Jessi Kirby – Offline ist es nass, wenn es regnet

Story: 1 (+)

Mari hat sich online ein Fakeleben aufgebaut. Als ihre Cousine stirbt und sie ihren Rucksack bekommt beschließt sie den Wandertrail zu machen, den Bri geplant hatte. Doch sie hat sich nicht vorbereitet und es ist schwierigier als sie glaubt …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (+)

Mari: 1 (+)

Wirklich warm wurde ich nicht mit ihr. Sie stand sich die ganze Zeit selbst im Weg. Erst dieses Onlineleben, dass ich ziemlich krass fand. Aber auch auf der Wanderung war sie nicht wirklich sie selbst. Sie lebte die Träume einer anderen, aber eigentlich war es nicht ihr Ding. Sie konnte nicht ehrlich mit sich selbst oder anderen über sein und das fand ich schade. Irgendwann wurde sie dann sogar nervig. Sie wirkte die ganze Zeit über unecht, aber mich störte noch mehr.

Josh: 1 +

Den mochte ich eigentlich sehr gern. Er war ein toller liebevoller und hilfsbereiter Charakter. Das ist nicht selbstverständlich. Leider kam er nicht so zur Geltung wegen Maris Haltung gegenüber ihm. Das ist echt schade.

Bri: 1 (+)

Ich mochte sie total gern. Leider kam sie nie aktiv vor, sodass man sie nicht wirklich erleben konnte. Aber sie wirkt sympatisch.

Vanessa: 1 +

Die mochte ich ganz gern, aber sie wirkte auch etwas blass. Da hätte mehr kommen können.

Beau: 1 +

Den mochte ich auch sehr gern. Er hatte was, wirkte aber auch etwas blass.

Jack: 1 +

Bei denen ist es genau wie mit den anderen.

Colin: 1

Ich fand ihn okay, aber auch er wirkte irgendwie belanglos.

Corrie: 1 +

Die mochte ich auch sehr gern, aber sie kam ja wenig vor.

Maris Mutter: 1 +

Die mochte ich eigentlich ganz gern. Am Ende wurde sie ja gar nicht mehr erwähnt. Mich hätte echt noch interessiert, was sie zu dem ganzen gesagt hätte.

Tante Erin: 1 +

Die mochte ich ganz gern und sie tat mir Leid. War sicher schwierig. Allerdings rätsel ich immer noch wieso sie Mari den Rucksack geschickt hatte bevor ihre Mutter wieder zu Hause war.

Nicole: 1

Die wirkte unsympatisch und wie ein Abklatsch von Mari. Ich hätte auch ganz auf sie verzichten können.

Ian: 2

Den fand ich eher unsympatisch und auch so desinteressiert. Er war irgendwie auch überflüssig.

Milo und Asher: 1

Die fand ich eigentlich ganz witzig, Schade, dass sie eher abwärtig geschätzt wurden.

Pärchen/ Liebesgeschichten: 1 –

So wirklich gab es da ja nichts. Das mit Josh war nichts halbes und nichts ganzes und ich fand Mari hat sich da eher blöd benommen. Ich hätte es besser gefunden, wenn sie ganz weggelassen worden wäre als so. Das hat Josh nicht verdient.

Erzählperspektive: 1

Die Geschichte ist aus Maris Sicht erzählt, was mir nicht immer gefiel. Ich fand es oft etwas nervig und anstrengend und manchmal auch langweiliig. Man muss sie schon mögen um das Buch zu mögen, denke ich. Mir ist das nicht so recht gelungen.

Besondere Ideen: 1 +

Das war ja das mit der Reise und dem Wandern. Dem Trail. Die Gegend wurde auch wunderschön beschrieben. Leider konnte mich das ganze dennoch nicht überzeugen, da Mari mir das schwer machte. Ich fand auch das mit Bris Tagebuch sehr schön. Die Verzierungen und Notizen auch im Buch zu zeigen.

Parallelen: 1

Natürlich gibt es andere Bücher über trauernde Jugendliche oder auch über welche, die Tripps machen. Die Idee ist nicht mehr neu. Andere gefallen mir da doch besser. Das hier ist mir einfach zu negativ geprägt.

Störfaktor: 1 (-)

Für mich war das leider zu viel. Konnte es mich am Anfang noch gut unterhalten wurde es mit der Zeit doch eher anstrengend durch Maris Art. Alles wurde negativ gesehen und auch die schönsten Szenen kaputt gemacht. Was viele so toll fanden ist leider nicht meins. Für mich reicht das nicht. Mari konnte mich nicht überzeugen. So konnte ich das eigentlich gute Buch leider nicht wirklich genießen. Denn sie machte irgendwie immer alles schlecht.

Auflösung: 1 (+)

Die Auflösung war ganz nett, konnte mich aber auch nicht mehr ganz überzeugen. Ich fand die letzten Szenen irgendwie auch unnötig. Mich hätte noch interessiert, was Maris Mutter dazu gesagt hätte, aber na ja.

Fazit: 1 (-)

Wirklich warm geworden bin ich mit dieser Geschichte nicht. Mari hat es mir nicht leicht gemacht. Am Anfang war sie mir nur recht egal. Dann wurde sie mir zu nervig und anstrengend. Sie war viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und nahm immer gleich alles persönlich. Aber da wo sie sich mit beschäftigen sollte ging sie aus dem Weg. Und das so gut wie das ganze Buch über. Das war für mich einfach störend, denn so ging alles schöne verloren.

Die Gegend und die Wanderung an sich war natürlich schon schön. So eine Natur ist immer schön. Allerdings fand ich es eher seltsam wie viel Mari darüber wusste, obwohl sie sich nie dafür interessiert hat.

Auf die Liebesgeschichte hätte ich auch gut verzichten können. Mari hat es ja eh nicht wirklich zugelassen. Dann kann man es auch ganz sein lassen.

Eigentlich hat Mari nichts allein oder für sich selbst getan. Sie machte sich die ganze Zeit nur selbst was vor. Und sie spielte sich und anderen die ganze Zeit was vor. Das war sehr schade. Das Social Media Thema am Anfang fand ich viel zu heftig. Hier gibt es nicht schwarz oder weiß. Ich find hier gibts vor allem schwarz.

Berwertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Versucht es ruhig mit dem Buch. Viele scheinen es ja gemocht zu haben, aber ich finde man muss Mari schon mögen, damit einen die Geschichte wirklich erreicht.

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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