Writing Friday – Lance und Shailene Teil 4 Clarissa aus der Zukunft

Und hier kommt wieder ein Teil von Lance und Shailene zum Writing Friday. Es macht Spass über die beiden zu schreiben und ich bin gespannt wozu sie mich sonst noch inspierieren bei den nächsten Themen.

Clarissa ist 18 Jahre alt und lebt 2119 in einer Untergrundorganisation in London. Gegen was setzt sie sich mit den anderen Mitgliedern ein?

Shailene

Dornröschen war immer noch nicht aufgetaucht. Bei dem Wolf war sie aber auch nicht mehr. Aber sie würde schon wieder auftauchen. Ich wollte mir jetzt einfach nicht zu viele Gedanken machen. Stattdessen stürzte ich mich mit Lance in die Menge.
Dabei stoßen wir auf ein seltsames Mädchen. Es sah aus wie aus der Zukunft entsprungen und passte gar nicht zu den anderen Kostümen hier. Sie wirkte auch sehr verwirrt. Lance und ich tauschten einen Blick und sprachen sie an.
“Hey, ist alles in Ordnung mit dir?“
“Wo bin ich hier?“, fragte sie. Ihre Stimme klang seltsam.
“Du bist auf dem Kostümball“, antwortete ich verwirrt.
“Einem Kostümball? Nein, dass kann nicht sein. Unser letzter Kostümball in der Öffentlichkeit war 2100. Da war ich noch nicht mal geboren.“ Sie klang ziemlich von sich überzeugt, aber was redete sie da? Noch einen Amnesiepatienten konnte ich wirklich nicht gebrauchen.
“Nein, wir haben 2019. Du musst dich vertun. Ist wirklich alles okay mit dir?“, hakte ich noch mal nach.
“2019? Ach, was“, winkte das Mädchen ab. „Ich bin doch nur eingeschlafen und sicher nicht durch die Zeit gereist. Das war doch nur so ein Gerede von Tristan.“
“Was? Was für eine Zeitreise und wer ist Tristan?“, fragte ich verwirrt. Dieses Mädchen irritierte mich. Wollte sie mich vereimern? Hilfesuchend sah ich zu Lance.
“Zeitreisen? Echt? Das gibt’s?“, fragte Lance wenig hilfreich und ich rollte nur mit den Augen.
“Natürlich nicht“, antwortete selbst das Mädchen entrüstet. „Ich träume ja schließlich. Ich liege auf meiner Madratze in London im Jahr 2119.“
Ähm, ja klar. Sie musste wie Dornröschen uaf dem Kopf gefallen sein. Wie sollte ich ihr erklären, dass das hier nicht mal London war?
“Wie heißt du denn?“, fragte ich sie erst mal um Zeit zu schinden.
“Clarissa“, antwortete sie.
Ha, da hatten wir es. Niemand aus dem Jahr 2119 hieß Clarissa. Zumindest konnte ich mir das nicht vorstellen.
“Clarissa, du träumst nicht. Du bist hier aber auch nicht in London und schon gar nicht im Jahr 2119. Wir sind in Deutschland und schreiben das Jahr 2019“, stellte ich nun ein für alle mal klar.
“Verdammter Tristan. Wie konnte er nur?“, schimpfte sie.
Offenbar wollte sie sich nicht von ihrer Version der Geschichte abbringen. Doch bevor ich etwas drauf erwiedern konnte stieß Dornröschen wieder zu uns und zwar mit einem Typen im Schlepptau. Er war defintiiv kein Wolf. Eher Robin Hood.
“Wer ist sie?“, fragte sie uns.
“Ähm, Clarissa“, antwortete ich vage. Wie sollte ich Dornröschen von einer Zukunft erzählen an die ich selbst nicht mal glaubte. Außerdem musste Dornröschen erst mal mit dieser Zukunft klarkommen. Deswegen fragte ich nur: „Und wer ist Robin Hood in Wirklichkeit?“
“Robin Hood?“, fragte Dornröschen verwirrt.
Ach ja, den kontne sie ja nicht kennen.
“Na, er neben dir“, sagte ich und zeigte auf Robin Hood.
“Ach so, das ist Marco“, antwortete sie und stellte ihn somit vor.
“Hallo“, sagte Marco in die Runde und wir begrüßten ihn ebenfalls.
“Ihr seid komisch“, stellte Clarissa fest. „Bei uns in der Untergrundorganisation geht es viel rauer zu. Tristan musste mich immer beschützen.“
Ähm, ja. Na klar. In der Zukunft, die 2119 war. Jetzt musste Lance mir aber wirklich helfen. Doch zu meiner Überraschung sprang Dornröschen ein.
“Marco, das sind übrigens Lance und Shailene“, stellte sie uns jetzt vor und deutete nacheinander auf Lance und mich. „Clarissa kenne ich zwar nicht, aber vielleicht hat sie Amnesie, weil sie so komisches Zeug redet. Das habe ich nämlich auch. Glaubt zumindest Shailene. Shailene hat mir erklärt, was Amnesie ist. Dabei verliert man sein Gedächtnis oder einen Teil davon.“
Marco guckte sie an als sei sie von einem anderen Planeten. Ich konnte es ihm nicht verübeln.
“Ähm, Rose, liebes. Lassen wir das lieber. Das tut jetzt nicht zur Sache.“ Ich sah Lance verzweifelt an. „Was machen wir jetzt, Lance?“
“Nehmen wir Clarissa mit“, entschied er. Irgendwie hatte ich genau das befürchtet.
“Ich halte das für keine gute Idee,“ teilte ich ihm mit.
“Das hast du bei Dorn … ähm Rose auch gesagt“, erinnrte er mich und verbesserte sich in letzter Sekunde noch.
“Ja, aber mal ehrlich, Lance. Mit Rose haben wir schon genug zu tun.“ Schnell sah ich sie entschuldigend an. „Nichts für ungut.“ Dann fuhr ich fort. „Und jetzt noch eine Zeitreisende.“
“Kannst du irgendwohin?“, fragte Lance Clarissa nun und wirkte dabei ausnahmsweise mal vernünftig.
“Wo denn? Ich weiß ja nicht mal wo wohin ist“, antwortete Clarissa in einem Tonfall der besagte als halte sie uns alle für dämlich.
“Also gut“, entschied ich kurzerhand. Was sollte ich denn machen? „Kommt mit uns, Clarissa. Zumindest fürs erste.“
“Und was ist mit Marco?“, fragte Dornröschen hoffnungsvoll.
“Du hast doch ein zu Hause, oder?“, fragte ich dagegen hoffnungsvoll.
“Natürlich. Ich wohne hier im Ort“, antwortete er. Dann wandte er sich an Dornröschen. „Aber ich würde dich gerne wiedersehen, Rose.“
“Au ja, gerne“, strahlte Dornröschen begeistert und ich wusste, dass wir Marco nicht so schnell loswurden.
Und so fuhren Lance und ich mit Dornröschen und Clarissa nach Hause und waren gespannt, was Clarissa noch so über ihr Leben in der Zukunft zu berichten hatten.

Fortsetzung folgt …

und was meint ihr?

8 Gedanken zu “Writing Friday – Lance und Shailene Teil 4 Clarissa aus der Zukunft

    1. Das kommt demnächst. Der nächste Teil kommt glaub ich Sonntag. Leider werde ich die Teile danach nicht mehr pünktlich terminieren können, da ich in der Woche kaum noch zum Abschreiben komme momentan, aber irgendwann kommen auch sie. Vorgeschrieben sind noch ein paar und im Oktober kommen ja neue Aufgaben.

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    1. ja, stimmt. Das tut es. Ein bisschen hab ich noch geschrieben, aber gerade komme ich nicht mit dem Abschreiben hinterher. Mal sehen was die nächsten Writing Friday Aufgaben bringen. Nein, Lance ist manchmal nicht so eine große Hilfe. 🙂

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    2. Bei mir hat es im Moment keinen Sinn – da ich nicht richtig schlafen kann, ist nur Matsch im Hirn.
      Aber diesen Aufruf für die Halloweengeschichten würde ich gerne machen. Das wäre meine erste. Mal sehen.

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    3. ah, das ist schade. Ich muss mal sehen wie viel Zeit mir bis zum 10. habe. Habe angefangen, weiß aber nicht ob ich Halloween pünktlich schaffe. Ach, irgendwann wird es wieder besser.

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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