Category: Rezensionen


Eines Samstagsmorgens Anfang Juli saß ich mit Ben, Juli und Michel am Frühstückstisch und studierte in der Zeitung den Stellenmarkt. „Die suchen Leute auf einer Bohrinsel in der Nordsee. Meint ihr, das wäre was für mich? Ich glaube, da verdient man ganz gut.“
„Klar, unsere kleine Lena unter hundert tätowierten, besoffenen Exknackis, da würdest du dich bestimmt wohl fühlen“, erwiderte Michel.
„Du solltest ein bisschen vorsichtiger sein mit deinen Vorurteilen“, sagte ich strafend. „Du weißt doch gar nicht, was für Leute auf Bohrinseln arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass ich mit denen gut klar käme.“
„Ja, du mit ihnen schon“, sagte Ben, während er sein Brötchen zentimeterdickt mit Nutella bestrich. „Aber sie mit dir nicht. Du würdest sie nämlich so lange vollquatschen und versuchen, ihnen Manieren beizubringen, bis sich einer nach dem anderen aus lauter Verzweiflung in die Nordsee stürzt.“

Story: 3 –

Lena und Ben kennen sich seit ihrer Kindheit, aber läuft da auch was zwischen ihnen. Immerhin ist Lena doch mit Simon verlobt und Ben hat eine Freundin nach der nächsten.

Charaktere: 3

Lena:  3

Am Anfang wurde ich nur nicht warm mit ihr. Dann wurde sie auch noch furchtbar nervig und anstrengend. Ich konnte sie irgendwann gar nicht mehr ernst nehmen. Die machte so unverständliche Sachen, dass ich oft nur lauter Fragezeichen sah. Vor allem verdrängte sie alles was schief ging und hatte überhaupt kein Rückrat. Sie tat alles um anderen zu gefallen und sagte ständig Dinge, die sie gar nicht so meinte, nur weil andere die Meinung hatten. Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen. Und selbst wenn sie merkte was sie machte, änderte sie nichts. Die war nichts für mich.

Ben: 1

Den mochte ich eigentlich noch ganz gern und teilweise war er auch ziemlich lustig, dann aber auch ziemlich dreist. Und leider änderte sich auch bei ihm nicht wirklich was. Auch wenn ich ihm seine Gefühle schon eher abkaufte als Lena. Nur dadurch, dass Lena einfach nicht wahrhaben wollte, dass er gar nicht so ein schlechter Kerl war, hatte man eigentlich auch kaum was von seinem wirklichen Charakter sondern sah immer nur die Fassade. Das fand ich schade. Und das hörte bis zum Ende nicht auf.

Jan: 2

Jan war mir auch nicht wirklich sympatisch. Am Anfang mochte ich ihn recht gern, aber je mehr man hinter seiner Fassade blickte desto merkwürdiger wirkte er. Ich konnte ihm auch gar nicht so ganz seine Gefühle für Lena abkaufen. Meistens ging es ihm nur darum ihre Schwester, die Lektorin kennen zu lernen. Deswegen verstand ich auch nicht wieso sie sich danach immer noch trafen. Der war in seiner ganzen Art einfach seltsam und mir nicht geheuer.

Franziska: 3 –

Die hätte ich nun wirklich nicht gebraucht. Was für eine dreiste Ziege. Dass Ben sich das alles von ihr gefallen ließ hab ich im Leben nicht verstanden. Was wollte er überhaupt jemals von ihr. Schreckliche Frau. Eigentlich war sie auch nur Mittel zum Zweck.

Juli: 1 –

Am Anfang mochte ich sie noch recht gern, aber ich hab einfach nicht verstanden was ihr Problem war. Auch nicht als es erklärt wurde. Das fand ich einfach nur lächerlich. Andere würden alles dafür tun festzuhalten was sie hatte und sie schmeißt es einfach weg. Ihre Gefühle für Michel konnte ich später auch nicht wirklich ernst nehmen. Ich fand sie einfach nur noch egoistisch.

Michel: 1 –

Ich mochte ihn teilweise recht gern, fand ihn aber auch einfach zu blass. Außerdem sagte er manchmal Sachen zu Lena, die ich einfach nur daneben fand. Schade, er hätte viel Potential gehabt.

Otto: 1 +

Den mochte ich noch ganz gern. Ihm konnte ich seine Sturheit zumindest mehr abkaufen als Lena. Das fand ich schon verständlicher. Und er hatte seinen ganz eigenen Charme.

Katja: 1

mochte ich ganz gern, kam aber wenig vor. Aber wenigstens setzte sie sich für Lena ein.

Simon: 3 –

Den fand ich megamies. Wie kann man nur so fies sein und seine Zukünftige eine Woche vor der Hochzeit sitzen lassen, wo er doch vorher schon genau wusste, dass nichts daraus wird? Das ging einfach überhaupt nicht. Gott sei Dank kam er später kaum noch vor.

Bens Vater und Stiefmutter: 1

Die mochte ich eigentlich ganz gern. Besonders seinen Vater. Ich konnte Ben verstehen, aber fand seine Ansicht über sie auch sehr traurig.

Lenas Eltern: 2 –

Die waren mir nicht wirklich sympatisch. Besonders ihr Vater nicht. Furchtbar wie er seine anderen Kinder hoch in den Himmel lobte und Lena total runter machte.

Knut: 1 +

Den mochte ich ja von Anfang an wieder sehr gern. Ich bin mir nicht sicher ob ich mit dem Taxi fahren würde, aber im Buch ist er witzig und kommt gut rüber.

Sabine und Rüdiger: 1

Ich mochte sie ganz gern, auch wenn ich das mit Sabine und Ben nicht ganz verstanden hab. Das war etwas unnötig.

Pärchen/Liebesgeschichte: 2 –

Ich konnte Lena ihre Gefühle leider nicht wirklich abkaufen. Sie verhielt sich überhaupt nicht so als wäre sie in Ben verliebt. Im Gegenteil. Es wurde immer mal angedeutet, dass sie total unsicher war, aber Ben gegenüber verhielt sie sich meist daneben und wunderte sich darüber, dass er ihr dann nicht seine Gefühle gestand, wenn sie von vornherein so tat als wäre da gar nichts. Nein, sowas mag ich nicht. Wenn dann will ich richtige Gefühle sehen.

Am schlimmsten war dann die Zusammenführung am Ende. Das fand ich dann doch ziemlich daneben.

Auch Juli habe ich einfach nicht verstanden. Statt abzuhauen hätte sie erst mal mit Michel reden können. Ich fand sie da einfach nur egoistisch und mies.

Mit Lena und Simon als Paar konnte ich gar nichts anfangen. Simon fand ich einfach nur mies.

Mit Lena und Jan konnte ich noch viel weniger anfangen. Er passte überhaupt nicht zu ihr, aber sie wollte das mit aller Gewalt.

Und mit Franziska und Ben konnte ich auch überhaupt nichts anfangen. Franziska benahm sich einfach nur daneben.

Besondere Ideen: 1

Das war für mich der altmodische Buchladen, den Lena aufpäppelte. Der war wirklich toll. Den Rest fand ich alles nicht so besonders an dieser Geschichte. Und dass sie dieses mit Schmetterlinge verband durch Hamburg und den Taxifahrer Knut.

Rührungsfaktor: 2

Der war am Anfang kurzzeitig da, ebbte aber nach spätestens 200 Seiten ganz ab und ab da fand ich vieles einfach nur noch nervig, weil vieles auch einfach zu übertrieben lustig wirkte und ich nicht wirklich ernst nehmen konnte.

Parralelen: 2

Kann ich natürlich zu „Wenn Schmetterlinge Loopins fliegen“, stellen und das fand ich um Längen besser und echter. Die Charaktere waren auch keine Dauerverdränger. Aber es gab schon auch Gemeinsamkeiten zu Schmetterlinge. Das Thema Fußball wurde auch hier angeschnitten und die ganz eigene Art der Autorin zeigte sich hier auch wieder zumindest zum Anfang hin. Und Alkohol und Karriere machen war auch wieder ein Thema.

Störfaktor: 2 –

Leider zu viel für meinen Geschmack.

Einmal war es zu vorhersehbar. Ich habe oft wirklich schon voraussehen können was passiert und wurde leider auch nicht wirklich überrascht. Deswegen verstand ich auch nicht, dass die Charaktere es so gar nicht verstanden haben.

Für mich war es zu übertrieben witzig. Schmetterlinge fand ich wirklich witzig und gut. Hier wirkte alles so falsch und übertrieben. Das war mir einfach zu viel des Guten.

Lena fand ich irgendwann nur noch furchtbar. Anders kann ich das nicht sagen. Mit ihrem Charakter kam ich leider überhaupt nicht klar. Das war für mich der größte Störfaktor. Vor allem weil ich die meisten anderen Charaktere auch nicht so besonders mochte. Und weil sich die Charaktere einfach überhaupt nicht veränderten.

Ab etwa 200 Seiten hab ich mich mehr gequält als alles andere. Ich hatte irgendwann eigenltich mal eine Veränderung erwartet, aber die kam leider nicht. Und als ich manchmal dachte: Jetzt hat sie es. kam wieder der nächste Rückschlag oder die nächste unmögliche Situation von Lena. Das Ende war dann noch mal richtig schlimm und für mich noch mal ein Grund noch mal einen Punkt abzuziehen.

Vieles war mir auch einfach zu unendlich naiv und dumm und einfach zu vorhersehbar.

Auflösung: 3 –

Die war noch mal richtig übel. Nur Rumgezickerei. Das konnte ich leider nicht so wirklich ernst nehmen und hat mich auch nicht mehr wirklich interessiert. Ich war nur noch genervt.

Fazit: 2 –

Im Gegensatz zu Schmetterlinge fehlte mir hier das Niveau im Buch. Es wirkte mir zu übertrieben witzig, sodass ich es überhaupt nicht zum Lachen fand sondern eher abwertend. Das war schade. Mir fehlte einfach die Echtheit von Schmetterlinge.  Die Charkatere wirkten zwanghaft witzig und gerade Lena fand ich furchtbar naiv und ihr ganzes Verhalten war ein einziges Chaos. Außerdem ging mir hier entschieden zu viel schief. Vieles davon konnte ich einfach nicht ernst nehmen. Das fand ich sehr schade. Aber da merke ich für mich wie sehr sich das Niveau von diesem zu Schmetterlinge gesteigert hat und hoffe, dass ich dennoch Gefallen an anderen Büchern von ihr finden kann.

Bewertung: 3/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Wenn ihr andere Bücher der Autorin kennt erwartet nicht zu viel von diesem Roman. Ihr werdet vielleicht enttäuscht. Aber es könnte natürlich auch sein, dass ihr den Humor hier besser versteht als ich. Aber erwartet lieber nervigen Humor als witzigen.

Leseempfehlung: 2/5 Punkte

„Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stime war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen, bis sie irgendwann vergehen.“

Story: 1 –

Jade wohnt in einer Villa und hat noch nie die Außenwelt gesehen. Sie ist eins der Schmetterlingsmädchen. Doch als sie eines Abends Alain begegnet, will sie plötzlich mehr.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Jade: 1 –

Irgendwie konnte ich mit ihr nicht wirklich was anfangen. Sie wirkte auch so blass. Außerdem konnte ich viele ihrer Handlungen und Gedankengänge nicht ganz nachvollziehen. Sie war wohl einfach nicht mein Ding.

Alain: 1 –

Auch mit ihm konnte ich nicht viel anfangen. Eigentlich war er erst recht sympatisch, aber dann wurde er immer seltsamer und ich konnte auch seine Gedankengänge nicht mehr ganz verstehen. Auch oft seine Handlungen nicht. Das war einfach etwas komisch. Später fand ich ihn dann auch noch ziemlich egoistisch.

Julien: 1 –

Auch mit ihm konnte ich nicht so ganz so viel anfangen. Ich fand seine Ratschläge manchmal etwas ratsam und eher selbstsüchtig. Wieso das so war hab ich mir dann aber auch schon so ähnlich gedacht. Alain halfen sie zumindest sicher nicht. Ich wusste auch nie so genau was ich von seiner Freundschaft zu Alain sagen sollte. Fällt er ihm jetzt in den Rücken oder steht er zu ihm? Später klärt sich das und das hat mich echt nicht gewundert.

Charles: 4 –

Den konnte ich gar nicht leiden. Immer schön die Schuld auf andere schieben. Der ist einfach nur schlimm. Da fällt mir gar nicht viel zu ein. Am Anfang fand ich ihn dann besser, aber die meiste Zeit war er schrecklich.

Alains Oma: 1

Ich fand sie ganz okay, aber eine große Hilfe war sie Alain auch nicht. Meist schluchzte sie oder hielt sich zuück.

Brian: 1 +

Den mochte ich total gern. Er war wirklich witzig. Schade, dass er nicht so oft vorkam. Und schade wie Alain ihn teilweise behandelte.

Charlene/ Charly: 1 +

Ich mochte sie ganz gern, aber sie kam wenig vor.

Madeleine: 1

Ein bisschen zu mädchenhaft und zickig, aber eigentlich doch ganz nett, wenn man hinter die Fassade guckt. Sie war eigentlich eine Liebe.

Madame Dupont: 1 –

Ich fand sie viel zu streng, wenn man das Schicksal der Mädchen betrachtet. Die müssten viel sanfter angefasst werden. Aber man hat auch immer gemerkt, dass sie etwas bedrückte, nur ist das nie wirklich auf den Tisch gekommen. Dann kam ja auch raus was, aber das fand ich dann doch etwas lahm.

Chloe: 1 (-)

Teilweise fand ich sie zu selbstsüchtig. Ich habe nicht verstanden wie sie Jade teilweise behandelte als ihr mal was nicht passte. Und dann war sie wieder in Ordnung.

Marie: 1

Sie tat mir leid, war aber viel zu blass als dass man sich weiter auf sie einlassen könnte.

Josephine: 1 –

Kam mir vor, dass sie nur da war um zickig zu sein, weil jedes Buch eine Zicke brauchte. Aber immerhin hat sie Jade auch geholfen.

Aline: 1 –

Kam eigentlich nur ganz wenig vor, aber ich fand sie süß und mutig. Kam halt nur zu wenig vor um sich wirklich darauf einzulassen. Ihr Schicksal war traurig.

Anne: 1 +

Die mochte ich eigentlich noch recht gern. Sie zeigte wenigstens Verständnis.

Alains Vater: 3 –

Auch den konnte ich nicht so verstehen. Wieso hat er Alain so behandelt. Gerade mit dem Hintergrund seiner Mutter hätte er doch anders zu Alain sein müssen.

Alains Mutter: 1

Die fan ich noch ganz cool. Sie kam nie aktiv vor, wirkte aber nett.

Guy: 1 –

Er hatte gute Ansätze, aber auch mit ihm wusste ich nicht so richtig was anfangen. Allerdings mochte ich ihn auch nicht wirklich.

Juliens Vater: 3 –

Ihn fand ich recht übel und fies. Hätte ich nicht gebraucht.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Auch mit der konnte ich nicht viel anfangen. Sie war einfach plötzlich da und entwickelte sich nicht mal richtig. Wieso sich die beiden so sehr liebten und aneinander hingen konnte ich auch nicht so nachvollziehen, denn meistens waren sie doch eher misstrauisch gegenüber. Für mich hatten sie auch nicht viel gemeinsam. Ich bekam einfach keine Bindung dazu.

Brian und Charly fand ich aber süß. Nur leider kamen sie nur wenig vor.

Besondere Ideen: 2 –

Das war das mit den Schmetterlingen und die war wirklich toll. Jedenfalls die Grundidee. Die Ausarbeitung eher weniger. Da waren zu viele Fragen offen. Mir fehlten einfach die Hintergründe und Zusammenhänge wieso jetzt was so war. Das fand ich sehr schade. Sonst ist es auch eher eine 0 8 50 blasse Geschichte, mit eher unsympatischen und unsesiblen Charakteren.

Etwas besonders fand ich zum Anfang den Erzählstil, weil der so schön war mit vielen schönen Wörtern bestückt (poetisch), aber später störte er eher, da da viel mehr Wert drauf gelegt wurde als auf die eigentliche Geschichte.

Rührungsfaktor: 2 –

War eigentlich nur in der Zeit in London da. Sonst war ich meist genervt oder konnte vieles gar nicht so richtig nachvollziehen.

Parralelen: 1 –

Bücher über Schmetterlinge hatte ich bisher noch nicht gelesen. Deswegen hatte ich mir von diesem Buch auch viel mehr erhofft. Mal abgesehen von den Schmetterlingen wirkte die Geschichte nämlich wie jede andere auch. Nur unsmypatischer. Nichts besonderes.

Auflösung: 3 –

Die fand ich ehrlich gesagt etwas lahm. Das was aufgelöst wurde, konnte man sich eh schon denken. Das andere wurde gar nicht erst erklärt. Da hatte ich mir einfach mehr erhofft.

Fazit: 2 –

Mich konnte diese tolle Idee leider so gar nicht überzeugen. Ich habe wirklich versucht dieses Buch zu mögen, aber es fiel mir extrem schwer. Lange passierte so rein gar nichts. Dann kam diese Liebesgeschichte ins Spiel wozu mir einfach die Bindung fehlte und die Charaktere benahmen sich immer merkwürdiger oder unsympatischer, sodass ich sie teilweise überhaupt nicht mehr verstehen konnte. Ausserdem fehlten mir zu der Idee einfach die Hintergründe um sie wirklich verstehen zu können. Ich weiß immer noch nicht wieso die Erziehung der Mädchen so streng ist, wieso sie überhaupt lernen müssen, wie sie gefangen genommen werden konnten usw. Alles etwas blass. Je weiter das Buch voran kam, desto schwächer wurde es. Es kamen kleine Erklärungen teilweise, aber die reichten mir nicht. Die fand ich zu lahm.

Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Erwartet hinter der tollen Idee bitte keine grandiöse Geschichte. Geht nicht mit zu vielen Erwartungen daran und wenn ihr wörtliche Rede in Textform nicht mögt solltet ihr euch ganz vermeiden. Hier wird viel erzält, aber wenig geredet. Wenn ihr aber gegen Melancholie und unsympatischen Charaktere nichts habt, dann versucht es einfach.

Leseempfehlung: 2/5 Punkten

„Lass mich aus der Sache raus“ wiegele ich ab.
Brenda schüttelt den Kopf. „Nein, ich meins ernst. Gentlemen sind selten. Sie sind wie Jungfrauen oder Kobolde. Wenn ich jemals heirate, dann nur einen von ihnen.“
Ich kann es mir einfach nicht verkneifen. „Eine Jungfrau oder ein Kobold?“ Sie boxt mir gegen den Arm.

Story: 1 –

Violet und Finch lernen sich bei einem Selbstmordversuch an der Schule kennen. Beide wollten es eigentlich nicht. Finch rettet Violet und dann beginnt eine eher ungewöhnliche Freundschaft.

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 (-)

Finch: 1

Eigentlich mochte ich ihn sehr gern, aber manchmal war er wieder so seltsam, dass ich wenig mit ihm anfangen konnte. Er hatte viele gute Ansätze und das Herz am rechten Fleck, aber manchmal konnte ich seinen Gedankensträngen kaum folgen. Gerade am Ende habe ich ihn halt auch nicht so richtig verstanden.

Violet: 1 –

Mit der wurde ich nicht wirklich warm. Auch sie hatte gute Ansätze, aber ihr Verhalten gerade auch gegenüber Finch fand ich viel zu oft absolut unpassend und sogar gemein. Sie achtete viel lieber auf ihr Image als auf das, was ihr wichtig ist. Ich konnte ihre ihre Gefühle zu ihm auch nicht immer abkaufen.

Kate: 1 (-)

Auch mit Finch Schwester wurde ich nicht ganz warm. Man merkte schon, dass sie ihren Bruder mochte, aber ich fand sie oft einfach merkwürdig.

Decca: 1 +

Die fand ich ganz süß und sie tat mir oft leid. Aber sie hatte wenigstens noch was.

Finch Mutter: 1 –

Mit der wurde ich auch nicht warm. Sie war total überfordert und setzte sich überhaupt nicht für ihre Kinder ein. Dabei waren ihre Kinder sogar eigentlich recht selbstständig. Und dass es solche Familien halt gibt reicht mir als Begründung nicht. Sie war eigentlich ne nette, aber nicht wirklich anwesend. So wirklich verstanden hab ich sie nicht.

Finch Vater: 5

Der war richtig furchtbar und ich hab ihn wirklich nicht verstanden. Wenn ihm seine Kinder eh egal waren, wieos mussten sie dann noch zu ihm? Am schlimmsten fand ich wie er mit ihnen umging. Besonders mit Finch. Als wären sie nichts wert. Der ging einfach gar nicht. Seine Reaktion am Ende konnte ich ihm dann auch nicht mehr abkaufen. Das wirkte falsch.

Violets Eltern: 1 –

Ich fand sie überfürsorglich, auch wenn sie behaupteten, dass sie es nicht seien. Aber sie kontrollierten sie ja geradezu. Erst darf sie recht viel machen und wenn sie dann nicht mehr das brave Mädchen ist wird sie stark eingeschrenkt und ihr wird plötzlich verboten, was sie gerne macht. Solche Eltern mag ich nicht.

Roamer: 3 –

Der war mir echt unsympatisch. Ich fand es auch unmöglich, dass er Finch Gedanken rumerzählte, die er ihm anvertraut hatte, und ihn dann total mit der kalten Schulter begenete. Sympatisch war er mir nicht.

Ryan: 1 –

Der war mir auch nicht gerade sympatisch. Ich fand es ätzend wie er Anspruch auf sie erhob. Und seinen plötzlichen Sinneswandel konnte ich ihm auch nicht abkaufen. Was meine Meinung später auch irgendwie bestätigte.

Amanda: 1 –

Sie war ganz okay, aber trotzdem war sie mir nicht sonderlich sympatisch. Viel zu oberflächlich und ich fand man konnte ihr auch nicht trauen. Später gewann sie noch etwas tiefe, aber mir war das trotzdem zu oberflächlich.

Andere Freunde: 1 –

Die waren mir überwiegend unsympatisch und zu oberflächlich. Viele Namen hab ich auch einfach wieder vergessen.

Charly: 1

Er war schon okay und es war gut, dass er Finch gut zuredete, aber manchmal wirkte auch er zu oberflächlich.

Brenda: 1

Manchmal fand ich sie echt seltsam und ich fragte mich oft auf wessen Seite sie eigentlich stand und ob sie überhaupt wirklich mit Finch befreundet war.

Finch Psychologe: 1

Den fand ich noch recht sympatisch. Schade, dass Finch ihm nicht mehr anvertraut hat. Er hätte ihm vielleicht helfen können.

Lehrer: 1 –

Die meisten waren recht passiv und nicht sonderlich hilfreich. Wirklich sympatisch waren sie mir nicht.

Hier fand ich noch blöd, dass jeder mit Vor- und Zuname genannt wurde. Oft sogar immer wieder. Das find ich immer unnötig. Das mag ich ja nicht so. An die meisten Namen kann ich mich nicht mal mehr erinnern, weil es so viele waren.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 –

Das konnte mich leider nicht so überzeugen. Teilweise fand ich Violet und Finch sehr süß zusammen, aber besonders Violet fand ich in diesem Punkt nicht so gut, weil sie oft abstritt überhaupt was mit ihm zu tun zu haben. Das gefiel mir nicht so und konnte mich nicht überzeugen. Viel zu oft war mir diese Beziehung viel zu oberflächlich.

Erzählperspektive: 1 –

Die Geschichte wurde abwechseld von Violet und Finch erzählt, was ich auch ganz gut fand. Aber wirklich überzeugen konnten mich die Charaktere nicht. Ausserdem fand ich die Ausdrucksweise oft einfach furchtbar.

Besondere Ideen: 1 +

Das waren definitiv die Orte, die besucht wurden. Die hatten viel zu bieten. Teilweise hätte ich auch gesagt, dass es Finch selbst war, aber manchmal konnte er mich doch ganz überzeugen. Was ich aber auch teilweise besonders fand war, dass das Thema Selbstmord teilweise (besonders am Anfang) mit Humor genommen wurde. Allerdings fand ich das irgendwann auch einfach zu viel des Guten. Am meisten Pluspunkte konnten bei mir definitiv diese Orte sammeln. Besonders die Achterbahn hat mir gut gefallen.

Rührungsfaktor: 1

Der war schon vorhanden. Besonders am Anfang. Aber je weiter die Geschichte fortschritt desto mehr blieb das leider aus.

Parralelen: 1 –

Irgendwie musste ich hier an Eleanor & Park denken. Auch wenn mir das wesentlich unsympatischer war. Aber auch die Charaktere lebten in schwierigen Familienverhältnissen und fanden sich dann. Und beide Bücher wirkten eher depressiv gehalten. Mein Ding ist das ja eher nicht so.

Störfaktor: 1 –

Leider zu viel. Einmal war das Violet und wie sie sich besonders Finch gegenüber eine ganze Weile verhielt. Defintiv waren das auch Violet und Finchs Umfeld. Besonders ihre Freunde. Manchmal war es mir auch einfach zu merkwürdig und anders. Manchmal konnte ich Finchs Gedanken nicht ganz folgen.

Auflösung: 1 –

Wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Ich hätte  mir etwas mehr Hoffnung in der Auflösung gewünscht. So konnte ich am Ende noch weniger mitfiebern und das Ende zog sich recht. Es passte irgendwie zum Buch, war aber nicht meins. Ich hatte es auch eher etwas anders erwartet.

Fazit: 1 –

Es wurde ja sehr gehypt, aber ich kann es überwiegend mit der Umsetzung nicht ganz nachvollziehen. Es gab einige richtig gute Szenen und die besuchten Orte fand ich wirklich gut und außergewöhnlich, aber das wurde meist von unsympatischen Szenen wieder überschattet. Außerdem sagten mir fast alle Charaktere überhaupt nicht zu und viele fand ich richtig unsympatisch. Auch dieser Erzählstil war nicht ganz meins. Teilweise wirkte er zu abehakt und außerdem fand ich die Ausdrucksweise der Personen oft überhaupt nicht gut. Es gab wirklich gute Ideen, nur an der Umsetzung haperte es mir oft. Wirklich warm wurde ich mit der Geschichte nicht.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Tja, was soll ich euch raten? Erwartet jedenfalls keine perfekten Tage wie der Titel verspricht. Die hab ich hier nicht gefunden. Orte und Situationen vielleicht, aber keine ganzen Tage. Der englische Titel passt da viel besser. Sonst ist es recht düster, was ich so nicht erwartet hätte. Es ist teilweise lustig, aber wer was wirklich lustiges erwartet, sollte hiervon lieber die Finger lassen. Es ist doch eher ernster und  depressiver und das fast durchgehend. Erwartet auch keine besonderen Szenen oder Gefühle in Sachen Liebe. Besonders nicht viel Tiefe. Denn die hat mir oft gefehlt.

Leseempfehlung: 3,5/5 Punkten

Meg Cabot – Jenseits

„Nun“, meinte Mr. Smith und lehtne sich nachdenklich zurück. „Nicht oft, natürlich. Aber dann und wann. Ich laufe ihm draußen auf dem Friedhof über den Weg, und wir unterhalten uns ein bisschen. Es ist natürlich nicht immer leicht. Er kann durchaus etwas … wie heißt das noch bei euch jungen Leuten? Ach ja: rumzicken.“
Rumzicken? Dafür, dass er plötzlich aus dem Nichts auftauchte und versuchte, jeden umzubringen, der mich auch nur berührte, schien mir der Ausdruck ein wenig schwach.

Story: 4 –

Pierce fällt in den Pool und stirbt. Danach verändert sich ihr Leben total. Die Leute gehen anders mit ihr um und auch ihre beste Freundin wendet sich von ihr ab. Nach einem Vorfall in der Schule wechselt Pierce an eine Schule auf der Heimatinsel ihrer Mutter und dort fangen ihre Probleme erst richtig an …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 4

Pierce: 4 –

So eine durch und durch unsympatische Person hatte ich bisher selten in meinen Büchern. Sicher gabs viele, die mich nervten oder anderswo störten, aber die meisten hatten durchaus noch gute Seiten an sich. Irgendwo. Nicht Pierce. Pierce war einfach nur schwach. Sie hat nichts begriffen, alles nur negativ gesehen, alle von sich gestoßen und sich absoult dumm, unerfahren und naiv aufgeführt. Oft befand sie sich in Situationen (durch ihr eigenes Verschulden), die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Und dass sie sich an alles und jedem, was gerade passierte die Schuld gab machte es auch nicht gerade besser. Eine durch und durch unsympatische Person. Außerdem ließ sie einfach alles mit sich machen. Egal ob das sinnvoll war oder nicht.

John: 1

Den mochte ich ganz gern, wurde aber von Pierce so negativ gesehen, dass ich kaum mit ihm warm wurde. Ausserdem war er mir einfach teilweise zu heftig drauf. Aber dennoch hatte er viel Potential und man hätte ihn auf jeden Fall besser machen können.

Alex: 1 –

Ich fand ihn zwar nicht absolut unsympatisch, aber wirklich sympatisch war er mir auch nicht. Oft wirkte er sehr unsensibel und fiel seinen Mitmenschen gerne mal in den Rücken und das mochte ich gar nicht. Gut war, dass er nicht alles mitmachte, was anderew wollten und seine Sorge um seinen Dad, aber sonst war er nicht so mein Ding.

Kayla: 1 –

Sie hatte sehr viel Potential was aber nicht wirklich genutzt wurde, weil sie auch zu wenig vorkam. Außerdem fiel auch sie ihren Mitmenschen manchmal in den Rücken. Dennoch versuchte sie meistens Alex oder Pierce aufzumuntern.

Pierce Mutter: 1 –

Sie hatte gute Ansätze und ist wenigstens noch einigermaßen auf Pierce eingegangen, aber dass sie Pierce Vater je liebte konnte ich nicht glauben, nachdem wie sie mit ihm umging und abserviert hat.

Pierce Vater: 1 –

Er war mir nicht sonderlich sympatisch, aber ich konnte ihn zumindest teilweise verstehen. Wie er behandelt wurde war ja auch nicht nett und ob das was ihm zur Last gelegt wurde wirklich verschuldet hat weiß ich auch immer noch nicht.

Pierce Oma: 4 –

Die war mir doch sehr unsympatisch. Sie war so taktlos und überhaupt nicht auf Pierce Wohl bedacht. Aber später klärte es sich auf. Das wunderte mich aber auch gar nicht mehr. Eigentlich war sie mir ziemlich egal.

Chris: 1 +

Den mochte ich eigentlich noch recht gern und ich fand es schade, wie er für böse Zwecke missbraucht wurde.

Tim: 1 (+)

Ihn mochte ich noch ganz gern. Allerdings konnte ich seine Absichten schlecht abschätzen.

Jade: 1 +

Die mochte ich noch ganz gern, auch wenn sie eher nebensächlich war.

Mr. Mueller: 3 –

Ihn fand ich auch nicht sympatisch, aber er war ja auch nur Mittel zum Zweck. Ich fand seine Rolle so furchtbar klischeehaft und konnte das von Anfang an nicht ganz glauben. Das hätte ich echt nicht gebraucht.

Der Juwelier: 4 –

Den fand ich von Anfang an super unsympatisch und sehr dreist. Was über ihn rauskam wunderte mich nicht, aber ich fand es auch unnötig.

Mr. Smith: 1 –

Ich konnte ihm nicht so ganz trauen. Er war ein merkwürdiger Typ. Erst ziemlich unsympatisch, dann doch eher hilfsbereit. So viel konnte ich mit ihm nicht anfangen.

Seth: 1 –

Der war mir am Anfang recht sympatisch und hatte viel Potential, aber das wurde leider nicht genutzt und dass er eine Freundin hatte störte mich auch. Er war mir letztendlich doch eher unsympatisch.

Farah: 2

Die war mir auch eher unsympatisch. Sie wirkte gleich so falsch und ihr plötzlicher Wandel als Seth ihr von Pierce erzählte konnte auch nichts gutes bedeuten.

Nicole: 1 –

Auch sie fand ich nicht so sympatisch. Sie war eher dafür da um Ärger zu machen.

Erzählperspektive: 4 –

Die fand ich wirklich furchtbar. Mal abgesehen, dass ich Pierce, die die Geschichte in der Ich-Form erzählte überhaupt nicht mochte, fand ich diese Rückblicke mitten in einer Szene mehr als verwirrend, sodass ich öfter das Gefühl hatte ich komme nicht mit oder mir fehlt ein Stück. Ausserdem wirkte es auch nicht lebhaft. Auch hier wurde öfter Wörtliche Rede in Text gepackt.

Besondere Ideen: 4

Das war wohl das mit der Unterwelt und den Furien, aber das ist auch nicht mehr neu und da hab ich schon wesentlich bessere Versionen gelesen. Diese hier war mir doch sehr unsympatisch.

Rührungsfaktor: 4 –

Der war so gut wie nicht vorhanden, ausser wenn es manchmal um John ging. Meistens fand ich diesen Teil aber doch ziemlich platt.

Parralelen: 3

Irgenwie musste ich hier an Percy Jackson denken. Furien und Hades (ein bisschen Unterwelt also) kamen auch dort vor. Aber auch wenn ich kein absoluter Fan von Percy Jackson bin, fand ich das dort wesentlich besser umgesetzt.

Störfaktor: 5

Das war fast alles bis auf ein paar Kleinigkeiten. Aber mich konnte hier wirklich nichts begeistern. Besonders gestört haben mich Pierce und diese Furiensache.

Auflösung: 4 –

Die war jetzt keine wirkliche Überraschung und auch eher unsympatisch. Es wurde aber auch nicht alles aufgelöst. Meins war das nicht so.

Fazit: 4 –

Für mich war das Buch ein ziemlicher Flop. Pierce war mir ziemlich unsympatisch. Sie war ein Charakter, der wirklich nichts auf die Reihe kriegte. Und es was so ein Buch, dass alles unsympatische noch unsympatischer werden ließ. Kein Charakter konnte mich wirklich reizen. Außer vielleicht John, ansatzweise. Es waren ein paar gute Ansätze da, die aber leider nicht genutzt wurden. Nach den vielen positiven Meinungen zu der Autorin hätte ich einfach etwas ganz anderes erwartet.

Bewertung: 1/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch schwache Charaktere, die eigentlich nichts auf die Reihe kriegen nicht stören, könnte dieses Buch vielleicht was für euch sein. Oder wenn ihr Geschichten aus der Unterwelt mögt. Aber ich persönlich würde es nicht weiter empfehlen.

Leseempfehlung: 0/5 Punkten

Bridgette lächelt: „Du bist so romantisch, Warren. Mir hat noch nie einer eine Entführung samt Lösegeld versprochen.“
Ich hebe ihr Kinn ein wenig an, sodass ihr Mund näher an meinem liegt. „Wie gesagt, du hast eben bisher einfach noch nicht das richtige Arschloch kennenglernt.“

Story: 1 ++

Warren lebt mit seinen zwei besten Freunden in einer WG als er eine neue Mitbewohnerin bekokmmt, die eine ziemlich fiese Ader hat. Warren weiß nicht ob er sie heiß finden soll oder sie nicht mag. Aber die Anziehungskraft zu ihr ist einfach zu groß.

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 ++

Warren: 1 ++

Ich weiß, dass er ziemlich speziell ist und man muss seinen Humor schon mögen um ihn zu mögen, aber ich mochte ihn schon in Maybe someday und mochte ihn auch jetzt wieder. Er ist schon mehr Bad Boy als Colleen Hoovers anderen Buchmänner, aber auch er hat eine weiche Seite und ist eigentlich ein verdammt netter Typ. Er tickt nur etwas anders. Ich find ihn toll.

Bridgette: 1 +

Ich hatte die Befürchtung, dass ich sie nervig finden würde, da ich sie ja schon aus Maybe someday kannte, aber ich mochte sie. Sie hatte es nicht leicht und hat so eine Mauer um sich gebaut, aber wenn es jemanden gelingt sie einzubrechen ist sie eigentlich eine total liebe. Ausserdem fand ich sie witzig und nicht nervig.

Brennan: 1 +

Ich mochte ihn sehr gern, auch wenn man wenig von ihm mitbekam, aber wenigstens erfuhr man hier mal mehr über ihn. Ich fand es toll wie er Bridgette unterstützte.

Ridge: 1 ++

Ich mochte ihn schon in Maybe someday und mochte ihn auch jetzt wieder. Er kam weniger vor, aber ab und zu. Er ist einfach ein toller Typ.

Sydney: 1 +

Sie kam hier etwas mehr vor und die Szenen gabs ja schon in Maybe someday, aber es war trotzdem toll sie auch mal aus Warrens Sicht zu sehen. Ich mochte sie wieder.

Whitney: 1 +

Sie kam nur kurz vor, aber als Warrens Schwester wirkte sie durchaus sympatisch.

Brody: 1 +

Der war auch cool mit seinem vorgetäuschten Tot. Der hatte was.

Connor: 1 +

Der war auch richtig süß und wirkte schon verdammt cool für sein junges Alter. Ich mochte ihn.

Guy: 1 –

Der war mir nicht so sympatisch. Viel zu angeberisch, aber das sollte wohl auch so sein.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 ++

Die ist schon recht speziell und man muss wie gesagt den Humor der Charaktere mögen um diese Liebesgeschichte zu mögen, aber ich fand sie sehr süß und witzig. Ich fand die beiden passten einfach gut zusammen.

Erzählperspektive: 1 +

Die ist schon sehr speziell. Sie wird von Warren in Ich-Form erzählt und wie gesagt muss man halt Warrens Humor mögen. Er flucht schon sehr viel und hat ein paar derbe Ausdrücke auf Lager, aber ich mag es trotzdem sehr gern.

Besondere Ideen: 1 +

Gabs hier eigentlich gar nicht so, ausser die Art und Weise wie Bridgette und Warren miteinander umgehen. Das muss man schon mögen. Sonst wird es schwer. Ich fands toll. Die anderen Ideen waren schon vorher da aus Maybe someday und diese hier ja eigentlich auch.

Rührungsfaktor: 1 ++

Der war wieder definitiv da, denn ich fand diese Geschichte auch wieder sehr süß und rührend. Ich habe mitgefiebert und mitgehofft. Das schafft Colleen Hoover auch beim 11. Buch wieder.

Parralelen: 1 +

Kann ich natürlich vor allem zu Maybe someday stellen. Hier find ich es eine gute Ergänzung, denn es beginnt schon bevor Maybe someday beginnt. Und ein bisschen hat es mich vom Stil her auch an „Zurück ins Leben geliebt“ erinnert, aber nur vom Stil her.

Störfatktor: 1 +

Da würden mit zwei kleine Sachen einfallen. Sie haben nicht richtig gestört, sind mir aber aufgefallen. Einmal war das die Sache als Bridgette den Typen mit nach Hause brachte und einmal hat sie ziemlich mit Warrens Gefühlen gespielt, was ich nicht so gut fand. Beides war etwas unter der Gürtellinie, aber da es zu den Charakteren passte hat es mich nicht wirklich gestört.

Auflösung: 1 +

Die mochte ich sehr gern. Es war jetzt nicht aussergewöhnlich, aber sehr schön und rührend.

Fazit: 1 ++

Dieser Teil ist schon recht besonders und ich kann verstehen, dass einige den nicht so mochten. Er ist teilweise schon recht derb von der Ausdrucksweise und auch recht auf körperliche Anziehungskraft bezogen. Aber ich mochte die Story zwischen Warren und Bridgette dennoch genauso gern wie viele andere und ich fand die beiden sehr süß zusammen. Mir hat es wieder gut gefallen.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wer in Maybe someday Warren mochte wird ihn hier auch mögen, denk ich. Wer ihn nicht mochte sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Wenn ihr unvoreingenommen dieses Büchlein lest würde ich sagen, lasst euch einfach auf das Buch ein und guckt ob ihr es mögt oder nicht. Es ist wieder recht speziell, aber für Fans der Autorin würde ich es schon empfehlen.

Lesempfehlung: 4,5/5 Punkten

Vielleicht hatten Emilia und Charlotte Recht und Phillip war der Prinz. Oder mein Bauchgefühl bestätigte sich und es war Henry. Für Claire wünschte ich mir, dass es Fernand war und für Charles, dass er es nicht war. Ich ahtte das Gefühl, dass er es nicht sein wollte.

Story: 1 ++

Tanya ist unsicher. Wie soll es weiter gehen? Phillip zeigt ihr meistens die kalte Schulter und vergnügt sich mit Charlotte. Sie ist sich sicher, dass sie nicht in die Endrunde kommt. Und was ist eigentlich mit Henry. Empfindet sie etwas für ihn?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Tanya: 1 +

Ich hab sie nicht immer verstanden, aber dennoch mag ich sie weiterhin gern. Sie ist einfach ein liebevoller Mensch, der es fast immer gut meint. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck, auch wenn sie es nie leicht hat bei der Auswahl des Kandidaten.

Phillip: 1 +

Hier kam er mir eindeutig zu wenig vor und beschäftigte sich zu sehr mit Charlotte. Nur ein paar Szenen gab es mit Phillip und Tanya und die waren dafür umso schöner.

Henry: 1 (+)

Ich mag ihn schon, kann ihn aber nicht einschätzen. Freund oder Rebell? Was ist er jetzt und wieso verhält er sich so komisch. Besonders gegenüber Phillip? Eigentlich ist er einer meiner liebsten aus dem Buch, aber irgendwie ist da was, was mich ihm nicht ganz trauen lässt.

Fernand: 1 ++

Ich find ihn so klasse. Ein richtig toller Typ. Claire hat einen guten Geschmack. Aber er ist nicht nur ein toller Kerl sondern auch ein toller Freund. Ich fand ihn hier wirklich wieder klasse.

Charles: 1 +

Er hat eine tolle Entwicklung während dieser vier Bände gemacht. Ich fand ihn wirklich klasse. Mir kam er hier aber auch etwas zu wenig vor. Schade eigentlich.

Claire: 1 ++

Ich find sie weiter super. Sie ist so liebevoll und klasse. Ich mag ihren Charakter einfach richtig toll. Sie ist einfach eine tolle Freundin und hat so ein sonniges Gemüt. Ich find sie toll.

Charlotte: 2 –

Sie war mir hier oft zu zickig und nervte mit ihrer ständigen Eifersucht. Ausserdem fand ich sie in Bezug auf Phillip viel zu selbtgefällig. Ich glaub da kommt noch was auf uns zu. Ich habe eine üble Vermutung, was sie betrifft wegen den Rebellen.

Emilia: 1 (+)

So ganz trau ich ihr noch nicht, aber ich fand sie überraschend gut hier. Sie war mir doch immer mal wieder sympatisch und blühte auf.

Rose: 1 +

Sie wurde immer mal wieder in Bezug auf Henry erwähnt, kam aber fast nie vor.

Erica: 1 ++

Sie ist einfach eine tolle Vertraute und sie war mir so sympatisch. Eine ganz tolle Person. Besser hätten Tanya und Claire es nicht erwischen können.

Nelius: 1 +

Ich fand ihn interessant. Er muss ja irgendwie wichtig sein. Sonst wäre er nicht noch erwähnt worden. Denke ich.

General Wilhelm: 1 +

Den mag ich sehr gern. Bin mir aber gerade gar nicht so sicher ob er Wilhelm heißt, aber er war toll und ich mag ihn.

Die Rebellen: 3 –

Die fand ich furchtbar. Was sollte das? Ich hab die Brutalität und den Sinn des ganzen nicht so verstanden.

Gabriela: 1 –

Anstrengend wie eh und je. Ein eher unsympatischer Charakter.

Sonstige Charkatere: 1 –

Fand ich hier eher nebensächlich. Die meisten kamen wenig vor.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +

Fernand und Claire fand ich richtig süß zusammen. Die passen auch einfach so gut zusammen. Ich find sie als Paar einfach toll. Beide sind sehr sympatische Charaktere.

Von Philip und Tanya kam mir diesmal zu wenig. Da hätte ich mir einfach mehr gewünscht. Besonders die erste Hälfte des Buches.

Henry und Tanya fand ich ganz süß zusammen, aber es fehlte einfach das gewisse Etwas, was Phillip und Tanya haben. Ausserdem habe ich Henry nie ganz getraut.

Erzählperspektive: 1 ++

Das Buch wurde wieder von Tanya in der Ich-Form erzählt und am Anfang fand ich erst das noch was fehlte, aber ab der Mitte etwa wurde es wieder sehr intensiv und ich find das eigentlich genau richtig so.

Besondere Ideen: 1 ++

Das ist natürlich wieder die Grundidee, dass bis zu diesem Teil niemand weiß wer der Prinz ist. Das find ich immer noch richtig gut gemacht.

Und das in diesem Teil schon bekannt gegeben wurde wer der Prinz ist und nicht erst am Ende.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war wieder sehr hoch. Besonders ab der Bekanntgabe des Prinzen. Und auch wenn das Ergebnis keine große Überraschung war (zumindest für mich nicht) war der Moment der Bekanntgabe für mich so greifbar spannend, dass ich selbst mitgezittert hab und endlich wissen wollte wer es ist. Aber auch alles danach und der Besuch in den Dörfern war sehr rührend. Besonders das mit Tanya und dem kleinen Mädchen fand ich megasüß.

Parralelen: 1 ++

Kann ich natürlich vor allem zu den anderen Teilen stellen und da fand ich diesen vielleicht sogar mit am besten. Von den Prinzengeschichten ist sie auf jeden Fall mit die spannenste Reihe, die ich gelesen hab. Vielleicht sogar noch spannender als Selection.

Störfaktor: 1 +

Wenn ich was nennen müsste, würde ich sagen, dass Henry zu viel vorkam und Phillip zu wenig. Sonst bin ich eigentlich vollauf zufrieden mit diesem Teil.

Auflösung: 1 ++

Die Auflösung des Prinzen war zwar jetzt fast etwas langweilig, aber davor war es so nervenaufreibend, dass es richtig greifbar wirkte. Allerdings hätte ich mir an dieser Stelle auch irgendwie noch eine Überraschung gewünscht.

Ansonsten wurde ja kaum was aufgelöst. Es bleibt weiterhin spannend.

Fazit: 1 ++

Auch diesen Royalteil liebe ich. Teilweise war er richtig nervenauftreibend spannend. Auch wenn es mir etwas zu viel Henry war und etwas zu wenig Phillip. Aber gerade den Besuch beim Kirmes oder die Reise in die Dörfer fand ich sehr gut gemacht. Auch sehr gut fand ich, dass in diesem Teil schon die Auflösung kam wer denn nun der Prinz ist. Ihr dürft euch also darauf freuen. Außerdem kommen auch die Rebellen nicht zu kurz, auch wenn das ganz schön krass ist. Aber gerade die zweite Hälfte dieses Buches hat mir richtig gut gefallen.

Bewertung: 5/5 (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Wenn ihr Fan der Reihe seid müsst ihr unbedingt auch diesen Teil lesen. Wenn ihr Fan von Selection seid oder von Prinzengeschichten könnte die Reihe ebenfalls was für euch sein. Ich persönlich kann euch die Reihe nur ans Herz legen, denn ich liebe sie, und sie ist so verdammt intensiv.

Leseempfehlung: 5/5 Punkten (am liebsten mehr)

Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde.

Story: 3 –

Lia flüchtet vor ihrem zu Hause, weil sie einen Prinzen heiraten soll, den sie nicht kennt. Ihre beste Freundin begleitet sie. Sie landen in einem gewöhnlichen Ort und arbeiten dort in einer Schenke. Doch werden sie unentdeckt bleiben können?

Eigene Zusammenfassung:

Charaktere: 2 –

Lia: 1 –

Ich konnte nicht wirklich viel mit ihr anfangen. Sie hatte Anfangs gute Seiten, wo ich das gefühl hatte sie zu verstehen, aber dann war sie einfach nur naiv und hitztig und man merkte wie unerfahren sie war. Sie glaubte gleich fast immer alles, was man ihr erzählte. Zumindest in gewissen Punkten. Ich fand sie eher langweilig und irgendwann auch ein bisschen anstrengend. Sie gab zwar vor anderen helfen und unterstützen zu wollen, aber überwegend dachte sie doch eher an sich selbst. Allgemein war sie mir auch zu blass.

Rafe: 1 –

Ich konnte wenig mit ihm anfangen. Am Anfang fand ich ihn langweilig und blass. Dann hatte ich das Gefühl er hätte mit Kaden die Rollen vertauscht und auch wenn er ab da etwas tiefer ging wurde ich immer noch nicht wirklich warm mit ihm.

Kaden: 1 –

Ähnlich wie mit Rafe. Ich fand ihn ein kleines Stück sympatischer, aber genrell konnte ich wenig mit ihm anfangen und später passte seine Rolle für mich überhaupt nicht ins Bild.

Pauline: 1

Sie wirkte überwiegend sympatisch, war mir aber viel zu blass. Ich konnte auch mit ihr nicht ganz viel anfangen. Sie hätte viel mehr in die Tiefe gehen müssen um mir wirklich sympatisch zu sein. Seltsam fand ich, dass sie einmal ein Kapitel selbst erzählte. Das fand ich auch eher unnötig, weil es eigentlich nichts oberwichtiges war.

Mikael: 1 –

Er kam überhaupt nicht aktiv vor. Es wurde viel über ihn erzählt, aber was wahr war davon erfuhr man eigentlich nicht. Jeder machte sich sein eigenes Bild von ihm, ohne genau zu wissen was eigentlich genau er für einer war.

Walther: 1

Ihn fand ich eigentlich auch noch recht sympatisch, aber teilweise hab ich seine Reaktionen nicht wirklich verstanden, und er war manchmal recht seltsam. Das am Ende mit ihm fand ich unnötig.

Berdi: 1 –

Auch mit ihr konnte ich nur wenige anfangen. Sie wirkte ganz in Orndung, aber oft war sie mir zu grob und mischte sich zu sehr in Angegenheiten von anderen ein. So richtig sympatisch war sie mir höchstens teilweise.

Gwynneth: 1 –

Auch mit ihr konnte ich wenig anfangen. Ihre abneigene Art war mir zuwider. Am Anfang wirkte sie recht sympatisch, aber dann mischte auch sie sich zu sehr ein. Mich hätte noch interessiert was eigentlich ihre Rolle war, aber raus kam das ja leider nicht.

Eden: 1 –

Er war mir eher unsympatisch, aber so viel konnte ich über ihn auch nicht sagen, weil ich seine Geschichte einfach nicht kannte.

Malich: 2 –

Der kam mir ziemlich wiederlich vor. Den hätte ich gar nicht gebraucht. Für mich wirkte es als sei er nur da um Ärger zu machen.

Finch: 1 –

Kann ich nicht viel zu sagen, aber er gehörte eher zu den unsympatischeren Personen.

Dihara: 1

Fand ich noch interessant, aber ganz viel anfangen konnte ich mit ihr auch nichts.

Regan und Bryn: 1

Kamen eigentlich nur namentlich als Lias Brüder rüber, aber ehrlich gesagt konnte ich sie so kaum auseinander halten.

Andere Frauen im Lager: 1

Ich fand sie ganz okay. Besonders Niyata und Reena, aber mir persönlich kamen sie für den Verlauf der Gechichte viel zu unwichtig vor.

Der Gelehrte: 1 –

Ich fand ihn überwiegend unsympatisch und konnte mit seiner Rolle auch nicht wirklich viel anfangen. Ich fand es auch eher seltsam, dass er immer nur „Der Gelehrte“ genannt wurde. Das wirkte so unpersönlich.

Der Komizar: 2 –

Der wirkte auf mich sehr unsmypatisch. Seine Rolle war wohl wichtig, aber so ganz rüber kam das nicht.

Dann gab es noch andere, die namentlich noch genannt wurden oder wo ich die Namen schon wieder vergessen hatte.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 –

Damit konnte ich überhaupt nichts anfangen, da ich weder mit dem einen noch mit dem anderen was anfangen konnte. Ich tendierte aber mehr zu dem, zu dem Lia nicht tendierte. Was mich hier auch störte war, dass die Gefühle selbst nicht ankamen als über Gefühle gesprochen wurde. Selbst das wirkte eher fachlich und stumpf.

Erzählperspektive: 2 –

Ehrlich gesagt fand ich die ziemlich anstrengend. Das hätte vielleicht geklappt, wenn man die Hinweise in die richtige Richtung gelenkt worden wäre, aber so kam es bei mir überhaupt nicht an und war zeitweise sogar komplett verwirrend.

Überwiegend erzählte Lia, was ich schon ziemlich anstrengend fand. Aber dann wurde noch abgewechselt zwischen Kaden und Rafe und Prinz und Attentäter und ich fand hier wurden die Hinweise in die total falsche Richtung gelgegt, sodass rätseln total überflüssig wurde und man einfach auf die falsche Lösung kommen musste. Das ging praktisch gar nicht anders.

Einmal erzählte auch Pauline ganz kurz, was ich gar nicht so richtig verstanden hab wieso denn jetzt.

Was ich in diesem Bereich auch sehr anstrengend und negativ empfunden habe war der Schreibstil (was höchstwahrscheinlich am Übersetzten lag). Ich habe selten so viele Begriffe gegoogelt wie in diesem Buch. Nicht, weil ich sie alle nicht verstanden hätte (das war nur bei ein paar der Fall. Sondern weil ich wissen wollte, ob es die Begriffe überhaupt gab. Manche hatte ich sogar noch nie gehört. Das waren dann Begriffe wie Skalp (noch nie gehört), vertrauensseelig (sagt doch keiner mehr) oder Verhaltensrepertoire (noch komplizierter gehts nicht). Aber es waren nicht nur die Begriffe über die ich gestolpert bin, sondern auch oft über den Satzbau. Was für mich überhaupt nicht ging war so oft wörtliche Rede in Text zu verpacken.

Das junge Mädchen, dass das Essen gebracht hatte, sagte, es heiße Natiya, und stellte selbst Dutzende von Fragen, die ich zwischen einzelnen Bissen beantwortete.

Solche Satzstellungen kamen häufig vor. Dieses sagte, dass oder ähnliche Verwendungen.

Ich tat wie sie mich gehießen hatte,  und sah Eben mit den Wölfen rangen.

Viel zu komplizierter Satzbau find ich.

Ich bin einfach eher ein Fan von einfachen Schreibstilen. So unkompliziert wie möglich.

Besondere Ideen: 2 –

Tja, was war das eigentlich? Vermutlich die Grundidee dieser Welt und vielleicht auch der ungewöhnliche Erzählstil. Beides empfand ich aber nicht als besonders sondern eher ermüdend.

Rührungsfaktor: 3 –

War bei mir praktisch nicht vorhanden. Die meiste Zeit über war ich doch sehr gelangweilt und fand das Buch einfach zu langgezogen. Manchmal ist eben doch weniger mehr.

Parralelen: 3 –

Würde ich eher zu mittelalterlichen Romanen zählen, aber so ganz passte das hier auch nicht. Es ist einfach ganz anders als das, was ich sonst so kenne. Was nicht schlecht wäre. Der Ansatz ist ja wirklich gut. Aber die Umsetzung muss eben auch stimmen. Ich hatte ja Angst, dass es zu ähnlich zu Ewig Wenn Liebe erwacht war, weil beides sich um Prinzen drehte, aber damit hatte es so überhaupt nichts gemeinsam. Es war einfach komplett anders.

Störfaktor: 4

Hier weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll.

Definitiv der Schreibstil (die Übersetzung?). Ich bin definitiv zu oft über Begriffe oder auch ein ganzer Satzbau, den ich so nie geschrieben hätte und auch nicht oft in Büchern lese. Selbst nicht die, wo es ums Mittelalter geht.

Außerdem die Charaktere, mit denen ich überwiegend so gar nichts anfangen konnte.

Die ewigen Längen im Buch, die teilweise einfach nur ermüdend waren.

Die komplette Verwirrung ab einen bestimmten Zeitpunkt, die mir sehr zu schaffen machte. Ich kam dann später mit den Veränderungen klar, aber nur durch ein paar Lesepausen, die ich so eigentlich nicht mache.

Die Welt an sich, weil man einfach so reingeworfen wird und recht komplex/kompliziert ist. Außerdem wirkte es oft als müsse man alles gleich verstehen, ohne große Erklärungen.

Was mich auch störte war, dass ständig die fremde Sprache der Vedaner gesprochen wurde und das auch so aufgeschrieben wurde. Das versteht der Leser doch sowieso nicht. Andeuten hätte auch gereicht. Das hab ich dann auch gar nicht erst gelesen.

Auflösung: 4

Wer Prinz und wer Attentäter ist war für mich komplett verwirrend. Aber im Gegensatz zu anderen Lesern nicht im positiven Sinn sondern im ziemlich negativen Sinn.

Eigentlich gab es auch keine richtige Auflösung, ausser dass auch Lia erfuhr wer Prinz und wer Attentäter war, was wir als Leser aber ja eigentlich schon ab einem gewissen Zeitpunkt wussten. Und das Lia entdeckte was ihre Rolle bei dem ganzen war, aber wahrhaben wollte sie es nicht. Aber viel mehr Erklärungen gab es nicht. Keine wirklichen Erklärungen zu Lias Gaben (oder jedenfalls keine, die mich wirklich erreicht haben) und auch keine Erklärung zu Gwyneth.

Und den Cliffhanger fand ich auch nicht gut. Hätte ich mitgefiebert, hätte der mich doch sehr gestört.

Ich fand dieses Ende fast genauso langweilig wie alles andere, da fast genauso wenig passiert wie im Rest des Buches. Ich habe in einer Rezi gelesen, dass am Ende alles drunter und drüber ging. Das Gefühl hatte ich so gar nicht.

Fazit: 3 –

Kurze Fazit: Dieses Buch war nichts für mich.
Langes Fazit: Diesen Hype kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand dieses Buch überwiegend langweilig. Lange Zeit passierte erst mal gar nichts. Keine Erklärungen, nichts. Die Personen fand ich auch langweilig und überwiegend konnte ich nichts mit ihnen anfangen. Die Welt fand ich zu kompliziert und man sollte immer alles gleich wissen, ohne große Erklärungen.  Die Auflösung wer Prinz und wer Attentäter ist fand ich komplett verwirrend. Es wirkte auf mich als wären die Rollen plötzlich vertauscht worden. Das war für mich ein ziemlich extremer Punkt wo ich erst mal Abstand zum Buch brauchte um wieder reinzukommen.
Am schlimmsten war aber dieser Schreibstil (Übersetzung). Ich bin über so viele Wörter oder Satzbaustellungen gestolpert und habe nie so viel gegooglet wie in diesem Buch.

Meine Bewertung: 2/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr komplizierte Bücher mögt, könnte dieses hier was für euch sein. Wenn ihr lieber leichte Bücher mögt, lasst besser die Finger davon. Erwartet auch nicht zu viel Fantasy in diesem Buch. Eigentlich kommt in dem Bereich fast gar nichts, was ich auch sehr schade fand.

Leseempfehlung: 2/5 Punkten

„Liest du viel?“, fragt er.
Ich werfe einen Blick über die Schulter. Er steht vor meinem Regal und fährt mit den Fingern über den Buchrücken.
„Ich bin sogar offiziell lesesüchtig. Deswegen möcte ich auch, dass du dich beeilst und schnell dein erstes Buch schreibst. Es liegt jetzt schon auf meine SUB.“
Sub?“
„Meinem Stapel ungelesener Bücher„, kläre ich ihn auf.

Story: 1 ++

Ben und Fallon lernen sich am 9. November kennen, der für Fallon bis dahin ein schwarzer Tag in ihrem Leben ist. Die beiden scheinen das Traumpaar schlechthin zu sein. Doch Fallon ahnt noch nicht inwiefern Bens Geschichte mit ihrer zusammen hängt …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++(+)

Fallon: 1 +(+)

Ich mochte Fallon sehr. Sie war ein starker, unabhängiger Charakter, den ich sofort ins Herz schloss. Ich konnte sie nicht immer verstehen, gerade auch gegen Ende. Aber meistens schon. Sie ist toll und hatte es nie leicht im Leben.

Ben: 1 +++

Ben ist ein wahnsinnig toller Charakter, der so mitten ins Herz ging. Er war irgendwie anders als Colleen Hoovers üblichen Männercharaktere. So sanft, so lieb, so fürsorglich und so ehrlich. Einfach wundervoll. Und doch hatte er dunkle Geheimnisse, die ihn zerfraßen. Ich hab richtig, richtig mit ihm mitgelitten. Ben ist klasse.

Kyle: 1 +

Irgendwie hat er mich etwas an den Kyle von Seelen erinnert und das nicht nur weil sein Bruder Ian hieß. Auch von der Art her. Aber letzendlich konnte ich ihn verstehen. Er war eigentlich ziemlich sympatisch und hat sich gut um Ben gekümmert.

Ian: 1 +

Er kam eher als Nebenfigur vor, aber ich mochte ihn sehr gern und fand es super wie hier mit einem gewissen anderen  Buch der Autorin komibiniert wurde. Ian war mir insgesamt sehr sympatisch.

Jordyn: 1 +

Ich mochte sie sehr gern. Sie hat viel durchgemacht, aber trotzdem das beste gemacht. Das mit ihr und Ben zwischendrin hab ich nicht ganz verstanden, aber sympatisch war sie auf alle Fälle.

Fallons Vater: 3 –

Der war mir auf Anhieb unsympatisch und da geb ich Ben absolut Recht. Ich find auch, ihn kann man gar nicht mögen. Egal wie sehr sich Fallon das wünscht. Und irgendwie passen die Erklärungen zum Ende, dass er eben doch lieben kann nicht so richtig ins Gesamtbild, dass ich von ihm habe.

Fallons Mutter: 1 +

Die war mir sehr sympatisch, auch wenn sei nur kurz vorkam. Aber sie hat gute Tipps gegeben. Das gefiel mir.

Amber: 1 +

Die mochte ich auch sehr gern. Ihre Sprüche waren cool. Sie war eine gute Frendin.

Ambers Freund: 1 +

Der war mir auch sympatisch und ich fand es super wie er Ben unterstützte.

Theodore: 1 –

Der war mir die ganze Zeit etwas suspekt und passte nicht so richtig zu Fallon, aber hinteher war er richtig übel.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 ++

Ich fand Ben und Fallon richtig klasse zusammen. Die passten so gut zusammen. Manchmal wurden mir etwas zu viele Stolpersteine für die beiden in den Weg gelegt, aber ich liebe die beiden als Paar. Sie harmonieren so gut zusammen.

Erzählperspektive: 1 +(+)

Die Geschichte wird von Ben und Fallon in der Ich-Form erzählt, was ich sehr gut fand. Nur gegen Ende fand ich es etwas einseitig, weil von Ben nur die Buchversion kam und sonst immer Fallon. Da hätte ich auch gern gewusst was Ben da noch so macht.

Besondere Idee: 1 +++

Das war für mich ebenfalls ein riesiger Pluspunkt. Einmal war natürlich diese Thematik mit dem Feuer wichtig und besonders. Aber das allein hätte mir vermutlich nicht gereicht.

Richtig gut gemacht fand ich, dass eins der Hauptthema Bens Liebesroman war und das Buch mit Bens Buch zusammenhing. Das fand ich richtig klasse und auch dass so oft über Bücher und Liebesromane geredet wurde. So wurde zum Beispiel erklärt, was ein Sub ist und Fallons Meinung zu Büchern und sowas. Das fand ich richtig gut.

Und was mir auch gut gefallen hat ist, dass dieses Buch mit ihrem vorherigen Buch „Zurück ins Leben geliebt“, verbunden hat, indem sie hier drei Charaktere daraus mit ins Spiel brachte. Ian, Miles und Tate. Das hat mich richtig gefreut. Auch wenn Miles und Tate nur kurz vorkamen.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war definitiv vorhanden. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert und wollte so sehr, dass die beiden endlich zusammen kamen. Diese beiden Charaktere sind beide sehr intensiv sodass es Spass gemacht hat von ihnen zu lesen. Am Ende bekam ich tatsächlich richtig feuchte Augen, sogar fast Tränen. So krass hat das bisher noch kein Buch geschafft mich zu rühren. Nicht mal die Hopelessreihe, die mich ja komplett umgehauen hat.

Parrallelen: 1 ++

Kann ich vor allem zu den anderen Hoover Romanen stellen und ich würd schon sagen, dass es sich etwas von der Menge abhebt. Einmal wegen den Charakteren, dann auch wegen dem Dramafaktor, der am Ende ziemlich heftig ist, aber sonst eher weniger rüber kommt wie sonst und wegen der Tatsache, dass Ben und Fallon wohl das einzige (bzw. eins der wenigen) Pärchen sind, dass ich von der Autorin bis her gelesen habe, die nicht gegenüber wohnen oder mal gegenüber gewohnt haben und jetzt in der Nähe. Ist mir mal aufgefallen. Das fand ich aber auch gut. Mal einen etwas anderen Stil zu lesen und dennoch Colleen Hoovers eigentlichen Stil darin zu sehen.

Störfaktor: 1 +

Wenn ich was sagen müsste wäre das wohl Fallons Vater, der das Gesamtbild etwas störte und dass es am Ende so viel heftiges Drama war, wo erst so gut wie gar keins da war. Das hat mich auch etwas gestört. Es störte ein bisschen meinen flüssigen Leserhytmus, da ich dann doch mal unterbrechen musste um aufzuatmen.

Auflösung: 1 +

Die mochte ich ganz gern, auch wenn sie mir teilweise etwas zu heftig war im Gesamtbild zum Rest des Buches. Aber am Ende konnte mich auch dieses Buch wieder überzeugen und das ist das Wichtigste.

Fazit: 1 +++

Ich liebe auch das 10. Buch von Colleen Hoover. Sie hat sich noch einmal selbst übertroffen. Ich liebe diese Geschichte zwischen Ben und Fallon. Sie ist etwas ganz besonderes. Sehr einfühlsam, liebevoll und intensiv. Die beiden sind auch tolle Charaktere. Am Ende war mir der Dramaanteil etwas zu heftig, aber das Ende war dafür auch umso intensiver und entlockte mir sogar ziemlich feuchte Augen. Wieder ein tolles Buch meiner Lieblingsautorin.

Bewertung: 5/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Lest dieses Buch!!! Für alle Hoover-Fans ist es sowieso ein Muss. Dieses Buch ist vielleicht sogar noch besser als alle anderen. Für alle Neulinge würde ich es vielleicht sogar als Einsteigerbuch empfehlen. Taucht ein in die Welt von Ben und Fallon und erlebt mit, was sie so erleben. Ich kann euch Colleen Hoover einfach nur immer wieder empfehlen. Bisher hat mich kein Buch von ihr enttäuscht.

Leseempfehlung: 5/5 Punkte

Nichts konnte den Fluch brechen, außer warten. Und erst recht kein Fremder, der behauptete, ein Prinz zu sein und nicht mal wusste, dass man Prinzessinnen nur küsste, wenn sie wach waren.

Story: 1 +

Aurora erwacht nach etwa 100 Jahren Schlaf. In ihrem Zimer ist ein fremder Junge, der sie offenbar geküsst hat. Was ist hier los? Aurora findet schnell heraus, das die Welt wie sie sie aknnte sich verändert hat und jetzt werden Erwartungen an sie gestellt. Doch ist sie bereit so zu leben?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +

Aurora: 1 +

Sie hat es bestimmt nicht leicht gehabt, aber ich mag sie trotz kleineren Schwächen, die mir am Charakter nicht so gefallen. Manchmal ist sie doch furchtbar naiv und ich versteh sie nicht immer. Aber oft kann ich sie schon nachvollziehen. Ich hätte nicht alles so getan wie sie, aber sie ist ein angenehmer Charakter.

Rodric: 1 +

Besonders am Anfang fand ich ihn sehr süß, aber allgemein hätte man mehr aus ihm machen können. Durch Auroras Meinung und teilweise auch wegen seiner passiven Art und dass er sich selten für etwas einsetzte sondern fast immer vor seinen Eltern genau so kuschte wie alle anderen fiel es mir schwer mit ihm wirklich warm zu werden. Manche Gedankengänge konnte ich auch nicht so richtig ernst nehmen. Aber am Ende fand ich ihn noch mal ganz gut und eigentlich war er schon schnuckelig. Ich denke, aber dass mehr in ihm gesteckt hätte.

Tristan: 1 +

Er ging am Anfang mitten ins Herz und teilweise war er echt toll. Dann fiel es mir auch bei ihm nicht ganz leicht warm mit ihm zu werden und er wurde sowieso recht übergangen. Teilweise lag das auch an Aurora, aber teilweise ebenfalls auch an ihm selbst. Das fand ich sehr schade, denn er hatte sehr viel Potential, dass dann aber überwiegend verpuffte, weil es nicht weiterverfolgt wurde.

Finnegan: 1 +

Ihn mochte ich eigentlich sehr gern. Deswegen verstand ich auch Auroras abneigende Haltung gegenüber ihn nicht ganz. Er war ein interessanter Charakter, der das Buch mal etwas auffrischte. Das mit den Karten fand ich auch toll.

Iris: 3 –

Sue war mir überwiegend unangenehm. Ihre herrische, bestimmende, unsensible Art konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Königin hin oder her. Besonders unsensibel war sie halt. Und gegen Ende wurde sie mir auch noch mal richtig unsymapatisch. Vielleicht sogar etwas unglaubwürdig. Die meiste Zeit hat es nicht wirklich gestört, aber gegen Ende schon.

John: 3 –

Er war auch unangenehm, aber auf eine andere Weise als Iris. Und nebenbei war er auch noch sehr grausam. Teilweise war er sogar schlimmer als Iris, auch wenn er weniger präsent war.

Isabelle: 1 +

Die fand ich sehr süß. Deswegen fand ich es am Ende auch nicht so gut. Aber sonst war sie toll.

Betsy: 1

So richtig was konnte ich nicht mit ihr anfangen. Ihre ganze abweisende Art und das Kuschen vor der Königin fand ich nicht so gut. Dabei wirkte sie am Anfang sympatisch.

Distel: 1 +

Theoretisch fand ich sie super, aber ich habe so einen Verdacht, was es mit ihr auf sich hat. Das fänd ich nicht so toll.

Celestine: 1 –

Wirkte ebenfalls unangenehm, aber auch interessant. Sie kam nicht so oft vor.

Trudy: 1 +

Die mochte ich auch. Sie meinte es ja nur gut.

Die Wachen und Angestellten: 1 –

Wirkten sehr höflich, aber niemand schien den Befehl der Könige anzuzweifeln und alle kuschten vor ihnen. Das fand ich nicht so gut.

Generell hatte ich Schwierigkeiten as Alter von zum Beispiel Finnegan oder Isabelle einzuschätzen. Es gab Anhaltspunkte, aber nichts Konkretes. Die Anhaltspunkte passten aber nicht ganz in mein Bild von den Personen.

Liebesgeschichte/Pärchen: 1

Konnten mich leider nicht überzeugen. Am Anfang fand ich Tristan und Aurora total süß zusammen, aber dann kam da irgendwie gar nichts mehr. Das fand ich schade. Es war fast als würde sich das Blatt noch mal um 180 Grad wenden und die Autorin hätte entschieden, dass sie eigentlich doch keine richtige Liebesgeschichte in ihrem Buch wollte. Da fehlte mir einfach was.

Erzählperspektive: 1

Die Geschichte wird von Aurora erzählt, was ich überwiegend mag, aber teilweise konnte es mich nicht ganz überzeugen.

Besondere Ideen: 1 ++

Das ist für mich ein klarer Pluspunkt. Richtig toll find ich wie wichtig Bücher in diesem Buch genommen werden. Gerade auch für Aurora, sodass es immer ein Thema bleibt.

Was ich auch toll fand war, dass diese Welt auch wirklich märchenhaft war. Bei vielen neuen Märchenversionen sind die Welten zwar mit Märchenelementen versehen, aber doch recht neu oder ganz eine eingene Welt. Diese hier ist auch eine eigene Welt, aber wirklich märchenhaft. Gerade diese märchenhafte Atmosphäre mochte ich sehr.

Rührungsfaktor: 1 +

Der war schon da, aber manchmal fehlte er auch ein bisschen. Da hätte einfach noch etwas mehr kommen können.

Parralelen: 1 +

Die kann ich von Märchenwelten nehmen. Natürlich war ganz viel Dornröschen drin. Nur anders. Ein bisschen erinnerte es mich manchmal auch an Schneewittchen oder Aschenputtel. Die Mischung mochte ich ganz gern.

Störfaktor: 1

Das war teilweise die mangelnde Liebesgeschichte, die mir fehlte. Dann, dass ich einige Charaktere nicht ganz nachvollziehen konnte. Besonders die Hauptcharaktere. Und in der Mitte hatte es ein paar Längen, weil die Geschichte sich etwas im Kreis drehte und nicht wirklich vorwärts kam. Allerdings passten all diese Dinge irgendwie zur Geschichte, auch wenn sie mir nicht ganz zusagten.

Auflösung: 1

Die fand ich ganz gut am Ende, auch wenn mir der Liebesteil definitiv zu kurz kam. Ich bin auf jeden Fall darauf gespannt wie es weiter geht.

Fazit: 1 +

Ich find gerade diese märchenhafte Welt so toll. Auch den Märchenmisch und die Neuinterpretation von Dornröschen find ich sehr gelungen.  Wo es noch haperte war ab einem gewissen Zeitpunkt die mangelnde Liebesgschichte und ein wenig auch die pessimistische Art der Charaktere. Da hätte man bestimmt mehr raus machen können. Das fan ich etwas schade. Aber insgesamt war es schon ein Highlight und hat mir gut gefallen.

Bewertung: 4,5/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Lasst euch entführen in eine wirklich märchenhaften Welt. Hier liegen Liebe und Verrat, Freundschaft und Vertrauen eng beieinander und doch ist nichts davon eindeutig. Lest ein märchenhaftes Buch, dass zum Träumen anregt und wo doch nichts so ist wie es scheint. Besonders empfehlen würde ich dieses Buch für Märchenfreunde, aber auch für Fantasyliebhaber. Ihr könnt euch ruhig an das Buch rantrauen. Es beißt nicht.

Lesempfehlung: 5/5 Punkte

Stephenie Meyer – Seelen

Jeb sah Ian an, der Gefwährlauf folgte seinem Blick.
„ich mache keinen Ärger, Jeb. Ich werde mich genauso gut benehmen wie Doc.“
„Gut“, sagte Jeb kurz angebunden und nahm das Gewehr herunter. „Aber provoziert mich bloß  nicht. Ich habe schon verdammt lange keinen mehr erschossen und ich vermisse irgendwie den Kick.“

Story: 1 +

Wanda kommt als außerirdische Seelen den Körper von Melanie Stryder. Sie gehört dem Wiederstand der Menschen an und ist extrem stark. Wanda hatte viele Welten erlebt, aber auf keiner waren die Gefühle so stark wie die der Menschen. Was soll sie jetzt tun, wo Melanie sich in ihrem Kopf immer noch bemerkbar macht? Der Sucherin ausliefern oder lieber ihrem Gefühl folgen?

Eigene Zusammenfassung

Charkatere: 1 ++

Wanda: 1 +

Ich mag sie sehr gern, auch wenn sie manchmal für mich immer noch fremd wirkt. Einfach in ihrer ganzen Eigenart zu denken. Aber es passt zu ihrem Charakter und dennoch wirkt sie ungewöhnlich menschlich. Die Mischung ist gut gewählt und wirkt so autentisch.

Melanie: 1 +

Sie ist sehr stark und vor allem willenstark. Sie kämpft um die, die sie liebt und will in jedem Fall überleben. Dafür kämpft sie. Aber außerdem freundet sie sich mit der Zeit mit Wanda an, was nicht selbstverständlich ist. Manchmal ist sie etwas selbstsüchtig und ungerecht, aber eigentlich ist es auch verständlich. Sie ist in einer schwierigen Situation.

Jared: 1 +

Ich mag ihn total gern. Manchmal ist er etwas unfair in Bezug auf Wanda, aber ich kann ihn verstehen. Auch für ihn ist es nicht leicht. Aber auch er liebt aus vollen Herzen und kämpft für die, die er liebt. Er ist ein toller Mensch.

Ian: 1 ++

Ist nach wie vor mein Liebling des Buches. Ein wunderbarer Charakter, der sehr überzeugend von Hass auf Liebe umsteigt. Ian ist immer so besorgt und fürsorglich und für Wanda da, wenn alle anderen es nicht sind. Ich find ihn einfach total klasse.

Jeb: 1 ++

Er ist ein herzensguter Mensch und sehr witzig gestaltet. Er betrachtet alles ein wenig aus einem anderen Blickwinkel und gefällt mir daher als Charakter sehr gut. Er war der Einzige (neben Jamie), der Wanda nicht von Anfang an verurteilt hat. Ich find ihn einfach klasse.

Jamie: 1 ++

Auch er ist ein toller Charakter, der Wanda nie verurteilt und meist mehr sieht als die Erwachsenen. Er ist ein ganz toller Junge und setzt sich immer toll für Wanda ein. Ein Charakter, den ich wirklich sehr gern mag.

Doc: 1 +

Der wird tatsächlich immer nur Doc genannt. Er ist ein guter Mensch, der allerdings mit seiner Berufung etwas weniger gut umgehen kann in dieser Zeit, weil er so hilflos wirkt. Allerdings versucht er meistens zu helfen wo er nur kann. Ich mag ihn.

Kyle: 1

Früher mochte ich ihn gar nicht, aber mittlerweile find ich ihn gar nicht mehr so schlimm. Ich mag ihn eigentlich später ganz gern. Find aber schon, dass er sich teilweise etwas besser hätte benehmen können. Bzw. ziemlich oft.

Maggie: 3 –

Die mag ich nicht. Sie ist so verbohrt in ihren Hass, dass sie gar nicht merkt, dass Wanda anders ist und wirklich helfen will. Eine gewisste Zeitlang konnte ich das verstehen, aber irgendwann hätte sich das ändern müssen. Das fand ich nicht so gut.

Sharon: 3 –

Ist fast noch schlimmer als Maggie, auch wenn ich nicht verstehe wieso. Wieso trägt sie so viel Hass in sich? Offenbar kommt in der Sache ja nicht mal Doc an sie heran. Das ist schon traurig.

Walter: 1

Er kam wenig vor, aber ich mochte ihn sehr gern. Sein Schicksal ist traurig.

Wes: 1

Bei ihm ist es ähnlich wie bei Walter.

Lily und Trudy: 1 +

Mochte ich beide sehr gern und mir gefiel es auch wie sie sich mit der Zeit für Wanda einsetzten. Besonders Lily fand ich sehr sanft.

Aaron und Brandt: 1 –

Die fand ich okay, aber teilweise auch eher in Kyleform. Nur noch etwas extremer.

Die Sucherin: 2 –

Die fand ich teilweise recht nervig und zu vernarrt. Es hätte nicht so sein müssen, aber schlimm war sie nur am Anfang. Fand sie eher armseelig.

Die Seelen: 1

Sie waren mir schon etwas fremd und zu freundlich. Das ist nicht normal. Aber ausser der Sucherin fand ich keine wirklich unsympatisch.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 + (+)

Melanie und Jared find ich so süß zusammen. Sie sind so ein schönes Paar und ich find es schön, dass beide um ihre große Liebe kämpfen.

Bei Ian und Wanda hätte es oft noch etwas mehr sein können. Da fehlte mir teilweise was. Anders gesehen ist es aber auch logisch, dass Wanda da unsicher war.

Erzählperspektive: 1 +

Die Geschichte wird von Wanda erzählt und von ihr bekommt man dann auch Melanies Gefühle gut mit. Das ist sehr gut gemacht. Ich mag vor allem die Gespräche zwischen den beiden. Wanda erzählt alles sehr intensiv, weil das alles ja sehr neu für sie ist.

Besondere Ideen: 1 ++

Das ist natürlich die ganze eigene Welt der Seelen. Das ist einzigartig und gibt es kein zweites mal.

Außerdem ist für mich dieses Höhlensystem sehr besonders. Ich find das einfach genial.

Die ganze Liebesgeschichte an sich ist auch sehr besonders.

Rührungsfaktor: 1 ++

Der ist zwar am Anfang noch nicht so vorhanden, aber ab der Mitte definitiv. Dieses Buch ist so rührend und intensiv beschrieben. Das gefällt mir richtig gut.

Parallelen: 1 +

Kann ich nur zu anderen Dystopien stellen, aber auch nicht so wirklich. Diese Welt ist an sich recht einzigartig.

Störfaktor: 1 +

Auch wenn es zur Geschichte passt ist es ein bisschen, dass Wanda so auf Jared fixiert ist.

Und definitiv die Sucherin. Die hätte ich nicht gebraucht.

Auflösung: 1 ++

Die Auflösung find ich sehr spannend und super gemacht und sehr romantisch. Das gefällt mir. Allerdings geht es mir schon wieder bei Maggie und Sharon etwas zu gut aus.

Fazit: 1 ++

Ich liebe dieses Buch auch nach dem 4. Lesen wieder. Die Geschichte ist einfach einzigartig und die Charaktere haben es wirklich in sich. Ich liebe Jebs Höhlensystem und mein Liebling ist und bleibt auch nach all den Jahren noch Ian. Ein rundum gelungenes Buch mit einem etwas schwierigen Anfang.

Bewertung: 5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Quält euch mit dem Anfang bitte ab. Es lohnt sich. Die Geschichte ist rührend und einfühlsam und einfach unglaublich gut. Taucht ein in eine ganz neue Welt lauter Seelen und Menschen.