Anne Jacob – Die Töchter der Tuchvilla

Story: 1 (+)

Krieg herrscht in der Welt und viele junge Männer werden eingezogen. Auch die Melzersche Tuchfabrik leidet darunter, denn es fehlen die Stoffe und das Material. Doch immer wieder rappelt sie sich hoch. Doch kann sie das halten und was geht in der Tuchvilla vor sich?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (+)

Marie: 1 (+)

Ich mochte sie ganz gern, aber manchmal waren ihre Ansichten etwas sehr eigen. Ich glaub manchmal vergisst sie, dass sie auch nur eine Hausangestellte war. Sie meint es zwar nur gut mit Hanna, aber ich fand, sie wollte etwas zu sehr über sie bestimmen. Das Schicksal mit Paul war natürlich krass. Aber sie hatte ja allerlei zu tun und auch mit den Kindern war sie beschäftigt. Ich fand es toll, wie sie sich in der Fabrik einbrachte und nicht unterkriegen ließ.

Kitty: 1

Ich finde sie oft etwas anstrengend. Sie kann manchmal echt toll sein, aber viel zu oft auch einfach unsensibel. Sie redet und redet und denkt gar nicht darüber nach, was sie redet. Aber sie kann wirklich anstrengend sein und einen manchmal erschlagen. Aber sie hatte auch ein hartes Schicksal und war manchmal überraschend einfühlsam. Allerdings macht sie immer so ein Drama und ihre Depriphasen sind doch recht lang.

Elisabeth: 1 (+)

Am Anfang fand ich sie noch recht gehessig, aber sie war mir diesmal sogar überraschend sympatisch und einfühlsam. Es war toll wie sie mit den Weisenkindern umging und endlich sah, dass sie sich bei Klaus in etwas verannt hatte. Leider gefiel mir das Ende dann wieder weniger. Das war ein Rückschlag.

Paul: 1 +

Er kam mir etwas zu wenig vor. Mochte ich ihn doch eigentlich immer am liebsten. Er ist so sanft und einfühlsam. Allerdings fand ich seine Briefe auch oft einfach schmalzig. Dennoch ist er sympatisch und zuvorkommend.

Johann Melzer: 1

Er war hier erträglicher als im ersten Teil. Er war immer noch bestimmend und hatte seine Überzeugungen, aber er ließ immerhin auch mit sich reden. Es war überraschend, wie er teilweise von Marie redete.

Alicia: 1

Mit ihr konnte ich oft nichts anfangen. Durch ihre altmodischen Ansichten stand sie sich und ihrer Familie oft selbst im Weg.  Während ihre Töchter modern dachten, hielt sie an alten Traditionen fest, die längst überholt wurden. Außerdem zog sie sich ständig zurück und wirkte wie der Schatten ihrer selbst.

Alfons Breuer: 1 (+)

Ich mochte ihn ganz gern. Allerdings wirkte er etwas blass, fand ich. Und zu Kitty passte er nicht wirklich. Er wirkte viel zu förmlich. Irgendwie etwas gestellt.

Tilly: 1 +

Sie war eigentlich mein Liebling. Sie war so fröhlich und heiter. Sie war auch immer so begeistert.  Und doch hatte sie dann ein so böses Schicksal.

Klaus von Hagemann: 3 –

Den fand ich meistens einfach nur wiederlich. So ein Schleimbeutel. Okay, was er für Humbert tat war okay, aber er hätte es auch anders machen können, als er sah, dass der Krieg nichts für ihn ist. Ne, so jemand braucht niemand. Selbst am Ende hat er nichts gelernt.

Hanna: 1 (+)

Die mochte ich eigentlich ganz gerne. Sie war eine Liebe und hatte es auch nicht immer leicht. Sie hat das beste draus gemacht und sich nicht unterkriegen lassen.

Auguste: 1 –

Die war mir zu gehässig. Ständig redete sie und verbreitete Gerüchte. Und dann die Sache mit Hagemann. Wirklich sympatisch war sie mir nie.

Gustav: 1 +

Den mochte ich immer sehr gern.  Der war so lieb und fürsorglich. Keine Ahnung, was der von der Auguste wollte.

Eleonore Schmalzer: 1

Die war etwas distanziert, aber ganz okay.  Aber wirklich warm wurde ich mit ihr nicht.

Frau Brunnenmayer: 1 +

Die mochte ich eigentlich ganz gern.  Sie war zwar auch distanziert, aber sie traschte nicht so viel.

Else: 1 –

Die war mir auch nicht ganz so sympatisch. Sie traschte auch zu viel und war auch gehässig.

Maria Jordan: 2 –

Am Anfang tat sie mir sogar leid, aber später nicht mehr. Wie sie sich das Weisenhaus an den Nagel gerissen hatte war herzlos.  Auch wie sie bei Hanna ohne Rücksicht auf Verluste eingelagert ist war herzlos. Sie war in der benachteiligten Situation und ich konnte sie durchaus verstehen, aber dann hätte sie auch mal bei Hanna netter sein können. Die weiß schon wie sie es machen muss.

Sebastian Winkler: 1 +

Den mochte ich ziemlich gern.  Der war so lieb und höflich und hatte einfach was. Sein Schicksal war so fies. Das hatte er nicht verdient. Wieso trifft sowas immer die besten?

Ricarda von Hagemann: 3 –

Die war einfach nur furchtbar.  Nistete sich überall ein und glaubte jedes Recht der Welt dazu zu haben. Wie sie Elisabeth und alle anderen außer ihre Familie von oben herab behandelte. Furchtbar.

Christian von Hagemann: 3 –

Er war auch nicht viel besser.  Nicht ganz so schlimm und doch ebenso bestimmend.

Dodo: 1 +

Sie war süß. Ich mochte sie ganz gern.

Henriette: 1 +

Manchmal war sie ganz schön spitzbübisch, aber eigentlich eine Süße.

Leo: 1

Er war mir zu quengelig und aufsässig. Wirklich meins war er nicht.

Gerard: 1

Er war okay, aber wirklich vom Hocker gehauen hat er mich nicht. Ich wusste nicht viel mit ihm anzufangen. Auch am Ende nicht.

Direktor Wiesler: 2

Der war mir nicht so sympatisch.  Irgendwie waren seine Reden zu falsch.

Rosa: 1 (+)

Die mochte ich eigentlich ganz gern. Sie kümmerte sich ganz toll um die Kinder.

Dr, Grundig: 1

Eigentlich mochte ich ihn ganz gern. Aber manchmal seine Ansichten nicht so. Zum Beispiel alses darum ging Hanna zu behandeln.

Sibelius: 1 +

Den mochte ich auch ganz gern. Er half und unterstützte die Leute gut.

Ludwig: 1 +

Auch den mochte ich gern, aber kam weniger vor.

Julius: 1 +

Auch den mochte ich sehr gern, aber auch er kam wenig vor.

Gerti: 1 (+)

Die mochte ich auch ganz gern. Sie hatte es nicht immer leicht.

Pfarrer Leutwien: 1 +

Den mochte ich auch ganz gern, aber auch er kam weniger vor.

Mizzi: 1 +

Auch sie mochte ich ganz gern. Sie war eine Liebe.

Juul: 1 +

Er schien auch ganz okay zu sein, kam aber nie aktiv vor.

Frau von Sontheim: 1

Sie war okay, aber ich kann mich kaum noch an sie erinnern.

Liesel: 1 +

Ich mochte sie sehr gern. Sie war süß. Für ihre Mutter konnte sie ja nichts.

Maxl: 1

Ich mochte ihn ganz gern, aber er kam wenig vor.

Simone: 1

Ich fand sie okay, aber sie mischte sich ein bisschen zu sehr ein, auch wenn sie mehr oder weniger drum gebeten wurde.

Serafina: 1

Sie fand ich ganz gut, aber ihre Ansichten zum niederen Volk finde ich unschön.

Adele: 1 –

Sie wirkte nicht sonderlich sympatisch.

Caroline: 1 –

Auch sie wirkte nicht sonderlich sympatisch.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1

Wirklich überzeugen konnte mich da nichts.

Marie und Paul waren die meiste Zeit getrennt. Das fand ich etwas schade, denn bei den Briefen wirkte alles etwas schmalzig, aber eigentlich finde ich sie passen zusammen.

Kitty ist sowieso sehr schwankend, was das angeht. Mit Alfons und ihr konnte ich irgendwie nichts anfangen. Gerard und sie fand ich besser, aber irgendwie war das nichts halbes und nichts ganzes.

Eilsabeth und Klaus passte für mich nie. Der ging einfach gar nicht. Das Ende damit gefiel mir auch gar nicht. Sebastian und sie mochte ich dagegen sehr gern zusammen, aber das war alles so schwierig.

Hanna und Grigorij mochte ich sehr gern zusammen, aber auch das war so schwierig und das Ende traurig.

Alicia und Johann war ja nichts mehr, was schade ist.

Auguste und Gustav werde ich auch nie verstehen. So wirklich passt es nicht, find ich.

Erzählperspektiven: 1 (+)

Die Geschichte wurde ja aus vielen verschiedenen Sichten erzählt. Am meisten haben mich Elisabeths, Hannas und Maries Version interessiert. Besonders eine Version von den Kindern fand ich etwas übertrieben.

Besondere Ideen: 1 +

Das war ja das mit der Tuchvilla und die Zeit, in der es spielte und das gefiel mir auch wieder sehr gut.

Rührungsfaktor: 1

Der war auf jeden Fall vorhanden. Allerdings nicht immer. Dafür war es einfach zu lang.

Störfaktor: 1

Das Buch war doch recht lang und zog sich doch sehr am Ende. Die meisten Charkatere waren doch immer noch eher langweilig oder unsympatisch.

Fazit: 1 (+)

Dieser Teil gefiel mir besser als der erste. Ich kam besser rein und die Charaktere waren mir vertrauter. Es gibt immer noch Charaktere, die ich überhaupt nicht mag oder mich langweilen. Allerdings waren nicht mehr alle ganz so schlimm wie im ersten Teil. Aber diese Tuchvilla hat einfach was. Die ganze Welt mit all den verschrobenen Charakteren. Ich mag sie irgendwie.

Bewertung: 4/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn es euch vom Thema her liegt, versucht es einfach mit der Tuchvilla.

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6 Gedanken zu “Anne Jacob – Die Töchter der Tuchvilla

  1. Ich wusste gar nicht mehr, dass da soviel Leute mitmachen. Ich fand die historische Seite mit den Kleidern aus Papier so interessant – das hatte ich gar nicht gewusst. Bin dann gespannt wenn du zum 3. Teil kommst, wie dir der gefällt. Auch da finde ich manches etwas zu sehr in die Länge gezogen und überzogen. Vorallem Paul und seine Ansichten….Aber auch hier kann man nicht so wirklich fassen, was denn so faszinierend an der Reihe ist.

    Gefällt 1 Person

    1. Oh, doch. Bei der Tuchvilla sind ganz schön viele Leute. Dieser Teil spielt in einem Puffer von etwa vier Jahren soweit ich das richtig in Erinnerung habe. Ja, stimmt. Das mit den Kleidern aus Papier hätte ich auch nicht gedacht. Denke bei sowas eher an Tapeten oder so. Ist bestimmt interessant. Ich auch, aber sicher dann auch erst nächses Jahr. Okay. Hm. Da bin ich gespannt auf Pauls Ansichten. Ich mag ihn ja mit am liebsten. Ja, stimmt. Es fasziniert einfach, obwohl die Charkatere nicht mal sonderlich sympatisch sind. Es fesselt einfach. Punkt.

      Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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