Jodi Perry – Dein Herz vergisst nicht

Story: 1 (-)

Jemma hat einen Unfall und verliert kurz nach ihrer Hochzeit ihr Gedächtnis. Ihr Mann Braxton will ihr die Erinnerungen in Briefen wieder geben? Kann sie ihr Gedächtnis wiedergewinnen oder ihre alten Freunde und Familie auch so lieben lernen?

Eigene Zusammenfassung

Das erste, was mir dazu einfällt:

Eine Anfangs tolle Liebesgeschichte, leider immer gewollter und krampfhafter wirkte

Charkatere: 1 –

Braxton: 1 (+)

Erst fand ich ihn super. Er war super gefühlvoll und lieb und ich fand ihn überragend. Leider wirkte mir genau das später zu zwanghaft. Er richtete praktisch sein ganzes Leben nach Jemma aus, weil sie ja die Traumfrau schlechthin war. Er achtete überhaupt nicht richtig auf seine Wünsche. Es ging immer nur nach Jemma.  Auch so war er fast zwanghaft höflich und musste immer erst alles absichern oder hatte ständig ein schlechtes Gewissen, wenn es nicht so lief wie andere wollten. Das war einfach übertrieben. Und teilweise wirkte er einfach zu gewollt perfekt.

Jemma: 1

Sie war schon irgendwie sympatisch, aber wirklich warm wurde ich nicht mit ihr. Sie wirkte immer zu distanziert und zu gewollt. Und dass sie nach 11 Jahren immer noch nicht merkt, dass Braxton Höhenangst hat fand ich schon betrachtlich. Auch so verhielt sie sich eher zurückhaltend, obwohl sie die Leute um sich herum doch schon längst wieder anfing zu lieben. Sie wirkte immer noch wie eine Fremde unter ihnen. Und das änderte sich leider während des ganzen Buches nicht wirklich. Das fand ich unschön.

Christine: 1 –

Wirklich warm wurde ich mit ihr auch nicht. Teilweise fand ich sie auch recht nervig. Vor allem war sie wirklich extrem nachtragend. Das fand ich unnötig. Sie verhielt sich Stephen gegenüber wie ein kleines Kind. Vor allem für Jemma hätte sie sich wirklich mal zusammen nehmen können. Das habe ich echt nicht verstanden. Das war einfach übertrieben.  Vor allem war es nur ein Kuss und sie sprach von Verrat. Dann hätte sie ihn halt einfach auch mal an sich ranlassen sollen.

Stephen: 1 (+)

Ich mochte ihn eigentlich sehr gerne. Er wirkte sympatisch und freundlich. Leider reagierte er oft völlig überzogen, wenn es um Jemma und Braxton geht. Obwohl er Braxton schon so lange kennt und ihm vertraut reagiert er echt seltsam, wenn es um ihre Beziehung geht. Obwohl Braxton schon immer fragt kommt er nicht wirklich damit klar, dass er zum Beispiel mit Jemma alleine verreisen will oder intim werden. Das finde ich doch etwas befremdlich. Soll er doch froh sein, dass es Braxton ist und kein anderer.

Lucas: 1 (+)

Eigentlich mochte ich ihn ziemlich gerne. Er wirkte warmherzig und offen. Es war auch toll wie er mit Braxton umging. Allerdings fand ich das mit Rachel nicht gut und übertrieben und unverständlich.

Rachel: 1 (+)

Auch sie mochte ich ganz gerne. Sie war eine tolle Freundin und sagte auch mal, was sie dachte. Allerdings fand ich ihre Reaktionen zu Lucas total überzogen.

Ma und Pa: 1 (+)

Sie schienen sympatisch, aber das sie so genannt wurden und nicht Grandma und Grandpa fand ich eher befremdlich. Aber sie blieben irgendwie blass.

John, Braxtons Vater: 1 (+)

Ich fand ihn ganz okay, aber er blieb einfach blass. Viel sagen kann ich über ihn nicht.

Larry: 2

Der war mir nicht sympatisch. Aber darauf war er wohl auch ausgelegt.

Bella-Rose: 1

Ich fand sie okay, aber nicht so wichtig für die Geschichte.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Die konnte mich leider nicht überzeugen. Sie fing sehr gut an, wenn auch etwas zu perfekt. Aber nach und nach nahm sie immer mehr ab. Leider wurde zu sehr diese perfekte Beziehung gelegt, die für mich gar nicht so perfekt war. Oft wirkte es mir viel zu unecht und es wirkte auch als würden die beiden sich eigentlich gar nicht richtig kennen. Das wirkte alles irgendwann nur noch recht falsch auf mich. Mir fehlte vor allem auch Offenheit zwischen ihnen. Braxton hielt so viel zurück um es Jemma so schön wie möglich zu machen. Das fand ich doch arg übertrieben. Vor allem hat sie dagegen recht wenig für ihn gemacht und meistens wirkte es gezwungen und war gar nicht so seins sondern mehr ihres. Vor allem fand ich es schon traurig, dass sie nach über 11 Jahren immer noch nicht bemerkte, dass er Höhenangst hat. Das kann doch nicht so vertraut sein wie man mich glauben lassen wollte. Alles irgendwie seltsam.

Erzählperspektive: 1 (+)

Die Geschichte wurde abwechselnd von Jemma und Braxton erzählt und in Briefform. Allerdings wurde das mit der Zeit immer zäher und gerade auch Jemma bremste vieles aus. Die Briefform fiel mir ja am schwersten, weil es keine übliche Schreibform der Vergangenheit war. Mir fehlte da auch oft die Lebhaftigkeit.

Besondere Ideen: 1 (+)

Das war ja das mit dem Armband . Alles andere war nicht mehr so neu. Leider konnte mich das mit der Zeit immer weniger überzeugen, da dadurch viel anderes verloren ging.

Parallelen: 1

Bücher wie diese gibts Sand am Meer und auch wenn es gut anfing habe ich schon besseres gelesen.

Störfaktor: 1 –

Schon am Anfang störte mich schon immer eine Kleinigkeit. Es wirkte zu perfekt und irgendwie dennoch unnahbar. Mit der Zeit wurde es immer holpriger und zäher. Die Geschichte kam nicht wirklich voran und alles drehte sich im Kreis. Oft wiederholten sich Handlungen innerhalb des Buches geradezu.

Jemma bremste vieles aus. Sie war mir zu passiv und zu gewollt distanziert. Obwohl sie sich ja eigentlich schon wieder an alle gewöhnte machte sie es sich selbst schwer und ließ niemanden wirklich an sich ran.

Vieles was eigentlich romantisch sein konnte wirkte irgendwie durch dumme Reaktionen und Kommentare dann nur noch platt. Das Geüfhl vom Anfang ging verloren.

Dafür, dass kaum was bei rumkam waren es zu viele Seitenzahlen. Locker 100 S. weniger hätten definitiv gereicht.

Die Charaktere machten es sich unnötig schwer indem sie sich ständig selbst im Weg standen.  Und das wurde mir leider auch zu sehr ausgezerrt. Gerade auch bei Chrisitine fand ich das völlig unnötig und rücksichtslos gegenüber ihrer Tochter.

Man hätte hier raus viel machen können. Leider fehlte es oft an der Umsetzung.

Auflösung: 1

Die fand ich leider zu platt und unzufrieden. Das romantische fehlte völlig und dann ging alles plötzlich zu schnell.

Fazit: 1 –

Es fing gut an, aber leider ließ die Liebesgeschichte immer mehr nach. Irgendwann wusste ich nicht mehr genau wieso die beiden überhaupt mal zusammen waren, da es vor allem immer um die ach so tolle Jemma ging und die ziemlich hervorgehoben wurde. Alle anderen waren eher Nebenfiguren. Selbst Braxton. Alles ging immer nur um Jemma und vor allem Braxton steckte ziemlich viel zurück. Alles tat er für Jemma ohne wirklich seine eigenen Wünsche zu beachten. Und Jemma blieb dabei bis zum Schluss äußert passiv. Echt schade.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Verspricht euch lieber nicht zu viel hiervon und erwartet nichts tiefgründiges. Aber vielleicht gefällt es euch ja besser als mir.

Writing Friday: Lance und Shailene Teil 5 Dornröschens Wolf

Und wieder  gibts eine weitere Ausgabe von Writing Friday und somit von Lance und Shailene. Angelehnt an diese Idee.

Eigentlich kam dieser Teil vor dem anderen, aber ich glaube im Grunde ist es egal. Müsste auch so gehen. Musste ich nur die Nummern ändern. Die Woche war recht voll. Da hab ich nicht so drauf geachtet. Danach kommt dann die Weiterführung zu Clarissas Geschichte.

Erzähle von einem Wolfrudel. Welcher Wolf wärst du? Was wäre deine Aufgabe?

Lance und Shailene Teil 3 Dornsröschens Wolf

Dornröschen

Ich tanzte mit diesem Wolf auf dem Kostümfest. Es war so wunderschön hier. Die Atmosphäre war toll und es wirkte so magisch. Und dann hatte mich dieser Wolf zum Tanz aufgefordert. Er hatte sich mir als Edward vorgestellt. Also musste er mein Prinz sein. Ich kann mich nicht mehr viel an mein Leben aus vor meinem Schlaf erinnern, aber an diesem Namen erinnerte ich mich. Er hieß Edward.
Allerdings war mir ein Rätsel wieso mein Prinz so komische Sachen sagte und in einer Tour redete. Ich hatte mir meinen Prinzen immer ganz anders vorgestellt.
“Wie findest du eigentlich Wölfe?“, fragte er gerade.
“Was?“, fragte ich völlig verwirrt.
“Wölfe? Wie findest du sie? Welcher Wolf wärst du? Was wäre deine Aufgabe?“
“Ähm, keine Ahnung. Darüber habe ich noch nie nachgedacht“, antwortete ich verwirrt.
“Ach, komm schon. Wölfe sind echt cool. Ich zum Beispiel wäre ein Leitwolf. Du weißt schon. Einer dieser schönen weißen, und ich würde natürlich jagen. Was macht denn ein Wolf sonst so, wenn nicht jagen?“
“Bist du sicher, dass du ein Prinz bist?“, fragte ich ihn mehr als skeptisch.
“Nein, natürlich bin ich ganz sicher kein Prinz. Du bist echt witzig. Ich und ein Prinz. Ha, ha, ha, ha.” Der Junge lachte sich tatsächlich schlapp.
“Und du bist echt seltsam“, stellte ich enttäuscht fest. „Aber du heißt doch Edward.“
“Ja klar. Aber Edward ist ja auch ein ziemlich häufiger Name. Den gibt’s wie Sand am Meer.“
Na toll. Wenn es den Namen wirklich so häufig gab wie sollte ich dann meinen Prinzen finden? Frustriert starrte ich diesen Edward an.
“Also, was ist jetzt mit den Wölfen?“, hakte Edward noch mal nach.
Kurzentschlossen entschied ich mich für die Flucht. „Ähm, ich muss mal kurz wohin.“
Und schon rannte ich weg und suchte nach Lance und Shailene. Was hatte ich mir nur dabei gedacht den Ball auf eigene Faust zu erkunden? Diese Welt war völlig anders als ich sie kannte. Die Prinzen waren so völlig anders als ich sie kannte. Waren sie überhaupt Prinzen? Der Junge hatte das Gegenteil behauptet. Und die Wolfsfragen belegten das, aber ein Wolf war er auch nicht.
Wie sollte ich denn jetzt Lance und Shai finden? Wo wollten wir uns noch mal treffen? Ich hatte alles vergessen und bekam leichte Panik.
Da sprach mich plötzlich jemand an. Es war wieder ein Junge, aber es war immerhin ein Wolf. Zumindest glaubte ich, dass er ein Junge war. So ganz war das unter dem Kostüm nicht auszumachen. Ich hatte keine Ahnung, was er darstellen sollte. Er hatte was seltsam grünes an und war auch grün im Gesicht gemalt.
“Kann ich dir helfen? Du siehst aus als würdest du irgendwen suchen“, fragte er mich. Seine Stimme klang wirklich männlich.
“Du bist kein Wolf und kein Prinz, oder? Du heißt nicht Edward und willst auch nichts über Wölfe wissen, oder?“, hakte ich vorsichtshalber nach.
“Ähm, nein.“ Verwirrt sah er mich an. „Ich heiße Marco. Ist das okay? Und Wölfe interessieren mich übrigens kein bisschen.“
Ich atmete erleichtert aus. „Ja, Marco ist völlig in Orndung. Ich denke dann ist es okay. Ich bin auf der Suche nach den Leuten mit denen ich hergekommen bin. Ich habe sie aus den Augen verloren.
“Wie heißen sie denn und vor allem wie heißt du?“, fragte Marco mich.
“Meine Freunde heißen Lance und Shailene und ich bin …. Rose.“
“Rose“, sagte er lächelnd und ließ sich den Namen auf der Zunge zergehen. „Ein sehr schöner Name.“
“Danke“, sagte ich geschmeichelt, auch wenn es gar nicht mein Name war.
Marco schenkte mir ein bezauberndes Lächeln.
“Dann lass uns mal deine Bekannten suchen.“
Ich fand es echt nett von ihm, dass er mir helfen wollte. Das müsste er nicht tun. Vielleicht war er mein wahrer Prinz?
Jedenfalls mischten wir uns wieder in die Menge, wobei Marco aber meine Hand nicht loslies um mich nicht zu verlieren. Er zog mich mit sich. Doch ich fragte mich wie er hier Lance und Shailene finden wollte. Hier waren so viele kostümierte Leute. Da ähnelten sich einige auch.
Doch Marco schien ein System zu haben. Dabei kannte er im Gegensatz zu mir noch nicht mal ihre Kostüme.
Aber dann glaubte ich Shailenes Kleid in der Menge zu entdecken. War sie es wirklich.
“Da hinten sind sie?“, machte ich ihn darauf aufmerksam.
“Okay, dann geh du vor“, sagte er.
Und so übernahm ich die Führung und zog Marco mit mir. Ich versuchte Shailene nicht aus den Augen zu verlieren. Falls sie es denn war. Wir mussten wieder durch einige Wölfe durch, was mir ein mulmiges Gefühl einbrachte. Ich musste immer noch an den bescheuerten Wolf von eben denken. Was waren das denn für Fragen? Verwirrt versuchte ich diese Gedanken loszuwerden.
Und dann gelangten wir wirklich zu Lance und Shailene. Gott sei Dank. Allerdings waren sie nicht alleine. Ein junges Mädchen stand bei ihnen und unterhielt sich mit ihnen. Sie war etwa in meinem Alter. Wer sie wohl war …

Fortsetzung folgt …

was meint ihr?