Lance und Shailene Teil 7: Verloren in der Zukunft

Es ist endich so weit. Ein neuer Teil von Lance und Shailene ist fertig. Es hat etwas gedauert. Auch weil ich einen Datenverlust hatte und weniger Zeit, aber jetzt ist er da.

Hier gehts zu den Vorgängerteilen:

Lance und Shailene Teil 1 – 6: Klick

Es ist eine alte Writing Friday Aufgabe, aber als ich sie geschrieben habe war sie aktuell.

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz beginnt: „Jack griff nach seinem Schwert und zögerte dennoch, denn …“ beginnt

Teil 7 Verloren in der Zukunft

Jack griff nach seinem Schewert und zögerte dann, denn er hatte ein zu gutes Herz. Er konnte es nicht tun. Er konnte niemanden verletzten. Nicht mal jemanden, der uns alle in Gefahr gebracht hatte.
Wir waren nämlich eine Untergrundorganisation in London. Dazu gehörten Tristan, Jack, Dante und ein paar andere Jugendliche. Und Dante hatte uns alle verraten. Als wir das merkten folgten wir ihn und fingen ihn ab um noch mehr Chaos zu bringen. Und jetzt waren wir hier außerhalb der Höhlen und hielten Dante gefangen. Doch was konnten wir tun?
„Wir müssen fliehen“, überlegte Jack. „Sonst schnappen sie uns auch.“
„Es ist nicht klug Dante am Leben zu lassen“, überlegte Tristan dann.
„Ich werde ihn nicht umbringen. Ich kann es nicht“, stellte Jack fest und ließ das Schwert sinken. Dann sah er mich an. „Tut mir leid.“
„Schon gut. Ich verstehe das“, versicherte ich ihm.
„Und was jetzt? Wo sollen wir hin?“, fragte Jack verzweifelt. Er sah Tristan fast flehend an. Als hätte er eine Lösung für alles.
Tristan dachte tatsächlich darüber nach. „Ich habe doch diese Zeitmaschine gebaut. Damit kann einer von uns durch die Zeit reisen, aber nicht mehr.“
„Funktioniert sie?“, fragte Jack besorgt.
„Ich habe sie noch nicht getestet, aber ich denke schon.“
Da sahen die beiden mich vielsagend an.
„Auf keinen Fall. Ich werde nicht durch die Zeit reisen. In welches Jahr wollt ihr mich überhaupt schicken?“
Tristan sah unsicher zu Dante, aber der war sicher immer noch k. o. Er würde nichts mitbekommen.
„2019.“ Tristan flüsterte dennoch.
„Bist du bekloppt?“, entfuhr es mir. Das ist das Jahr in dem alles Übel angefangen hat.“
„Ich weiß“, sagte Tristan. „aber weiter geht die Maschine nicht in die Zeit zurück und alles andere ist gefährlich.“
„Auf keinen Fall“, wiederholte ich entschlossen.
„Doch, du wirst es tun“, erklärte Jack mir eisern. „Für unsere Eltern. Dann bist wenigstens du in Sicherheit.“
Unzufrieden seufzte ich. „In Sicherheit. Ja klar. Ich will euch nicht alleine lassen.“
Jetzt kam Tristan zu mir, nahm mich in seine Arme und drückte mich an sich. „Clarissa, tu es wenigstens für mich. Es ist deine einzige Chance.“
Verdammt. Damit hatte er mich und das wusste er auch. Verzweifelt klammerte ich mich an ihn.
„Wo hast du die Maschine?“, fragte Jack leise.
„In einem Versteck ausserhalb der Stadt“, antwortete Tristan.
„Bring sie dahin und tu es“, bettelte Jack ihn an. „Ich bleibe bei Dante.
„Du willst bei Dante bleiben?“, fragte ich zweifelnd. „Und das soll gut gehen?“
„Ich bekomme das schon hin“, versicherte er mir. „Zur Not bluffe ich.“
„Jack!“, rief ich entsetzt. Mein naiver, dummer Bruder.
„Wichtig ist nur, dass du in Sicherheit bist.“ Jack sah mich eindringlich an.
„Und was ist mit euch? Man wird euch nicht einfach in Ruhe lassen“, protestierte ich.
„Wir kommen klar“, versicherte Jack mir. „Seit nur vorsichtig.“
Und so rannte ich praktisch zu meinem Bruder und umarmte ihn heftig. Er drückte mich fest an sich.
„Ich habe dich lieb, kleine Schwester. Vergiss das nie.“
„Ich dich auch. Deswegen ertrage ich den Gedanken auch nicht dich nie wieder zu sehen.“
„Alles wird gut“, versprach Jack mir.
Dann zog Tristan mich sanft von ihm.
„Komm, wir sollten los bevor in der Stadt die Hölle losbricht.“
Und so löste ich mich schweren Herzens von Jack und warf ihm einen letzten Blick zu. Ich musste für immer ohne ihn leben.
Doch Tristan führte mich sicher aus der Stadt heraus. Es ging immer durch die Tunnel. Dort unten trauten sich nur noch wenige hin. Außerdem hätte Jack mich niemand anderen als Tristan anvertraut. Deswegen war es kein Wunder, dass wir sicher zu der Zeitmaschine kamen. Keine Ahnung wie Tristan es gemacht hatte, aber die Maschine befand sich in einem abgesicherten Raum.
Jetzt wurde es wohl Zeit sich auch von Tristan zu verabschieden. Das war noch schwerer als von Jack. Tristan hatte mir in den letzten Jahren so viel gegeben. So viel Zeit, Hoffnung und Freude und vor allem seine Liebe.
Bei dem Gedanken ohne ihn zu gehen bekam ich Panik. Tristan, ich kann das nicht. Ich kann dich nicht verlassen. Ich will das nicht. Ich liebe dich.“
Tristan versuchte wie immer tapfer zu sein. „Du schaffst das. Dann kannst wenigstens du leben. Ich würde es nicht ertragen, wenn du sterben müsstest. Bitte, Lissa. Für mich.
„Du bist ein Idiot, weißt du das?“ Ich versuchte nicht allzu bitter zu klingen. „Wieso schickst du nicht Jack weg? Wir hätten sein Leben retten können.“
„Wir drehen uns im Kreis“, erinnerte er mich sanft. „Bitte lass es. Es ist so schon schwer genug.“
Und so fielen wir uns in die Arme und ich drückte ihn so fest an mich wie ich konnte. Ich schluchtze an seiner Schulter. Eine Weile ließ er es geschehen. Dann schob er mich sanft von sich. Nur um mich im nächsten Moment an mich zu ziehen und zu küssen. Unsere Küsse wirkten so verzweifelt und leidenschaftlich.
„Ich liebe dich. Vergiss das nie“, flüsterte er mir ins Ohr.
„Ich liebe dich auch.“
Wir stahlen uns ein paar letzte Küsse und eine Umarmung. Dann schob er mich von sich.
„Bitte geh jetzt da rein“, bat er mich.
„Ich kann immer noch nicht fassen, dass du das tust. Du bist so ein verdammter Idiot.“
„Aber dann bin ich immerhin ein Idiot, der dich rettet“, erwiederte er.
Mir blieb wohl nichts anderes übrig als in die blöde Zeitmaschine zu steigen.
Von außen sah sie aus wie eines von unseren fliegenden Autos in silber. Innen gab es nur einen Sitz und ganz viele Knöpfe zum Drücken.
„Schnall dich an“, wies Tristan mich an. „Gib die Zahl 2019 ein. Den Rest erledige ich von draußen.“
Ich tippte die Zahl ein, doch ich bekam wieder Panik. Ich wollte das alles nicht. Doch bevor ich noch irgendwas sagen konnte schloss sich die Zeitmaschine und kam in Bewegung. Es ging los. Und so landete ich auf der Wiese des Kostümballs.
Verdammter Idiot. Ich vermisste Tristan und Jack jetzt schon.

Forsetzung folgt …

Was meint ihr?

10 Gedanken zu “Lance und Shailene Teil 7: Verloren in der Zukunft

    1. danke. Ja, ich bin vorher nicht dazu gekommen. Wollte es aber unbedingt machen, da es auch für mich übersichtlicher ist.

      Danke. Schön, dass du sie gut findest. Ja, stimmt. Das ist sie wohl.

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    2. Stimmt – man muss bei soviel Teilen dann auch immer dran denken – das werde ich für meine WG auch mal machen – sonst häng ich da immer eine Ellenlange Liste unten an, von dem was schon erschienen ist.

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    3. ja und das suchen ist auch etwas nervig. Stimmt. Für deine WG ist es auch praktisch. Die Listen (auch noch zu ein paar anderen Mehrteiler) findest du übrigens in der Schreibwerkstatt bei mir..

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    4. ja, stimmt. Das hat mich auch immer total gernervt und manchmal habe ich nur auf meine vorherigen Teile hingewiesen. So ist es viel leichter.

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Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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