Kelly Oram – Cinder & Ella

Story: 1 +(+)

Ella überlebt einen Autounfall. Wird aber stark verletzt. Sie verlor dabei ihre Mutter und musste zu ihrem Vater ziehen. Dort kam sie nicht richtig zurecht, da sie mit ihrem Unfall und den Folgen noch zu kämpfen hatte und ihre neue Familie machte es ihr auch nicht leichter. Doch immerhin hat sie noch ihren besten Freund Cinder, doch den kennt sie nur aus dem Internet, oder?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Ella: 1 +

Ich mochte sie sehr gern. Sie war sehr gefühlvoll und lieb und sie hatte es auch ziemlich schwer. Aber ich konnte sie nicht immer verstehen. Manchmal hätte ich mehr gesagt und manches hätte ich anders gemacht. Ganz überzeugen konnte sie mich nicht.

Cinder: 1 ++

Teilweise war er wirklich überragend. So wahnsinnig gefühlvoll und leidenschaftlich auf die echte Art. Aber dann wieder war er mir zu sehr typischer Teenieschwarm mit allem drum und dran. Sicher es lag teilweise daran wer er war, aber manchmal passten manche Meinungen nicht zu dem Rest. Dennoch mochte ich ihn verdammt gern, denn gerade wie er mit Ella umging war einfach toll. Aber am Ende muss man ihn einfach lieben für das, was er getan hat. Einfach toll.

Juliette: 1 +

Am Anfang fand ich sie genauso schrecklich wie Ana, aber später mochte ich sie. Es war schön, wie sie sich später für Ella einsetzte. Ihren Grund wieso sie gegen Ella war fand ich allerdings nicht so gut. Da gehören immer zwei zu. Aber später war sie echt klasse und es war toll wie sie Ella unterstützte.

Vivian: 1 +

Die mochte ich auch ziemlich gern. Sie war so lieb und Ella eine echt tolle Freundin. Sie hatte auch immer so tolle Ideen und setzte sich für sie ein.

Ana: 2 –

Die war mir doch ziemlich unsympatisch. Sie war gehässig und so feindseelig. Dabei hatte ihr Ella nie einen Grund geliefert. Was sie gegen Ende machte war vorhersehbar, aber auch sehr niederträchtig. Ich konnte ihre Handlungen nie nachvollziehen und fand sie auch sehr übertrieben.

Rob: 1 (+)

Wirklich überzeugen konnte er mich nicht. Ich fand einfach eine Freundschaft zwischen Ella und ihm hätte gereicht. Musste er gleich auf sie stehen? Denn sonst war er eigentlich toll und hat Ella auch super unterstützt, aber das störte mich.

Richard: 1 (+)

Wirklich überzeugen konnte er mich auch nicht. Seine Erklärungen am Ende sind ja schön und gut, aber dennoch hätte er Ella am Anfang mehr unterstützen sollen in menschlicher Sicht. Er war der Einzige, der es überhaupt hätte tun sollen. Aber irgendwie hat er sich komisch verhalten und seine Erklärung gegen Ende konnte mich auch nicht ganz überzeugen.

Jennifer: 1 (+)

Auch sie konnte mich nie ganz überzeugen. Wenn Ella ihr doch so leid tat und sie sie eigentlich mochte wieso hat sie sie dann nicht mehr unterstützt und ihr das nicht mal eher erzählt. Ella hatte es doch wirklich schon schwer genug. Ein bisschen seltsam war das schon.

Kaylee: 3 –

Die war mir doch ziemlich unsympatisch und ich hätte sie gar nicht gebraucht. Sie war zickig, machthungrig und für sie war alles nur Mittel zum Zweck. Eine typische Zicke, aber leider war sie auch ziemlich gerissen und das machte sie gefährlich. Sie nutzte Schwächen aus. Nein, danke.

Lucinda: 1 (+)

Die mochte ich eigentlich sehr gern, aber was ich gegen Ende hörte wirkte nicht so sympatisch.

Daniel: 1 +

Den mochte ich ziemlich gerne. Er sorgte sich süß um Ella, schonte sie aber auch nicht.

Cody: 1 +

Den mochte ich auch sehr gerne. Wenn er auch etwas distanzierter war als Daniel.

Scott: 1 +

Den mochte ich auch wirklich gern. Er unterstützte Cinder wenigstens. Im Gegensatz zu allen anderen.

Jason: 2 –

Was für ein Fiesling. Ich meine hat sich überhaupt jemand mal Gedanken darüber gemacht wie Ella zu ihren Narben kam. Der hat sich schon einiges geleistet.

Stefan: 1 +

Den mochte ich sehr gern. Er war so liebevoll und begeisterungsphähig.

Zachary: 1 +

Bei ihm ist es wie bei Stefan.

Luke: 1 (+)

Ihn mochte ich auch ganz gern. Er war okay.

Dylan: 1 (+)

Ungefähr wie bei Luke.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1+(+)

Ella & Cinder waren schon süß, aber trotz aller Rührung konnten sie mich nie ganz überzeugen. Da gab es einfach zu viele Störfaktoren, die nicht hätten sein müssen. Denn sie allein hätten als Stoff schon gereicht. So kam es nicht richtig rüber.

Rob und Kylee störten mich in dieser Liebesgeschichte schon. Das hätte nicht sein müssen.

Erzählperspektiven: 1 (+)

Die Sicht wurde von Ella erzählt, was ich gut, aber nicht ganz überzeugend fand.

Besondere Ideen: 1 (+)

Das war ja das wie die beiden sich kennen lernten und die Schauspielersache, aber ganz überzeugen konnte es mich nicht.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war auf jeden Fall sehr, sehr groß und deswegen gab es auch ein paar Pluspunkte mehr. Dieses Buch hat mich zumnindest fast zu Tränen berührt und das mehrmals. Und das obwohl es mich nicht ganz überzeugen konnte. Aber es war teilweise sehr bewegend.

Parallelen: 1 +

Die kann ich über Bücher der Art her schon stellen und da gibts bessere von der Story her, aber es hatte dennoch was.

Störfaktor: 1

Leider war mir hier viel zu viel Stress, den andere Leute verursachten. Viel zu viel Stress von außen. Auch Ellas Familienmitglieder konnte ich nicht so richtig verstehen. Manche bis zum Schluss nicht. Das störte schon ziemlich. Sonst hätte es ein Highlight sein können. Das Thema war aber vielleicht auch etwas sehr krass.

Auflösung: 1 ++

Die fand ich auch noch mal sehr süß und rührend, wenn auch manchmal ein bisschen klischeehaft.

Fazit: 1 +(+)

Obwohl die Charaktere und Story mich nicht komplett überzeugen konnten fand ich die Geschichte doch irgendwie gut. Teilweise richtig gut. Aber es war auch teilweise ganz schön krass und ich konnte das Benehmen vieler Charkatere nicht wirklich verstehen. Ich bin etwas zwiegespalten, was dieses Buch angeht, denn teilweise hatte es Colleen Hoover Niveau oder sogar mehr.

Bewertung: 4,5/ Punkte

Mein Rat euch:

Versucht es einfach mit dem Buch. Mich konnte es nicht ganz überzeugen, aber es hatte schon was und ich war teilweise sehr gerührt. Teilweise konnte ich auch kaum aufhören zu lesen.

Strandwege Teil 9

Und nun kommt ein neuer Teil meiner Strandgeschichte.

Strandwege Teil 9

Den zweiten Leuchtturm besuchten wir auch noch und der war genauso schön wie der erste. Er stand verlassen am Rand einer Wiese. Janne erzählte mir, dass hier mal mehr Leute lebten, es jetzt aber ein verlassenes Gebiet war. Nur sein Licht leuchtete in der Nacht noch für die Boote.
„Und jetzt?“, fragte Janne als wir uns auf den Rückweg machten. „Möchtest du diese Bootstour machen?“
„Eigentlich möchte ich lieber in den Ort gehen. Ich würde mich gerne wärmen und dem Souvenierladen deiner Schwester einen Besuch abstatten. Da gibts jeden Tag ein Pixiebuch, wenn man etwas kauft.“
„Pixiebücher sind natürlich viel roamantischer als eine Bootstour“, neckte er mich.
„Ach, ich habe den ersten Teil schon gelesen und der hat mir gut gefallen. Ich habe das Gefühl, dass da auch ein Leuchtturm drin vorkommt.“
„Ich habe bereits alle Teile gelesen und kann bestätigen, dass ein Leuchtturm darin vorkommt“, teilte Janne mir mit.
„Du hast alle Teile gelesen?“, staunte ich.
„Da bist du beeindruckt, was? Aber was erwartest du? Meiner Schwester gehört der Laden.“
„Auch wieder wahr.“
Und so schlenderten wir in den Ort und dort wirkte gleich alles wieder viel weihnachtlicher. Ich war froh als wir Claras Laden betraten. Wärme schlug mir entgegen.
„Oh!“ Clara war überrascht. „Das mein Bruder diesen Laden betritt ist aber eine Seltenheit.“
„Ebenfalls Hallo“, meinte Janne unbeeindruckt. „Wir sind wegen der Pixiebücher gekommen.“
„Ach, wegen der Pixiebücher. Verstehe. Na dann. Geht doch einfach ins Hinterzimmer und zieht eure Jacken aus. Dann könnt ihr ein wenig bleiben“, schlug sie vor.
Also führte Janne mich ins Hinterzimmer. Es waren ein paar Kunden im Laden, sodass Clara noch beschäftigt war. Das Hinterzimmer war groß und gemütlich und voller Kartons. Außerdem gab es einen Schreibtischbereich. Wir entledigten uns Jacke, Schal, Mütze und Handschuhe und ich zog auch noch meine Weste aus. Mit meiner Tasche gingen wir wieder in den Laden und sahen uns um.
„Also, was möchtest du denn haben? Jeden Tag eine Kleinigkeit, was?“, fragte er mich.
„Sowas in der Art. Von Deko kann man nie genug kriegen“, fand ich.
Aber noch stach mir nichts besonderes ins Auge. Es gab einfach viel zu viel hier. Auch Janne stöberte etwas herum. Ich guckte mal bei den Schlüsselanhängern. Vielleicht konnte ich meine Sammlung erweitern und tatsächlich fand ich einen mit einer kleinen Kuschelmöwe dran.
„Volltreffer!“, grinste ich zufrieden.
Janne kam agwöhnisch näher und musterte meine Wahl. Dann murmelte er nur etwas, das verdächtig nach „Frauen!“ klang.
Wir gesellten uns wieder zu Clara an die Verkaufsteheke und sie packte mir meinen Anhänger, nachdem ich ihn bezahlte, in eine kleine Tüte. Dann packte sie das Pixiebuch dazu und außerdem Schokolade.
„Bekomme ich auch Schokolade?“, fragte Janne gewinnend.
„Du hast nichts bezahlt“, blieb Clara hartnäckig.
Wir plauderten noch etwas und dann zogen wir uns wieder an und gingen raus.
„Wir könnten ja erst mal Mittag essen“, bemerkte er und so gingen wir in sein Lokal. Dort legten wir ebenfalls unsere Jacken im Hinterzimmer ab, setzten uns an einen Tisch und bestellten unser Essen.
Zuerst kamen die Getränke und so unterhielten wir uns bis das Essen kam.
„Also, wir können immer noch mit dem Boot fahren“, bot er mir an.
„Sind da bei diesen Temeperaturen nicht Eisschollen oder so?“, fragte ich argwöhnisch.
„Wir sind hier an der Nordsee und nicht in der Antarktis“, klärte er mich auf . „Bei solchen Temperaturen macht das hier noch nichts aus. Wir müssen nur auf Ebbe und Flut achten, aber keine Angst. Ich kenne den Gezeitenplan.“
„Na, dann bin ich ja beruhigt.“ Ich rollte mit den Augen.
„Alternativ hätte ich noch eine Wattwanderung im Angebot.“ Er zwinkerte mir zu.
„Na schön“, gab ich schließlich nach. „Dann eben die Bootsfahrt.“
„Du tust so als wäre das eine Bestrafung für dich“, beschwerte er sich.
„Ich will nur nicht efrieren“, teilte ich ihm mit.
„Keine Angst. Wirst du nicht. Da werde ich aufpassen“, versprach er mir.
Einige Minuten führten wir ein Blickduell. Dann gab ich endgültig nach. „Ist ja schon gut. Du hast gewonnen.“
„Du wirst es nicht bereuen“, versprach er mir.
„Ich werde dich danach daran erinnern.“
Als uns zum zweiten mal Getränke gebracht wurden meinte Timothy mit strahlenden Lächeln. „Ihr zwei seid so süß. Ihr müsst unbedingt zusammen kommen.“
„Sie ist eine Urlauberin und steht nicht so auf meine Küsse. Ich glaube, das wird nichts“, bemerkte Janne nur.
„Er hat mich als wir auf dem Leuchtturm waren gefragt ob er mich jetzt küssen muss damit es romantischer wird“, teilte ich Timothy mit.
„Oh, men Gott, Janne. Das geht ja gar nicht. Noch unromantischer gehts wirklich nicht. Brauchst du einen Kurs bei mir in Sachen Romantik?“ Es war fast schon zu süß wie entsetzt Timothy war. Ich musste richtig schmunzeln nd war gespannt darauf, was mein Gegenüber von sich geben würde.
„Lass mal stecken, Tim“, winkte dieser ab. „Ich krieg das schon alleine hin.“
Zweifelnd sah ich ihn an. „Na, da bin ich aber gespannt.“
„Ich habe nicht gesagt, dass ich es bei dir ausprobieren will. Du willst mich ja nicht küssen“, meinte er nur.
„Vielleicht sollte ich dir dann den Kurs in Romantik geben“, überlegte ich.
„Am besten wir beide zusammen“, mischte sich Timothy ein. Ich mochte den Typen jetzt schon.
Janne stöhnte. Dann wandte er sich an seinen Mitarbeiter. „Hast du nichts besseres zu tun als anderen Leuten Kurse in Romantik anzubieten? Zum Beispiel die Theke putzen, oder so?“
„Ich bin schon unterwegs“, meinte Timothy in besten Manieren und schwirrte davon.
„Ich mag deinen Mitarbeiter“, stellte ich fest. „Du solltest ihn als Mitarbeiter des Monats kühren oder so.“
„Bei nur zwei Mitarbeitern lohnt sich das nicht. Tim kann einem tierisch nerven, aber er ist schon okay“, sagte er nur.

Fortsetzung folgt …

So, und noch ein Teil ist fertig. Es wird, es wird. Was meint ihr?“