Stella Tack – Kiss me once

Story: 1 +(+)

Ivy ist nicht unbekannt oder besser gesagt ihre Eltern sind es nicht und deswegen sie nicht. Um an einer öffentlichen Uni studieren ist der Deal, dass sie einen Bodyguard als Begleitung kriegt. Nur hätte sie nicht mit dem umverschämten, aber äußerst attraktiven Ryan gerechnet …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Ivy: 1 +(+)

Ich mochte sie richtig gerne. Sie war so eine Süße und tat mir oft so leid. Aber sie hat sich meistens wacker gehalten. Ich fand es auch gut wie schlagfertig sie gegenüber Ryan war und das sie sich meistens nicht unterkriegen ließ. Andrerseits war sie manchmal auch echt furchtbar naiv und lief hin und wieder blind durchs Leben. Sonst wäre die Bewertung noch besser ausgefallen. Leider ebbte da später mal ein bisschen ab und verbalasste.

Ryan: 1 ++

Ich mochte ihn die meiste Zeit wirklich gern. Er war so gefühlvoll und intensiv. Er hatte es nicht leicht und versuchte das beste raus zu machen. Aber er versuchte auch das Richtige zu tun und das war das Schwerste. Aber manchmal machte er auch Dinge, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Und auch unfair gegenüber Ivy waren und auch ziemlich dumm. Aber er hatte schon was. Allerdings waren seine Bodyguardfähigkeiten nicht wirklich überzeugend. Vor allem in ein paar Situationen, wo es brenzlich wird lässt er sich überrumpeln und kriegt nicht wirklich was hin. Da hätte ich etwas mehr erwartet und kam öfter ins Stirnrunzeln. Vor allem auch. Wie konnte er Ivy nicht erkennen?

Jeff: 1 ++

Den mochte ich von der ersten Szene an. Er war so ein Süßer und Lieber und ich mochte seine Macken. Er tat mir auch oft leid, weil er es nicht leicht hatte. Aber er machte das beste draus. Leider verschwand er dann etwas in den Hintergrund.

Alex/Alexander: 1 +

Ich mochte ihn ganz gerne, wurde aber nie ganz warm mit ihm. Ich konnte ihn nicht wirklich einschätzen und fand ihn ein bisschen unberechenbar. Dabei hätte er viel Potential gehabt. Man hätte mehr aus ihm machen können.

Austin Freeman: 4 –

Was für ein jämmerlicher Bösewicht. Sorry, aber ich konnte mit dem absolut nichts anfangen und ihn auch nicht wirklich ernst nehmen. Ich fand sein Verhalten unmöglich und unfair. Weil er sein Schicksal nicht ertragen kann zerstört er eben das Leben anderer. Auch wenn die eigentlich gar nicht direkt was damit zu tun hatten. Das war einfach nur daneben. Dann soll er sich doch bitte an den richtigen wenden.

Carl Radmond: 2 –

Den mochte ich auch überhaupt nicht. Im Gegenteil. Mit seinem Verhalten vergraulte er alle nur. Besonders seine Tochter. Ehrlich gesagt habe ich auch nicht wirklich verstanden wieso er so abging. Wenn er so kontrollfreakig ist hätte er Ivy eben nicht an die Uni gehen lassen dürfen. Ich fand das doch arg übertrieben. Vor allem, weil immer nur über die FIrma gesprochen wurde und dass er Geld hat, aber nicht wieso sie so bekannt ist, dass Ivy nicht alleine klar kommt. Manchmal ist weniger mehr.

Courtney: 3 –

Die mochte ich auch gar nicht. Sie war so eine unberechnbare Tussi, der nur wichtig war was sie wollte und das ohne Rücksicht auf Verluste. Und dazu war sie skrupellos und tat alles. Andere waren ihr egal. Ich mag keine Leute, die kein nein verstehen.

Sybil Redmond: 2

Wirklich sympatisch war sie mir auch nicht. Sie war mir auch viel zu streng und unnahbar. Und sie tat nichts ohne Grund.

Soya: 1

Wirklich warm wurde ich auch nicht mit ihr. Ich wusste nicht wo sie stand und was sie mit ihren Aktionen bewirkte. Auch wenn sie ganz nett wirkte.

Henry: 1 (+)

Den mochte ich eigentlich ganz gerne. Er war mir nur zu streng. Er schien ein recht gutes Verhältnis zu Ryan zu haben, aber meist wirkte es doch eher professionell. Doch am Ende wirkte er sogar sympatisch.

Konstantin: 1 (+)

Wirklich was anfangen konnte ich nicht mit ihn, weil man seine wirkliche Funktion erst spät erfuhr. Um wissen zu vollen was mit ihm war hatte ich zu wenig Informationen. Schade, dass er erst so merkwürdig wirkte. Eigentlich war er recht sympatisch.

Shane: 1 (+)

Er wirkte ganz nett, aber er kam wenig vor.

Steve: 1

Er wirkte okay, kam aber auch wenig vor.

Chloe: 1 –

Erst wirkte sie okay, schien aber doch eher ziemlich fies und skruepellos zu sein.

Prächen/ Liebesgeschichte: 1 ++(+)

Ich mochte Ryan und Ivy als Paar wirklich gern. Sie passten schon wirklich gut zusammen und es gab tolle und auch witzige Stellen mit ihnen. Aber irgendwie reichte es oft doch nicht mich komplett vom Hocker zu Hauen. Dafür war noch etwas Luft nach oben. Dennoch meckere ich auf Hohen Niveau. Die beiden hatten einfach was. Am Ende war dann auch die Luft raus. Es tauchten zu viele unnötige Probleme auf und wurde zu lange hinausgezögert.

Jeff und Alex hatten Potential, aber leider wusste man kaum was wirklich zwischen ihnen war und das wurde auch bis fast zum Ende eher rätselhaft gehalten. Wobei ich schon zu Anfang spürte, dass da was sein könnte. Aber irgendwie wollte es nicht wirklich. So richtig überzeugen konnten sie mich nicht.

Erzählperspektive: 1 ++

Die Geschichte wurde von Ryan und Ivy abwechselnd erzählt. Wenn auch mehr von Ivy. Das fand ich sehr gut, denn so konnte ich besser nachvollziehen wieso Ryan oft so handelte wie er es tat und ich mochte beide Perspektiven.

Parallelen: 1 +(+)

Geschichten über verbotene Liebe (in welcher Form auch immer) sind nicht mehr neu. Diese hat mir schon ziemlich gut gefallen. Dennoch hatte sie die ein oder andere Schwäche.

Rührungsfaktor: 1 ++(+)

Der war hier überwiegend schon sehr hoch. Teilweise fand ich es wirklich schön romantisch und teilweise auch urkomisch. Der eigentliche Spannungsbogen über den Reporter fand ich aber eher lahm. Das hätte man origineller lösen können und konnte mich dann auch nicht mehr so rühren. Auch das Ende zog sich dann irgendwie.

Störfaktor: 1

Das ist leider doch ein bisschen was gewesen, was meinen Lesefluss gestört hatte.

Der Bösewicht war einfach lahm. Da hätte ich mir etwas originelleres gewünscht. Das konnte mich überhaupt nicht überzeugen und brachte mich auch aus der Geschichte raus. Das wirkte mir auch zu konstruiert. Außerdem wurde die Idee später dann tatsächlich noch mal etwas schwächer und in anderer Person wiederholt. Einmal hätte auch gereicht. Das fand ich unnötig.

Die Collagemädels gingen auch gar nicht und ich fand es nicht gut, dass alle so auf Ryan abfuhren. Das machte sie unsympatisch und gerade Courtney war da einfach sehr skrupellos ohne Rücksicht auf Verluste.

Ivys Vater war mir einfach zu extrem. Er nahm sich vielleicht etwas zu wichtig. Er ließ seiner Tochter überhaupt keinen Freiraum und nahm ihr alle Luft zum Atmen. Das hab ich aufgrund seiner Position nicht so verstanden. Sie hatte doch schon einen Bodyguard. Was spielte er sich so auf? Vor allem, weil

Auch mit dem ein oder anderen Charakter wurde ich nicht so warm oder fand ich unsympatisch. Das war echt schade, weswegen ich etwas zwiegespalten bin.

Mir war die Art des Unternehmens und warum es ach so wichtig ist und wieso Ivy so wichtig ist einfach zu undurchsichtig um es zu verstehen. Später wurde es Ansatzweise erklärt, aber da hätte man auch eher drauf eingehen können ohne ein großes Geheimnis zu machen. So wirkte es einfach zu wichtig und so wichtig fand ich es gar nicht und die Aktionen ihres Vaters auch zu überzogen. Das hatte auch nicht viel mit Liebe zu tun sondern wirklich eher Kontrollsucht. Das war mir zu schwammig.

Die Kritikpunkte wurden zwar  meistens nicht allzu sehr ausgezerrt, aber dafür waren sie doch recht übertrieben. Man könnte meinen Ivy war bekannter als es aussah. Etwa wie eine Schauspielerin, aber da blieben die Anhaltspunkte recht flach. Wie ich schon sagte.

Auch das Ende war leider gar nichts mehr für mich.

Kurzum gesagt es war mir zu viel übertriebenes Drama.

Auflösung: 2 –

Die fand ich eher daneben. Das war ja gar nichts mehr. Vor allem wie das endete mit dieser Schlussszene und der Epilog hätte eigentlich noch in die Geschichte gehört. Es wird hingezogen und hingezogen und dann passiert am Ende eigentlich nichts und wird recht schnell geklärt. Ivy macht eigentlich was sie will und die ganze Bodyguardfunktion löst sich auf.

Fazit: 1 ++(+)

Es hätte noch überragender sein können als es stellenweise schon war. Ich habe hier teilweise wirklich 50 S. am Stück gelesen und das mache ich nur noch wenig. Außerdem hatte ich über etwa 30 S. so einen Lachflash, dass ich nicht mehr wirklich rauskam. Aber dann wiederum gab es doch leider das ein oder andere, was mich nicht so überzeugen konnte und aus dem Buch rausholte und auch teilweise recht unsympatisch war.

Berwertung: 4/ 5 Punkten

Mein Rat an euch:

Es ist schon lesenswert und hat teilweise richtig gute Stellen. Aber Achtung: Was ich mag können andere auch nervig finden.

Freitagsfüller 161: Von Blumen, Spieleabenden und Zeit

Heute gibts wieder den Freitagsfüller und ich bin wieder mit dabei.

Freitagsfüller

  1. Heute wird Abends gespielt.

  2. Ich war schon länger nicht mehr beim Zahnarzt.

  3. Vor meinem Fenster sind Blumen.

  4. Mein Kopf tut weh.

  5. Es könnte sein, dass ich bald weniger Zeit habe.

  6. Manchmal kann  ich das nur denken, hahaha!

  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Spieleabend mit Freunden, morgen habe ich geplant, von meiner Freundin nach Hause zu fahren und Sonntag möchte ich einfach entspannen!

Und wie würdet ihr die Lücken heute füllen?

Writing Friday: Der verunglückte Zauber

Heute ist wieder ein Writing Friday und ich bin wieder mit dabei.

Der verunglückte Zauber.

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil“, beginnt

“Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil sie“ …. Ja, was eigentlich? Frustriert schaute ich auf den angefangen Satz. Ich kam einfach nicht weiter. Dabei war es so ein guter Anfang. Also startete ich einen zweiten Versuch.

“Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil sie Essig hatte drauftropfen lassen …“ Ich schüttelte ungläubig mit dem Kopf. Das ging ja gar nicht. Essig? Ernsthaft. Also ne. Dann halt noch einen Versuch.

“Der Regen brannte auf ihrer Haut, weil ihre Magie nicht ganz so verlaufen war wie sie wollte.“

Ja, damit konnte ich was anfangen. Damit konnte ich loslegen. Ich musste nur noch eine Kleinigkeit abändern. Dann war es perfekt.

Der Regen auf meiner Haut brannte, weil meine Magie nicht ganz so verlaufen war wie ich wollte. Ehrlich gesagt war sie ziemlich schief gelaufen. Mal wieder. Ich schaffte es einfach nicht einen Zauber richtig hin zu bekommen. Nicht mal einen Liebeszauber. Vielleicht war das auch gar keine so gute Idee mit dem Liebeszauber. Dann wäre es sowieso nicht echt. Drake sollte mich so wollen wie ich war oder gar nicht.
Drake. Ich seufzte verträumt, wie immer, wenn ich an ihn dachte. Wieso nahm er mich nie wahr? Es war gar nicht so, dass er sich für alle anderen Frauen mehr interessierte als für mich. Er interessierte sich eher gar nicht für Frauen. War er vielleicht schwul?
Seufzend suchte ich die verkrümmelten Sachen meines Zaubers ein. Mit dem zaubern war jetzt ein für alle mal vorbei. Das schwor ich mir hoch und heilig.
Ich brauchte frische Luft. Ich sah aus dem Fenster und schaute was das Wetter machte. Oh, nein. Es regnete in Strömen. Auch das noch. Sollte ich da wirklich rausgehen? Na, was sollte es? Das machte jetzt auch nichts mehr. Der Tag war eh schon verdorben.
Also holte ich meinen Regenmantel aus der Ecke und ging nach draußen. Die Luft war wirklich angenehm. Der Regen machte mir auch gar nichts aus. Er war toll und erfrischte mich.
Lachend lief ich durch die Straßen. Ich fühlte mich so frei. So merkte ich gar nicht in welche Richtung ich lief. Wo ich landete wunderte mich aber gar nicht. Es musste ja so kommen. Ich landete in Drakes Wohngegend. So stand ich nun hier. Einsam und verlassen und wusste nicht wohin mit mir. Was sollte ich tun? Am besten sollte sie einfach weggehen. Doch sie konnte nicht. Natürlich nicht.
Und dann kam er auf sie zu. Einfach so. Drake. Er war da. Er kam au mich zu und blieb dann vor mir stehen.
“Hey, Ella. Was machst du denn hier?“
“Ich, ähm. Bin hier zufällig so lang gelaufen.“ Was für eine lahme Ausrede.
“Magst du mit zu mir kamen?“, fragte er aber überraschenderweise. „Wir könnten ein wenig quatschen.“
“Ich, äh …“ Was sollte ich darauf sagen? Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. „Wie kommst du jetzt dazu?“
“Wie meinst du das?“, fragte er und sah mich verdammt intensiv an.
“Na ja. Ich weiß auch nicht. Du hast nie gewirkt als hättest du irgendwie Interesse an mir.“ Oh, Gott. Hatte ich das gerade wirklich gesagt? Bitte nicht. Am liebsten würde ich im Erdboden versinken. „Ich mein ja nur. Ach, ich weiß auch nicht.“
Drake schenkte mir ein atemberaubendes Lächlen. Mir stockte der Atem.
“Ach, Ella. Ich hatte einfach nur Angst. Ich hatte Angst, dass du mich von dich stößt. Ich hatte einfach Angst etwas zu sagen.“
“Wirlich?“, fragte ich schüchtern und ungläubig.
“Ja,“, sagte er und dann zog er mich Mitten auf der Straße im Regen in die Arme. Und dann küssten wir uns und diese Kuss war alles was ich mir immer gewünscht hatte und noch viel mehr.
Doch war es ihm wirklich ernst und war das schon immer so gewesen oder hatte mein Zauber doch gewirkt? Die Frage bekam ich nie beantwortet. Mir reichte es auch, dass ich glücklich mit Drake wurde.

Ende

Ja, das war ein gutes Ende für meine Kurzgeschichte. Zufrieden reichte ich sie für die aktuelle Aktion ein.

Was meint ihr dazu, Liebe Leser?