MediaMonday 210/211: Von Sankt Maik, Downton Abbey und For the People

Heute gibts wieder einen MediaMonday und ich bin mit dabei.

Media Monday #571

  1. Für mich ist es Entspannung zu lesen, schreiben oder Serien/Filme zu gucken. Einfach mal in eine andere Welt einzutauchen und neues zu entdecken. Richtig gut entspannen kann ich zum Beispiel bei Downton Abbey. Da kann ich total gut abschalten.

  2. Was gibt es wohl noch für mich dieses Jahr an Geschichten zu entdecken?.

  3. Kaum etwas, das so sehr aufheitert wie die Serie Sankt Maik fällt mir serientechnisch ein. Es gibt immer was zu lachen, die Schauspieler sind gut und das Thema besonders. Die Serie hat es einfach in sich.

  4. Weil ruhige Tage  mir mehr bedeutet, als ständig irgendwas zu machen hab ich das lieber, wenn ich einfach meinen Hobbys nachgehen kann. Klar mache ich auch das ganz gerne, aber manchmal wird es mir auch etwas zu viel.

  5. Meine ganz persönliche Vorlieben bei Filmen und Serien sind oft anders als das Mainstream. Ich mag es romantisch und magisch. Deswegen sind unter anderem Filme wie „Das Haus am See“ oder „Mitten ins Herz ein Song für mich“ mit meine Lieblingsfilme.

  6. Leidenschaft für alles mögliche habe ich auf jeden Fall. Allerdings ist es gerade doch eher Serien als Lesen. Die Bücher wirkten thematisch oft recht gleich und besondere Themen werden langweilig behandelt. Liegt es nur an mir oder ist das wirklich so?.

  7. Zuletzt habe ich noch eine neue Serie angefangen und das war For the People, weil ich doch neugierig war auf die Serie und nicht widerstehen konnte. Sie ist gar nicht so schlecht, aber auch nicht überragend.

 

Und was würdet ihr heute antworten?

Etüde 32/46: Meeresflüstern

Heute gibts wieder eine Etüde. Mal sehen was die Wörter so bringen.

 

Yachtclub
besenrein
abspecken.

abc.etüden 2022 23+24 | 365tageasatzaday

Meeresflüstern

Ich war am Meer und genoss die Sonne auf meiner Haut. Ich ging an einem Yachtclub vorbei, achtete aber kaum auf ihn. Er war nicht mein Ziel. Im Gegenteil. Ich wollte weiter unten an den Strand entlang spazieren gehen. Ich liebte es am Meer zu sein und lebte schon mein ganzes Leben hier.  Ich kannte die Menschen aus der Stadt und mein Leben und war zufrieden damit. Ich hatte meine Freunde hier und war mit einer lebhaften Fantasie geboren worden. Ich genoss mein Leben an der See.

Während ich am Strand spazieren ging konnte ich am besten nachdenken. Mein Leben war nicht besenrein, aber ich war zufrieden. Besser als am Meer zu leben ging es nicht. Ich hatte auch nie das Bedürfnis weg zu ziehen. Ich liebte den Anblick des Meeres beim Strahlenden Sonnenschein, die Sonnenuntergänge am Wasser und das Glitzern, dass alles so magisch machte. Ich liebte den Sand unter meinen Füßen und dass man einfach so ins Watt gehen konnte. Das Meer hatte einfach seine ganz besondere Magie an sich. Es war eine ganz andere Welt. Und sie ließ mich immer wieder glücklich lachen.

Doch an diesem Tag veränderte sich etwas als eine junge Frau, die etwas mehr Kilo am Körper hatte zum Abspecken am Strand an mir vorbei lief. Es ging nicht um die Frau sondern um den Mann, der hinter ihr her lief. Er kam mir bekannt vor, aber ich wusste nicht woher. Und dann sah er mir direkt in die Augen. Sie waren genauso blau wie das Meer neben mir. Fragend sah er mich an und dann lächelte er. Und dieses Lächeln. Wow. Einfach wow. Dieses Lächeln. ich war hin und weg.  Wer war dieser Mann?

Ich bin noch nicht sicher ob es eine Fortsetzung wird oder so bleibt. Warten wir mal auf die nächsten Wörter. Beides ist möglich.

Was meint ihr?

Meine Woche 40

Heute gibts wieder diese Aktion und ich bin mit dabei.

Geärgert ….. ach, das übliche. Viele Termine, ach und über die Lehrerin meines Neffen.
Gedacht…. schon wieder fast das halbe Jahr um.
Gefreut: ……. Ich fahre tatsächlich noch in den Urlaub. Dienstag gehts los. Komme endlich mal wieder etwas raus.
Gefühlt … etwas wettermüde und kaputt, weil so viel los ist.
Gegessen: …… Gestern Fleisch und Salat beim Grillen, heute die ersten Erdbeeren.
Gehört: ….. Musik im Auto. Nichts hängen geblieben.
Gekauft: …… Bücher, Notizbücher, Shirt
Gelacht……….. Insiderwitz über Waschbären
Gelesen: …. Layla Hagan – City of Love 1 – Hunter und Josie
Gelitten … ein wenig das Wetter und komme nicht zur Ruhe.
Geplant: ……Urlaub ab Dienstag.
Gesehen: ……… Downton Abbey: Staffel 4 Folge 7 + 8, Roswell New Mexico: Staffel 1 Folge 3 + 4, For The People: Staffel 1 Folge 1 + 2
Gespielt/Gebastel/Gehandwerkt: Mensch ärgere dich nicht
Getan: ….. wie immer zu viel.
Getroffen: …. niemand besonderen glaub ich.
Getrunken: …… Wasser
Geweint ……… nö
Gewundert …. wie eine Lehrerin zu einem 6. Klässler so taktlos sein kann.

Und wie würdet ihr heute antworten?

Jana Schäfer – The way we fall

Story: 2 –

Amelia hat ihre Eltern verloren und kümmert sich jetzt liebevoll um ihre Schwester Maisie, die kaum spricht. Sie selbst ist auch zu sehr von ihren Schmerz zerfressen um sich auf irgendjemanden einlassen zu können.  Als sie Jasper kennen lernt ist sie sehr unentschlossen sich wirklich auf ihn einzulassen.  Haben sie wirklich eine Chance oder ist Jasper doch der arrogante Autor, den sie kennen gelernt hat?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 2 –

Amelia: 1 –

Erst mochte ich sie ziemlich gerne. Sie war eine Liebe und auch wenn ich von Anfang an leichte Schwierigkeiten hatte mit ihr störte mich das nicht groß. Aber irgendwann nervte sie mich immer mehr. Sie dachte fast nur an sich und konnte sich nur wenig in Jaspers Situation hinein versetzen. Selbst wenn es um Jasper ging, machte sie sich nur Gedanken um sie und wie sie damit zurecht kam. Sie wirkte oft taktlos im Umgang mit Jasper und es musste irgendwie immer nach ihr gehen. Ich fand es blöd, dass sie immer alles auf sich und ihren Schmerz bezog. Ich fand sie und Jasper passten nicht wirklich zusammen. Auch, dass sie sich nicht wirklich für seine Bücher interessierte oder das verstand fand ich eher traurig.

Jasper Haven/ Hunnter: 1 +

Den mochte ich eigentlich ganz gerne. Er war eigentlich ein total lieber und hatte ein großes Herz. Es war nur schade, dass er nie so richtig wahr genommen wurde. Er wurde immer total verschmälert und hat eh nie was richtig gemacht. Auch er selbst hat sich immer klein geredet und Amelia hat nicht gerade dabei geholfen ihm was anderes weiß zu machen. Er hatte es nicht leicht, hat aber bewusst an sich gearbeitet, aber das war irgendwie nie genug. Dabei hatte sie mit Jasper einen echten Schatz. Und gerade diese Autorensache fand ich ziemlich gut gemacht. Aber irgendwann war er nur noch ein menschliches Wrack und jeglicher Glanz war verloren.

Aiden: 1 +

Den mochte ich noch am liebsten. Er unterstützte Jasper tastsächlich und wirkte auf mich sehr sympathisch. Er zeigte Amelia auch, wenn ihre Reaktionen unpassend sind. Allerdings hätte er ihr ruhig noch etwas mehr dazu sagen können und er wirkte allgemein etwas blass.

Jamie Hunter: 1 (+)

Wirklich warm wurde ich mit ihm nicht. Er war mir einfach viel zu lasch und langweilig. So richtig viel kann ich zu ihm nicht sagen, außer, dass seine abwehrende Haltung nervte. Viel mehr erfährt man auch kaum über ihn.

Maisie: 1 +

Ich mochte sie sehr gerne, aber sie wurde zu unterbuttert. Man traute ihr überhaupt nichts zu obwohl sie eigentlich gut klar zu kommen schien.  Klar war nicht alles leicht für sie aber sie war stark und offenbar stärker als ihre Schwester. Außer dass sie nicht redete wirkte sie eigentlich recht normal. Ich fand es auch nicht schlimm, dass sie so viel las. Ich fand es eher schlimm, dass das so negativ gesehen wurde. Nur weil ihre Schwester das nicht verstehen konnte.

Charlotte: 1 (+)

Sie war ganz okay, aber nichts besonderes. Sie war etwas sehr negativ und etwas belanglos.  So richtig viel kann ich zu ihr nicht sagen, denn man lernte sie auch kaum kennen.

Holly: 1 +

Ich mochte sie ganz gerne. Sie war die typische beste Freundin. Sie gab ganz gute Tipps, hätte aber manchmal energischer sein sollen und sie hätte Amelia nicht immer zustimmen müssen.

Rachel: 1 +

Sie war ganz lieb, aber so viel kam sie gar nicht vor. Sie war vielleicht etwas hyperaktiv. Aber sie unterstützte Aemelia gut.

Chloe: 1 (+)

Ich fand sie ganz okay, aber sie kam wenig vor. Sie war eine gute Chefin, aber viel mehr kann ich über sie auch nicht sagen. Sie hatte eher eine Nebenrolle.

Taylor: 1 (+)

Ich fand ihn ganz gut, aber ich kann kaum was zu ihr sagen. Er kam nur nebensächlich vor und Amelia fand ihn eher als störend. Dabei wirkte er ganz nett.

Josh: 1 (+)

Ich fand ihn okay, aber er kam noch weniger vor als Taylor. Ich kann nicht wirklich viel zu ihm sagen.

Charles: 2 –

Der war natürlich unsympathisch. Auch wenn er Gott sei Dank nicht so viel vorkam. Aber das fand ich auch gut so, denn er wirkte ziemlich ätzend.

Daniel: 1 (+)

Wirklich warm wurde ich mit ihm nicht. Ich fand es auch blöd, dass Jasper ihn offenbar nicht mal mochte. Sowas find ich nicht schön.

Mutter Jasper: 2  –

Die war mir auch nicht wirklich sympathisch und hätte ich auch nicht gebraucht. Ich fand es auch unmöglich, dass sie nie für sich oder ihre Söhne einstand. Das war nur ein einziges Drama um sie.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 (+)

Jasper und Amelia: 1 (+)

Eigentlich mochte ich sie teilweise sehr gerne zusammen, aber teilweise fand ich sie auch gar nicht gut zusammen. Aber oft fand ich Amelia nicht so gut. Sie dachte zu sehr auf sich selbst und konnte sich in Jaspers Probleme überhaupt nicht hinein versetzen und kam auch nicht mit ihnen zurecht. Das fand ich richtig blöd. Sie bezog irgendwie immer alles für sich. Auch dass sie überhaupt nichts mit seinem Schreiben anfangen konnte fand ich ungünstig. Ebenso, dass sie ihn als Autor gar nicht wirklich mochte. Sie konnte Jasper nur so akzeptieren wie sie ihn haben wollte und nicht so wie er war.

Holly und Taylor: 1 +

Die beiden fand ich ganz gut zusammen. Allerdings nahm ich sie kaum wahr, da Amelia Taylor ja eh störend fand und sich kaum für ihn interessierte. Deswegen nahm ich ihn halt kaum wahr. Dabei wirkte er ganz sympathisch.

Besondere Ideen: 1 (+)

Das war ja das mit Jasper und dem Autor, aber leider wurde das nicht wirklich gewürdigt. In der ersten Hälfte des Buches fand ich das ziemlich gut umgesetzt. In der 2. Hälfte zerfiel es völlig. Das fand ich sehr schade.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war schon vorhanden, aber gerade in der 2. Hälfte des Buches verlor er sich mehr und mehr. Da wurde es leider immer nerviger. Das fand ich sehr schade.

Parallelen: 1 (+)

Bücher wie diese gibts natürlich wie Sand am Meer. Das mit dem Autor hatte noch mal eine besondere Note. Leider ging das immer mehr verloren, weswegen es immer mehr zu einem klischeehaften Buch dieses Genres wurde.

Störfaktor: 1 –

Das war leider einfach zu viel. Ich kam auch mit Amelia nicht wirklich klar. Sie war mir einfach zu sehr auf sich bezogen und alle mussten sich immer nach ihr richten. Ansonsten kam sie mit den Leuten einfach nicht klar. Zumindest hatte ich das Gefühl. Gerade auf Jasper bezogen fand ich das sehr traurig. Sie hatte überhaupt kein Gefühl für seine Situation und statt ihm zu helfen war es eher eine Last für sie. Warum sie überhaupt mitfuhr um Jasper zu helfen hab ich nicht verstanden. Eine große Hilfe war sie jedenfalls nicht. Auch so war es viel zu deprimierend und zog einfach runter.

Auflösung: 1 (-)

Die hat mich dann nicht mehr wirklich interessiert. Ich war einfach nur noch froh als es nach diesem ewigen hin und her vorbei war. Echt schade.

Fazit: 1 (+)

Ich mochte die Erste Hälfte des Buches ziemlich gerne. Jasper fand ich klasse und auch die Sache mit den Autoren. Auch Amelia und Maisie mochte ich eigentlich sehr gerne.  Das einzige was mich störte war, dass es so deprimierend war. Aber dann wendete sich das Blatt und Amelia dachte immer mehr an sich und nahm überhaupt nicht mehr auf Jasper Rücksicht.  Sie konnte sich nicht in seine Situation hinein versetzten obwohl ihre sogar ähnlich war.  Da fand ich Jasper schon besser, der sich Gedanken macht wegen ihr, aber unverdient. Mir war das einfach zu viel Drama und zu deprimierend und zu viel hin und her. Außerdem triefte es von Klischees.

Bewertung: 3/5 Punkte