Writing Friday: Märchenhochzeit

Wieder gibt es eine Geschichte zum Writing Friday und hier ist sie.

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Jonathan war noch nie in seinem Leben so glücklich gewesen wie in diesem Moment. Endlich …“ beginnt.

Märchenhochzeit

Jonathan war noch nie in seinem Leben so glücklich gewesen wie in diesem Moment. Endlich hatte sie JA gesagt. Sie hatte wirklich JA gesagt. Jonathan konnte es nicht fassen. Er würde Weihnachten wirklich heiraten und es würde eine Märchenhochzeit werden. Das schwor er sich.
Jonathan machte sich an die Vorbereitungen. Es sollte eine Überraschung zu ihrem Geburtstag werden. Sie glaubte wir würden nur standesamtlich heiraten. Es würde etwas schwierig werden das vor ihr geheim zu halten, Aber Jonathan würde es schaffen. Das nahm er sich fest vor.

Die Vorbereitungen waren seit Tagen in vollem Gange. Der Saal wurde hergerichtet. Es war Anfang Dezember. Ich war nur noch wenig zu Hause. Sie meckerte nur. Ich grinste jedes mal, weil ich wusste, dass sie die beste Feier ihres Lebens bekam.
Also verbrachte ich viel Zeit im Saal, wie ich konnte.
Kurz vor Weihnachten war der Saal fertig. Er sah traumhaft aus. Wirklich märchenhaft.
Am besten gefielen mir die zwei großen Throne in der Ecke des Saals. Sie waren für mich und meine Verlobte bestimmt. Sie waren umgeben von nachtblauen Tüll und darauf glitzerten Sterne. Dahinter war eine Kulisse wie aus einem Märchenfilm. Sie würde es lieben.
Die Tische wurden längs in unsere Richtung gestellt. Blauweiße Tischdecken bedeckten sie. Überall standen Teelichter auf den Tischen und das weiße Geschirr war schon gedeckt.  In einer anderen Ecke stand eine einsame Weihnachtstanne. Sie war geschmückt mit blauen und weißen Kugeln. Außerdem glitzerte Lametta zwischen den Ästen umher. Eine Lichterkette rundete das Bild ab.
Neben den Thronen befand sich eine große Tanzfläche und an der Decke hing ein Kronleuchter. Es war perfekt. Sie würde es lieben.

Der Tag unserer Hochzeit war gekommen. Sie war in einem hellblauen atemberaubenden Kleid gekleidet. Ich selbst trug einen schwarzen Anzug mit blauen Hemd. Zunächst begaben wir uns zum Standesamt. Dort lief alles nach Plan. Wir heirateten und unterschrieben dafür Mann und Frau zu werden. Draußen warteten all unsere Freunde auf uns.
Strahlend kamen wir heraus und alle waren glücklich und zufrieden. Unsere Freunde beglückwünschten uns, wir standen etwas zusammen und dann fuhren wir mit unserem Hochzeitsauto davon. Ich fuhr selbst. Darauf hatte ich bestanden.
„Ich dachte wir fahren nach Hause“, wunderte sie sich irgendwann.
Ich grinste in mich hinein. „Ja, aber ich habe eine Überraschung für dich.“
„Na, da bin ich ja mal gespannt“, strahlte sie mich an.
Ich grinste sie nur verschlagen an und fuhr weiter. Nach einiger Zeit bemerkte sie in welche Richtung es ging.
„Willst du zur Kirche?“, fragte sie verwirrt.
„Glaubst du wirklich ich gebe dir keine Märchenhochzeit?“, fragte ich nur lächelnd.
„Aber wieso hast du nie mit mir darüber gesprochen?“, wollte sie nun wisssen und klang leicht verletzt. „Ich dachte wirklich du wolltets nicht kirchlich heiraten.“
„Dann wäre es ja keine Überraschung mehr gewesen“, entgegnete ich. „Also, was sagst du?“
„Ja, natürlich sage ich ja“, strahlte sie.
Und so wurden wir auch kirchlich getraut. Die Trauung wurde in die Weihnachtsmesse mit eingebaut. Genau wie ich es mir gewünscht hatte. Eine Weihnachtshochzeit. Sie war begeistert.

Noch begeisteter war sie als sie den Saal sah. Der Raum wirkte wie verzaubert. Selbst ich war noch immer gefangen davon. Und sie konnte sich nur noch umsehen.
„Wow, Jonathan. Das ist wunderschön“, staunte sie.
„Freut mich, dass es dir gefällt“, strahlte ich.

Und so feierten wir die tollste Hochzeit, die es je an Weihnachten gebeben hatte. Es war das totale Weihnachtsfeeling in mitternachtsblau. Die Stimmung war gut, die Musik war weihnachtlich, unsere Freunde und Familie waren da. Jetzt fehlten nur noch ein paar Feen und alles wäre perfekt. Aber auch so war es wunderschön und der Tag würde uns immer in Erinnerung bleiben. Hauptsache sie war glücklich. Dann hatte ich erreicht was ich wollte. Jetzt konnte unsere Zukunft kommen.

Ende

So richtig was fiel mir nicht ein, aber ich habe einfach drauf losgeschrieben und das ist dabei heraus gekommen. Was meint ihr?

3 Gedanken zu „Writing Friday: Märchenhochzeit

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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