Eddie und der verschwundene Wald Teil 3

Und schon kommt der dritte Teil der Story. Mal sehen was ich diesmal zaubere.

Eddie und der verschwundene Wald Teil 3

Das Grundstück sah wirklich nach Hänsel und Gretel aus. Die Nachbarn hatten nicht übertrieben. Überall lagen Süßigkeiten versträut und der Ofen stach ziemlich heraus. Ein wenig mulmig war mir schon zu Mute. Doch ich klopfte an die Tür des einladenden Hauses. Es dauerte eine Weile bis jemand kam.
Eine alte Frau begegnete mir. Sie wirkte nett und sogar hübsch. Sie trug ein langes blaues Kleid und ihre Augen strahlten wie das Meer. Das überraschte mich aber doch. War Gretel im Märchen nicht ein Kind? Aber eine Hexe hatte auch Hänsel geschmort, oder? Owei. Vielleicht war Gretel die Hexe?
„Guten Tag. Möchten Sie zu mir?“, begrüßte mich die alte Dame.
„Ja, allerdings. Haben Sie einen Moment Zeit?“, fragte ich sie und fühlte mich wie ein nervöser Schuljunge. Dabei stand ich nicht mal auf Frauen und schon gar nicht auf alte Frauen. Außerdem hatte ich Patrick.
„Ja natürlich. Für so nette Herren doch immer.“ Und ehe ich wusste wie mir geschah war ich in ihrem Haus. „Wo brennts denn?“
„Haben Sie etwas von einem verschwundenen Wald gehört?“, fragte ich sie.
„Der Wald in der Stadt?“, fragte sie nur.
„Ein privater Wald“, sagte ich.
„Nicht das ich wüsste.“ Sie schien auch nicht besonders viel darüber nachzudenken. „Wieso?“
„Ein Wald wurde als vermisst erklärte“, saget ich.
„Ach, was ist schon ein Wald? Einer mehr oder weniger fällt doch gar nicht auf“, meinte sie lässig.
„Aber der gehört jemanden und er muss dorthin zurück wo er hingehört.“
„Na ja. Kann sein, dass ich ihn mir ausgeliehen habe“, gab sie zu.
Oh, oh. Das war nicht gut. „Und wo ist der Wald jetzt?“
„Verbrannt?“ Lächelnd sah sie mich an. „Wie gut, dass Sie nicht lange genug leben werden um meine Schandtat weiter zu verraten.“
Und jetzt war es Zeit zu flüchten. Allerhöchste Zeit, aber ich kam nicht weit. Die Frau war schneller als ich dachte. Und dann hatte sie mich. „Wo willst du denn so schnell hin, Freundchen?“
„Ich bin Detektiv. Man wird mich vermissen. Sie sollten sich überlegen, was Sie machen“, riet ich ihr.
„Ach, ich habe schon ganz andere Leute beseitigt“, winkte sie ab. „Du wirst sehr lecker schmecken.“
Ich  versuchte nicht mehr mich rauszureden, aber meinem Schicksal wollte ich mich auch nicht einfach ergeben. Doch was konnte ich tun. Ich musste sie irgendwie ablenken und überraschen.
„Wissen Sie. Hänsel und Gretel mochte ich noch nie. Wie heißen Sie eigentlich wirklich?“, frage ich sie. Während sie mich versuchte am Tisch zu fesseln wehrte ich mich kräftig. Doch sie ließ sich nicht abschütteln.
„Wie ich heiße geht Sie nichts an. Gretel ist ein sehr schöner Name. Belassen wir es dabei.“
Plötzlich klopfte es an der Tür. Gretel fluchte.
„Bleib schön da“, fluchte sie.
Den Teufel würde ich tun. Während sie an die Tür ging löste ich die Fesseln, die nur locker gewesen waren. Al Er erwischte ihr aber und packte slerdings konnte ich mich nicht verstecken. Gretel hatte inzwischen die Tür geöffnet und ich hörte Michel mit ihr sprechen.
„Ich bin hier“, rief ich lauthauls, weil Gretel so nachsichtig war und mich ganz allein gelassen hatte und keine Vorsichtsmaßnahmen getroffen hatte.
Und dann brach das Chaos aus. Michel stürzte in den Raum und Gretel versuchte ihn auch zu fangen. Doch Michel wich ihr aus und packte stattdessen sie. Ich stürzte hinter dem Tisch hervor und unterstützte Michel. Gemeinsam überwältigten wir sie und fesselten sie schließlich. Ich war erleichtert und rief die Polizei an. Sie würde niemanden mehr verbrennen.
Als alles geregelt war fuhr ich zu Lana und Skyler. Ich musste ihnen beichtne, dass der Wald nicht zu retten war. Das konnte ich nicht verhindern, aber ich staunte als ich dort ankam. Der Wald war zurück als wäre nie was gewesen. Sykler und Lana kamen mir strahlend entgegen.
„Danke, dass Sie unseren Wald gefunden haben. Wir sind überglücklich.“
„Gern geschehen“, lächelte ich.
Und dann war es an der Zeit zu Patrick zu gehen. Ich hatte mir einen freien Abend verdient oder gleich einen ganzen Tag oder zwei oder drei. Also fuhr ich nach Hause und Patrick entfuhr mich lächelnd.
„Ich wusste es. Du schaffts es immer.“
Und wir verbrachten endlich unseren gemeinsamen Abend. Für den Moment war die Welt wieder in Ordnung. Bis der nächste Fall kam.

Ende

So, drei Teile sind es geworden. Es hätte auch noch länger werden können, aber ich wollte nicht übertreiben. Was sagt ihr zu diesem Teil?

4 Gedanken zu „Eddie und der verschwundene Wald Teil 3

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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