osterhase mit seinen Eiern einfach nicht mithalten. Was macht der eigentlich so zu Weihnachten? Anbei lege ich dir als Anerkennnung für deinen Besuch bei mir zu Hause noch eine kleine Leckerei.

Liebe Grüße
Deine Rosie

Ich schrieb diese Seite rot und mikt meiner schönsten Schönschrift. Außerdem malte ich noch mal einen Weihnachtsbaum mit Geschenken dazu. Ich war sehr zufrieden mit dieser Seite.

Die nächste Seite bekam noch ein paar größere Wünsche aufgeklebt. Ein Handy, dass längst überfällig war. All meine Freundinnen hatten schon eines. Allerdings glaubten die auch nicht mehr an das Christkind. Selbst Schuld. Dann noch ein Tablet, was ich mir wirklich sehr wünschte und hoffte, dass ich es bekam. Ich rahmte diesen Wunsch auch ein um zu zeigen wie wichtig er mir war.
Eine vernünftige Musikanlage damit ich endlich vernünftig Musik hören konnte. Ich verzierte diese Seite mit Blumen und Girlanden.
Mir war klar, dass ich nicht alles zu Weihnachten bekommen würde. Aber es war einfach mal was anderes. Ich saß den ganzen Nachmittag daran.
Als es fertig war zeigte ich es tatsächlich meiner Familie und sie waren ganz begeistert von dem Scrapbook.
„Das ist toll“, freute sich meine Mutter.
„Da hast du dir wirklich viel Arbeit gemacht“, lobte mein Vater.
Ich grinste.
Jetzt musste ich nur noch auf Weihnachten warten und hoffen, dass sich die Arbeit auch gelohnt hatte. Ich freute mich so sehr auf das Fest.

Ende

Und das wars schon wieder mit meiner Geschichte. Was sagt ihr nun dazu?

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12 Gedanken zu “Schreibklick: Weihnachtsspecial: Die Wunschliste

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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