Rachel Lippincot – Drei Schritte zu dir

Story: 1 +(+)

Stella hat Mukuviszidose. Statt an ihrer Abschlussfahrt teilzunehmen muss sie ins Krankenhaus um wieder fit zu werden. Dort lernt sie Will kennen, der vieles verändert.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Stella: 1 +(+)

Ich mochte sie richtig gerne. Sie hatte ein paar Schwächen, aber im Grunde war sie eine ganz Liebe. Sie war nicht immer einfach, aber ich konnte sie verstehen. Sie war aber auch sehr gefühlvoll. Es war toll wie sie sich um andere sorgte und kümmerte.

Will: 1 ++

Den mochte ich auch total gerne. Ich hatte befürchtet er könnte nervig werden, aber ich fand ihn wirklich sympatisch. Er war schön ironisch. Seine Rebellion konnte ich verstehen. Das ist ja echt nicht leicht. Und ich fand er ging noch ganz gut damit um. Umso schöner, dass er sich dann auch noch so gut gewandelt hat. Es war auch toll, was er für Stella tat. Einfach süß.

Poe: 1 +(+)

Den mochte ich auch so gerne. Deswegen fand ich das Ende auch so traurig mit ihm. Er hatte einfach was. Er war auch total lieb und es war toll wie gut er mit Stella umging.

Babs/ Barbara: 1 (+)

Eigentlich mochte ich sie sehr gern. Sie war so lieb am Anfang und so fürsorglich. Aber dann wurde sie mir zu extrem. Sie hätte auch so sagen können was wieso für sie so wichtig ist. Sie hätte nicht gleich immer so ausflippen müssen. Dennoch mochte ich sie. Aber am Ende war sie ja wieder klasse.

Camila und Mya: 1 +

Die mochte ich beide sehr gerne. Leider waren sie zu blass. Dennoch wirkten sie sympatisch und ich hätte gerne mehr von ihnen gelesen.

Jason und Hope: 1 +

Bei ihnen war es ähnlich wie bei Camila und Mya. Sie waren sympatisch, aber zu blass. Ich hätte gerne mehr von ihnen gelesen.

Abby: 1 +(+)

Die mochte ich auch wirklich gerne. Leider kam sie nie aktiv vor. Dennoch wirkte sie ausgelassen und freundlich.  Und es war toll, was sie für Stella machte. Sie hatte was.

Mason: 1 (+)

Den fand ich ganz gut, aber er kam ja kaum vor und wurde nur erwähnt.

Dr Hamid: 1 +

Ich mochte sie sehr gerne. Sie war eine tolle Ärztin. Sie war fürsorglich und hat war toll zu ihren Patienten.

Michael: 1 +(+)

Den mochte ich auch richtig gerne. Leider kam er zu wenig vor. Ich hätte gerne mehr von ihm gehabt. Er schien richtig toll zu sein.

Julie: 1 ++

Die mochte ich auch sehr gerne. Leider fand ich ihre Schwangerschaft für die Geschichte nicht vorteilhaft. Aber sie wirkte sehr sympatisch.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 ++

Ich fand Stella und Will sehr sehr süß zusammen. Was sie füreinander gemacht haben und all das war echt toll. Dass es auch schwierige Zeiten gab war klar, aber auch recht gut vorgestellt. Ich fand die Geschichte zwischen ihnen sehr emotional.

Auch Hope und Jason und Poe und Michael haben mir sehr gut gefallen. Leider ging das nicht in die Tiefe und mir fehlte da auch was. Ich hätte gern mehr mit ihnen gelesen. Da kam mir zu wenig.

Besondere Ideen: 1 ++(+)

Das erste ist natürlich das Thema Mukoviszidose. Ich bin persönlich an dem Thema interessiert. Ich finde es auch überwiegend gut dargestellt, aber zu verallgemeinert. Gerade auch das mit dem nicht berühren hat mich sehr verwirrt, denn das kannte ich bisher so nicht. Ich bin auch noch nicht sicher ob das realistisch, zu drastisch oder künstlerische Freiheit ist. Aber es ist auf jeden Fall nicht immer so. Vielleicht soll es nur ein Beispiel dafür sein, dass Mukopatienten da aufpassen müssen. Ganz dahinter gekommen bin ich nicht. Aber ich finde es gut, dass ein Buch und ein Film die Krankheit thematisiert, denn ich glaube so bekannt ist sie jetzt nicht. Dafür hatte ich schon mit recht vielen Mukoviszidosepatienten zu tun (im persönlichen Rahmen durch Freundschaften oder Rehas).

Dann gab es noch einige kleinere richtig gute Ideen. Stellas App für Medikamente fand ich toll. Das war mal originell. Auch die Organisation zu Wills Geburtstag war toll und und das mit den Luftballons und dem Wintergarten. Wills Zeichnungen fand ich auch toll. Besonders die am Ende mit der Geschichte. Und die Zeichnung von Abby von der Lunge. Schwester Barb hat mich am Anfang extrem an jemanden erinnert, den ich selbst mein Leben lang mit dem Namen kenne. Aber da waren noch einige andere Ideen, die mir gut gefallen haben.

Außerdem ist besonders, dass es wirklich das Buch zum Film ist und nicht zuerst das Buch kam.

Erzählperspektive: 1 ++

Das fand ich auch gut. Dass hier abgewechselt wurde zwischen Will und Stella mit dem Erzählen. Das fehlt mir oft in anderen Büchern. Sowas mag ich nämlich sehr.

Parallelen: 1 ++

Es gibt natürlich viele verschiedene Jugendbücher über Krankheiten. Da hat mir das hier schon mit am besten gefallen. Allerdings kenne ich keines über Mukoviszidoese (außer eine Preson als Nebencharakter). Das ist schon eine Besonderheit hier.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war wirklich sehr hoch. Das war sehr emotional. Und da ich selbst mit dem Thema bewandert bin musste ich schon im ersten Kapitel öfter schlucken und fand es sehr bewegend. Aber auch so hat mir die Geschichte zwischen Will und Stella gut gefallen.

Störfaktor: 1 +

Wie schon gesagt ist das das allgemeine Bild, was hier von Mukoviszidose gegeben wird. Allen voran das mit dem nicht berühren. Es wirkt als wäre das bei allen Mukopatienten der Fall, was ich so nicht kannte. Auch wie manches gehandhabt wird ist ein wenig unverantwortlich und vielleicht nicht ganz realistisch. Aber auch wenn es mich etwas gestört hat, hat es der Geschichte nicht geschadet.

Ein bisschen unsinnig fand ich die Scheidung von Stellas Eltern.

Auflösung: 1 +

Die ist natürlich sehr traurig, aber im großen und ganzen realistisch in dem Krankheitsbild. Ich hätte es anders gewünscht, fand es so aber doch am besten. Und ganz am Ende war es ja doch etwas offen.

Fazit: 1 ++(+)

Für mich war es ein absolutes Highlight. Nicht, nur dass es um Mukoviszidose ging. Das Buch war auch noch richtig schön. Das Krankheitsbild wurde mir zwar oft zu allgemeinert, aber es war halt der Story angepasst. Ich kenne es aber doch etwas anders. Gerade das mit dem nicht berühren wurde mir nicht so ganz klar wieso. Zumindest so verallgemeinert. Bei manchen ist das natürlich wichtig, aber na ja … Aber da waren auch wieder viele kleine Ideen drin und es war sehr emotional. Auch Will und Stella haben mir gut gefallen und die anderen Charaktere mochte ich überwiegend auch sehr.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr euch für Mukuviszidose interessiert und Jugendbücher seid ihr hier an der richtigen Stelle. Auch für andere Interessengruppen ist das sicher was. Allerdings fixiert euch nicht so fest auf dieses verallgemeinerte Krankheitsbild von Muko. Sicher ist es für die meisten aussichtlos, aber es gibt auch leichtere Formen oder langsamer voranschreitende als hier dargestellt. Ich bin kein Mukoexperte, kenne mich aber doch ein wenig aus.

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: