Blogparade 1: Beobachtungen: Eine Welt unter mir

So, mein Text zu der Blgparade ist fertig, aber es sind doch etwa 160 Wörter mehr geworden als angegeben. Ich hoffe das macht nichts.

Die Welt unter mir

Ich stehe am Rand der Welt und sehe nach unten. Der Anblick ist wunderschön und traurig zu gleich. Ich beobachtete die Miniaturwelt, die sich mir da bietet. Ich blicke auf blaue Seen, auf grüne Wiesen, auf hohe Berge und auf Schnee. Ich sehe Nacht und Tag und Wolken und Sonne und Regen und Blitze. Ich höre den Donner. Aber ich sehe auch Donner und Leid und Schrecken und Krieg. Es ist eine faszinierende Welt, die ich kaum erfassen kann. Ich fühle mich klein und unbeduetend. Ein Zuschauer, der von niemanden wahrgenommen wird.
Diese Welt ist so unglaublich groß. Wie kann eine einzige Welt so groß sein? Wie kann es so viele Menschen geben? Ich schhüttelte nur mit dem Kopf. Man hatte mir davon erzählt, aber ich will es mit eigenen Augen sehen. Deswegen habe ich den Antrag gestellt einen Blick auf die Welt der Menschen werfen zu dürfen. Aber ich bemerke, dass die bloße Beobachtung nicht reicht. Ich will dort sein. Ich will dort beobachten, aber das wird man mir nicht erlauben. Also bleibe ich wo ich bin. Wo ich den Blick auf eine ganze Welt richte. Eine Welt in der alles möglich ist mit tausend verschiedenen Sprachen. Atemberaubend.
Plötzlich tritt er neben mich und sieht mich an.
„Die Welt hat schon was, nicht wahr?“, fragte er.
„Ja, sie ist faszinierend“, bestätige ich.
„Du würdest sie gerne aus der Nähe sehen, oder?“, fragt er.
Ich nicke nur. Bringt ja doch nichts das zu verbergen. Er merkt es sofort.
„Die Erde ist ein faszinierender Plant. Perfekt um sie zu beobachten. Es gibt Menschen, die das All besuchen um zu forschen und sowas. Wir haben hier einen unvergleichbaren Aussichtspunkt. Sowas können sich die Menschen überhaupt nicht vorstellen. Sie würden vieles für so einen Aussichtspunkt geben und trotzdem noch normal atmen zu können.“
„Ich atme ja nicht“, erwiedere ich.
„Stimmt. Da ist was dran“, meinte er. „Aber die da unten tun es und deswegen würdest du auffallen.“
Da hat er Recht. Ich weiß das alles, aber die Sehnsucht bleibt. Und dann sehe ich es. Etwas, dass in eine menschliche Welt nicht gehört. So faszinierend sie auch ist. Ihm ist es auch aufgefallen.
„Was ist so faszinierend an der Welt der Menschen ausser die Pflanzen?“, frage ich.
„Die Lebewesen selbst“, antwortet er. „Die Natur kann noch so schön sein. Nichts ist faszinierender als die Menschen. Sie sind so vielseitig und komplex. Alleine ihere Körper.“
Vielleicht hat er recht. Ohne die Lebewesen wäre die Erde nur ein Planet wie jeder andere. Eine Wildnis und Verwüstung, aber die Menschen sorgen dafür, dass er bewohnbar bleibt. Und dennoch verstehe ich es nicht ganz.
„Aber wir haben doch auch einen Planten und wir haben doch auch ein Gehirn“, wende ich ein.
„Ja, aber ihrer ist einzigartig. Wir sind in deren Augen sogenannte Ausserirdische. Eine Bedrohung wie sie es nennen würden. Auch wenn wir eigentlich Engel sind und im Himmel wohnen“, erklärt er.
„Ausserirdische?“, wunderte ich mich. „Das ist doch verrückt.“
„Das würden die über uns auch sagen“, sagt er nur.
Da hat er wohl recht. Wie würden die Menschen uns wohl sehen, wenn sie von uns wüssten? Ich will vorerst Beobachter bleiben. Vielleicht werde ich die Erde ja eines Tages ja wirklich besuchen, aber noch ist es nicht so weit.

Ende

Das war meine kleine Geschichte zur Beobachtung. Fiel mir gerade so spontan ein.

9 Gedanken zu “Blogparade 1: Beobachtungen: Eine Welt unter mir

    1. Das ist schön, dass du mal in andere Richtungen gehst – das öffnet irgendwie die Schreiberseele. So geht es mir…wenn ich in andere, als in meine Lieblingsrichtung schreibe, fordert es mich viel mehr.
      LG

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    2. ja stimmt. Das finde ich auch. Momentan ist es eh immer gleich. Da versuche ich dann auch mal in andere Richtungen zu gehen. Ja, klar. Es fordert auf jeden Fall. Ich muss dann immer nur versuchen ein Ende zu kriegen. Diese hier hätte auch noch länger werden können, aber sie war so schon länger als gedacht.

      LG

      Gefällt 1 Person

    3. ja habe ich gesehen. Irgendwann werde ich es auch schaffen es zu lesen, aber gerade ist zu wenig Luft da. Hab es aber gespeichert.

      LG Corly

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