Writing Friday: Der verlorene Hexenbesen

So, da ich mit Lance und Shailene noch nicht so weit bin gibts eben auch zu einem anderen Thema eine normale Geschichte ausserhalb. Das habe ich zwar bei Lance und Shailene auch genommen, aber hier kann ich es ja noch mal verwenden.

Der verlorene Hexenbesen

Schreibe eine Geschichte aus der Sicht eines Hexenbesens.

Könnt ihr euch vorstellen wie anstrengend das Leben eines Hexensbesens, also mein Leben. Tagein, tagaus befand ich mich in diesem vollgestopften Laden und keiner wollte mich haben. Ehrlich. Alles andere fanden sie cooler als mich. Bis dieses kleine Hexenmädchen in den Laden kam. Es fiel mir sofort auf, weil es sich so aufmerksam umsah. Sie war niedlich mit ihren langen hoten Haaren und dem bunten Kleid.
Sie sah sich zunächst ein bisschen Spielzeug an. Es gab hier auch Plüschtiere und Ketten. Aber das interessierte sie nicht weiter. Sie spazierte weiter durch den Laden und kam dabei direkt an mich vorbei. Zunächst entdeckte sie mich nicht, aber dann blieb ihr Blick an mir hängen. Ihre Augen begannen zu glänzen.
Aufgeregt lief sie zu ihrer Mutter. Man hörte sie durch den ganzen Laden.
„Mama, Mama. Darf ich den Besen dahinten haben?“, rief sie.
„Welchen Besen denn?“, wollte die Mutter wissen.
„Na, den da hinten in der Ecke“, meinte sie. Und dann führte das kleine Mädchen ihre Mutter zu mir. Ich freute mich einen Ast und hätte ich gekonnt, hätte ich sicher einen kleinen Tanz aufgeführt.
„Ach, Liz, das ist doch nur ein alter Besen. Was willst du denn damit?“, fragte ihre Mutter das Mädchen.
Das regte mich schon wieder auf. Ich war nicht nur ein alter Besen. Ich war so viel mehr als das. Ich war ein Hexenbesen. Ein richtiger Besen, der fliegen konnte. Das war etwas ganz anderes als diese Möchtegernbesen, die hier oft rumspukten.
„Aber Mama. Sie ihn dir doch mal an“, meinte jetzt auch Liz. „Er ist so schön. Darf ich ihn haben. Bitte, bitte, bitte.“
Die Mutter seufzte. „Aber hier gibt es doch so viel anderes Spielzeug. Willst du dich nicht noch mal umsehen?“
„Nein“, sagte sie trotzig. „Der Besen soll es sein.“
„Aber du bist doch noch viel zu klein dafür“, beharrte die Mutter weiter. „Du kannst noch gar nicht damit umgehen. Dann liegt er doch nur bei uns rum.“
Doch das Mädchen blieb hartnäckig und so bekam ich ein neues zu Hause. Zunächst lag ich tatsächlich nur rum, da das Mädchen noch gar nicht fliegen konnte. Doch sie kam mich jeden Tag besuchen und sprach mit mir. Und eines Tages war es so weit. Sie kam um mich zu fliegen und ab dann gab es keinen Halt mehr. Wir flogen jeden Tag zusammen hoch in die Lüfte und oft weit hinaus. Wir redeten miteinander und wurden die besten Freunde und so blieb es bis Liz alt wurde. Ich erlebte all ihre Höhen und Tiefen mit. Ich hatte ein gutes Leben und als Liz starb blieb ich an meinem Ort und wurde nie wieder benutzt. Mein Leben wurde wieder einsam, aber ich würde nie wieder jemanden erlauben mich zu fliegen. Und eines Tages konnte ich alleine fliegen und zog meine Kreise durch die Welt. Ich besuchte alle Orte und dann fand ich eine magische Welt, wo ich mich zu Hause fühlte. Das Dorf war voller Hexen und ich wurde liebend aufgenommen. Dort verbrachte ich mein restliches Leben als Hexenbesen.

Ende

So, das war nur mal so am Rande eine kleine Geschichte zum Hexenbesen. Was meint ihr?

11 Gedanken zu „Writing Friday: Der verlorene Hexenbesen

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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