Anne Jacobs – Die Tuchvilla

Story: 1 (+)

Marie findet eine Anstellung in der Tuchvilla. Zuerst stößt sie auf allerlei Ablehnung. Doch sie fügt sich bald in die Gruppe ein. Aber in der Tuchvilla ist nichts so wie es scheint. Wie genau ist Marie mit ihr verbunden und was hat Direktor Melzer für Geheimnisse?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 2

Marie Hofgartner: 1

ich fand sie okay, aber nicht überragend. Sie war doch sehr eigenwillig, aber eine der angenehmsten Charaktere. Aber immerhin sorgte sie sich um ihre Mitmenschen und kümmerte sich um sie. Und sie macht auch mal Arbeiten, die eigentlich nicht zu ihren Aufgaben gehört. Dafür ist sie sich nicht zu schick. Doch sie ist auch sehr stur und kann teilweise sehr hart sein. Aber allgemein gesehen war sie recht sympatisch.

Paul Melzer: 1 (+):

Er war mir am sympatischsten von allen. Er war nett und hilfsbereit und anständig. Er sorgte sich um die Menschen, aber er konnte auch eifersüchtig und stur sein. Aber er war schon ein Lieber, der versuchte das Richtige zu tun. Er war auch immer um Marie besorgt. Ich mochte ihn gern, auch wenn er nicht überragend war.

Katharina/ Kitty Melzer: 1 (-)

Teilweise war sie mir schon sympatisch, dann wieder zu eigenwillig. Teilweise war sie mir einfach zu egoistisch und unberechenbar. Sie konnte die liebste Freundin sein, aber wehe man tat was, was sie nicht wollte. Dann war sie totbeleidigt. Sie konnte von einem Moment auf den anderen ihre Meinung wechseln und da sie ja so schwache Nerven hatte wurde sie überbehütet.

Elizabeth Melzer: 1 (-)

Die war mir von Anfang an eher unsympatisch. So war sie doch oft genug ziemlich gehässig und feindseelig. Allerdings hatte auch sie ihre guten Seiten und stand oft im Schatten ihrer Schwester. Doch war sie doch auch oft genug hinterhältig. Ihr Verhalten war auch oft recht fies. Das am Ende mit ihr fand ich dann auch noch mal ziemlich nervig.

Alicia Melzer: 1

Ich fand sie okay, aber auch nicht überragend. Ihr war vor allem das Ansehen in der Gesellschaft wichtig. Sie tat alles damit dieses Ansehen blieb. Deswegen war es ihr nur recht, wenn ihr Mann ihr nicht alles erzählte. Sie wollte auch gar nicht alles wissen und hielt sich aus gewissen Dingen einfach raus.

Johann Melzer: 3 –

Den fand ich meistens einfach nur unsympatisch. Ab und zu entwickelte er sich auch regelrecht als Hasscharakter. Er war einfach ein richtiger Fiesling, der einfach nur feige war. Er zog richtig miese Sachen ab und kam damit ewig lange durch. Und er lernte nicht mal was aus seinen Fehlern sondern machte einfach so weiter und glaubte er habe alles Recht der Welt andere Leben zu zerstören solange es ihm nur gut gehe.

Auguste: 2

Sie ging so, aber wirklich sympatisch war sie mir auch nicht. Sie meckerte überall rum und war nie zufrieden. Dennoch war sie eine gute Hilfe in der Tuchvilla, auch wenn sie gerne tratschte. Und sie war durchtrieben.

Maria Jordan: 3 –

Die war mir überwiegend unsympatisch. Ziemlich gehässig und egoistisch. Sie meckerte sehr viel und beschwerte sich immer und überall. Und sie schmiedete Komplotte. Wenn sie sich in Schwierigekeiten brachte gab sie anderen die Schuld um gut bei weg zu kommen. So eine war sie.

Else: 1

Else mag ich ganz gern, aber ich kann mich kaum noch direkt an sie erinnern. Sie kam wohl recht wenig vor.

Hanna: 1 +

Die mochte ich eigentlich ganz gern und ihr Schicksal war traurig. Aber die Lösung war dann gut.

Alfons Bräuer: 1

Ich fand ihn okay, aber nicht überragend. Er war ziemlich liebeskrank und so richtig verstanden wieso er Katharina so hinterher lief habe ich nicht. Aber er war recht nett.

Klaus von Hagemann: 1 –

Der war mir eher recht unsympatisch. Er kam nicht so oft vor, war aber doch recht lästig. Ich hätte ihn nicht gebraucht.

Gerard Duchamp: 2 –

Der war mir die ganze Zeit über unsympatisch und auch nicht  mein Typ. Ich konnte mit dem nichts anfangen.

Frau Deubel: 1 –

Die fand ich okay, aber nicht überragend. Ein bisschen grimmig vielleicht.

Robert: 1

Den mochte ich eigentlich recht gern. Aber er war zeitweise etwas zwielichtig. Und er hatte seine Hormone nicht so im Griff.

Humbert: 1 –

Der war okay, aber nicht überragend und er konnte Robert nicht ersetzten.

Fräulein Pappert: 2

Ich fand sie okay, kann mich aber kaum noch an sie erinnern.

Eleonore Schmalzer: 1 –

Die mochte ich auch noch ganz gern. Sie unterstützte Marie wenigstens gut und setzte sich für sie ein.

Fräulein Hoffmann: 1

Die mochte ich ganz gern, aber sie kam ja nicht so viel vor.

Fräulein Luders: 1

Gustav: 1 +

Den mochte ich eigentlich recht gern und fand ihn auch gar nicht so einfältig wie viele behaupteten. Er war sympatisch.

Herr Bliefert: 1 (+)

Den mochte ich auch sehr gern. Es war toll wie er Marie beim Sturz geholfen hat.

Jakob Burkart: 1

Von dem bekam man ja nichts aktiv mit und was man hörte war eher traurig.

Luise Hofgartner: 1

Auch sie kam nie aktiv vor, aber auch sie hatte es nicht leicht und ich mochte sie irgendwie.

Solange: 1

Die mochte ich ganz gern, aber sie kam ja wenig vor.

Ottilie: 4

Die fand ich furchtbar. Eine schreckliche Frau.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1

Paul und Marie: 1 +

Die fand ich ja teilweise wirklich süß und es war stellenweise schon sehr rührend, aber manchmal auch unterkühlt.

Kitty und Gerard: 1 –

Die beiden passten ja meiner Meinung nicht zusammen. Da hab ich auch Kitty nicht verstanden.

Kitty und Alfons: 1

Die fand ich ganz okay zusammen, aber auch nicht besonders überragend.

Alicia und Johann: 1 –

Die fand ich okay, aber wirklich leidenschaftlich wirkte das nicht. Da fehlte die richtige Liebe zwischen ihnen.

Auguste und Robert: 2 –

Die fand ich ganz okay zusammen, aber das war nichts auf Dauer.

Auguste und Gustav: 1

Die mochte ich ganz gern zusammen, auch wenn ich Gustav wen anderen gegönnt hätte.

Erzählperspektive: 1

Da erzählte fast jeder mal, der wichtig war. Das fand ich ganz gut so, denn so bekam man wenigstens alles mit.

Besondere Ideen: 1

Das ist das mit der Tuchvilla und das war auch das Faszinierende daran.

Rührungsfaktor: 1

Der war auch teilweise vorhanden, aber nicht immer. Ab und zu war ich auch genervt oder es war geradezu erdrückend unsympatisch.

Störfaktor: 1

Die Charaktere waren mir überwiegend zu unsympatisch. Besonders auch Alicia und überwiegend auch das Personal. Teilweise ist es zu lang gezogen. Manches hätte nicht sein müssen. Am Anfang war die schlechte Stimmung geradezu erdrückend.

Auflösung: 1

Die war mir teilweise zu langgezogen und da vieles schon vorher angedeutet wurde nicht mehr so spektakulär.

Fazit: 1 (+)

Ich fand die Tuchvilla wa für die Seitenangabe ausgesprochen gut zu lesen. Ich bin gut voran gekommen. Dabei war die Stimmung am Anfang ziemlich erdrückend und die Charaktere durchweg überwiegend unsympatisch und unnahbar. Dennoch hatte die Geschichte eine gewisse Faszination an sich und Marie und Paul fand ich immer wieder sehr süß zusamen. Und irgendwie wollte ich doch immer wissen wie es weiter geht. Es war wie ein Zog. Auch wenn es manchmal anstrengend wurde.

Bewertung: 4/5 Punten

Mein Rat an euch:

Lasst euch von den vielen Seitenzahlen nicht abschrecken. Es ist überraschend gut zu lesen. Versprecht euch allerdings nicht zu viel von den Charakteren. Sie sind interessant, aber nicht besonders liebenswert. Wenn es sonst euer Beutechema ist probiert es ruhig aus.

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Ein Gedanke zu “Anne Jacobs – Die Tuchvilla

  1. Ja – besser hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Trotzdem es viele Störfaktore gibt, fühlt man sich eigentlich ganz gut aufgehoben. Und das ist in den Folgebänden nicht anders.

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