Eva Siegmund – Home 1 Das Erwachen

Story: 1 (-)

Zoe wächst in einer Academie auf. Doch gab es die wirklich? Denn als sie in der realen Welt erwacht muss sie feststellen, dass sie keine Ahnung hat wie sie von der Akademie wissen kann. Eigentlich war sie als kleines Kind ins Koma gefallen. Kann sie die Wahrheit lüften?

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 (-)

Zoe: 2 –

Ich fand sie mehr als schwierig. Klar war sie in einer schwierigen Lage, aber sie hat sich nicht mal bemüht sie besser zu machen. Sie hat immer nur rumgemeckert und ist selbstverständlich davon ausgegangen, dass man ihr hilft, auch wenn derjenige vielleicht überhaupt keinen Grund dazu haben. Es ging immer nur um sie und sie konnte sich oft überhaupt nicht in andere reinversetzen und wollte es auch nicht. Sie war ziemlich undankbar und obwohl sie doch eigentlich perfekt dazu ausgebildet wurde in solchen Situationen klar zu kommen kam sie mit überhaupt nichts zurecht. Außerdem war sie doch so klug, kapierte aber irgendwie gar nichts. Und sie ist auch launisch und nachtragend und brüllte ständig rum. Sie war auch verdammt pessimistisch eingestellt.

Kip: 1 (+)

Ich mochte ihn ganz gern, wurde aber auch nicht wirklich mit ihm warm. Seine irgendwann auftauchende äußere Beschreibung wollte auch irgendwie so gar nicht zu dem Kip passen, den ich mir vorgestellt hatte. Allerdings wirkte er dennoch sehr blass und man hätte mehr aus ihm machen können.

Tom: 1 (+)

Ich mochte ihn auch noch ganz gern, aber er war auch blass und wirkte fast ein weinig belanglos, weil er gar nicht wirklich wahr genommen wurde.

Ma und Clemens: 1 (-)

Wirklich was anfangen konnte ich mit ihnen nicht. Ich fand sie auch etwas sehr anhänglich. Und sie hätten sich ja auch mal etwas mehr bemühen können ihrer Tochter von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Was dann noch über sie rauskam fand ich auch nicht so gut. Sie waren mir auch zu blass und unnahbar.

Cleo, Casar und Hannibal: 1 –

Die kann ich eigentlich alle in einen Pott stecken. Ich konnte mit allen wenig anfangen. Ich konnte sie nicht mal wirklich nicht mögen, weil ich nicht wusste, was sie mit allem bezweckten. Sie waren mir einfach unsympatisch, aber auch blass.

Jonah: 1 (+)

Wirklich was anfangen konnte ich auch nicht mit ihm. Vor allem fand ich ihn nicht so perfekt wie Zoe tat. Er wirkte eher so als wäre er alles andere als das.

Sabine: 1

Mit ihr konnte ich auch nicht viel anfangen. Sie wirkte auch nicht sonderlich loyal auf mich.

Dr Jen: 1 –

Die war mir auch nicht sympatisch. Eher unsympatisch. Ich konnte sie auch nicht einordnen. Gutes hatte sie aber wohl nicht als Absicht.

Zacarias: 1 (+)

Den fand ich noch ganz süß. Leider kam er nie aktiv vor, sodass ich auch wenig mit ihm anfangen konnte.

Dr Akalin: 1 (+)

Den mochte ich auch ganz gerne. Leider wurde er verschmäht und kam gar nicht richtig zur Geltung.

Miriam: 1

Sie wirkte sympatisch, aber was sie tat fand ich nicht gut.

Professor Nägel: 1 –

Wirklich sympatisch war sie mir nicht wie alle auf der Akademie.

Imogen: 1

Wirklich was zu ihr sagen kann ich nicht. Sie kam wenig vor.

Smilla: 1 (+)

Sie mochte ich eigentlich ganz gern, aber sie kam recht wenig vor.

Professor Nives: 1 –

Auch sie war mir nicht sonderlich sympatisch.

Professor Bornkamp: 1

Wirklich was anfangen kann ich mit ihm auch nicht, aber er kam ja auch wenig vor.

Pärchen/ Liebesgeschichten: 3

Das war ja eigentlich überhaupt nichts.

Mit Kip und Zoe kann ich ja noch ansatzweise was anfangen und sie hätten auch ganz gut zusammen gepasst. Wäre da nicht Zoes absolut abweisende Einstellung gegewesen. So wirkte es eher zu gewollt Dreiecksbeziehungsmäßig.

Mit Jonah und Zoe konnte ich leider überhaupt nichts anfangen. Das wirkte mehr schlecht als recht. Vor allem bekam man das kaum aktiv mit, weswegen es mir schwer fiel Zoes Einstellung da nachzuvollziehen. Vor allem fand ich es auch gar nicht so perfekt wie Zoe es darstellte, denn es passte von Anfang an nicht so ganz und vor allem fand ich Jonah alles andere als perfekt. Und das Sabine noch mit zwischen funken musste fand ich total unnötig. Vor allem wie.

Erzählperspektive: 2 –

Die Geschichte wurde von Zoe erzählt und das fand ich überhaupt nicht gut. Ich konnte mit ihr oft nichts anfangen und fand ihre Gedanken und Gefühle teilweise recht konfus und ich konnte die allzu oft auch nicht nachvollziehen. Vor allem war sie auch so wiedersprüchlich und vieles konnte ich gar nicht ernst nehmen, was sie da dachte oder machte.

Besondere Ideen: 3

Das war ja eigentlich das mit der Academie und wie es in Berlin zugeht. Die Anästze waren auch gar nicht schlecht, aber bei der Umsetzung war es dann doch ziemlich holprig. Das gefiel mir dann leider meistens doch nicht. Es war mir viel zu negativ und pessimistisch veranlagt. Da gabs bei der Dürre und Wasserproblematik einige Logikfehler, was oft nicht ganz durchdacht war und manches war ganz und gar konfus. Außerdem konnte ich mit der Academy so gar nichts anfangen, weil man sie auch nie aktiv erlebt. Die Grundideen waren toll, nur die Ausführungen nicht.

Parallelen: 2

Bücher mit dem Thema gibts schon. Zumindest teilweise zu dem Thema, aber da gefallen mir andere besser.

Störfaktor: 4

Das war leider viel zu viel. Man sollte eher sagen was nicht gestört hab. Obwohl nicht alles ganz schlecht war hat mir viel zu viel nicht gefallen.

Zuerst muss ich da die Charaktere ansprechen. Allen voran Zoe. Oben hab ich es ja in aller Ausführlichkeit erläutert. Grob kann man sagen sie ist nicht besonders umgäglich, launisch, rechthaberisch und wenn es nicht nach ihr geht ist sie beleidigt oder schreit rum. Sie ist einer der pessimistischten eingestellten Charkatere die ich je gelesen habe und das blieb leider bis zum Ende so. Es veränderte sich bei ihr nicht so richtig was. Und obwohl sie angeblich so gut ausgebildet wurde kann sie eigentlich gar nichts und erwartet immer von anderen, dass sie ihr helfen und merkt auch selbst wie dumm und untypisch sie sich verhält. Ändern tut sie es aber nicht. Sie macht es beim nächsten mal gleich wieder.

Auch mit den anderen Charakteren wurde ich nicht warm. Sie waren auch alle viel zu blass. Gerade auch mit diesen Academiecharakteren konnte ich so gar nichts anfangen. Die wirkten alle so falsch. Kip war für mich noch der interessanteste, aber mein Anfangsbild von ihm wollte so gar nicht zu seinem Aussehen passen. Als hätte die Autorin erst was anderes im Sinn als sie eigentlich geschrieben hat. Aber auch mit ihm wurde ich nicht richtig warm. Da fehlte einfach viel zu viel.

Die Bösewichte waren gar nicht meins. Ich hab auch bis zum Ende nicht begriffen  wieso sie eigentlich so böse waren. Was hatten sie davon? Wären sie in der Academie netter und menschlicher würden sie vielleicht auch mehr Erfolg haben. Aber gerade auch diese Endsezene mit den sogenannten Bösewichten waren total daneben. Außerdem fand ich es unglaubwürdig, dass ein schwächliches Mädchen ihnen ständig durch die Lappen ging. Klar, später war das vielleicht gewollt, aber das es sich ständig wiederholte ging gar nicht. Was waren das denn für Stümper?

Aber auch diese Welt war nicht wirklich logisch. Wie gesagt konnte ich mit der Acadmie schon gar nichts anfangen. Vielleicht wäre es besser gewesen den ersten Teil komplett in der Akademy spielen zu lassen, damit wir Leser die Welt der Academy kennen lernen. Das hatte doch genug Potential.

Aber auch das mit der Dürre und dem Wasser war überhaupt nicht wirklich ausgereift. Da gab es doch einige Logigfehler. Schon als ich von dem Wasserrestaurante las fand ich das sehr seltsam und dieser Wasserladen war noch merkwürdiger. Sowas lässt man bei dieser angeblichen Dürre nicht einfach unbewacht. Trotz der Dürre und dem ständigen Durst vieler Leute ging das Leben weiter und man lebte fast normal in der Stadt. Studenten studierten und Leute arbeiteten. Es wurde nur unterschieden zwischen Arm und reich. Aber die Armen nahmen ihr Leben trotz dass andere an der Dürre starben einfach so hin. Es gab keine Unruhen, keine Einbrüche, nichts. Einzig und allein vorm Krankenhaus gings unruhiger zu. Kein Kampf um Trinkwasser, dass es ja anscheindend sogar zu kaufen gab, wenn auch verteuert. Stattdessen lebt man normal untereinander. Das fand ich schon mehr als seltsam und auch unlogisch. Genauso hab ich das mit dem kommenden Krieg gar nicht verstanden. Und auch nicht mit der Mission. Das war mir alles viel zu blass.

Die Geschichte war viel zu pessimistisch veranlagt. Das einzige, was etwas Freude machte zu lesen war Kips Haus und Alice Laden. Ansonsten war das eine einzige traurig pessimistische Welt mit einem kopflosen pessimistischen Hauptcharkater. Man hätte es nicht so übertreiben müssen.

Das Ende war auch recht daneben und pessimistisch geprägt.

Auflösung: 3 –

Das Ende ging auch gar nicht. Das war ziemlich daneben für mich. Und die Dialoge schienen auch immer sinnloser zu werden. Außerdem ging alles wie vieles andere auch dann zu einfach. Man wurde vor vollendete Tatsachen gestellt mit Druckmittel und man fügte sich und das wars dann. Ohne wirklichen Kampf oder Gegenwehr, weil man keine andere Wahl hatte. Ne, also das ging gar nicht. Und im nächsten Teil wird dann alles auf eine Dreiecksgeschichte hinlaufen, mit der ich sowieso nichts anfangen kann. Nein, danke.

Fazit: 2 –

Das Buch war gut zu lesen und die Ideen waren teilweise auch wirklich gut, nur leider war die Umsetzung nicht wirklich was. Potenial wurden verschenkt, Charaktere waren belanglos oder unsympatisch und langweilig und Ideen einfach so unlogisch und seltsam umgesetzt. Das Ende war dann recht daneben und gar nicht mehr meins. Allgemein war mir die Geschichte auch viel zu pessimisitisch ausgelegt.

Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Man kann es lesen, muss aber nicht, aber lasst euch nicht vom interessanten Klappentext blenden.

Über Corly
Ich bin Bücherverliebt, Serienverrückt, eine Filmeliebhaberin, eine Geschichtenschreiberin, eine Patentante, eine Schwester, eine Cousine, eine Tochter, eine Tante, Blogschreiberin, Forengängerin, eine Kleindorfbewohnerin, eine Hobbyfotografierin, eine Buchsammlerin und eine Schwägerin in einer Person. :-)

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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