Etüde 15.01.-2020: Gedankenstränge

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Hier gibts noch eine Etüde, denn die Wörter mag ich irgendwie.

Idee
engelhaft
vergraben.

Es war Herbst. Die Jahreszeit der bunten Blätter. Die Jahreszeit der Gemütlichkeit und im Herbst kamen auch immer meine neuen Ideen. Ich schrieb und schrieb und schrieb. Meistens über Fantasywesen.

Diesmal waren Engel in mein Visier geraten. Ich liebte alles, was engelhaft war. Vielleicht Weihnachtsengel oder war das noch zu früh? Aber Engel hatten viel Potential und man konnte viel daraus machen.

Sie waren alle irgendwie in meinem Gehirn vergraben. Da war ich mir ganz sicher. Ich musste sie nur heraus holen. Und so schaute ich, was da so versteckt war. Ich schrieb einfach los.

Es waren einmal zwei Engel, die verirrten sich in den Herbst. Sie waren verwirrt, weil überall Laub lag und es gar nicht so kalt war. Eigentlich sollten sie doch erst im Winter auf die Erde kommen. Aber dann sahen sie das schöne bunte Laub auch endlich mal aus der Nähe und nicht nur von oben. Das sah so wunderschön aus. Vielleicht konnten sie ja den Weihnachtsmann überreden hier bleiben zu dürfen oder die Geschenke schon im Herbst zu verteilen.

Sie wollten im Herbst bleiben, denn hier war es so schön. Aber jetzt mussten sie erstmal gucken, dass sie wieder in den Himmel kamen. Und dann kam das Gespräch mit dem Weihnachtsmann.

Ende

Und, was meint ihr?

 

Etüden September 15-20: Verlorene Leben Teil 5

Ihr erinnert euch noch an meine Fortsetzungsgeschichte? Ein kleiner Klappentext und hier gehts zu den anderen Teilen:

Teil 1 Klick

Teil 2 Klick

Teil 3 Klick

Teil 4 Klick

Sie wurde plötzlich aus dem Leben gerissen und in eine andere Welt hinein. Schwarze Vögel erschienen auf der Wiese und einer wurde zum Mensch. Zusammen mit dem Wandler wechselte sie wieder in ihrer Welt. Danach wirkte ihre Welt irgendwie kaputt. Er bringt nur Zerstörung mit. Sie muss sich in ihn verlieben, damit er wieder in ihre Welt kommt. Noura bekam einen Platz im Geräteschuppen. Doch Noura machte im Geräteschuppen Chaos. Noura saß Mitten im Berg von Reagenzgläsern.

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Idee
engelhaft
vergraben.

Teil 5

Als ich am morgen aufwachte war ich völlig fertig. Noura wartete immer noch in den Schuppen auf mich. Ich hatte noch gar keine Idee wie es mit ihm weiter gehen sollte. Sollte ich ihn meinen Eltern vorstellen? Er konnte auf keinen Fall hier im Haus wohnen. So leid mir das auch tat.

Irgendwie konnte ich nur daran denken, wie engelhaft er aussah. Das ließ mich sogar lächeln. Diese Beschreibung passte perfekt zu ihm. Auch wenn er sich in einen Vogel verwandelte. Aber das brachte mich jetzt auch nicht weiter.

Seufzend stand ich auf. Gut, dass ich sowieso nichts zu tun hatte und frei hatte. So konnte ich mich in Ruhe mit Noura unterhalten. Wir mussten eine Lösung finden. Vermutlich würde es etwas dauern bis ich mich in ihn verliebte. Wenn überhaupt. Konnte man sich zwanghaft in jemanden verlieben? Am liebsten würde ich mich in meinem Zimmer vergraben, aber ich musste da raus. Zu ihm. Jetzt. Also stand ich auf und erhob mich. Ich musste wissen wie es weiter ging.

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?