Die Welt bei Nacht Teil 8

Heute gibts endlich einen weiteren Teil von meiner Nachtgeschichte. Hat diesmal etwas länger gedauert.

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Die Welt bei Nacht Teil 8

Teil 8 Norina Damals

“Ich bin schon ganz schön lange hier. Deswegen habe ich einen geregelten Tagesablauf. Ich stehe morgens auf, frühstücke und versorge die Tiere. Danach gehe ich für eine Stunde in die Bibliothek um mich weiterzubilden. Auch was diese Welt angeht. Dann gehe ich runter ins Dorf um meine Kontakte zu pflegen.
Irgendwann bin ich wieder hier und schaue was es in der Dunkelheit so neues gibt. Das weicht natürlich von Tag von Tag ab. Aber so ähnlich sieht es aus. Mir wird also nie langweilig. Aber natürlich vermisste ich meine alte Welt trotzdem. Ich hatte dort durchaus einen Kreis von Menschen, der mir wichtig war. Doch ich versuche nicht daran zu denken. Ich bin durchaus gerne hier. Diese Welt hat viel zu bieten und ich habe mireinen Freundeskreis aufgebaut.
“Das klingt gut. Es gibt also ein Dorf hier?“, fragte ich.
“Es gibt nicht nur ein Dorf, aber das ist das Größte. Es liegt gleich hinter der Magieschule. Wenn man auf die blauen Berge geht leuchtet es in der Dunkelheit.“
“Führst du mich heute ein wenig rum?“, fragte ich ihn. „Im Dorf war ich noch nicht.“
“Gerne“, stimmte er mir zu. „Aber es ist anders als jedes Dorf, dass du dir vielleicht vorstellst.“
“Darauf bin ich vorbereitet.“
“Na, dann. Wir könnten nach dem Frühstück los“, bot er an.
“Oh, ja! Unbedingt!“
Wir frühstückten weiter, aber jetzt war Niklas sehr ruhig. Er wirkte eher nachdenklich. Ich beobachtete ihn. Ich würde gerne so viel mehr von ihm erfahren. Er wirkte immer noch so geheimnisvoll. Er schien sich anderen nicht leicht zu öffnen, was traurig war. Er hatte so viel mehr zu bieten. Das spürte ich.
Irgendwann hatten wir aufgegessen und er sah wieder auf. „Wir können dann gleich aufbrechen. Falls du dich noch frisch machen möchtest wäre jetzt eine gute Möglichkeit dazu.“
“Ja klar. Ich brauche sicher nicht lange.“
Er nickte nur und stand auf. Ich machte es ihm nach.
“Alles okay mit dir?“, fragte ich ihn dann. „Du wirkst so ruhig.“
“Alles okay. Keine Sorge. Mir gingen gerade nur ein paar Gedanken durch den Kopf.“
Ich fragte mich, was das für Gedanken waren, schwieg aber und ging auf mein Zimmer. Ich machte mich kurz frisch und dann ging ich in die Eingangshalle. Es war an der Zeit diese Welt besser kennen zu lernen. Vielleicht konnte ich Niklas wieder etwas aus seiner Stille zurück holen.

Wir gingen zusammen in das Dorf. Hier waren die Straßen erleuchtet und die Sterne am Himmel wirkten noch näher. Trotz der Straßenlaternen stachen sie heraus. Niklas ging neben mir her und wirkte immer noch sehr still. Die Häuser ragten friedlich vor mir und die Häuser waren hell erleuchtet.
“Die Schule liegt hinter dem Dorf“, begann Niklas zu erzählen. „Sie ist die größte Schule in unserer Welt. Viele Schüler kommen von weit her. Manche sind aus der Nähe oder vom Dorf. Alle üben sich in der Magie der Dunkelheit. Ein paar Kurse habe ich auch besucht. Ich bin öfter im Dorf als man vielleicht annimt. Zwei meiner Freunde leben hier. Im Laufe der Zeit kamen immer wieder Fremde ins Dorf. Ich bin auch ein bisschen gereist. Hier findet das meiste draußen statt.“
Und dann kamen wir in die Ortsmitte. Es wirkte so als schiene die Sonne darüber. So hell war es. Ich fragte mich wo die Helligkeit herkam.
“Falls du dich fragst wo die Helligkeit herkommt. Das ist Magie“, knüpfte Niklas an meinem Gedanken an als hätte er sie gelesen.
Hier versammelten sich die Leute dieser Welt. Es war voll und laut hier. Leute drängten sich zwischen die Stände, die hier standen. Niklas führte uns ziemlich sicher dadurch und so überquerten wir den Platz. Dann ging es in eine Gasse. Am Anfang der Gasse klopfte er an einer schlichten Tür eines Hauses.
Nach kurzer Zeit öffnete eine Frau diese Tür. Sie trug ein schickes blaues Kleid und wirkte sehr schlank. Ihre blonden Haare hatte sie zu einem lockeren Knoten gebunden und das wirkte sehr elegant.
“Niklas!“, freute sie sich als sie ihn erkannte. „Schön, dass du mal wieder vorbei kommst.“
“Hallo Helen“, begrüßte er sie. „Wie geht es dir? Ist Eik da? Ich möchte euch jemanden vorstellen.“
“Eik ist immer da, oder nicht?“, antwortete die Frau lächelnd und musterte mich. Allerdings sagte sie dann nur. „Kommt rein. Eik wird sich freuen. Heute ist es sowieso besonders voll im Dorf. Ihr solltet nicht zu lange auf der Straße sein.“
Und dann folgten wir ihr ins Haus zu Ayk ins Wohnzimmer.

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr diesmal?

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4 Gedanken zu “Die Welt bei Nacht Teil 8

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