Etüdensommerpausenintermezzo: Meeresrauschen

Heute gibts das Etüdengemezzel und ich versuch mich mal dran.

Etüdensommerpausenintermezzo 2020 – 7 aus 12 | 365tageasatzaday

Herzschmerz
Kantine
Kommentar
Strandkorb
Vulkan
Zwischentöne
Windjammer

Meeresrauschen

Ich machte immer gerne Urlaub irgendwo am Wasser. Das Meeresrauschen beruhigte mich und die Wellen ließen mich lächeln. Ich brauchte diese Ruhe und Entspannung zwischen all dem Alltagsstress. Einfach mal die Seele baumeln lassen. Den Herzschmerz vergessen.

Gerade tat ich genau dies. Ich ging am Meer spazieren und ließ die laute Kantine auf der Arbeit für ein bisschen Ruhe hinter mich. Ich liebte es die Möwen zu beobachten und die Kinder am Strand spielen zu sehen. Da fiel mir immer der Kommentar meiner Freundin ein: Die Freiheit ist die Ruhe der Seele! Das passte irgendwie.

In meinem Strandkorb beobachtete ich das Treiben um mich herum. Die Leute wirkten alle gut gelaunt. Manchmal wirkte das bunte Treiben wie bei einem Vulkan. Explosiv und aufbrausend.

Ich ließ mich treiben von dem Wasser und der Stimmung am Meer. Wenn man die Zwischentöne heraushörte, konnte man vieles wahrnehmen. Schreiende Stimmen, Freude, Schmerz, Gute Laune. So vieles. Das war wie Windjammer bei einem ordentlichen Sturm.

Und dann sah ich ihn am Strand entlanggehen. Braungebrannt und selbstbewusst, aber doch natürlich ging er am Wasser entlang. Er wirkte frei und doch einsam in Mitten der Menschen. Sollte ich auf ihn zugehen? Sollte ich ihn ansprechen? Lust hatte ich schon, aber ich traute mich nicht. Vielleicht war er vergeben oder würde sich gestört fühlen. Ich stand auf und machte mich auf den Weg. Doch würde ich je ankommen?

 

So, das war meine Etüde für heute. Was sommerliches. Was meint ihr? Hab es mal bei der Etüdenlänge gelassen. Was längeres bekomme ich momentan eh nicht hin.

30 Day Challange Tag 12: Ein Buch aus einem anderen Kulturkreis

heute gibts wieder die 30 Day Challange und ich bin mit dabei.

Ein Buch aus einem anderen Kulturkreis als dem eigenen


irgendwie fiel mir da auf Anhieb dieses Buch ein. Australien im 18. Jahrhundert (glaube ich, etwa die Zeit) ist was völlig anderes, als das, was ich jetzt kenne. Aber es ging auch mit um dieses andere Volk in Australien. Ich weiß gerade nicht mehr wie sie heißen (massai?). Ich mochte es sehr gerne. Die Geschichte hatte was und Tyndall und Olivia passten gut zusammen.

Kennt ihr mein Buch und wie fandet ihr es? Welches Buch habt ihr heute gewählt?