Schreibaufgabe 2: Der Glücksort

Ich hatte gerade richtig lust zu schreiben und da dachte ich mal muss ich so gucken, was es neues von Annie gibt. Ich hab ja jetzt auch ungfähr 5 Tage so gut wie gar nicht geschrieben.

schreibaufgabe pinterest 3

Nicht leicht, aber ich kann es ja fiktiv machen oder es auf das letzte Jahr übertragen. Dann würde es therotisch sogar mehr oder weniger passen. Nur etwas anders.

Der Glücksort

Diesen Januar verfluchte ich. Ich wollte endlich mal wieder was Positives erleben. Das war einfach nicht mein Monat. Erst starb mein Haustier, dann versaute ich die ein oder andere Arbeit und dann bin ich auch noch ausgeruscht und habe mir den Knöchel verstaucht. Jetzt wollte ich mal wieder Glück haben. Aus lauter Frust musste ich einfach mal raus. Deswegen ging ich laufen. Ich lief und lief und lief bis in den anderen Ort rein. Man nannte ihn ironischer Weise auch den Glücksort. Keine Ahnung ob es da eine extra Portion Glück gab oder so.
Also ich so durch diesen Ort lief kam mir ein anderer Jogger entgegen. Irgendwie rempelte er mich an. Vermutlich von Ausversehen. Na toll. Wie war das noch mit dem Glück. Aber er blieb wenigstens stehen und musterte mich besorgt.
„Tut mir total leid. Ich muss so in Gedanken gewesen sein, dass ich dich gar nicht gesehen habe. Sorry.“
„Schon okay. Ist ja nichts passiert“, winkte ich ab. Wenn er sich schon so lieb entschuldigte konnte ich ihm ja kaum böse sein.
„Ich könnte dich als Entschuldigung auf einen Kaffee einladen oder so“, schlug er verlegen vor. Offensichtlich war ihm das Ganze wirklich peinlich.
Ich dachte ernsthaft darüber nach. Die Einladung fand ich wirklich nett. Schließlich antwortete ich: „Okay.“
Er lächelte und wir gingen in das einzige Cafee des Ortes. Es war gemütlich eingerichtet mit Holzbänken, Sofas und Stühlen. Es lief leise Musik im Hintergrund und wir setzten uns in eine Nische.
„Wie heißt du eigentlich?“, fragte er mich dann.
„Linnea und du?“, stellte ich mich vor.
„Matthias.“
„Freut mich dich kennen zu lernen.“ Dann waren wir etwas verlegen.
Wir bestellten heiße Schokolade und einen Kaffe und dann begann unser Gespräch.
„Was hat dich hierher geführt?“, fragte Matthias mich.
„Ich brauche Ablenkung und bin gejoggt. So gelangte ich hierher.“
„Dafür ist der Ort gut“, bemerkte Matthias.
„Was genau ist das denn für ein Ort?“, fragte ich.
Mathias grinste nur schelmisch. „Das weiß keiner so genau. Aber man sagt hier kommt das Glück eher als woanders.“
„Das klingt sehr kryptisch“, fand ich.
„Ja, ist es vermutlich auch“, bestätigte er.
„Aber was ist das besondere an dem Ort? Ist er irgendwie magisch oder so?“, fragte ich weiter.
„Wenn ich das wüsste“, antwortete er. „Hier geschehen einfach merkwürdige Dinge.“
„Okay“, sagte ich nur gedehnt. Ich war nicht unbedingt schlauer als vorher.
„Nimm zum Beispiel unsere Begegnung“, meinte er nur.
„Was ist daran seltsam?“ fragte ich verwundert.
„Alles. Ohne diesen Ort hätte es die vermutlich nicht gegeben“, antwortete er.
„Das kannst du nicht wissen“, fand ich.
„Doch, kann ich. Denn niemand, der hier von Anfang an war kommt hier wieder raus.“
Wie war das jetzt wieder gemeint? Offenbar sah ich ihn fragend genug an. Denn er grinste nur.
„Ist seltsam, oder? Ich weiß. Vielleicht sollte ich es dir zeigen. Lass uns rausgehen.“
Und somit bezahlte er und wir verließen das Cafe. Wir traten auf die Straße und ich sah mich um. Ich entdeckte nur eine Straße. Nichts aussergewöhnliches. Verwirrt sah ich Matthias an.
„Und jetzt?“, fragte ich.
„Wünsch dir was“, forderte er mich auf.
Ich dachte darüber nach. Das war gar nicht so einfach. Was sollte ich mir wünschen? Wenn man gesagt bekam man sollte sich etwas wünschen fiel einem meist nichts ein. Doch dann hatte es sich. Ja, wieso nicht? Also wünschte ich mir die Sonne herbei. Sie schien nämlich nicht. Und tatsächlich. Es funktionierte. Kaum hatte ich an die Sonne gedacht kam sie auch schon aus den Wolken hervor. Ich staunte nur auf die gelbe Wärmequelle. Verwundert sah ich Matthias an.
„Super, oder?“, fragte er nur grinsend.
„Das ist einfach nur verrückt“, fand ich und er lachte. „Und was jetzt?“
„Was immer du willst“, meinte er.
Und so probierte ich aus, was möglich war. Ich kam jeden Tag her und lernte Matthias besser kennen. Wir freundeten uns an und wurden ein Paar und so blieb ich dort, denn es war mein Glücksort. Von da an lief alles nur gut.

Ende.

5 Gedanken zu “Schreibaufgabe 2: Der Glücksort

  1. Annie

    Super, Corly! Schick mir mal bitte die Koordinaten für diesen Ort, Bitte.. BITTEEEE 😀
    Ich musste kurz etwas schmunzeln, da ich eine Freundin habe die Linnéa heißt und sie der pure Sonnenschein ist 😀 Sie passt perfekt in die Geschichte ^^ Vielleicht weiß sie ja wie ich da hinkomme!
    Ich freue mich sehr, dass du mitgemacht hast!
    Und entschuldige die später Rückmeldung: Totalausfall… weil krank! Nur Twitter hat mich gesehen!
    Ich gelobe Besserung und ich denke ab nächstes Wochenende habe ich wieder ein paar Schreibübungen online, sodass du das nächste mal was hast, wenn dich wieder die Schreibwut packt 🙂
    Viele Grüße, Annie

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    1. 🙂 Klar. Würde ich sofort machen. So ein Ort ist doch klasse.

      Ach, das ist ja cool mit der Freundin Linnea. Dann passt es ja perfekt.

      Kein Problem. Kann ich verstehen. Wenn man krank ist geht anderes vor. Da bin ich gespannt auf die nächste Schriebaufge. He, he,. Schreiben könnte ich gefühlt immer.

      LG Corly

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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