Lance und Shailene Teil 2.2.: Das Dornröschenmuseum

Und schon gibts den 2. Teil unserer Geschichte:

Zuletzt bei Lance und Shailene:

Lance und Shailene besuchten das Dornröschenmuseum. Allerdings wachte diese dabei auf und jetzt wissen sie nicht, was sie mit ihr machen sollen.

Lance und Shailene Teil 3.2. Das Dornröschenmuseum

„Was machen wir jetzt?“, fragte ich Lans während Dornröschen sich aufrapelte. „Ich hoffe du hast wieder so tolle Ideen.
„Wir wenden uns an die Empfangsdame“, schlug Lance vor.
„Kommen wir da überhaupt wieder raus?“, fragte ich und zeigte auf besagten Samtvorhang. „Hat die Frau nicht was von einem Rundgang gesagt?“
Bevor Lance antworten konnte fragte Dornröschen, die mittlerweile saß. „Was soll das? Wo bin ich? Wer seid ihr? Wo sind meine Eltern?“
„Bist du eine Schauspielerin?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Was soll das sein?“, fragte sie verwirrt zurück.
Wenn sie eine Schauspielerin war, war sie auf jeden Fall verdammt gut.
„Was ist das letzte, woran du dich erinnern kannst?“, fragte Lance sie.
„Das war diese Spindel mit der ich mich gestochen hatte. Dabei sollte ich mich mein Leben lang vor Spindeln fernhalten. Eine Fee hatte genau das vorausgesagt. Und dann sollte ich hundert Jahre schlafen. Allerdings sah der Ort wo ich eingeschlafen war anders aus als der hier. Habe ich geschlafen?“
„Lance, hol mal das Museumspersonal. Vielleicht können die entscheiden, was mit ihr gemacht werden soll. Sie hat offensichtlich Amnesie. Vielleicht hat sie sich den Kopf angeschlagen.“
„Und wenn das wirklich Dornröschen ist? Wer weiß, was sie mit ihr machen“, meinte Lance besorgt.
„Dir ist schon klar, dass Dornröschen ein Märchen ist und wir hier in keinem Märchen sind?“ So blauäugig konnte er doch gar nicht sein. „Sie ist vermutlich nur eine Schauspielerin oder so. Und das sollten wir mit dem Personal besprechen.“
„Was ist Personal?“, fragte Dornröschen.
Ich verdrehte die Augen, aber Lance antwortete ihr trotzdem.
„Personal ist der Oberbegriff für Leute, die hier arbeiten. Mitarbeiter. Er dachte nach und dann blitzten seine Augen auf. Ihm war etwas eingefallen. Jetzt war ich aber gespannt. „So wie eure Stallburschen oder Küchenmädchen.“
„Mitarbeier“, wiederholte Dornröschen noch mal als wolle sie ausprobieren wie das Wort klingt. „Also arbeiten hier auch Stallburschen und Küchenmädchen? Bist du ein Stallbursche und du ein Küchenmädchen?“ Sie sah uns nacheinander an. „Wo bin ich überhaupt?“
„Äh, nein. Nicht ganz. Küchenmädchen vielleicht, aber du solltest das lieber nicht zu genau nehmen. „Das waren nur Beispiele dafür um dir näher zu bringen, was Mitarbeiter sind.
Dornröschen sah dennoch verwirrt aus. Hatte wohl nicht so gut geklappt.
Während Lnace weiter mit Dornröschenn diskutierte probierte ich asu ob wir durch den Vorhang wieder zurück kamen, aber natürlich war da jetzt eine Wand. Na toll. Also ging ich zu den beiden zurück. Um Lance zu unterbrechen zog ich an seinem T-Shirt.
„Was ist?“, fragte er nur als er aufsah.
„Da kommen wir nicht raus“, klärte ich ihn auf. „Wir müssen den Rundgang machen.“
„Dann sollten wir besser damit anfangen.“
„Komm, Dornröschen. Besichtigen wir dein zu Hause.“

Schon im nächsten Zimmer war ich wieder hin und weg. Hier befand sich eine Art Bibliothek mit wirklich vielen Büchern. Allerdings machte mich das skeptisch. Woher sollten die vom Museum wissen, was es für Bücher bei Dornröschen gab? Der Hingucker waren die Seiten in den Vitrinen. In der Mitte des Raumes war ein riesiges Dornröschenbuch aufgeschlagen. Das Bild zeigte Dornröschen mit der Spindel. Ich sah von Dornröschen zu dem Buch und wieder zurück. Das Mädchen in dem Buch sah dem vor mir unglaublich ähnlich.
Auch Dornröschen beugte sich über das Buch und ihre Augen wurden immer größer.
„Das bin ich“, staunte sie. „Wieso bin ich in einem Buch?“
„Tja, weißt du, ähm …“ Lance hatte keine Ahnung wie er es erklären sollte und sah mich hilfesuchend an.
Ich seufzte nur. „Gehen wir lieber weiter.“
„Warum bin ich in dem Buch?“, ließ Dornröschen aber nicht locker.
„Sagt dir der Begriff Märchen was?“, fragte ich sie als wir den nächsten Raum betraten. Es war der Ballsaal indem Dornröschen vermutlich mit ihrem Prinzen getanzt hatte.
Dornröschen schüttelte mit dem Kopf. „Ich weiß nicht. So richtig nicht.“
„Märchen sind erfundene Geschichten mit meist unschönen Ausgang. Deine Geschichte ist so ein Märchen. Deswegen sieht das Mädchen im Buch dir so ähnlich.“
Puh, jetzt fing ich schon selbst an zu reden als stünde Dornröschen wirklich vor mir.
„Aber ich bin hier. Ich bin nicht erfunden“, begehrte Dornröschen auf.
„Und genau deswegen müssen wir das mit dem Personal klären“, erklärte ich.
„Mit dem Küchenmädchen?“, fragte Dornröschen verwirrt.
„Äh, nicht ganz.“
Ich hätte das Dornröschenschloss gerne ganz und in aller Ausführlichkeit erkundet. Doch da nun Dornröschen bei uns war entschieden wir uns in aller Eile zum Ausgang zu gelangen. Deswegen nahm ich die weiteren Räume gar nicht mehr so wahr.
Allerdings war der Ausgang gar nicht so wie wir ihn erwartet hatten. Wir kamen auf eine Wiese, die an einen Schlossgarten erinnerte. Und tatsächlich befand sich in der Mitte eine Miniaturausgabe vom Dornröschenschloss und drumherum war die Dornenhecke. Am Ende der Wiese war das Drehkreuz zum Ausgang.
„Lance, kann es sein, dass wir gar nicht mehr zum Museum kommen?“ Jedenfalls nicht zur Anmeldung.
„Sieht so aus“, meinte auch er. „Wir scheinen gleich zum Parkplatz zu kommen.“
„Und wie sollen wir dann glaubwürdig aufklären, dass wir sie im Dornröschenzimmer gefunden haben?“, fragte ich nicht gerade begeistert und warf Dornröschen einen Blick zu.
„Vielleicht gar nicht“, überlegte Lance. „Was wäre denn, wenn wir sie einfach mit nach Hause nehmen?“
„Ist das dein Ernst?“, fragte ich nun doch etwas schrill. „Wir nehmen eine fremde Frau, die wir irgendwo gefunden haben einfach so mit? Sie bräuchte Papiere, eine Krankenkassenkarte, Geld …“
„Es wäre mit ein bisschen Arbeit verbunden“, stimmte Lance mir zu. „aber das würden wir schon hinkriegen. Dafür bekommen wir Dornröschen.“
Er sah mich so hoffnungsvoll an, dass es weh tat. Na toll. Ganz toll, Lance. Aber hatten wir überhaupt eine Wahl? Keiner würde uns glauben und wir konnten sie ja schlecht zurückbringen.
„Also gut. Aber das ist nur eine Übergangslösung“, forderte ich.
„Natürlich.“ Lance strahlte wie ein Honigkuchenpferd.“
„Na, komm, Dornröschen. Wir bringen dich nach Hause.“
Dornröschchen riss sich vom Anblick des Minaturschlosses los und folgte uns. „Was stimmt nicht mit meinem Kleid?“
Na toll. War ja klar, dass gerade  das an unserem Gespräch bei ihr hängen geblieben war. Das konnte ja heiter werden …

Fortsetzung folgt …

Und schon wieder ein Teil fertig. Einer vom Dornröschenschloss kommt noch. Dann bleibe ich bei Lance und Shailene, aber es geht mit den anderen Aufgaben weiter.

Na, was meint ihr?

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5 Gedanken zu “Lance und Shailene Teil 2.2.: Das Dornröschenmuseum

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