Writing Friday: Malwand ins Glück

Und wieder gibts einen Beitrag zum Writing Friday von mir. Ich bin mit dabei mit dieser Geschichte.

Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein:

Malkasten, Sonnenblumen, hungrig, Orange, Unglück

Malwand ins Glück

Ich saß auf einer Blumenwiese und starrte in den Himmel. Mein Malkasten lag neben mir. Was sollte ich heute bloß malen? Ein Haus, die Landschaft vor mir? Das Meer? Ich dachte darüber nach. Doch dann fing ich einfach an zu malen. Wie immer verselbstständigte sich das Bild vor mir. Es zeigte eine herrliche grüne Wiese mit orangen Sonnenblumen oder waren es Gerbera in orange?  Ich konnte es nicht so genau sagen, denn die Farben und Formen verschwammen ineinander.

Nach einer Weile legte ich den Pinsel beiseite und war zufrieden mit mir. Das Bild sah wunderschön und sommerlich aus. Ein leichter Hunger überkam mich. Ich wollte mich gerade abwenden als das Unglück passierte. Plötzlich wurde ich buchstäblich in das Bild hineingezogen. Ich wusste gar nicht wie mir geschah. Ich stand auf meiner gemalten Wiese und sah mich um. Hier waren nur ich und die Wiese. Die Blumen die ich gemalt hatte.

Doch dann passierte etwas mit meinen Blumen. Sie bewegten sich im Kreis und fingen an sich zu drehen. Sie wurden immer schneller. Und dann stoppten sie plötzlich. Doch da war keine Blume mehr. Da war ein Mensch. Um genau zu sein ein Mann. Ein wirklich gut aussehender Mann. Er hatte tiefschwarzes Haar, leuchtend blaue Augen und war durchtrainiert. Er trug ein hellblaues T-Shirt und Jeans. Er schien nicht von dieser Welt zu sein.

„Wer bist du?“, fragte ich ihn verwirrt.
„Man nennt mich Chase. Ich bin der Blumenprinz. Und du bist meine Blumenprinzessin. Endlich habe ich dich gefunden“, antwortete er mir völlig ernst.
„Blumenprinzessin? Ja klar!“ Ich lachte hysterisch. Das musste ein Traum sein.
Er seufzte enttäuscht. „War ja klar, dass du mir nicht glaubst.“
„Sorry. Das klingt nur so schräg“, fand ich.
„Genau so schräg wie ich jetzt vor dir stehe?“, fragte er.
„Ja, so ungefähr“, meinte ich kleinlaut.
„Darf ich es dir zeigen?“, fragte er so süß, dass ich nicht nein sagen konnte.
„Also gut“, willigte ich ein.

Und so zeigte er mir eine Welt, die ich mir nie hätte erträumen können. Eine Welt voller Blumen und Liebe. Eine Welt voller Magie und Möglichkeiten und eine Welt mit Chase. Chase und ich für immer. Ich lief mit Chase über die vielen Blumenwiesen dieses Landes. Wir tranken am Bach oder badeten darin. Wir lebten usnere Träume aus und das zusammen. Tag für Tag. Und das solange bis wir eines Tages zusammen  verblühten und die Zeichnung auf der Leindwand, die ich gemalt hatte gelöscht wurde.

Ende

So, das war meine kleine Geschichte diesmal zu dem Writing Friday. Was meint ihr?

9 Gedanken zu „Writing Friday: Malwand ins Glück

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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