Serienmittwoch 151: Serienvorschau auf 2019

Und wieder gibts einen Serienmittwoch. Den ersten Rückblick für dieses Jahr oder besser gesagt in diesem Fall eine Vorschau. Seit mit dabei und beantwortet die Fragen.

05.12. 18

Welche Serien habt ihr euch für nächstes Jahr vorgenommen?

 

PLL: Staffel 7

Ich glaube nicht, dass ich das dieses Jahr noch schaffe. Von daher vielleicht in der Reha. Ich bin auf jeden Fall gespannt drauf.

iZombie:

Die möchte ich auf jeden Fall weiter gucken. Wie viele Staffeln ist noch unklar.

The 100: Staffel 5

Allerdings kann ich sie im TV nicht gucken, da sie im Januar startet. Vielleicht in der Wiederholung oder auf DVD.

Outlander: Staffel 4

Wäre schön, wenn die auch mal irgendwann käme. Sonst vielleicht auf DVD.

Sankt Maik: Staffel 2

Die soll eigentlich auch nächstes Jahr kommen und darauf freue ich mich schon.

9 – 1 – 1: Staffel 2

Die 2. Staffel ist zumindest geplant oder so und die würde ich dann auch gerne sehen.

Sonst will ich erst mal noch nichts planen. Denn alles andere steht noch in den Sternen. Was habt ihr so geplant. Kennt ihr Serien davon und wie findet ihr sie? Was habt ihr geplant?

GemeinsamLesen 142: Mit Johanna Wolfe – Küsse wie Schneeflocken

Heute ist es wieder Zeit für GemeinsamLesen und ich bin wieder mit dabei.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell dieses Buch und bin auf S. 127.

 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
„Cheryl! Schön, dass sie schon hier sind“, begrüßte John Snyder sie wie eine alte Bekannte.
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Wirklich warm werde ich damit auch nicht. Auch mit Cheryl nicht. Die ist irgendwie komisch und steigert sich viel zu sehr in Dinge rein, die sie eigentlich gar nichts angehen. Auch Rick ist manchmal seltsam, obwohl er eigentlich ein toller Charkater ist. Auch den nächsten männlichen Kandidat finde ich eher unsympatisch. Schade. Man hätte viel raus machen können.
4.Feiert ihr Nikolaus? Wenn ja, was ist bei euch im Stifel drin? Oder habt ihr damit so gar nichts am Hut?
Feiern nicht wirklich. Die Kinder meiner Schwester bekommen was und gut ist. Manchmal auch wir. Aber eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere.

Und wie würdet ihr heute antworten?

Die Sache mit dem Rentier Teil 4

Und hier kommt nun der 4. Teil.

Die Sache mit dem Rentier Teil 4

Am nächsten Morgen wachte ich wieder erfrischt auf. Allerdings brauchte ich erst mal dringend eine Dusche und neue Sachen auch. Also stand ich auf und ging ins Bad. Als ich erholt und frisch mit einem Duschtuch um die Hüften wieder rauskam ging es mir gleich besser. Meine Haare waren noch feucht als es plötzlich an der Tür klopfte.
„Ähm, einen Moment bitte“, rief ich erschrocken.
„Ich bin es Chrissi“, ertönte es hinter der Tür.
„Ähm, eigentlich ist es gerade schlecht“, rief ich zurück.
Doch das interessierte Chrissi nicht. Sie riss die Tür trotzdem einfach auf. Ich hatte nicht mal Zeit auch nur daran mich anziehen zu wollen. Chrissi dachte auch nicht mal daran wegzusehen. Stattdessen starrte sie mich unverholen an. Nicht gerade schicklich für ein Christkind. Moment mal? War sie denn das Christkind? Das hatte niemand so genau gesagt.
„Ähm, ich … ich wollte mich gerade anziehen“, stammelte ich verlegen.
„Entschuldige“, sagte sie, starrte aber weiter.
„Wenn du dich umdrehen könntest oder gehen könntest?“, bat ich sie und fügte dann noch hinzu. „Wolltest du was bestimmtes?“
Sie drehte sich um. „Ähm, ich dachte, da noch Zeit ist, könnten wir vielleicht spazieren gehen.“ Jetzt wirkte auch sie etwas verlegen.
„Ja, klingt gut. Wenn wir wirklich noch so viel Zeit haben.“
„Okay, ich warte dann draußen.“ Offenbar hatte sie doch etwas Anstand.
In Windeseile zog ich mich an. Ich wählte einfach Sachen aus dem Schrank. Eine Jeans und einen roten Pullover. Meine Haare machte ich noch trocken und dann konnte ich endlich mein Zimmer verlassen. Chrissi lehnte an der Wand und wartete.
„Fertig?“, fragte sie mich.
„Ja“, nickte ich.
Und dann gingen wir ohne ein weiteres Wort raus in die Winterwelt.
„Siehst du heute mehr als gestern?“, fragte Chrissi mich hoffnungsvoll.
Ich sah mich auf dem Hof um. Es sah erstmal noch genauso aus wie gestern. Das war gut, oder? Aber war da noch mehr? Was sollte da denn sein? Wenn ich das nur wüsste.
„Momentan nicht“, gestand ich ihr frustriert.
„Das macht nichts“, versicherte sie mir. „Das wird schon.“
Und dann gingen wir über den Hof. Er war auch schon eindrucksvoll, ohne dass ich alles sah. Und sehr weihnachtlich. Die Tannenbäume waren geschmückt. Moment, sie waren geschmückt? Das waren sie doch gestern noch nicht, oder?
„Vielleicht ist da doch etwas“, bemerkte ich nun.
„So?“ Chrissi sah mich neugierig an.
„Da ist Weihnachtsschmuck an den Bäumen“, berichtete ich.
Jetzt lächelte Chrissi. „Stimmt.“
„Das ist gut, oder?“, fragte ich.
„Ja, das ist gut.“ Sie strahlte mich an. Und dann gingen wir weiter und unterhielten uns dabei. Ich mochte Chrissi. Sie war so fröhlich. Doch dann mussten wir rein zum Frühstück. Die Pflicht rief. Allerdings war es eine schöne Pflicht, denn das Frühstück war durchaus lecker. Hier war einfach alles lecker. Leider dauerte das Frühstück heute nicht allzu lang. Santa war heute mürrischer Stimmung. Wusste der Himmel warum. Er war ein ziemlich mürrischer Weihnachstmann und drängte zum Aufbruch. Wir begaben uns wieder nach draußen. Eine Veränderung hatte ich ja schon erkannt.
„Ich kann jetzt den Weihnachtsbaumschmuck sehen“, verkündete ich stolz.
„Du warst schon heute morgen draußen?“, brummte er nur.
„Ja, mit Chrissi“, nickte ich.
„Oh“, machte er nur. „Na dann. Was siehst du denn für Schmuck am Baum?“
„Da sind lauter Kugeln und Lametta“, erzählte ich. „Und mehrere Lichterketten. Blinkende Lichterketten.“
„Das hört sich gut an“, meinte er nur. „Du machst Fortschritte.“ Er fing an sich in Bewegung zu setzen und so wanderten wir durch die Schneelandschaft.
„Wir entstanden alle nur dadurch, dass die Menschen an uns glauben“, begann er zu erzählen. „Da sie glaubten existieren wir. Chrissi, Las, die Rentiere und alles andere. Irgendwann entstand die Legende wie Weihnachten Geschenke zu den Kindern kamen und plötzlich hatten wir allerhand zu tun. Das konnten wir niemals alleine schaffen. Also brauchten wir Schüler. Jedes Jahr kamen fünf Stück, aber sie mussten in einem bestimmten Alter sein. Doch seit Jahren hatte ich keinen Schüler mehr. Du bist der erste. Deswegen bin ich so skeptisch. Du machst dich gut. Ich bin das Problem.“
„Ähm. Kein Problem. So schlimm war es nicht. Für mich ist das auch alles seltsam“, sagte ich.
„Ja, ich weiß. Der Anfang war für jeden Schüler schwer. Dafür bin ich ja eigentlich da. Ich sollte es dir leichter machen. Du bist mein Schüler. Aber ich habe es dir nur schwerer gemacht.“
„Schon in Ordnung“, sagte ich und meinte es auch so.
„Aber das wird sich jetzt ändern“, bemerkte er. „Ich werde dir helfen hier zurecht zu kommen. Du wirst lernen zu glauben. Du fängst jetzt schon an.“
„Das klingt gut“, fand ich. „Für mich ist diese Welt nämlich meistens sehr merkwürdig.“
„Das kann ich mir vorstellen. Du hast ganz anders in der Menschenwelt gelebt. Wir leben hier ganz anders. Du hast sicher viele Fragen. Also frag.“
Das war eine schöne Aufforderung, denn ich hatte wirklich genug Fragen.
„Ist es hier immer dunkel?“, fragte ich.
„Leider ja. Fast immer. Außer am Weihnachtsmorgen. Da wird es auch mal hell. Weihnachten ist für die Dunkelheit gemacht, was?“
Ich seufzte nur. Ewige Dunkelheit. Na super.
Santa deutete meinen Blick richtig. „Keine Sorge. Du wirst dich dran gewöhnen. Es ist nicht so schlimm. Eigentlich ist die Dunkeleit sehr schön. Da kann so viel leuchten.“
Ja, na klar. Na dann war es natürlich eine ganz einfache Kiste.
Ach so. Ich konnte ja Fragen. Hatte ich noch mehr Fragen?
„Den Ablauf kenne ich ja in etwa, aber wie ist es hier an Weihnachten?“, wollte ich nun wissen.
„An Weihnachten ist hier allerhand los. Das kannst du dir sicher vorstellen. Aber auch schon Wochen vor Weihnachten ist viel zu tun. Eigentlich ist hier immer viel zu tun. Deswegen brauche ich Unterstützung.“
„Das kann ich mir vorstellen.“
Und so wanderten wir noch eine Weile weiter durch den Schnee. Es war so friedlich und ich fand es richtig schön. Ich dachte über Santas Worte nach. Ich konnte ihn verstehen.
Und so gingen wir zurück zum Haus. Ich wollte mehr von diesem winterlichen Dorf sehen. Ich wollte von allem mehr. Aber ich musste wohl abwarten. Ich glaubte noch nicht richtig. Das hatte ich jetzt eingesehen. Aber ich konnte nichts erzwingen. Mein Herz hielt mit meinem Verstand noch nicht mit oder umgekehrt. Da musste ich wohl Geduld haben.
Schließlich standen wir wieder vor dem Haus. Mittagessen stand an. Ich nahm die Zeit hier gar nicht wahr. Sie verging wie im Flug. Ich war viel zu beschäftigt um das wirklich wahr zu nehmen. Zumindest bisher. Vielleicht wurde es ja irgendwann ruhiger. Wer wusste das schon? Aber am Anfang sicher nicht. Jetzt waren wir im Haus und gingen ins Esszimmer. Das Essen stand schon auf dem Tisch. Auch Chrissi saß schon daran, aber Las fehlte noch. Also setzten wir uns dazu.

Fortsetzung folgt …

Und das war der nächste Teil. Was sagt ihr dazu?