Rezension: Mississippi – Fluss der Hoffnung

Story: 1 +

Eriks Nachbar ist ein 11-jähriger Junge. Dexter. Dexter hat Aids und wird von anderen gemieden, da viele denken das sei hochansteckend. Also insgesamt gesehen. Doch auch Erik findet nicht so richtig Anschluss. Und so freundet er sich mit dem kranken Jungen hinter dem Zaun an. Er versuchte irrationalerweise ein Heilmittel zu finden und kommt auf die Idee mit Dexter auf einem Schlauchboot nach New Orleans zu fahren, doch wird ihm das gelingen?

Eigene Zusammenfassung

Erik – Brad Renfro: 1 (+)

Erik konnte mich zwar nicht ganz überzeugen, aber er hatte schon was. Es war natürlich naiv, was er tat, aber auch irgendwie beeindruckend. Ich meine, wie alt war er? 13 – 15 Jahre? Dafür war er teilweise schon recht reif und einfühlsam. Sogar reifer als manch ein Erwachsener. Und doch zeigt sich oft auch noch das Kind in ihm. Er ist doch immer mal wieder etwas unsensibel, aufgedreht und sagt was er denkt. Das macht ihn schon authentisch. Wenn ich auch manchmal über seine kindliche Naivität die Augen verdrehen musste. Andererseits war man damals vermutlich auch noch nicht so weit wie heute.

Brad fand ich ganz gut, wenn auch nicht überragend.  Aber er hat Erik gut gespielt und ihn glaubwürdig dargestellt. Erschreckend zu lesen, dass er selbst schon einige Jahre tot ist und recht jung gestorben ist. Der Grund ist auf Wikipedia nachzulesen. Hm …

Dexter – Joseph Mazzello: 1 +(+)

Dexter fand ich schon ziemlich süß. Er war echt niedlich und sehr ernst für sein Alter. Was ja auch selbstverständlich ist und irgendwie auch nicht. Er ließ sich zwar auch von Erik beeinflussen, aber er kannte seine Grenzen und meistens hielt er sich dran oder versuchte es zumindest. Mit 11 ist das sicher nicht einfach.

Joseph mochte ich ziemlich gerne. Er war so süß und spielte Dexter auch so süß. Er brachte Ernsthaftigkeit an den richtigen Stellen rüber und zeigte Talent für die Rolle. Und das schon in den jungen Jahren. Echt beeindruckend. Auch heute konnte er mich genau so begeistern wie als ich den Film zum ersten mal in den 90ern sah.

Gail – Diana Scarwid: 1 +

Gail mochte ich auch sehr gerne. Sie war schon eine Liebe. Es war toll wie sie sich um Dexter kümmerte. Auch so war sie sehr fürsorglich und lieb. Sie war einfach symapathisch.

Linda – Annabella Sciorra: 1 –

Linda war mir nicht wirklich sympathisch. Sie war einfach nicht nett zu ihrem Sohn. Auch ihre Einstellung zu ihrem kleinen Nachbarn fand ich sehr traurig.

Annabella fand ich okay, aber nicht überragend. Vielleicht lag das auch mit an ihrer Rolle.

Tyler – Areyk Egan: 1 –

Tyler mochte ich nicht wirklich. Er war ein Idiot. So wirklich viel kann ich zu ihm aber auch nicht sagen.

Areyk fand ich okay, aber nicht überragend. Ich kann gar nicht so viel über ihn sagen.

Pony – Nicky Katt:  1 –

Bei ihm war es wie mit Tyler. Aber so viel kann ich über ihn auch nicht sagen.

Genau so geht es mir mit Nicky.

Dr. Stevens – Bruce Davison: 1 +

Den mochte ich auch sehr gerne.  Er war schon ein Lieber. Es war toll wie sanft er mit Dexter umging.

Bruce mochte ich auch ganz gerne. Er spielte den Arzt gut und war ganz sympathisch.

Jim – Craig Gierl: 1 –

Der war mir nicht wirklich sympathisch. Er war ein Möchtegernrabauke.

Craig fand ich so ging so, aber so wirklich viel konnte ich mit ihm nicht anfangen.

Angle- Renee Humpfrey/ Cheryl – Laurie A. Sinclair:  1-

Die beiden waren eher Nebencharaktere und kamen wenig vor. So viel kann ich zu ihnen nicht sagen. Sie kamen aber auch nicht so viel vor.

Genauso war es mit den Schauspielerinnen. Sie waren so la la und haben mich auch nicht wirklich interessiert.

Besondere Ideen: 1 +

Das war ja das mit dem Aidskranken Jungen. Das fand ich auch sehr gut gemacht. Sehr gefühlvoll und realistisch zu der Zeit.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war auf jeden Fall vorhanden.  Denn das Thema wurde sehr süß und sensibel behandelt.

Störfaktor: 1 +

Das war gar nicht so viel wie angenommen. Ich hatte eher damit gerechnet ich würde den abbrechen. Es war etwas klischeehaft und ich fand es schlimm wie die Leute mit dem kranken Jungen umgingen. Auch so war manches natürlich nicht so schön oder recht naiv, aber es passte rein.

Auflösung: 1 +

Die war natürlich traurig, aber es musste so kommen. Sie war aber auch sehr gefühlvoll und süß.

Fazit: 1 +

Ich mochte den Film wieder überraschend gerne. Ich hätte eher gedacht, dass ich ihn abbrechen würde. Es ist lange her, dass ich ihn zuletzt gesehen hatte. In den 90ern. Aber ich mochte das Zusammenspiel zwischen Erik und Dexter wieder total gerne. Das ist so gefühlvoll und es ist toll was Erik alles versucht um Dexter zu retten. Auch so ist der Film sehr gefühlvoll und sehr interessant. Die Schauspieler mochte ich auch. Er war gut gemacht und immer noch gut zu sehen.

Bewertung: 4/5 Punkte

Ich freu mich über jeden Zauberkommentar von euch.

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