Etüde 8/22: Verlorene Leben Teil 18

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2021 16+17 | 365tageasatzaday

Verlorene Leben Teil 18

Pfanne
glücklich
trennen.

Wir saßen bei Linnea und die Stunde war fast vorbei. Sie war schon längst wieder bei ihrem Trank. Allerdings kam sie jetzt mit einer Pfanne zurück, wo es fröhlich vor sich hin brutschelte. Noura und sie zogen sich zurück, damit sie ihm den Trank auf die Haut massieren konnte. Sam und ich warteten auf sie.

Als sie wieder kamen war Noura sehr ruhig. Erwartungsvoll sah ich die beiden an. Linnea lächelte. Ich lächelte zurück. Sie hatte es geschafft. Es hatte funktioniert. Ich war so glücklich und fiel Noura in die Arme.

Aber er war immer noch so still. Ich erkundigte mich bei Linnea was los war. Sie seufzte tief.
„Er wird mit dir kommen, aber er wird nie mehr hierher zurück können“, antwortete sie. „Der Trank ist zu stark. Die Wirkung zu heftig für ihn.“
Was immer das heißen mochte. Doch es traf ihn. Das sah ich ihn an.
„Oh, nein, Noura“, rief ich entsetzt aus. Ich kann verstehen, wenn du hier bleiben willst.“
Hier war sein zu Hause und er musste sich davon trennen.
„Nein, ich komme mit. Ich will in deine Welt“, antwortete er.

Und so verabschiedeten wir uns von Linnea und gingen zurück nach Hause. Noura musste in meine Welt eingeführt werden, aber das würden wir schaffen. Er bekam eine Identität und ein Leben. Die Hauptsache war, dass der Fluch gebrochen war und er bei mir war. Für immer. Alles andere würde sich schon fügen. Doch die Magie würde uns verlassen. War das jetzt gut oder schlecht?

ENDE

So, spontan hab ich es jetzt abgeschlossen. Sonst hätte es sich noch zu lange hinaus gezögert. Dazu hatte ich keine richtige Lust mehr und es passte gerade.

Was meint ihr?

Etüde 7 21: Verlorene Seelen Teil 17

Heute gibts wieder eine Etüde von mir. Weiter gehts mit Verlorene Leben. Irgendwie hat der das mit dem Dartieren schon wieder nicht richtig gemacht. Aber jetzt kommt die Etüde noch.

abc.etüden 2021 14+15 | 365tageasatzaday

Sonnenhut
haltlos
massieren.

 

Als wir vor dem Tor ankamen, wo Sam das letzte mal warten musste, dauerte es nicht lange bis seine Freundin kam. Sie führte uns sofort in ihre Welt. Sie hatte schon ein wenig vorbereitet. Es schien ein Trank zu sein, der an Sonnenhut erinnerte, aber da war noch irgendwas anderes mit drin. Es schimmerte rötlich.
„Was ist das?“, fragte Noura auch gleich misstrauisch.
„Das ist ein Trank für dich“, erklärte sie. „Wenn du ihn trinkst bist du ungebunden.“
„Und was ist der Haken?“, fragte er.
„Kein Haken. Ich denke das bin ich dir schuldig“, gab sie zu. „Allerdings dauert es noch eine Stunde bis er fertig ist. Er ist noch ein wenig haltlos und später muss ich ihn die einmassieren. Aber danach ist alles gut und solange können wir uns noch unterhalten.“
Also zogen wir uns zurück in ihren privaten Bereich und setzten uns zusammen an einen Tisch. Es war gut, dass Sam dabei war, denn er konnte sie am besten einschätzen. Noura und sie sprachen sich aus und Noura erzählte ihr inwiefern der Fluch ihn verändert hatte. Sie schien zufrieden mit dem Ergebnis zu sein und gab zu, dass der Fluch vielleicht etwas unnötig war. Sie wurden sich einig. Und ich wurde immer nervöser, weil ich gespannt war wie dieser seltsame Trank bei ihm wirkte.

 

Fortsetzung folgt …

Heute mal ein kürzerer Teil aus Zeitmangel. Was meint ihr?

Etüde 6 2021: Verlorene Seelen Teil 16

Heute gibts wieder eine Etüde und es geht weiter mit meinen verlorenen Leben

abc.etüden 2021 12+13 | 365tageasatzaday

Dackelfalten
fruchtig
scheppern.

Verlorene Leben: Teil 16

Sam war zurück und Noura und ich warteten gespannt darauf, was er herausgefunden hatte. Er sah aus als hätte er irgendwie Dackelfalten im Gesicht, aber ich erkannte auch ein Grinsen darin.
„Und was ist jetzt? Konntest du was rausfinden?“, fragte ich ihn.
Sam erzählte uns von seiner Begegnung mit seiner Bekannte und was sie erzählt hatten. Es gab einen Hoffnungsschimmer. Gott sei Dank. Das schien immerhin fruchtig zu sein.
„Und was machen wir jetzt?“, fragte Noura ihn.
„Wir werden zu ihr gehen. Dann kannst du den Trank nehmen und in deiner Welt leben. Oder auch hier, aber du bist nicht mehr so zerstörerisch“, fand Sam.
Er hatte Recht. Vielleicht würde es scheppern, aber dann taten wir das Richtige. Noura musste den Fluch los werden. Das wussten wir beide.
Und so machten wir uns auf den Weg in die magische Welt. Ich war ziemlich aufgeregt und hoffte natürlich, dass Noura danach mit mir in meine Welt zurück kam. Ich wollte ihn richtig kennen lernen unter normalen Umständen. Es musste einfach klappen. All meine Hoffnungen lagen auf Sams Lösung und Nouras anschließenden Rückkehr. Doch jetzt war der Zauber erst mal das Wichtigste.

Fortsetzung folgt ….

 

Etüde 5 2021: März: Verlorene Seelen Teil 15

Heute gibts wieder eine Etüde und ich bin mit dabei.

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abc.etüden 2021 10+11 | 365tageasatzaday

Verlorene Leben Teil 15

Klassenkeile
schwammig
trödeln.

„Na, ja. Weißt du. Noura hat diese Vorstellung von einer Spaltung der Welt gehabt. Wie bei Klassenkeilen etwa. Er war nicht böse, aber er hatte auch nichts Gutes vor. Das musste ich verhindern“, erzählte sie mir.
„Und dafür musstest du ihn gleich so verfluchen?“, fragte ich verwirrt. War das nicht etwas hart?
„Nein, vermutlich nicht“, gab sie zu. „Das war etwas schwammig, aber es ist nun mal passiert.“
„Und wie kann man es wieder rückgängig machen?“, wollte ich nun wissen. Das war ja nun die Frage, weswegen ich hergekommen war.
„Ich habe einen Gegenzauber. Ich habe Noura damals verflucht, weil er lernen sollte, was Liebe ist. Wenn er deine Freundin nicht dazu bringen kann, dass sie ihn liebt, gibt es noch ein Mittel, aber nur eines. Es ist ein Trank. Er kann ihn nehmen, aber vorher will ich mit ihm reden“, forderte sie.
„Das kriege ich hin. Aber dann kann er wieder normal hier hin, ohne bei uns was zu zerstören?“, hakte ich sicherheitshalber noch mal nach.
„Ja“, antwortete sie. „Auch, wenn es natürlich schöne wäre, wenn er sich vorher verlieben würde.“
„Ich glaube, er ist auf einem guten Weg. Aber es ist schwer sich in jemanden zu verlieben, der so zerstörerisch ist. Wenn ich ihn hier her bringe wird sich das hoffentlich ändern.“
Ich war zufrieden mit dem, was ich erreicht hatte. Jetzt konnte ich zurück zu meinen Freunden. Ich würde wieder kommen. Und dann würden wir wieder in Frieden leben können …

Fortsetzung folgt …

Und, was meint ihr?

Etüden 4 2021: Februar: Verlorene Seelen Teil 14

Heute gibts wieder die Etüden und es geht weiter mit meinen verlorenen Seelen.

abc.etüden 2021 08+09 | 365tageasatzaday

Verlorene Seelen Teil 14

Strickjacke
trügerisch
entdecken.

Sie trug eine weiße Strickjacke zu einem Kleid und wirkte wie ein Engel. Ich konnte sie nur anstarren. Dann gab ich mir einen Ruck und seufzte. Es war viel zu lange her.
„Ich bin wegen Freunden hier“, erklärte ich ihr dann.
„Was für Freunde sind das?“, fragte sie und ließ nicht durchblicken, was sie fühlte. Meine Reaktion auf sie konnte durchaus trügerisch sein.
„Sagt dir der Name Noura was?“, fragte ich zurück.
Sie seufzte tief, was vermutlich ja bedeutete. Ich sah sie fragend an.
„Was hat er nun wieder angestellt?“, fragte sie nur.
Ich berichtete ihr kurz, was geschehen war und was das für Auswirkungen auf meine Welt hatte.
„Jetzt müssen wir eine Möglichkeit finden um ihn zurück zu holen. Bei uns kann er nicht bleiben“, schloss ich meinen Bericht ab.
„Und da dachtest du, du findest die Lösung bei mir?“, fragte sie skeptisch. „Wieso sollte ich die Lösung des Rätsels entdecken?“
„Das dachte ich gar nicht“, erklärte ich ihr. „Ich kam allgemein in diese Welt um mehr heraus zu finden. Aber du bist mein einziger Anhaltspunkt, wo ich anfangen könnte zu suchen.“
„Tja, du hast Glück. Ich muss gestehen, dass ich ihn mit diesem Fluch belegt habe.“
„Was?“, fragte ich sie und sah sie fassungslos an. Wie konnte das sein? Aber was wusste ich schon von diesem Fluch oder Noura. Vielleicht hatte er es ja verdient gehabt. Ich war jedenfalls gespannt auf ihre Geschichte.

Fortsetzung folgt …

Und was meint ihr?

Etüden 3 2021: Januar: Verlorene Seelen Teil 13

Heute gibts wieder die Etüde und ich bin mit dabei.

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Extraetüden 05.21 | 365tageasatzaday

, weichmütig, backen
Lautsprecher, orange (NICHT die Frucht, die Farbe), erschüttern.

Verlorene Teil 13

Weichmütig kam ich voran. Landschaftlich veränderte sich erstmal nicht viel. Ich lief auf einem breiten, leeren Weg und neben mir waren bunte Blumenwiesen. Keine Menschenseele begegnete mir. Oder sollte ich sagen kein magisches Wesen? Ich war ganz alleine. Das war doch merkwürdig, oder? Sollte nicht irgendjemand auftauchen oder sich verändern?

Ich ging sicher eine Stunde durch diese Welt, ohne dass sich etwas veränderte. Doch dann tat sich etwas. Ein Tor breitete sich vor mir aus. Es brannte Feuer darin und ich zuckte zurück. Ich hoffte, da war jetzt keine Hexe drin, die mich backen wollte. Musste ich etwa dadurch? Ach, ne. Das konnte doch nicht deren Ernst sein.

Und da hörte ich eine Stimme, die klang als käme sie von einem Lautspecher. Irgendwie knittrig und knarschig.
„Hallo, Sam. Wenn du zu mir willst, musst du durch das Feuer. Keine Angst, es verbrennt dich nicht. Das verspreche ich.“
„Wer bist du?“, fragte ich in die Stille hinein, während das orange Feuer immer mehr in der Höhle vor sich hin brodelte.
„Linnea?“, fragte ich nur verwirrt.
„Ja, komm in mein Feuer. Dann können wir reden“, lockte sie mich weiter.
Also sprang ich einfach in das Feuer. So schnell konnte mich schließlich nichts mehr erschüttern. Tatsächlich verbrannte es mich kein bisschen. Ich schritt einfach in die Höhle und sah gleich auf der anderen Seite eine weitere Öffnung. Ich trat herauf und betrat die schönste Lichtung, die ich jemals gesehen hatte. So viele Blumen und dazwischen eine weite grüne Wiese, die an einen wunderschönen Frühlingstag erinnerte.
Und dann kam plötzlich eine Frau auf die Wiese. Sie sah wunderschön aus mit ihren braunen Haaren, den grünen Augen und das weiße Kleid schmeichelte ihrem Körper.
„Hallo, Sam. Es ist schön dich wieder zu sehen. Es ist lange her. Was hat dich zu mir gebracht?“, fragte ich sie und erst da erkannte ich sie.
Und da erkannte ich sie. Die Frau nach der ich suchte war nicht nur Linnea. Sie war so viel mehr. Wir hatten so viel zusammen erlebt und ich kannte sie unter einem anderen Namen.
„Lasina“, nannte ich sie und konnte kaum fassen, dass ich sie wieder gefunden hatte. „Ich könnte dich das gleiche fragen. Was machst du hier?“
„Ich habe viele Namen, Sam. Namen sind nicht wichtig. Nur die Menschen, die dahinter stecken“, erklärte sie mir. „Und das hier ist mein zu Hause.“
Sie deutete auf den Platz, auf den wir uns befanden und irgendwie passte er perfekt zu ihr. Ich hatte gar nicht gemerkt, wie sehr ich sie vermisst hatte.

Fortsetzung folg ….

Und, was meint ihr?

Etüden 2 2021 Januar: Verlorene Seelen Teil 12

Heute gibts wieder die Etüden und ich bin mit dabei.

abc.etüden 2021 03+04 | 365tageasatzaday

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Verlorene Seelen Teil 12

Sam

Nouras Welt war ganz anders als ich gedacht hatte. Ich war gerade erst angekommen, aber ich hatte irgendwie Lautsprecher und irgendwas dystopiemäßiges erwartet. Ich wusste selbst nicht genau warum. Eigentlich hatten sie ja nur von Magie gesprochen. Aber ich hatte schon so viele Welten gesehen und meine Fantasie war grenzenlos. Doch so eine wie diese hier war mir noch nicht unter gekommen.

Hier war alles voller Farben und man spürte die Magie tastsächlich. Das Orange der Blumen auf der Wiese blendete mich geradezu. Ich musste mich erst mal orientieren. Was hatte Noura noch mal gesagt, wohin ich gehen sollte? Wo wohnte diese Linnea noch mal? Ich hatte keine Ahnung. Dabei hatte er mir das sicher erklärt. Doch gerade war mein Kopf wie leer gefegt.

Es kann recht erschüttern, wenn man eigentlich alles wusste und doch den Großteil vergessen hatte. Einfach weil man zu fasziniert von einer neuen Welt war. Das war mir schon öfter passiert. Nur war das nie so extrem wie hier gewesen. Schließlich machte ich mich auf den Weg. Irgendwo würde ich schon ankommen. Und zur Not konnte ich fragen ob jemand Linnea kannte. Irgendwie würde ich schon voran kommen. Das tat ich immer.

Fortsetzung folgt …

Und was sagt ihr?

Etüden 1: Januar 2020: Verlorene Leben Teil 11

Heute gibts wieder die Etüden und ich bin mit dabei.

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abc.etüden 2021 01+02 | 365tageasatzaday

Teil 1 – 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10

Und es geht weiter mit meiner Geschichte Verlorene Leben

Verlorene Leben Teil 11

Ich sah Sam wie verdattert an. Zetermordio fiel mir irgendwie gerade als Begriff ein. Keine Ahnung wie ich darauf kam.
„Wieso meinst du, du könntest alleine in Nouras Welt?“
„Na, weil ich doch der Magiehüter bin“, antwortete Sam als sei es das Selbstverständliche auf der Welt. Wir können durch die Welten wandern.“
„Und was willst du da machen?“, fragte ich weiter.
Jetzt schwieg Sam eine Weile und dachte darüber nach. Als er nicht antwortete wurde mein Blick weichmütig.
„Sam, was weißt du über Nouras Welt?“, wollte ich weiterhin wissen.
„Nicht viel, ich weiß ja auch gar nicht aus welcher Welt er genau kam“, gestand er und sah dann Noura an. „Was muss ich wissen? Wird es etwas bringen in deine Welt zu gehen?“
Noura dachte über seine Frage nach. Backen brachte da bestimmt nichts. Ich war gespannt auf seine Antwort.
„Gute Frage. Wenn ich das wüsste. Du könntest Linna fragen. Sie hat meistens auf alles eine Antwort“, überlegte er.
„Wer ist Linna?“, fragte ich misstrauisch.
„Eine Zauberin, eine sehr alte Zauberin. Sie ist weise und hat viel mitbekommen. Vielleicht hat sie schon mal von so einem Fluch gehört“, erklärte Noura und betonte das Wort „alt“ besonders deutlich.
„Okay, das klingt doch nach einem Anfang eines Plans“, fand ich.
Die anderen stimmten mir zu. Und wir bereiteten alles für Sams Übergang vor …

Fortsetzung folgt

und, was sagt ihr?

Etüde 20-2020: Verlorene Leben Teil 10

heute gibts eine erneute Etüde von mir. Ich bin wieder mit dabei.

abc.etüden 2020 47+48 | 365tageasatzaday

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Verlorene Leben Teil 10

Quelle
griesgrämig
stöbern.

Im Wohnzimmer setzten wir uns auf die Couch und ich fing an Sam von Noura zu erzählen. Sam hörte aufmerksam zu. Danach sah er uns nachdenklich an.
„Das klingt übel. Kennt ihr denn die Quelle von dem Magiekram?“, fragte er nun.
„Nein“, antwortete Noura ihm. „Ich vermute sie liegt in meiner Welt, aber ich bin nicht sicher. Vielleicht gibts auch gar keine Quelle.“
„Das wäre echt blöd. Was würde denn passieren, wenn man diese Quelle vernichten würde?“, fragte Sam.
„Keine Ahnung“, wiederholte Noura und wirkte sehr unsicher. „Vielleicht verschwindet meine Welt dann oder gar ich.“
„Nein“, sagte ich sofort und die beiden Männer sahen zu mir.
„Aber vielleicht wäre es eine Möglichkeit“, fand nun auch Noura.
„Nein“, wiederholte ich nur. Ich wurde langsam griesgrämig. „Das können wir nicht machen.“
„Und was schlägst du dann vor?“, fragte Sam. „Er kann nicht hierbleiben.“
Er deutete auf Noura.
„Er hat recht“, wandte Noura ein.
„Können wir nicht in einen von deinen Büchern stöbern?“, fragte ich Sam. „Und woher weißt du eigentlich von der Magie?“
„Wieso glaubst du wir finden was in meinen Büchern?“, fragte Sam zurück.
„Keine Ahnung. Du hast so viele Bücher und wenn du dich vielleicht mit Magie auskennst könnte es doch sein“, sagte ich.
„Ich kenne die Magie. Sagen wir so“, antwortete Sam. „Ich bin der Hüter der Magie. Aber wenn es nötig ist, würde ich sie auch zerstören.“
Er sah Noura ernst an. Dieser nickte ihm zu.
„Aber was wäre denn eine Welt ohne Magie?“, fragte ich nun fast verzweifelt. Ich konnte mir nicht vorstellen sie zu zerstören.
„Du kanntest doch vorher auch keine Magie“, warf Sam ein.
„Ja, aber das ist was anderes“, entgegnete ich. „Außerdem können Noura und ich sowieso nicht zurück bevor wir uns nicht ineinander verliebt haben.“
Sam sah uns an wie ein Auto. „War ja klar, dass es einen Haken gibt. Dann muss ich wohl alleine gehen.“

Fortsetzung folgt …

Wie erwartet bin ich nicht fertig geworden. Ich denke aber es könnte ein guter Schnitt sein und das nächste mal könnte vielleicht Sam erzählen, wenn ich mich noch dran erinnere. Oder beide abwechselnd. Mal sehen.

 

Und was sagt ihr?

 

 

Etüden 19 – 20: Verlorene Leben Teil 9

Heute gibts wieder eine Etüde mit neuen Wörtern. Mal sehen was sich draus machen lässt.

 

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abc.etüden 2020 45+46 | 365tageasatzaday

Teil 9 Verlorene Leben

Wir warteten bis die Nacht einbrach. Dann brachen wir zu meinem besten Freund auf. Wir nahmen die Abkürzung durch den Wald, wo uns das ein oder andere Nachtlicht verfolgte. Er wohnte auf der anderen Seite der Stadt. So kamen wir schneller hin.

Dort angekommen wirkte alles so lieblich. Er wohnte in einem kleinen Häuschen zusammen mit seinen Eltern. Ich warf Steinchen vor sein Fenster. In seinem Zimmer brannte noch Licht. Es tat sich auch gleich danach was und er kam runter. Verwundert musterte er Noura.

„Wer ist er?“, fragte er dann nur.
„Ein Freund der Hilfe braucht“, antwortete ich ihm.
Er musterte Noura erneut und bat uns dann herein. Drinnen fragte er ihn überraschend: „Also, wieso rieche ich Magie an dir?“
„Du kannst Magie spüren?“, fragte ich zu überrascht um vorsichtig zu sein.
„Du ja offenbar auch“, entgegnete er.
„Nicht richtig. Ist kompliziert. Erkläre ich später“, antwortete ich.
„Und wobei braucht ihr meine Hilfe?“, fragte er mich nun immer noch sehr skeptisch.
„Noura braucht frische Kleidung. Wir dachten du würdest sie vielleicht mit ihm teilen.
Ich sah, dass es ihm nicht gefiel, aber er ließ uns herein. Er tat es für mich. Ich wusste, dass er Noura seltsam fand, aber er würde mir helfen. Außerdem war ich verdammt neugierig darauf, warum er Magie spüren konnte. Was da wohl bei rauskam?

Fortsetzung folgt

Und, was meint ihr?