Bloggerbrunch März: Bad Boys und Nerds

Gestern war wieder ein Bloggerbrunch und ich bin heute noch dabei.
14:00 Uhr: Du trittst einem Buchclub bei und er hat zwei feste Teams. Zum einen das Team für die Bad Boys und zum anderen das Team für die Nerds. In welches Team würdest du am liebsten direkt aufgenommen werden und warum?
Keine Ahnung. Ich passe weder in das eine noch in das andere Team. Vermutlich aber eher Bad Boys, denn mit Nerds wäre ich wohl nicht auf einem Level.
14:30 Uhr: Du hast Team *Bad Boy* gewählt: Was macht für dich einen klassischen Bad Boy aus und in welchem Buch finden wir deinen Liebling an?
Bad Boy

– Lässigkeit
– eine dunkle Seite
– lieber Kern
– macht verbotene Sachen, aber nicht wirklich schlimmes
– macht sich aber auch Gedanken um andere
– Kann Tatoos haben muss aber nicht
– manchmal wirkt es als sei ihm alles egal

Dean Holder – Hope forever

Dean Holder fand ich einfach toll. Er war der erste Charakter, den ich wirklich aus dem Buch flücken wollte. Er war so toll und gefühlvoll und dennoch dunkel. Ein wunderbar intensiver Charakter zum Verlieben.

Luca – Berühre mich nicht

Luca war auch klasse. Sicher hatte er typische Bad-Boy Seiten, aber er war auch ein lieber und ging toll mit Sagan um. Ich mochte auch seinen Listen-Tick. Außerdem konnte er sehr gefühlvoll sein. Er hatte einfach was.

Ryan – Kiss me once

Vielleicht kommt noch jemand vor Ryan, aber aktuell fällt er mir ein. Ich fand ihn echt toll. Er war so lustig und fürsorglich und doch auch Bad-Boy mäßig. Allein durch dieses Bodyguard-Image. Das hatte was.

Du hast Team *Nerd* gewählt: Welche Nerd-Eigenschaften interessieren dich an einem Buchcharakter besonders und in welchem Buch finden wir deinen Liebling an?
der typische Nerd
– trägt eine Brille
– stylt sich etwas schräg
– ist super intelligent oder steht auf etwas, was nicht so gängig ist, Superhelden zum Beispiel
– ist eher ein Einzelgänger, aber nicht nur

Isaac – Feel Again

Issac ist einer meiner absoulten Lieblingscharaktere. Er ist schon sehr nerdig, aber auch absolut sympatisch und intensiv. Außerdem fand ich eben gut, dass er mal wirklich nicht böse war sondern einfach nur gut.

Derek – Bitter & Sweet

Auch ihn mochte ich sehr gern. Auch er war ählich nerdig wie Isaac. Aber er hatte was und war treu und lieb und das gefiel mir.

15:00 Uhr: Du organisierst eine Autorentag für dein Team. Wer muss dabei sein beziehungsweise wen muss dein Team unbedingt kennengelernt haben?
Eine schwierige Frage. Vermutlich die Nerds. Allerdings sind Bad Boys verbreiteter. Eine Mischung wäre auch nicht schlecht. Ich mag nicht wählen. Aber von Nerds lese ich weniger als von Bad Boys. Ich mag beide. Je nachdem wie sie rüber kommen. Es gibt da durchaus interessante Charkatere.
15:30 Uhr: Stell dir das erste Kennenlernen mit einem klassischen Bad Boy/Nerd vor. Welchen Spruch müsste dein Gegenüber bringen, um dein Interesse zu wecken? Was wäre ein absolutes NoGo?
Keine Ahnung. Das ist echt schwer. Am besten einen Spruch, worüber ich lachen kann. Ein absolutes No-Go wäre Macho-Gehabe pur. Aber da gibts sicher noch mehr.
Unser Bloggerbrunch nähert sich mit dieser vierten Frage wieder seinem Ende.
Gerne wollen wir uns aber noch weiter mit euch über Bad Boys und Nerds sprechen. Liegt euch eine Frage auf der Seele, die ihr gerne noch ansprechen möchtet?
Wollt ihr noch irgendwas zum Thema Nerd oder/und Bad Boy loswerden?
Was ich gar nicht mag sind Möchtegern-Machos. Tpyen, die einfach nur böse sind, aber keine Story dahinter haben. Ich brauche interessante Charkatere, die mich fesseln können und zum rühren bringen können. Das sind genau die richtigen für mich.
So, und das wars schon von mir. Kennt ihr welche von mir und wie fandet ihr sie? Was habt ihr für Bücher gewählt?

Etüden 5 – 2020: Der rote Sonnenuntergang

Heute gibts wieder die Etüden und die Wortspende gibts sogar von mir. Hier kommt meine Geschichte.

abc.etüden 2020 10+11 | 365tageasatzaday

Sonnenuntergang
warm
fliegen.

Der rote Sonnenuntergang

Es war warm. Der Sommer war da und alle Leute waren draußen. Ich liebte diese Zeit, denn ich war selbst gerne draußen. Am liebsten aber Abends bei Sonnenuntergang. Das war die romantischste Zeit des Abends. Ich verbrachte sie auch gerne alleine.

Und als ich diesmal auf der Wiese saß und den Sonnenuntergang beobachtete, schweiften meine Gedanken ab. Es war warm und ich krempelte meine Ärmel hoch. Ich sah die Vögel fliegen und die Mücken tanzen. Es war ein Bild der vollkommenen Entspannung.

Und dann ging die Sonne unter und der Himmel blutete. Ich zog diesen Anblick in mich auf und schoss wie immer ein paar Fotos. Doch dann veränderte sich etwas. Jemand kam aus dem Sonnenuntergang heraus getreten. Ich sah verwirrt zu der Gestalt, die langsam näher kam. Es war ein Junge so schön wie die Sonne selbst.

„Wer bist du?“, fragte ich ihn.
„Ich bin der Sonnenuntergang“, antwortete er schlicht.
Verwirrt sah ich ihn an und fragte: „Was?“
„Komm mit, ich zeige es dir“, versprach er mir und hielt mir seine Hand hin. Und so nahm ich sie und er führte mich in die Tiefen des Sonnenunterganges. Und seitdem lebte ich im Sonnenuntergang und genau dort gehörte ich hin. Hier war ich glücklich und frei. So sollte es sein. So war mein Leben genau richtig. Immer der Sonne entgegen.

Ende

Und was meint ihr?

Schreibklick: Der Farbenbrunnen

Heute gibts den Schreibklick und ich bin wieder mit dabei:

Der Farbenbrunnen

Ich stand auf dieser Wiese und war einfach nur fasziniert. Um mir herum befanden sich lauter glitzernde Regenbögen. In all ihrer Pracht faszinierte mich ihr Farbenspiel. Der Regen fiel um mich herum, aber ich wurde nicht nass. Hier im Farbenland war alles möglich.
Ich liebte besonders den Regenbogenplatz. Andere den, wo die Sonne unterging. Und wieder andere saßen stundenlang am türkisfarbenen Wasser. Die Farben hier waren kräftig und rein. In unserer Welt verirrte sich kaum jemand neues her.
Doch dann passierte es eines Tages. Plötzlich tauchte ein Fremder auf. Er stand plötzlich hinter den Regenbögen und sah sich um. Ich konnte ihn unbemerkt beobachten. Er sah interessant aus. Er trug eine graue Hose und ein schwarzes T-Shirt. Auch seine Haare waren schwarz. Er wirkte so blass.
Und dann kam er durch die Regenbögen zu mir. Ich hielt den Atem an.
Dann begegnete er meinen Blick. Und es war, als würde meine Welt stocken. Wir musterten uns interessiert und er sah mich fragend an.
„Hallo!“, begrüßte ich ihn schließlich.
„Hallo“, antwortete er zaghaft.
„Wer bist du und was machst du hier?“, fragte ich sofort.
Er sah mich nur verständnislos an. „Wieso, ich bin doch jeden Tag hier.“
„Das kann nicht sein. Dann hätte ich dich schon mal gesehen“, wiedersprach ich ihm.
„Bist du denn immer hier?“, fragte er nun auch verwirrt.
„Ja, immer“, antwortete ich.
„Vielleicht trennen uns die Farben voneinander“, überlegte er.
„Wie meinst du das?“, fragte ich verwirrt.
„Die Farben bestimmen über diese Welt“, erklärte er mir. „Sie sind eigensinnig und wild. Sie entscheiden wer hier sein darf und wer nicht. So können sie natürlich auch bestimmen, wer sich begegnen darf und wer nicht.“
„Okay.“ Mir war nicht alles neu, aber irgendwie hatte ich noch nie so genau darüber nachgedacht. Vielleicht hatte er Recht. „Und was bedeutet das jetzt?“
„Wir sollten uns begegnen“, antwortete er. Und dann schenkte er mir ein Lächeln. Einfach so. „Warst du schon mal beim Farbenbrunnen?“
„Ich bin nicht erst seit gestern in dieser Welt.“ Ich rollte mit den Augen.
„Aber warst du schon mal richtig dort?“, ließ er nicht locker.
Ich sah ihn verständnislos an und er seufzte. „Komm, ich führe dich hin.“
Und so verließen wir die Regenbögen. Er führte mich über die Wiese, die grün und herrlich war. Hier war alles so herrlich. Ich liebte diese Welt.
Der Weg war nicht weit. Der Brunnen befand sich praktisch nebenan. Es war wirklich ein ganz normaler Brunnen, aber das Wasser da drin spiegelte sich in allen Farben des Regenbogens. Ich hatte ihn nun schon so oft gesehen, aber ich hatte mich nie an diesen Anblick gewöhnt.
„Kennst du die Legende des Brunnens?“, fragte er mich.
„Nein“, antwortete ich wahrheitsgemäß. „Es gibt eine Legende?“
„Ja, und eigentlich kennt sie doch jeder. Aber nun gut, dann erzähle ich sie dir halt.“
Und so setzten wir uns auf die Wiese und er fing an zu erzählen. Die Legende war durchaus interessant.

Der Farbenbrunnen entstand durch Magie. Das war kein Geheimnis. Magische Farben wirbelten durch die Luft und so war der Brunnen plötzlich da. Aber was er mir erzählte, wusste ich bisher noch nicht.
In einer Nacht hatten zwei Liebenden den Brunnen besucht. Der Brunnen war noch nicht lange da und die Liebenden mit sich selbst beschäftigt. Den Brunnen nahmen sie kaum war. Deswegen konnte der Brunnen sie problemlos in sich hineinziehen. Seitdem leben sie in den Tiefen des Brunnes und vermischen die Farben unserer Welt. Sie mischten die Farben der magischen Welt und waren der Part, der alles zusammenbrachte.

„Und du meinst, sie haben uns zusammengebracht?“, fragte ich den Jungen. Ich wusste nicht, ob ich das glauben sollte. Legenden waren doch auch nichts anderes als Geschichten.
„Warum nicht?“, fragte er nur und zuckte die Achseln.
„Und was sollen wir jetzt deiner Meinung nach tun?“, wollte ich von ihm wissen.
„Zusammen die Welt erkunden“, fand er. Dabei sah er mich fast verführerisch an. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Ich kannte ihn doch kaum.
Er schien mein Unbehagen zu spüren.
„Komm, ich zeig es dir. Bitte vertrau mir.“
Ich zögerte, aber schließlich siegte die Neugierde. Er nahm meine Hand und führte mich zum Brunnen. Wir beugten uns darüber und dann wurden wir hineingezogen. Ich spürte die Kraft des Brunnens in mir.
Im Brunnen wirbelten wir in einem Meer aus Farben hin und her. Als er uns wieder ausspuckte hatte sich irgendwas verändert. Ich sah ihn mit anderen Augen. Plötzlich kannte ich ihn und wusste wer er war. Ich wusste, dass er sich von Farben ernährte und ein Part der Liebenden aus dem Brunnen war.
„Was ist mit deiner Partnerin geworden?“, fragte ich betrübt.
Er sah mich nur vielsagend an.
„Nein, dass kann nicht sein.“ Ich schüttelte heftig mit dem Kopf. Daran würde ich mich doch erinnern.
„Doch“, nickte er. „Du bist es.“
Und dann fiel mir alles wieder ein. Die Legende, er, unser Leben, die Zeit im Brunnen. Wir gehörten zusammen. Wir waren die Liebenden vom Farbenbrunnen.
Und so sprangen wir wieder in den Brunnen. Wir führten die Legende fort und die Farben blieben erhalten. Jedes Jahr kamen wir einmal aus dem Brunnen heraus und wanderten zum Regenbogenplatz rüber. So sah unser Leben aus. Aber immerhin waren wir zusammen.

Ende

Was meint ihr?