Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung

Story: 1

Luke will weg aus seiner Heimat, aber er weiß nicht wie. Dann erreicht ihn die Nachricht einer Prinzessin durch einen Druiden und er stellt fest, dass mit dem gesuchten der alte Ben gemeint ist. Zusammen mit ihm erlebt er Abenteuer und Dinge, die er sich nie hätte vorstellen können.

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 (+)

Luke Skywalker/ Mark Hamill: 1 +

Ich finde den ja irgendwie süß und fand das auch schon immer. Er ist noch so naiv und gutgläubig und will alles und jeden retten. Er hat einfach was.

Mark speilte Luke sehr gut und passte auch gut zu ihm. Ich mag ihn.

Bekannte Rollen: Keine

Han Solo/ Harrson Ford: 1

Han Solo wird wohl nie mein Liebling sein. Irgendwie ist er einfach nicht mein Ding. Ich weiß selbst nicht wieso.

Harrison mag ich schon sehr gern, aber ich bin kein richtiger Fan von ihm.

Bekannte Rollen: Indianer Jones, Air Force One, Paranoia riskantes Spiel …

Leia Organa/ Carrie Fisher: 1 (+)

Leia mag ich schon sehr gern, aber früher hat sie mich mehr fasziniert. Irgendwie find ich sie nicht zeitlos. Aber sie hat schon was und ist für seine Zeit eine ziemliche Kämpfernatur. Das mag ich an ihr.

Carrie spielt Leia schon gut und passt zu ihr, aber meine Lieblingsschauspielerin ist sie nicht.

Bekannte Rollen: Scream 3, 3 Engel für Charlie,

Darth Vader/ David Prowse: 1

Ich fand ihn okay. Wie immer halt. Was soll man groß dazu sagen.

David spielt ihn gut, aber eigentlich bekommt man ja wenig von ihm mit.

Bekannte Rollen: Per Anhalter durch die Galaxis

Obi Wan Kenobi/ Sir Alec Guinnes: 1 +

Obi Wan mag ich ja tatsächlich sehr gern. Er hat einfach was und auch so ein gutes Herz. Er ist so hilfsbereit und selbstlos. Das gefällt mir.

Alec spielte Obi Wan gut und konne mich überzeugen.

Bekannte Rollen: Oliver Twist, Doctor Schiwago, Der kleine Lord

Gouveneur Wilhuf Tarkin/ Peter Cushing: 1 –

Ich fand ihn nicht sonderlich sympatisch, aber so sollte es ja wohl auch sein.

Peter war okay, hat mich aber nicht wirklich vom Hocker gehauen.

Bekannte Rollen: Alexander der Große, Mit Schirm, Charme und Melone,

C 3 P O/ Anthony Daniels: 1

C 3 P O finde ich ja immer lustig. Er hat so lustige Macken, aber auch ein gutes Herz und weiß, was wichtig ist.

Von Anthony bekommt man ja nicht so viel mit, aber er bringt C 3 P O gut rüber.

Bekannte Rollen: keine

R 2 D 2/ Kenny Parker: 1 (+)

R 2 D 2 mag ich total gerne. Der ist sooo süß. Seine Geräusche und Treuheit sind klasse.

Von Kenny kriegt man ja nicht so viel mit. Deswegen kann ich auch nicht so viel von ihm sagen.

Bekannte Rollen: Die Reise ins Labyrinth

Chewbacca/ Peter Mayhew: 1

Ich fand ihn immer okay, aber er hat mich nie vom Hocker gehauen.

Von Peter selbst bekam man ja nicht so viel mit. Deswegen kann ich auch nicht viel dazu sagen.

Bekannte Rolle: keine

Owen Lars/ Phil Brown: 1 –

Owen fand ich auch nicht so sympatisch, Er war einfach zu streng..

Phil fand ich okay, aber nicht überragend.

Bekannte Rollen: Keine

Beru Lars/ Shelagh Fraser: 1

Beru moche ich ganz gern, aber sie kam ja nicht viel vor.

Shelagh spielte sie gut und war okay für sie, aber vom Hocker gehauen hat sie mich nicht.

Bekannte Rollen: keine

General Willard/ Eddie Byrne:  1

Ich fand er ging so, war aber nicht überragend.

Alex fand ich okay, aber nicht überragend.

Bekannte Rollen: Keine

Pärchen/ Liebgesgeschichte: 1

Die gabs ja hier nicht wirklich, auch wenn ich weiß, in welche Richtung die geht.

Besondere Ideen: 1 –

Das war ja das mit der modernen Überarbeitung, aber das war irgendwie so gar nicht mein Ding. Das moderne passte einfach nicht zu dem alten Flair. Dann doch lieber der alte Flair.

Kleidung und Kulissen: 1

Die waren schon sehr Star Wars mäßig, aber hier eher schlicht und loyal. Leias Frisuren find ich ja immer sehr abenteuerlich. Die Kulissen haben aber schon was.

Rührungsfaktor: 1

Der war schon da, aber manchmal fand ich es auch anstrengend.

Störfaktor: 1 –

Ich fand diese Spezieleffekte, die die alte Technick aufpuschen sollte nicht so gut. Auch so ist es nicht gerade mein Lieblingsteil. Irgendwie sind die alten Teile sonst nicht so meins, aber wenn dann sollen sie doch bitte auch alt bleiben.

Fazit: 1 (+)

Vom Thema her ist der Teil schon spannend und auch wichtig. Allerdings find ich diese Neuauflage nicht unbedingt gelungen. Es ist auch nicht unbedingt allgemein gesehen mein Lieblingsteil. Die Sandleute und so fand ich auch schon immer gruselig.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann ihn sich angucken, muss aber nicht. Das Original reicht völlig.

Der Herbstmensch Teil 5: Das Ende

Ich habe vor langer Zeit mal angefangen den Herbstmensch zu schreiben. Genau gesagt habe ich hier auf dem Blog vor etwa 3 Jahren damit begonnen. Jetzt habe ich die Geschichte abgeschlossen. Da ich mich nicht mehr so richtig in die Geschichte reinfinden konnte, vielleicht etwas schnell, aber immerhin.

Hier gehts erst mal zu den vorherigen Teilen:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

Und hier kommt der aktuelle und letzte Teil:

Teil 5

Akt 5: 5. Treffen

 

Die Besichtigung des Schlosses war einfach traurmhaft. Ein wenig hatte ich ja schon beim ersten Besuch gesehen, aber längst nicht alles. Das merkte ich erst jetzt.
Es gab eine Art Gartenterasse, die noch zum Schlossgebäude gehörte. Sie war ganz der Herbst. Bunte Blumen und Bäume zierten sich durch die Reihen und Laub verteilte sich überall auf dem Boden. Es sah unglaublich aus. Mitten drin stand eine Bank und es wirkte, als sei man direkt in einem Herbstwald gelandet.
„Wow, ist das wunderschön“, schwärmte ich.
„Hier kommt Jan oft her. Besonders, wenn er im Winter aufwacht um Energie zu tanken“, erklärt Floh mir. „Du darfst dich gern jederzeit hier aufhalten, wenn der Platz dir gefällt. Jan würde es bestimmt gefallen.“
„Danke“, sagte ich bewegt.
„Schon gut. Lass uns lieber weiter gehen.“ Oho, das Eichhörnchen konnte wohl nicht mit Komplimenten umgehen.
Also führte es mich aus dem Herbstgarten raus in das braunorange Schloss und durch unzählige Gänge und Räume. Eins prächtiger als das andere. So etwas hatte ich noch nie in meinem Leben gesehen.
Glänzende Räume, strahlende Liegewiesen und der reine Herbst überall. Wenn ich hier leben würde, würde ich dann nie mehr den Sommer sehen und nie mehr den Winter oder den Frühling? Immer nur Herbst? Wollte ich denn eigentlich hier leben?

Es vergingen einige Tage bis ich Jan das nächste mal sah. Er wirkte verschlafen und wie frisch aus dem Bett gekommen, aber er trug jetzt eine grüne Hose und einen orangen Pullover. Wir setzten uns in den Herbstgarten. Ich freute mich ihn zu sehen. Ohne ihn war es einsam hier gewesen.
Er wirkte etwas weniger blass, aber immer noch blass genug, dass ich mir Sorgen machte.
„Wie geht es dir?“, fragte ich ihn, nachdem wir uns auf die Bank in der Mitte des Gartens gesetzt hatten.
„Ganz gut. Ich bin nur müde. Ich denke aber, dass ich es schaffen werde heute wach zu bleiben. Wie hast du dich eingelebt?“
Sein Haar war noch verwuschelt, was ihn jünger wirken ließ.
„Ganz gut, aber ich fühle mich einsam. Niemand ist hier. Nur ab und zu Floh“, gestand ich ihm.
„Das tut mir Leid. Ich wäre ja gern die ganze Zeit hier, aber der Herbst ist vorbei …“ Er wirkte sehr zerknirscht.
„Das muss es ja. Du bist ja jetzt da.“ Er sollte sich keine Sorgen um mich machen. Ich kam schon klar. Er sollte sich erholen, damit er sobald er konnte, wieder stark war.
„Ja, jetzt. Aber wer weiß wie lange“, sagte er nur bedauernd.
„Mach dir keine Gedanken“, versuchte ich ihn zu beruhigen und nahm seine Hand in meine. „Hauptsache ich bin sicher und meine Familie auch.“
„Du kannst dich mit allem beschäftigen, was du willst. Wir haben eine riesige Bibliothek und Videothek und Computer. Du darfst alles benutzen“, bot er mir großzügig an.
„Das ist lieb von dir“, bedankte ich mich bei ihm, aber wir wussten beide, dass nichts von dem seine Gesellschaft ersetzten konnte.
Wir schwiegen verlegen und ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter.
„Wird das in Zukunft immer so sein?“, fragte ich ihn bedrückt.
„Mit mir? Hm, vielleicht nicht. Wenn du an meiner Seite wärst, wäre ich auch in den anderen Jahreszeiten stärker. Aber dafür müsstest du dich für mich entscheiden und erst nachdem wir geheiratet hätten, wäre das Band zwischen uns vollständig“, erklärte er mir und schien sich dabei unwohl zu fühlen.
„Das heißt, ich müsste dich auf jeden Fall heiraten?“, hakte ich nach. Ich tat es nicht gern, denn er wusste genauso gut wie ich, dass das ein heikles Thema zwischen uns war.
„Ja, wir könnten uns Zeit lassen, aber …“ Er sprach nicht weiter und das musste er auch nicht. Ich wusste, was er sagen wollte. Es würde ihn vermutlich eher schwächen als stärken.„Ja, ich weiß nicht was ich tun soll“, gestand ich ihm. Ich will dich kennen lernen, aber ich weiß nicht, ob ich es durchstehe, hier zu leben.“
„Ich kann dich verstehen“, erwiderte er traurig. „Du musst dich auch nicht sofort entscheiden. Ich kann warten.“
„Aber für dich steht fest, was du willst?“ Ich wusste nicht, was er sich wirklich wünschte.
„Ich glaube, ich habe gar keine andere Wahl. Es ist meine Bestimmung, aber ja. Auch wenn es anders wäre, würde ich mir nichts anderes wünschen.“
„Das ist aber irgendwie traurig. Man sollte immer eine Wahl haben“, fand ich.
Er nickte nur, sagte aber nichts dazu.

Und da ich jetzt einfach alles zu Ende bringen will, kommt alles in einen Teil.

Akt 6. : 6. Treffen

Jan wachte immer mal wieder zwischendurch auf, aber nie sehr lange. Wir unterhielten uns über unsere Interessen und Neigungen und lernten uns besser kennen. Er lachte viel und er machte gerne lange Spaziergänge. Er trank gerne abends Rotwein und aß herbstliche Gerichte oder Früchte von Bäumen. Aber er hatte auch ungewöhnliche Neigungen. Kurz bevor er in einen weiteren Schlaf sank leuchtete seine Haut so golden wie seine Haut, als würde sie ihn wärmen. Wenn er erwachte, war sie so dunkel wie die Nacht, und bekam erst langsam wieder Farbe. Er redete sehr vornehm und manchmal altmodisch, auch wenn er es ihrzuliebe anders versuchte hörte sie es doch immer wieder heraus. Wenn er dann wach war, sprach er recht langsam, als wäre er immer noch müde und er blieb nie mehr als ein paar Stunden auf. Doch der Frühling nahte und obwohl es nicht seine Jahreszeit war, wurde er wieder etwas stärker.
Die meiste Zeit verbrachte ich in der Bibliothek und las oder hörte Musik. Nur wenn Jan erwachte ging ich mit ihm ein wenig spazieren und wir unterhielten uns weiter über Musik, Lieblingssachen und vielen mehr. Die Zeit verstrich und der Frühling erblühte. Flo ließ sich nicht mehr blicken. Dafür tauchte eines Tages Fine wieder auf. Sie kam einfach durchs Fenster in die Bibliothek geflogen.
“Hey, einsames Mädchen. Wie geht’s?“, fragte sie.
“Ganz gut, aber ich bin wirklich einsam. Wird Jan noch lange so einen Rhythmus zwischen Wachen und schlafen haben?“, fragte ich. „Übrigens heiße ich Marleen.“
“Es wird noch ein bisschen so gehen. Hattest du trotzdem Zeit ihn ein bisschen kennen zu lernen?“, erklärte Fine.
“Etwas, aber nicht genug. Nicht annährend.“ Ich wusste, dass ich traurig klang.
Fine nickte verständnisvoll. Falls Schmetterlinge nicken konnten. „Wenn Herbst ist, könnt ihr auch wieder etwas in deiner Welt machen. Zum Beispiel ins Kino gehen. Er liebt diese Dinger einfach. Ich schleiche mich selbst manchmal rein“, erzählte Fine munter. Ich starrte sie ungläubig an.
“Kino?“
“Natürlich. Auch wir kennen ein paar Vorzüge deiner Welt. Selbst ich als Schmetterling“, nickte sie.
Ich schüttelte nur mit dem Kopf. Verrückte Welt.
Und dann hörte ich die Tür hinter uns. Jan kam herein. Er wirkte etwas frischer und wacher.
“Dachte ich mir doch, dass es Fine war, die ich in meinem Kopf rumstöbern spürte“, nickte Jan und legte mir wie selbstverständlich eine Hand auf meine Schulter.
„Jemand muss dich ja mal frisch machen. Du verschläfst ja alles“, empörte sich Fine.
Jan sagte nichts, sondern grinste nur. Dann setzte er mich neben mich auf das Sofa.
“Ich geh dann mal“, sagte Fine nur und ohne ein weiteres Wort ließ sie uns allein. Ich schüttelte verwirrt den Kopf.
“Hey“, lächelte Jan mich an.
“Hey!“, gab ich zurück.
“Geht’s dir wieder besser?“, fragte ich und betrachtete ihn besorgt. Er sah blass aus, aber immer noch gut. Sein goldenes Haar war heute besonders struppelig und er trug Jeans und ein braunes T-Shirt und wirkte fast normal.
“Zumindest besser“, antwortete er. „Ein Spaziergang würde mir vermutlich gut tun.“
“Bist du denn fitt genug dafür? Es dauert noch bis Herbst.“ Ich wollte nicht, dass er gleich wieder tagelang durchschlief.
“Klar! Der Winter ist vorbei. Der schwächt mich am meisten. Danach bin ich wieder fitter. Auch wenn ich mehr Schlaf brauche als im Herbst“, erklärte er überzeugend.
“Gut, dann lass uns gehen“, bot ich ihm an, auch wenn ich immer noch nicht ganz überzeugt war, dass das wirklich das beste für ihn war.Er nahm meine Hand und führte mich so nach draußen. Hier im Herbstbereich versuchte sich der Herbst immer noch etwas durchzusätzen, aber das gelang ihm nur kläglich. Viel mehr wirkte er verwelkt und ausgestorben.
Offenbar tat der Wald ihm tatsächlich gut, denn er bekam wieder etwas mehr Farbe.
„Wie ist es dir in meiner Schlafenszeit so ergangen?“, wollte er von mir wissen.
“Ruhig. Hier war nichts los. Ich hab viel gelesen“, gestand ich ihm.
Er grinste schelmisch. „Das wird jetzt sicher wieder etwas anders werden.“
“Wenn du meinst.“ Ich zuckte mit den Schultern.
“Lass uns hier lang gehen“, riet er mir und führte mich auf einen Waldpfad links von uns, der tatsächlich immer noch recht herbstlich wirkte.
“Wow“, hauchte ich. „Hat der Wald unterschiedliche Epochen?“
“Sowas in der Art“, nickte er. „In machen Gebieten setzt sich der Winter oder der Frühling besser durch als in anderen. Ich gehe immer in die, wo der Herbst noch recht stark ist, wenn ich mich wieder fitt genug fühle. Das baut mich auf.“
Dieser Weg war wunderschön. Golden erstrahlt von der Sonne und das Herbstlaub lag auf dem Weg. Es raschelte unter meinen Füßen. Wir gingen gemütlich nebeneinander her und fühlten uns wohl.
“Ich find deine Welt durchaus interessant“, teilte ich ihm mit. „Sie hat was und der Herbst ist durchaus eine schöne Jahreszeit und hat seine Vorteile.“
“Das stimmt“, nickte er. „Das hat sie durchaus.“ Ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
“Führst du mich ein wenig rum?“, fragte ich hoffnungsvoll.
“Aber gerne“, freute er sich über mein Interresse.
Und so gingen wir weiter durch den Wald. Je tiefer wir gingen, desto goldener wurde er und desto mehr blühte Jan auf. Das freute mich sehr.
“Du musst bei der Winterfee wirklich aufpassen“, warnte er mich. „Sie ist tückisch und gerissen. Sie würde alles tun, damit ich nie wieder aufwache. Die Sommerfee ist harmlos. Sie ist eine Liebe. Der kannst du trauen. Der Frühlingsjunge ist auch in Ordnung. Nur manchmal etwas zu schüchtern um hervozukommen. Ihn wirst du vielleicht gar nicht sehen.“
“Okay, gut zu wissen.“ Das beruhigte mich etwas. Jetzt wusste ich, worauf ich achten musste. Zumindest bei den Herrschern der Jahreszeiten. „Gibt es noch was, was ich wissen müsste?“
Er überlegte kurz. „Du solltest nie alleine in den Wald gehen. Auch nicht in den Herbstwald. Der Wald ist allgemein gefährlich.“
“Okay, das werde ich mir merken“, versprach ich.
Dann gingen wir langsam weiter. Je weiter wir in den Wald kamen, desto goldener wurde Jans Haut. Der Wald tankte ihn auf und er wirkte schon viel gesünder. Das freute mich. Ich hatte mir Sorgen um ihn gemacht.
Als wir wieder bei der Terasse ankamen wirkte er schon gleich viel fitter. Er lächelte auch wieder mehr. Er war wieder mehr der alte Jan, den ich kennen gelernt hatte.
“Und was machen wir jetzt?“, wollte ich wissen.
“Hast du schon was gegessen?“, wollte er wissen.
“Nein“, antwortete ich.
“Dann pass mal auf“, grinste er nur und führte uns wieder rein.
Er führte mich in den Speisesaal. Es war eigentlich nur ein kleiner Raum. Aber auch er wirkte sehr herbstlich. Ein paar Tische standen im Raum verteilt, die Vorhänge waren in einem sanften braun und die Fensterbänke waren mit Herbstdeko versehen. Dekoigel, Tannenzapfen, Kastanien und sowas. Es sah wirklich schön aus.
An einer Wand war ein Buffet hergerichtet worden, an denen es jede Menge Leckereien gab. Ich sah mir die Sachen erst mal genauer an.
“Die Kastanien sind gut“, empfahl er mir. „Und die Kürbissuppe.“
Ich betrachtete die Esskastanien. Sie schienen geröstet zu sein und so nahm ich sie. Außerdem nahm sie ein paar von den grünen Blätter, die mit Tomate oder Gurke belegt waren und ein Stück Brot. Zum Trinken wählte ich Apfelsaft.
Auch Jan nahm sich was zu Essen und dann setzten wir uns an einen der liebevoll gedeckten Tischen. Hier gab es ebenfalls etwas Dekoration. Sträucher und Eicheln im Herbststil. Was sonst?
“Und?“, fragte er mich und musterte mich eingehend, als ich die Esskastanien in den Mund steckte.
“Die sind gut“, gab ich zu.
Er lächelte mich an. „Ich wusste es.“
“Du hast nur darauf gewartet, dass ich das sage, oder?“, fragte ich ihn.
“Aber klar“, grinste er.
Ich freute mich, dass er so gut gelaunt war. Er hatte so lange geschlafen. Immer und immer wieder. Jetzt wirkte er fast ausgelassen.
“Es ist schön, dass du wieder munter bist“, fand ich.
“Es ist schön, dass du bei mir bist“, fand er.
Jetzt lächelte ich ihn an. Bei ihm fühlte ich mich doch wirklich wohl.
Wir aßen auf und dann führte er mich noch mal durchs Schloss. In einigen Bereichen war ich schon gewesen, aber nicht in allen. Die Bibliothek kannte ich natürlich schon. Auch die Terasse. Aber einige Räume kannte ich auch noch nicht. Zum Beispiel den Fernsehnraum. Den hatte ich bisher vermieden. Er war groß und gemütlich, aber auch hell. Die Wände waren weiß, aber mit Filmpostern verziert. Ich sah sie mir genauer an. Sie schienen alle von älteren Filmen zu sein. Manche waren sogar in schwarz weiß gehalten. Sie passten so gut in diesen Raum.
“Die sind echt toll“, fand ich lächelnd.
“Ja, nicht wahr? Sie sind mein ganzer Stolz.“ Und so klang er auch.
Ich lachte. „Filmposter?“
“Hey, das sind echte Klassiker. Die gibt’s so gar nicht mehr“, meinte er beleidigt.
“Ich sag ja schon gar nichts mehr“, grinste ich.
Dann führte er mich weiter durch die Räume. Es waren undenldich viele. Große Räume, kleine Räume, helle Räume, dunkle Räume. Aber der, in dem wir jetzt standen, gefiel mir besonders gut. Er wirkte so herbstlich und passte so gut zu Jan. Es war eine Art Wohlfühllounge. In den Farben orange, gelb und grün gehalten. Überall waren Kissen zersträut worden. Ich legte mich sofort in das Kissenmeer hinein.
„Ich liebe diesen Raum“, schwärmte ich.
“Er ist toll, oder?“ Jan strahlte mich an.
“Auf jeden Fall“, stimmte ich ihm zu.
„Wann werde ich wieder nach Hause können?“, fragte ich ihn plötzlich. Ich wusste selbst nicht, woher das kam.
„Hab noch ein bisschen Geduld“, bat er mich. „Ich fühle mich schon etwas besser, aber ich brauche noch etwas, um wieder aufzutanken. Ich möchte dich nur ungern allein dorthin lassen.“
“Okay, aber ich hoffe, es dauert nicht mehr lange. Ich vermisse sie.“
“Ich werde mir Mühe geben“, versprach er.
“Gut.“ Das musste reichen. Vorerst.
“Und was machen wir in der Zwischenzeit?“, wollte ich wissen.
“Ich werde noch ein bisschen schlafen müssen. Du kannst gerne deine Zeit hier verbringen wie du möchtest.“
Er schlief ein paar weitere Tage. Ich verbrachte diese Tage lesend auf der Terasse, in der Bibliothek oder bei ihm am Bett, um ihn zu beobachten. Schließlich aber wachte er wieder auf.

Akt 7: 7. Treffen:

Als Jan das nächste mal erwachte, blieb er auch wach. Ich war froh darüber, denn jetzt blühte der Herbst wieder richtig auf. Auch Jan war viel besser drauf. Er lachte und machte Scherze. Wir gingen wieder hinaus und er blühte noch mal auf. Und dann machten wir uns auf den Weg in meine Welt. Ich freute mich total darauf. Ich würde meine Familie wieder sehen. Wir gingen also durch den herbstlichen Wald und der führte uns zurück in die Menschenwelt. Ich war plötzlich ganz hibbelig. Ich wollte jetzt ganz schnell weiter kommen.
Ich zog Jan mit mir und er lächelte. Hier kannte ich mich aus. Hier führte ich ihn. Er kam kaum hinterher. So schnell ging ich.
“Hey, warte doch mal“, rief er. „Der Herbst hat gerade mal begonnen. Ich bin noch schwach.“
Ich drehte mich um. Er war ein ganzes Stück hinter mir und ich hatte es nicht mal gemerkt. Ich blieb stehen.
“Puh“, meinte er, als er bei mir ankam. „Ich hasse diese Übergänge.“
“Ach, komm. Ich geh jetzt langsamer“, versprach ich. Und so gingen wir nebeinander her.
Doch ich konnte es kaum erwarten zu Hause zu sein. Und endlich war es so weit. Ich stand vor unserem Haus. Es sah aus wie immer und doch so ganz anders. Es hatte sich veändert und irgendwie auch nicht. Es war schwer zu erklären. Das Haus war natürlich genau wie immer. Aber ich sah es mit anderen Augen. Es wirkte irgendwie kleiner und gemütlicher. Im Baum hing wie immer braunes Lametta und vor der Tür stand ein Dekoigel. Ich lächelte. Das passte zu meiner Mutter.
“Komm“, sagte ich und ging zur Tür. Dann klingelte ich und wurde immer aufgeregter. Es dauerte eine Weile, bis sich etwas tat. Ich hörte etwas hinter der Tür. War das ein Hundebellen? Na, nu. Seit wann hatten wir denn einen Hund?
“Ruhig, Leska, ruhig“, hörte ich eine vertraute Stimme rufen. Meine Mutter.
Dann öffnete sich eine Tür und dahinter kam eine Frau zum Vorschein, die einen Hund an der Leine hielt. Erst sah sie mich verständnislos an, dann fragte sie verwirrt. Du?“
“Ich.“ Ich lächelte und wusste, dass ich nicht mehr ins Herbstland zurück kehren würde. Hier gehörte ich her, hier wollte ich bleiben, doch wie sollte ich das Jan erklären? Ich würde eine Möglichkeit finden. Erstmal gingen wir rein und folgten meiner Mutter in das Haus.

Ende

Serienmittwoch 142: Besonders talentierte Schauspieler?

Und wieder ist ein Mittwoch. Ein neuer Serienmittwoch.

Welche Serienschauspieler haltet ihr für besonders talentiert und wieso ? (Muss nicht Lieblingsschauspieler sein, kann auch welcher sein, den man eigentlich nicht so mag, der aber irgendwie heraussticht.)

Wer mag Herausstechen? Der fröhliche Sunnyboy? Der Mann aus der Veragangenheit? Oder doch eher die verrückteste Rolle überhaupt. Man mag Lieblinge in diversen Rollen und Serien haben, aber das heißt nicht, dass sie auch unbedingt besonderes Talent haben. Weshalb zeichnen sich eure ausgesuchten Rollen besonders heraus. Wesegen sind sie euch in Erinnerung geblieben? Vielleicht sind sie ja auch gar nicht euer Fall und trotzdem könnt ihr sie nicht vergessen. Genau solche Schauspieler suche ich heute.

Rose McIlver: iZombie

Da muss ich nicht viel zu sagen. Jeder, der iZombie kennt weiß warum. Sie muss so viele verschiedene Rollen spielen und bringt das so perfekt rüber.  Ich finde sie genial.

Ian Somerhalder: Vampire Diaries

Die Rolle als Damon ist nicht unbedingt einfach, aber Ian passt perfekt zu ihm und er spielt ihn wirklich super und bringt alle seine Emotionen super rüber. Das find ich klasse und Ian selbst fand ich eh schon immer toll.

Daniel Donsky – Sankt Maik

Er konnte mich von Anfang an überzeugen und bleibt definitiv in Erinnerung. Er ist einfach mega sympatisch und ein richtiger Strahlemann. Außerdem ist Maik sicher keine einfache Rolle, aber er macht es perfekt.

Sam Heughan – Outlander

Auch die Rolle des Jamies ist sicher alles andere als einfach, was Sam in einem Interview auch mal gesagt hat. Da gibts ziemlich viele heftige Szenen, die ihm auch nahe gehen. Umso beeindruckender find ich wie toll er Jamie spielt. Er konnte mich von Anfang an überzeugen und dabei war ich bei der Serie sehr skeptisch. Und ich muss sagen, dass er der Grund ist wieso ich überhaupt mit der Serie angfangen habe. Im Gegensatz zu vielen anderen kannte ich ihn nämlich schon durch einen Film vor Outlander und da gefiel er mir auch schon sehr. Aber hier kann er zeigen was er wirlich drauf hat und ist von einem smarten Prinzen zu einem ebenso smarten Schotten geworden,aber ein Schotte, der genausogut knallhart sein kann und viel aushalten kann. Ich hätte hier fast ebensogut Catriona, die weibliche Hauptrolle nehmen können, aber Sam beeindruckt mich doch noch etwas mehr.

Holly Marie Combs – PLL/Charemd

Ich habe sie in Charmed zum ersten mal als junge Frau entdeckt und hab sie auch nach Jahren als ältere Person immer geschätzt. Ich fand ihre Rolle in Charmed immer am besten und fand sie hatte einfach Talent und den Bezug zu ihrer Rolle. Und auch in PLL hat sie mir wieder wirklich gut gefallen obwohl ich die Rolle gar nicht so gut fand. Sie stach nicht heraus, aber durch Holly schon. Und ich bewundere sie ja schon lange. Meine Lieblingsschwester von Charmed.

Billy Burke – Zoo

Noch in Twilight als Charlie konnte ich mit ihm nicht wirklich was anfangen und das ist auch heute noch so. Erst in Zoo konnte er mich dann völlig überzeugen. Er ist nicht mein Liebling, aber irgendwie schon mein heimlicher Liebling. Ich liebe seine Rolle in Zoo. Und ich find seinen Humor klasse und wie er seine Rolle rüberbrachte. Das ist schon klasse. Deswegen muss er hier genannt werden. Nicht richtig mein Typ, aber er hat das gewisse etwas in Zoo.

Chris Colfer – Glee

Auch Curt ist keine einfache Rolle. Ich liebe Curt. Er ist nicht mein absoluter Liebling, aber er hat auch einfach das besondere Etwas. Er ist so vielseitig und auch ein bisschen schräg und das bringt Chris einfach super toll rüber.

David Anders – Vampire Diaries/ iZombie

David hat auch immer so schräge Rollen, die einfach hängen bleiben, aber obwohl ich ihn jetzt gar nicht so toll finde find ich seine Rollen echt klasse. Und gerade auch die des Blaine kann mich gerade richtig überzeugen. Sowas richtig rüber zu bringen ist echt nicht leicht, aber David hat viele solcher schrägen Rollen und schafft das immer wieder.

Robert Carlyle – One upon a time

Er ist weiß Gott nicht mein Liebling und eigentlich würde ich ihn gar nicht weiter beachten, aber er hat immer so schräge Rollen und bringt die dermaßen gut rüber, dass er einfach hängen bleibt. Man erinnert sich an ihn. Außer Once upon a time erinnere ich mich da auch besonders an Eragon. Aber gerade auch als Rumpelstielßchen gefällt er mir richtig gut. Ich find er bringt die Rolle so gut rüber und passt so perfekt zu ihm und das muss man erst mal können. Hut ab. Wirklich talentiert der Herr.

Paul Johannson – One Tree Hill

Ich bin nicht gerade ein Fan von Dan, aber irgendwie hat er schon was. Er ist eigentlich weiß Gott ein Arschloch, aber obwohl auch der Schauspieler nicht wirklich mein Ding ist macht er ihn irgendwie charismatisch, weil der Schauspieler selbst charismatisch ist. Das muss man bei mir erst mal schaffen.

Das waren meine Schauspieler. Einige dafür dürften euch bekannt vorkommen. Wie seht ihr das und was meint ihr dazu. Welches sind eure Schauspieler?

GemeinsamLesen 134: Mit Gena Showalters Showdown im Zombieland

Owei, der 1. Oktober verging so schnell und schon ist der 2. da. Ich habe noch nicht alle Rückblicke geschafft und auch eine Rezi steht noch aus. Und schreiben möchte ich diesen Monat auch wieder mehr. Mal sehen, was ich alles so schaffe. Leute, jetzt gehts mit großen Schritten auf Weihnachten zu und dann ist das Jahr schon wieder vorbei. Die Zeit rennt und rennt … Momentan könnte der Tag für mich die doppelte Anzahl an Stunden haben. Mal ehrlich …

Aber jetzt erst mal zum GemeinsamLesen:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell dieses Buch und bin auf S. 82.

 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Eine Tatsache: Das Leben ist ein riesiges Klassenzimmer und jeder Tag eine Gelegenheit, etwas Neues zu lernen.
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Passend zum Oktober starte ich mit einem Zombiebuch. Leider ist diese Reihe ja bekanntlich nicht so meins. Teilweise find ich es sogar recht interessant und musste auch schon ein paar mal lachen, aber dann wieder sind die Dialoge platt und oberflächlich. Das finde ich schade, denn eigentlich ist es eine schöne Idee, aber die Charaktere find ich manchmal oder auch öfter viel zu anstengend. Ich weiß, dass das meiste ironisch sein soll, aber das kommt nur hin und wieder mal bei mir an. Humor ist eben so eine Sache.
4.Wenn ihr ein Buch zu eurem Leben machen könntet, welches wäre das und warum?
Puh, keine einfache Frage. Ich glaube nicht, dass ich ein ganzes Leben in einem meiner Bücher verbringen möchte. Aber müsste ich mich entscheiden würde ich folgendes wählen: Bitter & Sweet von Linea Harris.

Sicher ist die Welt auch gefährlich, aber ich liebe sie auch einfach. Ich liebe diesen Misch und die verschiedenen Fantasywesen. Das hat einfach was.

Und wie würdet ihr die Lücken heute füllen?