Legoland Teil 7

Und wieder ist ein Teil von Legoland fertig. Viel Spass beim Lesen.

Hier kommt ihr zu den vorherigen Teilen:

Legoland Teil 1 – 6

 

Was bisher geschah:

Um sich abzulenken besuchten Pippa und ihre Freunde in der Harry Potter Welt Weasleys zauberhafte Zauberschärze. Sie redeten kurz mit einem der Weasleys und verschwanden dann wieder.

Teil 7

Unser Weg führte uns zurück zum Tropfenden Kessel. Wir brauchten Mittagessen. Und so kam es, dass wir wieder am Tisch des Wirtshaus zusammen saßen. Wir waren alle nicht mehr ganz so betrübt. Der Zauberladen hatte uns aufgeheitert, aber die Situation blieb angespannt. Die Stimmung im Pub war zum Zerreißen gespannt. Niemand machte hier Party.
Wir setzten uns an unseren Tisch und bestellten.
„Was tun wir jetzt um unserer Welt zu helfen?“, fragte Pane.
“Das ist eine gute Frage“, fand auch Kenny.
“Wir könnten doch tauchen, um zu sehen, ob noch andere Welten da sind“, schlug ich nun vor.
Pane und Kenny starrten mich nur an. Dann fragte Pane. „Aber wie?“
“Da muss es doch eine Möglichkeit geben“, überlegte ich. „Vielleicht mit Magie. Vielleicht gibt es hier ein paar Wesen, die lange die Luft anhalten können. Wir sind hier immerhin in der Harry Potter Welt. Da gab es doch so ein Kraut, oder?“
Die Jungs waren begeistert von meiner Idee. Mal ehrlich, musste man hier alles selbst machen? Hier gab es doch genug, die man fragen konnte. Also ging ich zur Theke. Als ich den Wirt ansprach, staunte der nicht schlecht.
“Was gibt’s?“, fragte er mich.
“Wir brauchen ein Mittel womit wir länger unter Wasser bleiben“, erklärte ich nur.
“Und?“, fragte der Wirt nur.
“Du weißt doch bestimmt, wo wir solche Mittel finden“, erklärte ich mein Anliegen.
“Und wenn es so wäre?“
„Solltest du uns helfen, denn auch Leute aus der Harry Potter Welt könnten auch noch dort draußen sein und wir wollen sie suchen.“
“Du bist ein mutiges Mädchen“, urteilte er.
“Also hilfst du uns?“
“Ich habe wohl keine andere Wahl“, seuftze der Wirt. „Vielleicht solltet ihr bei den Weasleys vorbei schauen.“
“Bei dem Zauberladen?“, hakte ich nach und er nickte. Also ging ich zu meinen Freunden zurück und überbrachte ihnen die Neuigkeit.
“Das klingt logisch“, fand auch Kenny. „Dann sollten wir noch mal dorthin.“
Also machten wir uns nach dem Essen erneut auf den Weg zu den Weasleys. Mal wieder. Aber wenn wir dort das fanden, was wir suchten, umso besser. Erneut betraten wir den coolsten Laden von Legoland. Fred entdeckte uns sofort und kam auf uns zu.
“Hey, ihr seid ja schon wieder da“, meinte er.
“Ja, wir suchen etwas, damit wir länger unter Wasser die Luft anhalten können“, erklärte ich.
“Ihr wollt sehen, was im restlichen Legoland los ist, was?“, ahnte er richtig.
“Ja.“
“Na, dann kommt mal mit.“ Und er führte uns tiefer in den Laden herein. Ich hatte gar nicht geahnt, dass der Laden so groß war. Er zeigte uns schließlich ein kleines Döschen.
“Das müsst ihr euch auf die Zunge tun. Dann geht es in eure Lunge“, erklärte er uns. „Allerdings müsst ihr es einnehmen kurz bevor ihr ins Wasser geht. Es hät so etwa zwei Stunden.“
War ja klar, dass die Sache einen Haken hatte. Was auch sonst.
“Danke, das hilft uns schon sehr“, bedankte ich mich.
“Findet andere Überlebende und ich will es euch schenken“, bot er mir an.
“Das machen wir, aber wir können es gerne auch bezahlen.“
“Nein, ich schenke es euch“, beharrte er.
Na gut, wenn er so störrisch war konnte ich wohl nichts machen.
“Vielen Dank.“ Das meinte ich von Herzen.
“Gerne.“ Er lächelte mich spitzbübisch an.
Dann verließen meine Freunde und ich den Laden. Wir machten uns auf den Weg an die Grenze der Harry Potter Welt. Dahinter sahen wir das Wasser. Mir lief ein Schauer über die Haut. Da würden wir gleich reinschlüpfen. War es kalt?
Wir baten die Wachen die Toren zu öffnen und gleich wieder zu verschließen, nachdem wir uns die Kreme auf die Zungen geschmiert hatten. Ich hatte sie gut eingepackt, sodass sie nicht nass werden konnte. Dann sprangen wir in die Fluten.
Wir schwammen und schwammen. Das Wasser war werder kalt noch warm. Wir schwammen zunächst in andere Viertel. Das Barbieviertel war fast vollständig unter Wasser. Nur ein paar höhere Gebäude ragten heraus. Ob sich Barbies dorthin hatten retten können? Unwahrscheinlich. Dann hätten sie schon sehr weit oben sein müssen. Das war unwahrscheinlich. Die anderen Viertel waren nicht besser dran. Nur eines stand nur so halb unter Wasser. Hier sahen wir uns ein wenig um. Doch von Leben schien keine Spur zu sein. Also sahen wir uns die restliche Welt an und kamen schließlich zum Hafen. Wie viel Zeit blieb uns noch bis die Creme keine Wirkung mehr zeigte? Am Hafen schien das Wasser langsam wieder ins Meer zu fließen, aber nur ganz langsam. Hier war längst nicht mehr so viel wie am Anfang. Wir schwammen wieder zurück in die Harry Potter Welt und sobald wir hinter den Toren waren konnten wir wieder normal atmen. Wir waren nicht mal wirklich nass. Hatte die Creme dafür gesorgt? Es war mir egal. Wir machten uns erst mal auf den Weg in den tropfenden Kessel.
Als wir wieder an unserem Tisch saßen überlegte Kenny laut. „Können wir das Wasser irgendwie abpumpen?“
“Habt ihr gesehen, dass es schon zurück ins Meer geht?“, fragte Pippa aufgeregt.
“Aber viel zu langsam. Das dauert noch ewig“, überlegte Kenny.
Da hatte er Recht. Was konnten wir tun?
“Wir müssen das Wasser abpumpen“, gab ich ihm recht. „Nur wie?“
“Wir haben magische Mölichkeiten oder normale“, überlegte Pippa. Wieso fahren wir eigentlich nicht mit einem Schiff über das Wasser? Stattdessen tauchen wir. Oh, man.“
Daran hatte ich auch noch nicht gedacht. Das wäre eine Möglichkeit.
“Wir müssen noch mal durch die Welt fahren“, überlegte nun auch Kenny. „Vielleicht wirklich mit einem Boot.“
“Um was zu machen?“, fragte Pane. Er war bisher sehr ruhig gewesen.
Das war die Frage.
“Wir müssen das Wasser abpumpen“, wiederholte Kenny.
“Das hatten wir doch schon“, seufzte Pane frustiert.
“Ich kann euch helfen“, meldete sich dann eine fremde Stimme zu Wort. Er war eine Legofigur aus der Harry Potter Welt. Ohne Zweifel ein geborener Zauberer.
“Wer bist du und wieso kannst du uns helfen?“, fragte ich ihn.
“Man nennt mich Jörn“, stellte er sich vor. „Ich habe an der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei. Ich kenne mich mit Wellenenergie aus.“
“Und was ist das?“, fragte ich verwirrt.
“Ich kann die Wellen des Wassers mit meiner Magie zurückdrängen“, erklärte er.
“Und wie?“ Wieso waren wir nicht schon vorher auf ihn gestoßen?
“Mit Magie“, antwortete er.
“Würdest du uns durch die Fluten begleiten?“, wollte Kenny wissen.
“Klar. Sagte ich doch schon. Ich helfe euch. Ich habe sogar ein Boot.“
Das klang richtig gut. Endlich waren wir einen Schritt weiter. Also holten wir sein Boot und machten uns damit erneut auf den Weg in die Fluten. Hoffentlich konnte er uns weiterhelfen.

Fortsetzung folgt ….

 

Und was sagt ihr?

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

2 Responses to Legoland Teil 7

  1. Rina says:

    Werd ich neugierig – schöne Idee mit dieser Creme zum Unterwasseratmen.

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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