Nicky Singer – Davor und danach

Story: 2

Mhairi ist auf der Flucht und stößt auf einen Jungen. Sie will zu ihrer Großmutter nach Schottland kommen und tut alles um den Jungen mitzunehmen. Doch das ist nicht so leicht in einer Welt in der Menschen wegen Überbevölkerung nicht überall oder solange wie möglich leben dürfen …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Mhairi: 2

Ich fand sie langweilig. An ihr war nichts besonders. Vielleicht lag es daran, dass sie erst 14 ist, aber es war auch ihre Art. Wie sie mit Dingen umging gefiel mir oft nicht. Das war oft herzlos. Wieso musste sie immer rumschreien, wenn es keinen Grund dafür gab? Ich wurde einfach nicht warm mit ihr. Ich hab auch nicht verstanden wieso sie ihrer Großmutter nicht die Wahrheit gesagt hat.

Der Junge: 1 –

Wirklich warm wurde ich mit ihm auch nicht und wieso hat er eigentlich nicht gesprochen? Zumindest gegen Ende hätte er doch mal damit anfangen können. Noch ganz süß fand ich das mit dem Nuckelstein, aber wirklich was anfangen konnte ich mit ihm auch nicht.

Aileen: 1 –

Ich fand sie eher unsympatisch und zu hart. Wo hat sie denn ihre Prioritäten. Ich hab das ehrlich nicht nachvollzogen. Da sieht sie nach so vielen Jahren ihre Enkelin wieder und reagiert so herzlos? Da freut man sich doch riesig, weil sie überlebt hat. Das habe ich absolut nicht nachvollziehen können. Auch ihre andere Reaktionen nicht. Was hat sie denn von diesem Allgemeinwohl, wenn sie nicht wirklich lebt? Und wie sie das mit dem Jungen handhabte hab ich auch nicht verstanden. Vor allem hat sie nicht einmal gefragt was sie erlebt hat ausser wenn es darum ging ob was legal war oder nicht. Sie war nur der Meinung Mhairi habe keine Ahnung von nichts, aber eigentlich war es sie, die keine Ahnung von der Welt zu haben schien.

Peter: 1 (+)

Den mochte ich noch ganz gern, aber die Entwicklungen in Bezug auf Mhairi gefielen mir nicht. Da schien er echt blind zu sein. Ich fand ihn auch zu blass.

Miss Sperry: 1 (+)

Die fand ich auch eher seltsam. Eigentlich ganz nett, aber auch undurchsichtig. Wieso hat sie sich nicht zu erkennen gegeben, wenn sie wirklich Miss Sperry war.? Vermutlich wird sie doch nicht oft erkannt, oder?

Der Rat: 1 –

Den fand ich auch eher unsymptisch. Wie herzlos muss man sein, wenn man unschuldige Kinder töten will? Das ist krank.

Finola: 1 –

Wirklich sympatisch war sie mir auch nicht und am Ende hatte ich sie auch nicht noch mal gebraucht. Das fand ich auch alles etwas undurchsichtig und unlogisch. Wie kam es, dass sie plötzlich im Rat saß und genau dort hinwollte wo Mhairi war? Hat sie Nachforschungen angestellt oder kam sie daher?

Mhairis Eltern: 1

Die schienen recht sympatisch, aber auch recht eigen zu sein. Ihr Vater gefiel mir besser als ihre Mutter.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 2

Die war so belanglos und passte auch gar nicht wirklich rein. Man hätte sie auch durchaus ganz weglassen können. Das wirkte zu gewollt.

Besondere Ideen: 1

Das war ja eigentlich das Grundthema, was soweit auch ganz interessant war, aber mit der Umsetzung konnte ich gar nichts anfangen.

Parallelen: 2 –

Kann ich zu anderen Geschichten der Art stellen und da haben mir andere wesentlich besser gefallen als diese hier.

Störfaktor: 2 –

Da gab kaum was, was nicht gestört hat. Der abgehakte ziemlich einefache Schreibstil, die Personen, die nichts auszumachen schienen. Sie schienen einfach zu existieren, aber nicht zu leben. Und waren einfach langweilig. Die Geschichte war allgemein recht langweilig und sehr viel Potetial wurde verschenkt. Viel zu viel. Daraus wurde irgendwie gar nicht wirklich was gemacht. Und das Ende fand ich nur noch unnötig um es milde auszudrücken.

Auflösung: 2 –

Die fand ich gar nicht gut, denn so war die ganze Geschichte noch unsinniger. Ich fand das alles einfach nur unnötig.

Fazit: 1 –

Ich fand diese Geschichte so langweilig und emotionslos. Da passierte einfach nicht wirklich was. Außerdem fehlten auch die Hintergrund erklärungen. Man wurde in eine Welt geworfen, die einfach so da war, aber wieso das so war. Keine Ahnung. Auch die Personen waren langweilig und emotionslos. Man hätte so viel mehr aus dieser Geschichte machen können. Das Ende war auch wieder gar nicht meins. So eine langeweilige Geschichte. Manchmal wurde es sogar nervig. Da sie aber recht gut zu lesen war habe ich sie nicht ganz so schlecht bewertet wie geschrieben.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann es lesen, muss aber nicht. Man verpasst nichts. Vor allem ist die Geschichte oft auch sehr heftig, aber dennoch langweilig. Es sind viele Gedanken, aber wenig Story.

4 Gedanken zu “Nicky Singer – Davor und danach

  1. Ach, das ist schade, dass du beim Lesen einen Reinfall erleben musstest. Auf das Buch bin ich nämlich auch schon aufmerksam geworden, und da fielen die Reaktionen enthusiastischer aus.

    Leider muss ich aber sagen, dass ich aus Deiner sehr knapp gehaltenen Inhaltsbeschreibung genauso wenig schlau wie aus den aufgezählten Personen. Wer sie sind, und was sie für eine Bedeutung für die Handlung haben, erschließt sich mir leider nicht.

    Nicht böse sein, aber verstehen kann diese Art von Rezension nur der, der das Buch kennt.
    Trotzdem noch einen schönen 1. Mai.

    LG
    Ulrike

    Gefällt 1 Person

    1. Bei amazon gabs aber auch einige Meinungen, die ähnlich waren wie meine. Ich fand es belanglos die Geschichte.

      Zu den Personen wird halt auch im Buch nicht viel erzählt. Da gibts Mhairi, die flüchtet und einen Jungen findet, den sie mit sich nimmt. Aber alles ist sehr blass gehalten. Über den Jungen selbst erfährt man sogar am wenigsten wie ich find.

      Ich bin nicht böse, aber mir fiel halt selbst nicht mehr ein zu den Personen und ich spiegle bei meinen Rezensionen sowieso nur meine Meinung wieder und eher weniger eine Inhaltsangabe. Dazu gibts ja den Klappentext, der aber auch irgendwie nicht so ganz passt.

      LG Corly

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