Strrandwege Teil 4

Und schon kommt der nächte Teil meiner Geschichte.

Strandwege Teil 4

Die Leuchttürme hatte ich nicht geschafft, aber ich hatte ja noch Zeit. Das Strandcafe hatte ich ebenfalls nicht entdeckt, aber die Empfhelung für Jannes Imbiss war klasse gewesen.
Schon als ich reinkam tönte mir Weihnachtsmusik entgegen. White Christmas und andere klassische Weihnachtslieder im ruhigen Ton. Die Wände waren kitschig weihnachtlich geschmückt und mit blauen Lichterketten dekoriert. In einer Ecke stand ein Holzweihnachtsmann, der eine rote Pudelmütze aufhatte. Ich trat an die Theke und der Mann davor fragte mich: „Was möchten Sie bestellen?“
Ich sah mir die Speisekarte an und bestellte: „Pommes mit Gnocchi und Frischkäse.“
„Eine gute Wahl“, bemerkte Tim anerkennend. „Und zu trinken?“
„Eine Fanta.“
„Gerne. Ich bringe es dann zu Ihrem Tisch.“ Und so suchte ich mir einen Tisch aus.
Allerdings hatte ich dann nichts anderes zu tun als hin und her zu gucken. Timothy brachte mir aber bald mein Getränk. Dann sah ich aus dem Fenster, aber da passierte nicht viel. Es fing aber zu schneien an und hörte auch sobald nicht auf. Bald darauf kam ein großer Mann mit seltsamen Outfit ins Lokal. Er sah sehr nass aus. Timothy bemerkte das auch.
„Oh, man Janne. Du musst dir wirklich mal angewöhnen hier nicht in dem Outfit reinzukommen. Du tropfst alles nass.“
„Das hier ist mein Lokal. Da kann ich machen was ich will“, gab der Mann zur Antwort.
Janne? Moment. Das war Janne? Stimmt. Die Klamotten hatte ich schon mal gesehen.
„Aber du musst es nicht säubern“, protestierte sein Mitarbeiter.
„Klappe Timothy“, brummte Janne und dann fiel sein Blick auf mich. „Ach, sie an. Die Urlauberin.“
„Ach, sieh an“, gab ich zurück. „Der Mann in der Regenjacke.“
„Sie haben mein Lokal gefunden?“, fragte er erstaunt.
„Ihre Schwester hat es mir empfohlen.“
„Kluge Frau.“ Dann wandte er sich wieder an Timothy. „Tim, kannst du mir einen Kaffee machen?“
„Nur, wenn du dich duscht und umziehst. Ich weiß genau, dass du in deinem Büro frische Kleidung hast. Auf die Stühle wollen sich nach dir noch Gäste setzen.“
„Na schön. Du gibts ja doch keine Ruhe“, gab Janne dann nach und mich bat er. „Nicht weglaufen.“
„Ich warte sowieso noch auf mein Essen.“
Er nickte und dann war er verschwunden.“
„Woher kennen Sie Janne?“, fragte Timothy mich. „Sie sind neu hier, oder?“
„Ich bin im Urlaub hier“, erklärte ich. „Ich bin gestern Abend erst angekommen und habe ihn heute Morgen am Strand getroffen.“
„Na, da haben Sie ja den richtigen getroffen“, grinste Timothy. „Wenn Sie nicht aufpassen überredet er sie schneller zu einer Wattwanderung als sie Janne sagen können. Die geht ewig lang und Janne wird Ihnen viel über Schlick, Algen und so ein Zeug erzählen.“
„Ich mag Wattwanderungen“, stellte ich klar. „Eine Private Führung wäre doch sicher interessant.“
„Sagen Sie nicht ich hätte Sie nicht gewarnt“, verlangte er und grinste.
Janne war noch nicht wieder da als mein Essen kam. Es war richtig lecker. Doch schließlich kam er doch und ich konnte kaum glauben, dass er es war. Seine Haare waren gestylt und er steckte in einem roten Pullover und einer Jeans. Dann setzte er sich neben mich.
Er bemerkte meinen Blick und grinste. „Ja, unglaublich, was? Das bin wirklich ich.“
„Wow, das ist mal eine Veränderung“, grinste ich.
„Ja, das sagen sie alle.“
Tim kam mit einem Kaffee und er musterte mich wieder. „Und wie schmeckt es Ihnen?“
„Außgezeichnet“, erwiederte ich.
„Ich hatte auch nichts anderes erwartet“, erklärte er zufrieden.
„Ein bisschen selbstgefällig sind sie aber schon, oder?“, fragte ich ihn mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Ich weiß nur, was ich verkaufe.“ Ich zuckte mit den Achseln.
„Sammeln Sie die Sachen eigentlich selbst?“, fragte ich nun interessiert.
„Manches davon“, gab er zu. „Besonders Pilze, aber auch Kräuter und so.“
„Hatte ich mir schon gedacht.“ Es passte einfach zu gut zu ihm.
„Und Sie? Wohnen Sie weit von hier entfernt?“, fragte er nun.
„Etwa zweieinhalb Stunden“, erzählte ich.
„Und konnten Sie sich mit Ihrer neuen Liebe vertraut machen?“
„Abselut“, erwiederte ich. „aber die Leuchttürme habe ich ausgelassen. Es war einfach zu kalt.“
„Wenn Sie mögen kann ich Sie dahin begleiten“, bot er mir an.
„Ehrlich?“, Ich war wirklich überrascht. „Das wäre toll.“
„Morgen Nachmittag?“, fragte er.
„Ich habe Zeit.“
„Super. Dann lassen Sie es uns so machen. Ich muss noch arbeiten. „Bis Morgen. Seinen Kaffee hatte er ausgetrunken und er nahm die Tasse mit nach hinten.
„Bis Morgen.“ Das war ja mal ein Abgang und wo trafen wir uns überhaupt? Na ja. Aber heute Abend war ja erst mal noch der Musikabend. Ich wollte noch ein wenig die Insel erkunden und mich dann frisch machen.
„Bis dann“, murmelte ich.

Fortsetzung folgt …

So, das war ein weiterer Teil. Ich fürchte das wird eher eine neue Bloggeschichte. Mal sehen. Was meint ihr?

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

3 Responses to Strrandwege Teil 4

  1. Rina says:

    Ja – er ist ein interessanter Charakter….Ein Mann – kein Bubi….das mag ich….

    Gefällt 1 Person

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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