Writing Friday: Der Weihnachtsmann auf dem Weihnachtsmarkt

Heute bin ich beim Writing Friday auch wieder mit dabei. Ich habe zwei Aufgaben in eine Geschichte gepackt, da es gerade so schön passte. Viel Spass mit dem unwilligen Weihnachtsmann.

Der Weihnachtsmann auf dem Weihnachtsmarkt

Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz beginnt:“ Der Weihnachtsmann war verschwunden. Wer würde jetzt Weihnachten“ beginnt

Der Weihnachtsmann war verschwunden. Wer würde jetzt Weihnachten die Geschenke verteilen? Das Christkind überlegte hin und her, aber eine gute Lösung fiel ihr einfach nicht ein. Die Elfen waren nur die Helfer und die Zwerge bekamen sowieso selten etwas auf die Reihe. Eigentlich blieb nur sie, aber jemand musste ja auch noch den Weihnachtsmann finden. So ein Dilemma. Was sollte sie tun?
Sie beschloss sich mit Rudi, dem Rentier zu beratschlagen. Vielleicht wusste er am besten, was zu tun war. Er begleitete den Weihnachtsmann immer zu den Menschen. Also suchte sie die Stelle nahe der Weihnachtsfabrik auf, denn dort war Rudi sicher zu finden.
Das Rentier war wirklich dort und wirkte zufrieden. Sie ging zu ihm.
„Hallo, Rudi. Wie geht es dir?“, fragte sie ihn.
„Ganz gut. Aber der Weihnachtsmann fehlt mir. Er kam jeden Morgen und jeden Abend zu mir um mit mir über die kommenden Tage zu sprechen.“ Er klang wirklich traurig.
„Ja, mir fehlt er auch. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Jemand muss die Geschenke verteilen und ein ander den Weihnachtsmann suchen. Aber ich kann nicht beides machen.“
Das Rentier schien zu überlegen. „Das ist wirklich schwierig. Vielleicht solltest du alle zusammen trommeln und wir überlegen gemeinsam, was wir machen?“
„Das ist eine tolle Idee. So machen wir es. In einer Stunde auf dem Weihnachtsplatz. Meinst du das schaffen wir?“, fragte das Christkind begeistert.
„Logisch“, meinte Rudi zuversichtlich.
Und er sollte recht behalten. Innerhalb einer Stunde waren alle Mitarbeiter des Weihnachtsdorfes auf dem Weihnachtsplatz versammelt. Hier fanden all unsere Besprechungen statt. Nur meistens wurden sie vom Weihnachtsmann gehalten.
„Was ist los Christa? Was machen wir hier?“, brummte Knut, der Zwerg.
„Der Weihnachtsmann ist mal wieder verschwunden. Ist ja nicht das erste mal. Aber wir müssen die Geschenke verteilen und ihn finden. Ich kann nicht alles machen“, erklärte das Christkind.
„Ach, der ist doch bestimmt wieder auf dem Weihnachtsmarkt“, überlegte Sam, der erste Elf. „Das macht er doch jedes Jahr. Versteckt sich bei den Menschen und drückt sich vor seinen Arbeiten.“
„Guck du nur nach dem Weihnachtsmann, Christa“, schlug Luke vor. Er war der erste Helfer des Weihnachtsmanns und zumindest halbmenschlich. „Ich weiß genau, was zu tun ist. Ich verteile die Geschenke.“
Das Christkind seufzte. Sie hatte es geahnt, dass diese Aufgabe an ihr hängen bleiben würde, wenn sie die anderen mit in die Entscheidung einbezog. Niemand wollte den Weihnachtsmann wieder zu seinen Arbeiten zurück holen.
„Siehst, du. Ich hab doch gesagt, dass eine Versammlung das richtige für eine Entscheidung ist“, strahlte Rudi.
Das Christkind seufzte. „Also gut. Rudi, du begleitest Luke. Ich werde Jim nehmen. Hoffentlich können wir irgendwo unauffällig landen.“

Schreibe eine Geschichte und flechte folgende Worte mit ein: Karusell, Zimt, Schnecken, bitterkalt, große Augen, Liebe

Mit Jim lief alles glatt. Wir konnten ungesehen vor einem Wald landen. Da wartete Jim jetzt auf mich bis er wieder kam.
Natürlich gab es viele Weihnachtsmärke auf der Welt, aber ich ahnte, dass ich den Weihnachtsmann auf einem ganz bestimmten fand. Hier war er öfter gewesen. Den liebte er besonders.
Leider war dieser Weihnachtsmann auch sehr groß und mein Weihnachtsmann war nicht der Einzige, den es hier gab. Wie sollte ich ihn hier finden?
Sie begann beim Karusell. Es drehte sich im Kreis und Kinder kreischten und jubelten. Weihnachtsmusik trudelte aus einem Kasten. Leider entdeckte sie keinen roten Mantel oder eine rote Mütze. Hatte er sich getarnt und seine Berufskleidung abgelegt?
Seufzend ging sie weiter. Es war voll heute. Das Wetter war kalt und die Luft klar und wäre hier nicht alles so hell könnte man die Sterne am Himmel ausmachen. Sie liebte dieses Wetter. Gerade im Weihnachtsdorf war der Sternenhimmel immer sternenklar.
An einem Stand roch es nach Zimt und es war so verlockend am Stand mit Weihnachtsmünzen eine der leckeren Schnecken zu nehmen. Christa liebte diese Schnecken und beschloss, dass der Weihnachtsmann sie ihr später ruhig ausgeben könnte, sobald sie ihn gefunden hatte.
Christa ging weiter. Bestimmt war sie schon eine Stunde unterwegs und langsam wurde es bitterkalt. Christa war warm angezogen, aber das schütze nicht ihr Gesicht.
Hoffentlich fand sie den Weihnachtsmann bald. Vielleicht sollte er ihr zu der Zimtschnecke auch noch eine heiße Schokolade ausgeben.
Nach ein paar weiteren Ständen entdeckte sie ihn und starrte ihn mit großen Augen an. Was machte er da? Er stand an einer der Süßigkeitenbuden und schien etwas kaufen zu wollen. Als er fertig war drehte er sich zu ihr um und sein Blick fiel auf sie. Gelassen schlenderte er zu ihr.
„Christa, meine Liebe. Wie schön, dass du hier bist. Dann bin ich nicht so alleine hier“, begrüßte er sie überschwänglich.
Hatte er etwa zu viel Glühwein getrunken?
„Freu dich nicht zu früh“, warnte Christa ihn. „Ich nehme dich jetzt wieder mit nach Hause. Du hat mal wieder Chaos im Weihnachtsdorf angerichtet. Luke übernimmt jetzt deine Pflichten. Aber bevor wir abreisen möchte ich noch eine Zimtschnecke und eine heiße Schokolade. Die habe ich mir verdient.“
„Wusste ich doch, dass wir noch bleiben“, strahlte der Weihnachtsmann und zog sie mit sich.
Und so machten das Christkind und der Weihnachtsmann den Weihnachtsmarkt unsicher. Immer, wenn dem Christkind wieder einfiel, dass sie ja eigentlich nach Hause wollten und Jim wartete, zerrte der Weihnachtsmarkt Christa an einen anderen Stand. Und so bekam das Christkind nicht nur eine Zimtschnecke und eine heiße Schokolade sondern auch eine Karusellfahrt, einen Schokoladenweihnachtsmann und eine finnische Spezialität vom finnischen Bereich des Marktes.
Doch schließlich drängte das Christkind zum Gehen und als sie mit Jim zusammen zurück ins Weihnachtsdorf kamen war es bereits spät in der Nacht. Luke war immer noch mit Rudi unterwegs und so zogen das Christkind und der Weihnachtsmann sich zum Schlafen zurück. Morgen würden sie wieder ihre Pflichten aufnehmen, aber heute hatten sie Spass gehabt. Und das hatte nicht nur dem Weihnachtsmann gut getan. Doch das Christkind nahm sich vor den Weihnachtsmann im nächsten Jahr rund um die Uhr zu überwachen. Ob das wohl klappen würde?

Ende

Was meint ihr?

6 Gedanken zu „Writing Friday: Der Weihnachtsmann auf dem Weihnachtsmarkt

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