Eddie und der verschwundene Wald Teil 2

Und schon kommt der 2. Teil zu meinem verschwundenen Wald.

Eddie und der verschwundene Wald Teil 2

Ich wusste nicht, wo ich wieter machen sollte. ich hatte schon ganz andere Dinge gefunden. Deshalb sollte ein verschwunder Wald kein Hindernis darstellen.  Das war doch verrückt. Ich brauchte mehr fakten. Erstmal fuhr ich noch mal ins Büro. An die Tafel hinter mir schrieb ich, was ich wusste. Da standen Dinge wie Verschwundener Wald, See bei der Schule und Weihnachtsmann. Plötzlich klopfte es an einer Tür. Eine Mutter mit einem Kind rat ein. Es war etwa in Vilmas Alter.
„Kann ich Ihnen helfen?“, fragte ich höflich.
„Entschuldigen Sie.“ Die Mutter schien der Besuch peinlich zu sein. „aber Kai wollte unbedingt mit Ihnen reden. Er ließ mir keine Ruhe.“
„Was gibt es denn?“, fragte ich den kleinen Kai.
„Vilma hat mir von dem verschwundenen Wald erzählt“, erklärte er mir und wirkte genauso neunmalklug sie das kleine Mädchen zuvor. „Das der Weihnachtsmann ihn geklaut hat ist natürlich völiger Quatsch, aber versuchen Sie es mal bei Michel von Lönneberger.“
„Michel von Lönneberger?“, fragte ich verwirt. Erst der Weihnachtsmann und jetzt Michel? Na toll.
„Klar, der wohnt am Ende der Stadt auf einem Hof. Er hat schon viel Wald um sich, aber will immer noch mehr holen. Er sammelt Wald sozusagen.“
„Oh, danke für den Tipp. Ich werde dem Hinweis folgen“, versprach ich Kai. Der schien sehr stolz auf sich zu sein.
Seine Mutter formte mit ihren Lippen eine Entschuldigung, dann verabschiedeten sie sich von mir und verließen mein Büro. Bevor ich zu googeln anfing rief ich Patrick an. Ich brauchte seine Stimme jetzt ganz dringend.
Er ging nach dem ersten Klingeln ran“Hey, arbeitest du noch?“
„Ja, und das ist ein verrückter Fall sag ich dir“, erzählte ich. „Erst schickte man mich zum Weihnachtsmann und jetzt zu Michel von Lönneberger.“
„Was? Hast du getrunken?“, fragte Patrick verwirrt. „Vielleicht sollten wir an Weihnachten kein Michel mehr gucken. Das scheint dir zu Kopf zu steigen.“
„Nein, ehrlich“, versicherte ich ihm. „EIn kelines Mädchen war der Meinung der Weihnachtsmann hätte den Wald geklaut und wohne am Nordpol. Der Nordpol war übrigens der See bei der Schule. Ein anderes Kind war in meinem Büro und meinte Michel von Lönneberger wohnt am Rnad der Stadt. Wenn ich gleich google und herausfinde, dass da wirklich ein Michael Lönneberger oder so wohnt fress ich einen Besen. Am See war nämlich wirklich ein Typ, der dem Weihnachtsmann ähnlich sah und behauptete vom Nordpol zu kommen.“
Patrick lachte nur. „Oh, man. Die Welt ist doch verrückt.“
„Ich weiß“, seufzte ich.
„Du schaffst das schon. Ich glaube fest an dich. Bis jetzt hast du noch jeden Fall gelöst“, munterte Patrick mich auf. Mein Patrick. Immer zur Stelle. Er wr Krankenpfleger im städtischen Krankenhaus, aber heute hatte er frei.
„Danke, aber der Fall schafft mich schon irgendwie“, gab ich zu.
„Dann komm schnell nach Hause. Ich vermisse dich. Arbeite lieber weiter. Dann bist du schneller wieder bei mir.“
Ich lächelte. Ich vermisse dich auch.“ Bis dann, Patrick.“ Und dann legte ich auf.
Nachdem ich angefangen hatte zu googeln wurde ich schnell fündig. Es gab einen Michael Lönneberger sondern einen Michel Lönneberg und er wohnte auf dem Hof am Ende der Stadt. Der Hof war groß und wirkte wie ein alter Bauernhof. Ich fühlte mich an meine Kindheit erinnert, denn da hatte ich auf einem Bauernhof gelebt. Meine Eltern lebten dort immer noch und manchmal fuhren Patrick und ich hin und besuchten sie. Sie liebten Patrick fast so sehr wie ich. Deswegen hatten sie nichts gegen unsere Beziehung, obwohl sich meine Mutter immmer viele Enkelkinder gewünscht hatte.
Jedenfalls war dieser Hof umgeben von Wald. Ich ging auf das Tor des Fachwerkhauses zu und klingelte. Eine Frau öffnete die Tür.
„Was kann ich für Sie tun?“, fragte sie.
„Ist Ihr Mann hier?“, war meine Gegenfrage.
„Drüben im Stall“,  erklärte sie und zeigte in die Richtung. „Gibt es ein Problem?“
„Ich habe gehört er ist ein Waldsammler und kürzlich wurde ein Wald in der Stadt als vermisst gemeldet“, erklärte ich.
„Ein Wald, sagen Sie?“, fragte sie. „Habe nichts davon gehört. Unser Wald gehört jedenfalls auch uns. Fragen Sie doch mal bei der Gretel nach. Die lebt mit ihrem Hans gleich nebenan. In ihrem Garten versträut sie ständig Süßigkeiten. Sie hätte es wohl auch gerne auf ihrem Dach gehabt. Ein Ofen steht auch im Garten. Hoffentlich brät sie keine Kinder darin, aber vielelicht Bäume.“
Oh Gott. Jetzt auch noch Hänsel und Gretel? Ernsthaft?
„Herzlichen Dank. Kann ich Ihren Mann denn trotzdem noch befragen?“, wollte ich wissen.
„Klar. Gehen Sie einfach in den Stall.“
Das tat ich auch, aber es dauerte eine Weile bis ich den Hausherrn fand. Er mistete gerade aus. Tiere waren nicht zu sehen.
„Kann ich Ihnen eine Frage zu ihrem Wald stellen?“, fragte ich ihn dann.
„Klar. Jederzeit. Was wollen Sie wissen?“, fragte er.
„Haben Sie von dem vermissten Wald in der Stadt gehört?“, fragte ich.
„Ein Wald wird vermisst?“, fragte er nur. „Hm, keine Ahnung. Ich bin selten in der Stadt.“
„Aber sie sammeln Wälder, oder?“, hakte ich nach.
„Oh, sie glauben ich habe ihn gestohlen? Nein, ich stehle keine Wälder, aber das würde wohl jeder Verdächtige sagen, oder?“
„Ja, vermutlich“, stimmte ich ihm zu. „Na ja, dann. Vielen Dank. Vielleicht komme ich ja noch mal wieder.“
„Glaube ich nicht. Gretel und Hans von nebenan sind viel verdächtiger.“
„Habe ich schon gehört. Guten Tag.“
„Guten Tag.“
Und damit wandte sich Michel von Lönneberger wieder seiner Arbeit zu und mein nächster Besuch galt Hänsel und Gretel.

Fortsetzung folgt …

So und wieder habe ich einen Teil beendet. Was meint ihr zu diesem Teil. Ich bin noch nicht ganz sicher wie viele Teile es werden.

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

2 Responses to Eddie und der verschwundene Wald Teil 2

  1. Rina says:

    Uij. Da werden ja viele bekannte Figuren eingearbeitet. Cool. Da bin ich auch gespannt wie es weiter geht.

    LG

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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