Ruth Frances Long – Die Chroniken der Fae 1 Aus Papier und Asche

Mum mit der Zeitung raschelte. „Der Technik-Fluch ist eindeutig erblich, was?“
Izzy grinste. An der Stimme ihrer Mutter konnte sie eindeutig hören, dass diese ein Lachen unterdrückte. Sie konnte nicht anders. Es war lustig.
Dad schnaubte beleidigt. „Deine Tochter ist übrigens unverletzt, da du ja so besorgt bist.“
„Oh, gut. Das ist eine Erleichterung, wie immer. „Welche Gerät wird eurer beider Zorn als Nächstes zum Opfer fallen?“

Story: 1 –

Izzy lernt Jinx in einer dunklen Gasse kennen. Von da an verändert sich ihr Leben und plötzlich spielen Fae und Engel eine große Rolle darin. Das ist nicht ganz ungefährlich vor allem wegen einem gewissen Engel, der Izzy besetzt.

Charaktere: 1 –

Izzy: 1 –

Am Anfang mochte ich sie noch sehr gern, aber je mehr ich über sie las desto nerviger wurde sie. Zickig, störrisch, wollte, dass man ihr alles recht machte. Sie wirkte wie ein junges veränstigtes Mädchen, dass aber natürlich die Heldin überhaupt in diesem Buch war. Das war mir alles auch einfach viel zu klischeehaft. Irgendwann konnte ich bei ihr nur noch die Augen verdrehen. Ich hätte mir gewünscht, dass sie stärker gewesen wäre. Ausserdem brach sie ständig in Tränen aus. Sowas mag ich ja nicht. Das kann auch nicht gesund sein. Hin und wieder ist ja okay, aber ständig? Sie war wohl einfach nicht meins. Auch ihr Verhalten gegenüber Jinx ist klischeehaft. Ständig fühlt sie sich von ihm mies behandelt obwohl sie weiß wieso er nicht anders kann.

Jinx: 1 –

Auch er klang am Anfang vielversprechend. Leider war er so gebunden an verschiedene Personen, dass das ganze Potential, was er hatte kaum zum Vorschein kam. Viele seiner Handlungen konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen oder eher was er so sagte. Seine Handlungen schon eher als die von Izzy. Aber irgendwie konnte ich mit ihm so wenig anfangen.

Dylan: 1 –

Auch er konnte mich nicht begeistern. Er war der typische beste Freund, der mit in die Welt hineinstolpert. Dass Silver so angetan war von ihm konnte ich nicht so ganz verstehen. Ich fand ihn zu blass. Ja, fast unbedetend. Die Story hätte auch ohne ihn funktioniert.

Silver: 1 –

Ich fand sie okay, aber auch sie wirkte zu blass. Sie war interessant, aber das Potential kam nicht heraus. Sie war mit die angnehmste der Fae, aber dennoch selbstsüchtig.

Holly: 5

Die war einfach furchtbar. Sie hatte auch keinen Stil. Sie war einfach nur grausam, weil sie es wollte und machthungrig war. Sowas ist einfach nicht meins. Nein danke.

Bri: 4 –

Auch sie war nicht so besonders. Einfach zu böse um was mit ihr anfangen zu können.

Blythe: 2 –

Erst war sie  mir ziemlich unsympatisch, aber letzendlich war sie doch noch recht okay. Viel anfangen konnte ich aber auch mit ihr nicht.

Izzys Eltern: 1

Ich fand sie okay, halt normale Bucheltern, die ihre Tochter um jeden Preis beschützen wollten. Mehr aber eben auch nicht.

Mari: 2 –

Ich fand sie eigentlich uninteressant. Die recht typische Zicke eben.

Engel: 2 –

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, obwohl sie Potential gehabt hätten.

Mistle: 1

Hätte ich das Buch interessanter gefunden, hätte er auch interessanter sein können. So fand ich ihn etwas armseelig.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Die fand ich nicht zu prickelnd. Jinx war viel zu gebunden, sodass bei Izzy und ihm kaum was ankam. Ausserdem war Izzy viel zu auf sich selbst fixiert. Die beiden harmonierten auch nicht so gut zusammen fand ich.

Dylan und Sylver fand ich okay, aber sie waren nichts besonderes.

Besondere Ideen: 1 –

Das war eigentlich das mit den Engeln, dem Funkel und der Welt an sich, aber leider hat mir die Umsetzung nicht so gefallen und war zu voller Klischees, als dass es mir wirklich zusagte. Mich konnte das so alles nicht überzeugen.

Rührungsfaktor: 1

Am Anfang war der vielleicht noch vorhanden, aber am Ende völlig verloren. Da nervte mich das alles eher und kam überhaupt nicht mehr bei mir an.

Parallelen: 1 –

Ich fühlte mich an zahlreiche andere Faegeschichten erinnert und statt hierraus was besonderes zu machen, weil die Idee eigentlich schon besonders war, wurden hier zahlreiche 0/8/15 Charaktere sichtbar. Das hat mich eher gelangweilt.

Störfaktor: 2 –

Der war hier leider sehr groß. Ich muss zugeben ich ließ mich leicht ablenken, aber bei packenden Bücher geschieht das weniger als hier. Ich habe hierfür echt extrem lange gebraucht.

Die Namen waren einfach zu verwirrend. Hätte ich besser aufgespasst wäre ich vielleicht durchgestiegen, aber oft wusste ich nicht mal ob ich einen männlichen oder weiblichen Charakter vor mir hatte. Sie waren zu fremd und verwirrend.

Die Charkatere waren zu blass und klischeehaft. Sie hatten viel Potential, aber leider wurde da auch viel verschenkt. Gerade auch bei Jinx und Izzy.

Die Welt war mir auch viel zu klischeehaft. Gut und böse. Mehr gabs da nicht. Gerade auch Holly ging gar nicht. Aus der Idee hätte man viel mehr machen können.

Auflösung: 1

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd, auch wenn ich da wieder etwas aufmerksamer war. Aber eigentlich war sie zu hervorsehbar.

Fazit: 1 –

Mir war die Story und die Charaktere zu blass. Zwischen Gut und Böse gabs eigentlich nichts. Die Charaktere und die Story waren einfach zu klischeehaft. Dabei war die Grundidee gut, aber man hätte einfach mehr draus machen können.

Vielleicht war es auch einfach die falsche Zeit oder ich ließ mich wirklich zu leicht ablenken, aber ich fand es oft einfach langweilig und zu eingeschrenkt.

Die Grundidee war gut, wenn nicht gar grandiös, leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen. Gerade auch diese Hundssache war gar nicht meins.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch zu klischeehafte Geschichten nicht stören und ihr die Düsternis in Büchern mögt könnt ihr hier sicher nichts falsch machen. Wenn man dem Buch gebannt folgt ist die Story und die Welt sicher interessant. Für mich war es allerdings leider eher langweilig. Ich persönlich würde diese Geschichte nicht unbedingt weiter empfehlen. Man kann es lesen, muss aber nicht.

Leseempfehlung: 3/3 Punkten

Mona Kasten – Feel Again

Ich schätzte seine Größe und zog ein Paar schwarze Levis aus den Regalen, die scharf aussahen. Danach ging ich zielstrebig zu den Kleiderständern, auf denen die Lederjacken hingen. Ich hob die abgewetzeste, die ich auf den ersten Blick finden konnte, vom Bügel und betrachtete sie prüfend.
„Eine Lederjacke? Um Himmels Willen, bitte nicht“, stöhnte Isaac.
„Ich dachte, du willst ein Makeover.“
„Dass ich mich von meinen Jacketts verabschieden muss, ist schon Makeover genug. Ich sehe doch aus, als hätte ich mich verkleidet, wenn ich die anziehe“, sagte er und nickte zu der Jake.

Story: 1 +++

Sawyer ist Kunststudentin und lernt Isaac in einem Club kennen. Er soll ihr Fotoabschlussprojekt sein, da sie ihm helfen will seine Schüchternheit zu überwinden. Doch ist da nicht mehr zwischen den beiden?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 +++

Sawyer: 1 ++

Sie hat so ihre Fehler und ist bestimmt alles andere als perfekt. Vieles würde ich sicher auch nicht so machen wie sie, aber trotzdem fand ich sie toll. Sie ist so echt und gefühlvoll und ich mochte sie von Anfang an. Trotz all ihrer Schwächen, denn ich konnte jede einzelne davon nachvollziehen und das ist wichtig dafür, dass ich jemanden in Büchern mag. Sawyer ist vom Gesamtbild her ein wirklich toller und intensiver Charakter.

Isaac: 1 +++

Ihn fand ich von Anfang an so richtig, richtig, richtig toll, egal wie schräg er erst wirkte. Er ist ausnahmsweise mal kein typischer Bad Boy sondern ein guter und grunauf ehrlicher Mensch und genau das gefiel mir so sehr an ihm. Er war einfach echt und intensiv und gefühlvoll und auch er hatte so seine Fehler, aber die machten ihn nicht schlecht sondern einfach nur total liebevoll. Ein richtig toller Kerl, der direkt mitten ins Herz ging. Zumindest für mich.

Dawn: 1 +

Dawn war eine tolle ehrliche Freundin, die wirklich für Sawyer da war. Ich bewunderte wie hartnäckig sie war obwohl Sawyer so verschlossen war. Sie meinte es wirklich ehrlich und da war nichts gespielt. Das fand ich toll an ihr.

Riley: 1 +

Riley mochte ich auch sehr gern, auch wenn ich es daneben fand wie sie zu Sawyer in einer Sache war. Egal ob es ihre Hochzeit war oder nicht. Das war einfach unfair. Sie stand wieder etwas besser da nach ihrer Entschuldigung. Aber sonst war sie ein sehr lebensfroher und freundlicher und liebevoller Charakter.

Gian: 1 +

Auch er war ein guter Freund und ich fand seine Kommentare immer wieder witzig. Ich mochte ihn auf jeden Fall.

Robyn: 1 +

Dafür, dass sie eigentlich Sawyers Dozentin war, war sie ziemlich cool drauf und sie war mir von Anfang an sympatisch. Ich find es toll wie sie ihre Schüler beschützt.

Al: 1 +

Auch Al gefiel mir sehr gut. Er war herzlich und trotz seiner oft verschlossenen Art merkte ich wie gern er Sawyer hatte. Er hat einfach was.

Eliza: 1

Ich kann verstehen wieso sie so handelte wie sie handelte, aber natürlich war sie dennoch selbstsüchtig. Sie war mir nicht unsympatisch, aber sie war auch nicht mein Liebling.

Ivy: 1 +

Die kleine war so niedlich und zutraulich. Ich mochte sie total gern.

Ariel: 1 +

Auch sie war mir sofort sympatisch. Es war toll wie herzlich sie Sawyer empfing. Ich mochte sie einfach.

Theodore: 1 +

Auch Isaacs Großvater war mir sehr sympatisch und es war toll, dass er für Isaac da war und wie nahe er ihm stand.

Mary: 1 +

Auch seine Großmutter mochte ich. Sie war herzlich und gut und gefiel mir gut.

Isaacs Eltern: 1 (-)

Seine Mutter wurde mir langsam sympatischer, auch weil sie wieder auf Isaac zuging. Zu seinem Vater kann ich nicht wirklich was sagen, aber er gefiel mir eher nicht so gut, weil er Isaac zeigte wie unwillkommen er war.

Allie: 1 +

Die mochte ich ganz gern, aber offenbar war früher mal was zwischen ihr und Sawyer vorgefallen, was nicht so gut war. Deswegen fand ich es seltsam, dass sie jetzt einen auf Freundin machte.

Kaden: 1 +

Kaden war mir sehr sympatisch, nur an seiner Diskretion sollte er mal arbeiten. Da fand ich ihn nicht so gut. Aber es war toll wie er Sawyer indirekt unterstützte.

Melissa: 4 –

Die fand ich furchtbar. Egal wie sie zu Sawyer und Rileys Dad stand: Sie hätte es nicht an seinen Kindern auslassen dürfen, die noch so klein waren und nichts davon verstehen konnten. Das ist unverzeilich. Da kann ich auch echt kein Mitleid für sie aufbringen. Dafür tun mir Riley und Sawyer zu leid, was sie erleiden mussten.

Scott: 1 +

Kam nur kurz vor, aber der erste Eindruck von ihm gefiel mir durchaus.

Morgan: 1 +

Morgan war mir sehr sympatisch. Er wirkte ehrlich und gefühlvoll, trotz seinem offenbaren Rockeraussehen.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 +++

Ich liebe sie. Diese Geschichte hat mich einfach tief berührt. Das ist schon sehr Colleen Hoover Niveau, wenn nicht gar besser. Manchmal waren Sawyer und Isaac so intensiv, dass ich das Buch sogar erst mal an die Seite legen musste bevor ich weiter lesen konnte. Die beiden harmonierten einfach so toll zusammen. Sie haben es sich selbst schwer gemacht, aber sie waren ein absolut tolles Paar. Sehr intensiv, geühlvoll und echt.

Erzählperspektive: 1 ++

Die Story wurde von Sawyer in der Ich-Form erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, da sie sehr echt und gefühlvoll und intensiv wirkte.  Ich hätte manchmal gern Isaacs Version dabei gehabt, aber dennoch gefiel es mir auch so sehr gut.

Besondere Ideen: 1 +

Das war vermutlich die Sache mit dem Umstyling mit dem Fotoprojekt und das war auch gut mit reingebracht und der Hauptpunkt der Story. Es wirkte auch nicht zwanghaft sondern echt und ehrlich.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war wirklich sehr, sehr hoch. Wie gesagt: Oft musste ich das Buch sogar an die Seite legen, weil es mir gerade einfach zu intensiv war. Das ist mir selbst bei CoHo Büchern noch nicht passiert, die ich absolut liebe. Hier war auf jeden Fall jede Menge Gefühl mit dabei.

Parallelen: 1 ++

Hier möchte ich dann natürlich auch die CoHo Bücher nennen, weil ich dabei ständig daran denken musste. Und da kann dieses Buch definitiv mithalten. Die Story ist ähnlich dramatisch und wahnsinnig gefühlvoller. Ich würde sagen von der Intensivität ist hier vielleicht sogar noch mehr zu spüren als bei CoHo.

Störfaktor: 1 +

Eigentlich kann ich hier kaum was nennen. Wenn ich was nennen müsste, wäre es manchmal der derbe Ton und vielleicht, dass Sawyer es sich gegen Ende selbst so schwer macht sowie Rileys Verhalten in einem Punkt. Aber so wirklich gestört hat mich beides nicht, denn es passte zur Story. Hier passte einfach fast alles.

Auflösung: 1 ++

Die war wunderschön und sehr gefühlvoll und romantisch. Ich fand sie sehr gelungen.

Fazit: 1 +++

Dieses Buch ging mitten ins Herz. Es war wahnsinnig intensiv und gefühlvoll. Mir manchmal schon zu intensiv. Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen und waren nicht so steretypisch. Gerade auch Isaac hatte es echt in sich. Ich mochte auch seine Schüchternheit am Anfang und fand ihn da schon sehr süß. Aber auch das Grundthema gefällt mir und für mich war dieses Buch definitiv ein absolutes Lesehighlight im ColleenHoover Niveau. Ein bisschen tut es mir leid, dass ich mich nicht immer so drauf konzentrieren konnte wie ich wollte, weil ich mit meinen Gedanken ganz woanders war.

Bewertung: 5/5 Punkten (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Versucht es einfach. Ihr könnt es unabhängig von der Reihe lesen, aber ich würde euch schon empfehlen in der Reihenfolge anzufangen. Denn ich habe das Gefühl, ich kenne von den Charaktere der anderen Bücher jetzt schon ein paar Auflösungen, die mir vielleicht schon zu viel sagen. Dennoch habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass mir irgendwas fehlt, weswegen der Zusammenhang der Story fehlt. Wenn ihr Colleen Hoover Fans seid oder ihre Bücher mögt, könntet ihr auch dieses hier genauso sehr lieben oder sogar mehr. So ging es zumindest mir.

Dagmar Bach – Die vertauschten Leben der Victoria King – Zimt & Zurück

„Und da hättet ihr mich nicht wecken können?“, fraggte meine Mum bissig, aber Oma blieb ganz cool.
„Du bist weiß Gott alt genug, dich um dich selbst zu kümmern. Kannst du mir bitte mal die Gala rübergeben?“
„Du bist weiß Gott alt genug, sie dir selbst zu holen“, konterte Mum, um im gleichen Moment aufzuschreien.

Story: 1

Victoria reist immer noch zwischen den Welten und muss dabei die Schule und ihr Leben auf die Reihe bringen. Wie soll sie das bloß schaffen?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1

Victoria/Vicky: 1 (+)

Ich fand sie überwiegend sympatisch bis sie wieder gesprungen war. Da stellte sie sich dann total peinlich an und kapierte gar nichts. Und das wurde auch immer noch mal extra betont. Leider konnte ich nicht so viel damit anfangen. Auch, dass sie sich natürlich kein bisschen blamierte sondern das bei anderen sogar noch als sympatisch rüber kam.

Die andere Vicky fand ich wirklich besser und sie war auch viel netter.

Konstantin: 1 +

Irgendwie hatte ich mir hier mehr gehofft. Er stach nicht wirklich heraus. Vor allem wohl auch wegen Vickys doch recht kindischen Verhalten ihm gegenüber und ihrer Unsicherheit. Ich hatte einfach mehr gehofft. Sein Charakter hat so viel Potential.

Pauline: 1 –

Die gefiel mir hier auch nicht so gut. Sie war viel zu selbstgefällig und zickte meist nur mit Konstantin rum. Das war mir einfach zu viel.

Nikolas: 1 +

Der kam leider kaum vor und wenn zickte Pauline ihn an, aber ich mochte ihn schon.

Meg: 1 +

Auch Meg mochte ich wieder sehr gern. Sie war herrlich erfrischend. Nur eine Sache gefiel mir nicht ganz so. Aber Meg hat was.

Kenneth: 1 +

Auch ihn mochte ich wieder sehr gern. Er hat Victoria auch gut unterstützt.

Polly: 1 +

Sie mag ich immer noch am liebsten. Sie ist so herrlich anders und erfrischend. Ziemlich durchgeknallt, aber auch echt witzig.

Vickys Großeltern: 1 +

Die find ich einfach nur cool. Sie bringen schön Chaos rein, wirken dabei aber einfach herrlich erfrischend und einfach nicht so wie man erwarten würde. Halt einfach total schräg.

Der Bürgermeister: 2 –

Den mochte ich nicht so. Der war mir unsympatisch. Seine ganze Art. Ich konnte mit dem nichts anfangen.

Das Röschen: 4 –

Die hatte tatsächlich keinen anderen Namen. Sie war ja wenigstens lustig, aber überwiegend doch eher unsympatisch.

Andere Charaktere: 1

Waren eher nebensächlich und weil sie so viele waren erwähne ich sie nur kurz. Es waren einfach ganz viele Bekannte von Vicky, die alle okay waren.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 –

Das war hier eher drüftig. Eigentlich hatte ich gehofft die Autorin würde die mal mehr in Vordergund tun. Tat sie auch, aber wie sie es tat fand ich nicht so gut.

Ich fand Victoria hier oft zu kindisch. Alles war ihr peinlich. Ständig blamierte sie sich und ständig erwähnte sie wie toll Konstantin doch sei. Am schlimmsten fand ich aber ihre Kusspanik. Um sowas lesen zu wollen, aus diesem Alter bin ich nun wohl endgültig raus.

Pauline und Nikolas blieben auch auf der Stelle stehen. Sie zickten nur rum. Besonders Pauline.

Erzählperspektive: 1

Die Geschichte wurde wieder von Vicky erzählt, was mir diesmal auch oft auf die Nerven ging, weil sie einfach extrem kindisch wirkte.

Besondere Ideen: 1 +

Das war natürlich das mit dem Zimtgeruch und dem in die Parralelwelt reisen. Allerdings wirkte es hier eher als wäre das eine Nebensache. Was ich aber noch besonders fand war der Briefaustausch zwischen den beiden Victorias. Ohne das Parralelreisen wäre es nur eine weitere jugendliche Liebesgeschichte gewesen und nichts besonderes.

Rührungsfaktor: 1 (+)

Der war schon vorhanden und gerade im Bereich von Polly. Manches fand ich aber leider auch einfach nur nervig.

Parraleleln: 1

Konnte ich ja jetzt schon zu Teil 1 stellen. Der hat mir schon nicht ganz zugesagt, aber das Ende. Von daher hätte ich mir hier einfach mehr erhofft.

Störfaktor: 1

Das war für mich, dass es teilweise nicht mehr witzig war sondern nur noch übertrieben. Und dass es teilweise einfach schon viel zu jugendlich war, was nicht mehr so ganz meins war.

Auflösung: 1 (+)

Die fand ich noch mal ganz rührend, aber auch ein bisschen zu rund. Es ging mir alles etwas zu gut. Anderseits mochte ich es auch.

Fazit: 1 (+)

Ich glaub ich hatte einfach zu große Erwartungen. Das Ende von eins hat mir gut gefallen. Deswegen dachte ich, dass das hier so weiter geht. Allerdings werden hier unnötige Komplikationen in der Liebesgeschichte geschaffen. Ich hatte das Gefühl, dass das etwas zwanghaft wirkte. Das hätte nicht sein müssen. Außerdem war es mir teilweise zu jugendlich und vielleicht sogar kindisch angehaucht. Dem Alter vermutlich entsprechend, klar, aber nicht unbedingt mein Ding. Es war nett, aber kam darüber nicht heraus. Ich hatte einfach mehr erwartet.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn euch wirklich jugendliche über jüngere Jugendliche nicht stören und ihr nicht zu viel von der Liebesgeschichte erwartet versucht es einfach mit der Reihe. Die Idee ist super, aber ich finde allgemein man hätte mehr draus machen können.

Leseempfehlung: 3,5/5 Punkten

Ricarda Martin – Ein Sommer in Irland

Ihr ganzes Leben schon war Amy an die heftigen Regenälle gewöhnt. Sie ließen die Flüsse über die Ufer treten, und die meist armseeligen Hütten fielen den Wassermassen zum Opfer. Regelmäßig waren auch Menschenleben zu beklagen. Dennoch reagierten die Einwohner auf die immmer wiederkehrenden Regengüsse gelassen. Regen war notwendig.

Story: 1 –

Caroline reist mit ihrer Tochter Kim von New York nach Irland um an einer Auktion teilzunehmen und ein verschollenes Buch zu finden. Dabei ahnt sie nicht wie sehr es auch ihre Familiengeschichte betrifft und dass sie bald in Gefahr schwebt.

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 –

Caroline: 1 –

Wirklich warm wurde ich nicht mit ihr. Sie war mir auch oft zu extrem und ich konnte ihre Handlungen oft nicht ganz nachvollziehen. Ausserdem war sie mir viel zu praktisch verlanlagt und das fand ich sehr schade. Mir fehlte da die Leidenschaft.

Kim: 1 –

Sie fand ich auch mit 16 noch sehr unreif. Sie wurde in Irland dann etwas reifer, aber ihre Ausdrucksweise und alles fand ich einfach zu extrem jugendlich. Ich fand teilweise ziemlich gut wie sie sich entwickelte, allerdings fiel sie viel zu oft in ihr altes Muster zurück sobald ihr was nicht passte.

Amy: 1 (+)

Die mochte ich ganz gern, aber natürlich hatte sie wenig Möglichkeiten. Ihr Leben war hart, aber sie hat das Beste draus gemacht.

Linh: 1 (+)

Auch sie mochte ich sehr gern. Auch ihr Schicksal war hart, aber dass sie Brady gefunden hat fand ich super.

Jeremiah: 2 –

Den fand ich erst gar nicht so schlimm, bis er einfach zu weit ging mit gewissen Sachen und nur an seine eigene Ziele dachte. Ich fand ihn später nur noch furchtbar. Was hat ihn so verändert oder hat er seine Art am Anfang nur gespielt?

Donovan: 1 –

Ich mochte ihn ganz gern, fand ihn aber zu oft undurchschaubar. Gegen Ende klärte sich das, aber ich fand es sehr schade, denn der Charakter hatte viel Potential.

Brian: 1 –

So ganz warm wurde ich mit ihm auch nicht. Die ständigen Vorwürfe, obwohl er es selbst nicht besser machte fand ich schlimm. Später fand ich ihn etwas besser, aber dennoch konnte ich wenig mit ihm anfangen.

Jason: 1 +

Den mochte ich als einzigen wirklich gern, auch wenn selbst er immer wieder runter gemacht wurde, was ich schade fand.

Polizist: 1 –

Eigentlich mochte ich ihn erst sehr gern, aber was er dann abzog fand ich eigentlich nur übel.

Meave und Erin: 1 –

Die fand ich teilweise richtig übel. Erst taten sie so freundlich und dann waren sie ganz anders. Gott sei Dank kamen sie nicht so oft vor.

Gillian: 1

Ich mochte sie ganz gern, traute ihr aber nie. Irgendwie wirkte sie einfach falsch.

Chris: 2 –

Den fand ich auch erst sympatisch, aber später unsympatisch. Da ging er gar nicht mehr.

Lady Augusta: 2 –

Ich fand es traurig wie herzlos diese Frau war. Was hatte sie davon? Sie war mir doch eher unsympatisch, aber manchmal tat sie mir auch leid.

Julia und Onkel von Amy: 4 –

Die fand ich richtig furchtbar. Sowas von herzlos und bestimmend. Solche Leute kann ich gar nicht leiden.

Vivan: 2 –

Die fand ich erst richtig furchtbar, aber später gar nicht mehr ganz so schlimm. Sie ging.

Cedric: 4 –

Den fand ich auch furchtbar. Meinte auch sich alles erlauben zu können. Furchtbar hochnäsiger Mensch.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 –

Die konnten mich alle nicht wirklich überzeugen, da alles nichts halbes und nichts ganzes war. Caroline war mir da auch viel zu praktisch veranlagt. Sie dachte zu viel nach.

Kim und Jason waren noch ganz süß zusammen, aber das wirkte auf mich alles zu kindlich angehaucht.

Erzählperspektive: 1 –

Die fand ich ehrlich gesagt nicht so gut. Die Gefühle kamen da nicht wirklich bei mir an. Das wirkte alles viel zu sachlich und stockend erzählt und irgendwie wirkte das abgehakt. Außerdem kann ich nicht zählen wie oft das Wort ABER im Buch vorkam. Auf mich wirkte das zu New York haft und zu steif. Und wenn man in Irland als Irländerin sogar Cheers sagt find ich das auch eher seltsam.

Besondere Ideen: 1 +

Das war natürlich, dass der Roman in Irland spielte und die Beschreibungen waren zauberhaft. Ich hätte mir nur etwas mehr Beschreibungen von der Umgebung gewünscht.

Außerdem war das mit der Familiengeschichte, der Kunstgeschichte und dass im Buch ein Buch gelesen wurde besondere Ideen. Irgenwann fand ich das nur leider zu ausgeluscht, da immer wieder betont wurde, dass die Arbeit im Vordergrund stand und die Geschichte war mir für einen Sommerroman einfach heftig.

Rührungsfaktor: 1 –

Der ließ zu wünschen übrig. Es war eine eigentlich herzzergreifende Geschichte, die aber viel zu sachlich rüberkam. Oft wurde sie dann auch noch nervig und der Zauber Irlands ging durch die heftige Geschichte verloren.

Parralelen: 1 (+)

Ich war selbst schon in Irland. Natürlich eher in Touristengegenden. Ich hab sie als sehr freundliches Volk kennen gelernt und auch wenn ich sie nicht verstanden hab oder nicht so viel von der Kultur mag, mag ich irgendwie das Bild nicht so ganz, dass die Autorin von ihren fiktiven Irländern gibt. Allerdings mochte ich die landschaftlichen Beschreibungen wirklich gern, auch wenn das irgendwann in den Hintergrund rückte und man nicht mehr unbedingt merkte wo man war, wenn es nicht ständig erwähnt worden wäre.

Störfaktor: 1 –

Das war hier leider zu viel. Mir war das zu sachlich gehalten. Mir fehlte die Leidenschaft. Und durch die harte Geschichte kam das schöne Irland gar nicht richtig zur Geltung. Der Schreibstil wirkte auch zu abgehakt und mit den Charakteren wurde ich irgendwie überhaupt nicht klar. Es war eine tief bewegende Geschichte, aber mir wurde sie einfach zu stumpf erzählt. Außerdem war mir die Ausdrucksweise zu jugendlich und neumodern. Wer redet denn so? Nicht mal die Jugendlichen vermutlich.

Auflösung: 1 –

Die Auflösung fand ich einfach etwas too much. Da war einfach zu viel Drama drin. Ein bisschen weniger hätte sicher nicht geschadet. Ausserdem ging mir das mit Caroline und ihm einfach zu schnell am Ende.

Fazit: 1 –

Wirklich überzeugen konnte mich dieser Roman jetzt auch nicht. Am Anfang fand ich es noch recht interessant, aber irgendwann wurde mir alles einfach too much. Vor allem zu viel Drama. Das hätte deutlich weniger sein können. Mit den Charakteren wurde ich nicht wirklich warm. Die waren mir alle zu sachlich, mir fehlte die Leidenschaft und sie wirkten alle irgendwie verschlossen oder verklemmt. Die Stimmung dabei zog mich eher runter. Ich fand die ganze Geschichte einfach zu heftig für einen Sommerroman. Die Beschreibungen von Irland fand ich dagegen schön und ich fand es toll, dass sie auch in Gegenden kamen, wo ich selbst war, aber das waren leider viel zu wenige. Das hätte gerne mehr Reisen durch Irland sein können. Vom Land selbst bekommt man recht wenig mit.

Bewertung: 3/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Versucht es mit dem Roman. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau, was ich euch raten soll. Wenn ihr Irland mögt, euch für dessen Geschichte interessiert und nicht vor zu viel Drama zurück schreckt könnte es was für euch sein. Erwartet aber nicht zu viele Rundreisen. Die werden nicht da sein.

Leseempfehlung: 3,5/5 Punkten

Valentina Fast – Royal 6 Eine Liebe aus Samt

„Wie wäre es, wenn wir en Spiel spielen?, fragte Claire in die drückende Stille unserer Zelle und schaute mit einem halben Lächeln auf.
„Ein Spiel? Wir sind hier mitten in einem Kerker. Wie soll das gehen?“, lachte ich und rieb mir meinen Steifen Nacken.
„Wir denken uns jetzt ein Lied aus, das wir so laut und schief singen, bis diese Soldaten dort drüben so richitg genervt davon und uns alle freiwillig rauslassen.
Ich zog meine Nase kraus und schaute sie völlig ernst an. Sie hielt meinem Blick stand, bis ich zu Fernand schaute, der angestrengt versuchte, nicht zu lachen.
„Deine kleine Braut wird verrückt, oder?“, fragte ich ihn.
„Ich wette, das liegt am Kleid“, gluckste Aurelie und beschwert uns dadurch einen traurige Regen aus Stoff, da Claire uns mit den Resten ihres Schleiers bewarf.

Story: 1 ++

Wird Tanya ihr Happy End kriegen? Wie können die Rebellen besiegt werden? Was passiert alles bevor das Ende naht? …
Das Finale steht vor der Tür. Was ist Tanya bereit zu opfern um die zu retten, die sie liebt?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 ++

Tanya: 1 +(+)

Ich mochte sie wieder sehr gern und fand sie mutig und stark. Allerdings hätte ich auch manches sicher anders gemacht oder mir einfach anders gewünscht. Aber sie ist ein lebhafter, toller Charakter, der wirklich liebt, für die Menschen, die sie liebt, einsteht, und es ehrlich meint. Ich mag sie einfach.

Phillip: 1 ++

Ich liebe diesen Charakter. Er ist so gefühlvoll und super und auch hier kommt er nicht zur kurz, obwohl er und Tanya die meiste Zeit nicht zusammen sind. Aber ich hab geradezu gespürt wie groß seine Liebe ist und war mir dessen eigentlich auch immer sicher. Das Geheimnis wieso er tat was er tat war jetzt keine große Überraschung mehr. Ich hatte sowas schon geahnt. Ich fand es auch schade, dass das eigentlich eher nebenbei rauskam. Aber er ist ein wunderbarer Charakter, der mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Fernand: 1 ++

Er ist ein richtiger Schatz und kann mit Phillip durchaus mithalten. Er ist ein wundebarer Mann mit dem Herz am richtigen Fleck. Ich mochte ihn von Anfang an, da er überwiegend so fröhlich und wirklich freundlich ist. Und wie er Claire begegnete fand ich einfach toll. Außerdem ist er auch sehr ehrlich. Das gefällt mir.

Claire: 1 ++

Claire ist ein wunderbarer Charakter, der hier zwar etwas an Fröhlichkeit verlierte, was aber auch nur natürlich war. Trotzdem setzte sie sich wieder wunderbar für andere ein und war immer noch sie selbst. Ich find sie einfach klasse.

Charles: 1 ++

Charles ist einfach klasse. Er hat eine so tolle Entwicklung durchgemacht. Ich weiß noch wie er mir am Anfang nicht ganz geheuer war, aber hier hat er mir richtig gut gefallen. Er wirkt sympatisch und locker und das mag ich an ihm. Außerdem sorgt er sich um die, die er liebt.

Henry: 1 +(+)

Tja, was soll ich über ihn schreiben ohne ihn zu verraten. Ich war ja bisher skeptisch gegenüber ihn und lag da auch nicht so ganz falsch, auch wenn es andere Gründe hatte als ich dachte. Aber hier war er mir noch mal richtig sympatisch und teilweise habe ich wirklich mit ihm mitgelitten. Gerade auch am Ende, aber ich will auch nicht zu viel verraten. Henry war mir jedenfalls am Ende doch noch sympatisch.

Charlotte: 3 –

Eigentlich dachte ich hier, dass sie recht angenehm war, aber dann kam das Ende und da wurde sie noch mal richtig schlimm. Am liebsten hätte ich sie mehr als nur geschüttelt, aber ich will auch nicht zu viel verraten. Auf jeden Fall war das doch ziemlich heftig.

Grigori: 1

Er wirkte ganz nett und gut, aber teilweise war ich auch skeptisch, was ihn anging. Ich glaube so ganz was mit ihm anfangen konnte ich erst gegen Ende.

Ewa: 1 (+)

Sie wirkte etwas blass, aber eigentlich mochte ich sie sehr. Sie wirkte loyal und lieb, aber ich hätte gern noch mehr über sie erfahren.

Valentin: 1 (+)

Den mochte ich auch sehr gern, aber leider kam er zu wenig vor um mehr zu sagen.

Marek: 1

Leider war er schwer einzuschätzen, aber im Grunde schon sympatisch. Aber hier kam er nicht ganz so raus wie im letzten Teil.

James: 1 (-)

Eigentlich mochte ich ihn sehr gern. Nur am Ende fand ich ihn ziemlich krass und was über ihn rauskam gefiel mir gerade nicht so. Fand ich etwas schade, aber es passte.

Henrys Eltern: 2 –

Die fand ich furchtbar. Schade fand ich, dass nicht wirklich gesagt werden konnte was nun bei ihnen stimmte. Aber wie sie mit Henry gegen Ende umgingen ging gar nicht.

Das Königsparr: 1

Ich fand sie sehr gut, nur etwas zu passiv, was aber auch normal war. Sie konnten ja gar nicht anders.

Erika: 1

Sie kam leider nur selten vor. Deswegen ist es schwer sie zu bewerten, aber sie war da auch wieder super.

Pärchen/ Liebesgeschichte: 1 ++(+)

Hier waren die Gefühle natürlich wieder sehr groß und es gibt einige bewegende Szenen.

Ich verrate nicht ob Tanya und Phillip ihr Happy End bekommen, aber sie kommen auf jeden Fall nicht zu kurz. Es gibt wirklich schöne Szenen, wenn auch nicht so viele. Ich hätte mir fast etwas mehr von ihnen gewünscht.

Fernand und Claire kamen allerdings auch nicht zu kurz. Sie fand ich immer noch richtig klasse zusammen.

Und auch für Charles hab ich mich gefreut, dass er seine Herzensdame doch noch gefunden hat.

Zu Henry sag ich lieber nichts. Aber Charlotte find ich ging auch hier teilweise gar nicht.

Erzählperspektive: 1 ++

Das fand ich hier noch mal richtig gut gemacht. In zwei letzten Teilen, die ich vor kurzem gelesen habe, kamen mir andere Charaktere einfach zu kurz. Nicht hier. Es gibt noch etwa drei Überraschungserzählsichten, die mir super gut gefallen haben und womit ich gar nicht gerechnet hatte.

Besondere Ideen: 1 ++

Das war für mich diesmal die Welt ausserhalb der Kuppel, die besonders im Winter sehr zauberhaft wirkte, aber natürlich auch immer noch die Grundidee, die einfach nur genial ist. Außerdem fand ich hier besonders, dass die Erzählperspektive hier noch mal anders war als in den anderen Teilen.

Rührungsfaktor: 1 +++

Der war auf jeden Fall wieder da. Besonders am Ende und in den Nicht-Tanya-Kapitel. Ich liebe sie, ich war grührt, geschockt, habe geflucht und war absolut berührt.

Parralelen: 1 +

Die kann ich zu der ganzen Royalreihe stellen und dieser Teil war vermutlich sogar mit der beste. Vor allem eine Idee war hier anders als bei den anderen und das hat mir noch mal richtig gut gefallen und mich auch überrascht.

Störfaktor: 1 (+)

Charlotte definitiv wieder. Am Ende hätte ich sie so nicht gebraucht. Da gabs noch mal einen Schockmoment. Der Tot eines wichtigen Charakteres am Ende hat mich sehr mitgenommen, aber mehr verrate ich nicht. Es hätte auch ein bisschen mehr Phillip und Tanya geben können. Sonst die ein oder andere Kleinigkeit, aber ich fand diesen Teil noch mal richtig gut.

Aulösung: 1 +

Teilweise kam die Auflösung nicht mehr überraschend. Andererseits aber auch anders als gedacht. Insbesondere im Fall Henry. Auch eine Auflösung zu einem Nebencharaker kam überraschend, auch wenn ich irgendwann schon misstrauisch wurde. Sie gefiel mir doch überwiegend gut, auch wenn ich hier mir manches anders gewünscht hätte.

Fazit: 1 ++(+)

Dieser Teil hatte noch mal richtig draufgelegt. Er konnte mich nicht zu hundert Prozent überzeugen, aber ich habe mitgefiebert und geliebt. Phillip und Tanya sind einfach ein Traumpaar. Ob sie ihr Happy End kriegen werden verrate ich nicht, aber die beiden werden mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Außerdem hat die Reihe einige echt tolle Charaktere im Angebot und wahnsinnig viel Geühl. Tanya ist eine sympatische Frau, die nicht perfekt ist. Manchmal fand ich sie ein wenig komisch, aber ich habe selten mit jemanden mitgefiebert wie  mit ihr. Besonders mit weiblichen Charakteren nicht. Diese Reihe hat großes vollbracht und auch der letzte Teil war noch mal großartig. Ein absolutes Highlight für mich.

Bewertung: 5/5 Punkte (am liebsten mehr)

Mein Rat an euch:

Wenn euch die Reihe auch nur ansatzweise interessiert lest sie unbedingt. Ihr werdet vielleicht überrascht sein oder enttäuscht. Aber sie steckt voller Gefühle und auch die Charaktere sollte sich Niemand entgehen lassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr mindestens eine findet, die ihr mögen werdet. Lasst euch darauf ein und liebt sie am besten genauso sehr wie ich.

Royal in 6 Bänden:

Ein Leben aus Glas
Ein Königreich aus Seide
Ein Schloss aus Alabaster
Eine Krone aus Stahl
Eine Hochzeit aus Brokrat
Eine Liebe aus Samt

Rezension: Godspeed 3 Die Ankunft

„Bereit?“, flüstert Amy.
„Nein“, gestehe ich. Ich will Amy den Planeten schenken, aber ich wünschte, ich müsste dafür nicht das einzige Zuhause opfern, das ich jemals gekannt habe.

Story: 1 (-)

Amy und Junior landen endlich auf der Zentauri-Erde, aber es gibt genug Probleme und Dinge, die sie immer wieder auf Trab hält. Und dann taut Amy die Erdgeborenen auf, aber mit ihnen ist alles anders als erwartet …

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 1 (-)

Junior: 1

Ich mochte ihn mit am liebsten von allen und er tat mir wirklich oft leid. Er hat schon was für seine Leute getan, aber ich konnte nicht alle Gedanken nachvollziehen und hätte mir bei ihm manchmal mehr Rückrat gewünscht. Er hatte viel Potential, aber einiges davon wurde auch verschenkt.

Amy: 1 (-)

Ich wurde nicht wirklich warm mit ihr, auch wenn ich sie teilweise mochte. Ich konnte verstehen, dass es schwer war zwischen Junior und den Erdgeborenen zu wählen, und auch, dass sie froh war ihre Eltern wieder zu haben und dass sie nicht alles, was ihr Vater machte gut fand, aber viel zu oft fiel sie Junior auch nin den Rücken und viel zu oft war sie unnötig sauer, wenn es nicht nach ihr ging. So geht das aber halt nicht immer. Nur kapierte sie das einfach nicht. Ausserdem fand ich es überhaupt nicht gut wie sie auf Chris reagierte und mit ihm umging, auch wenn Junior da war. Sie war manchmal einfach recht rücksichtslos. Hauptsache sie bekam, was sie wollte. Nicht immer, aber viel zu oft.

Chris: 1 (-)

Er war für mich so ein Störfaktor, der nicht hätte sein müssen. Klar, seine Rolle in der Dystopie war irgendwie wichtig, aber musste er auch noch unbedingt auf Amy stehen, nur weil sie das einzig andere jüngere Mädchen war? Das ist sowas von klischeehaft. Aber wenigstens hielt er sich recht zurück. Theoretisch war er recht sympatisch, aber was gegen Ende über ihn raus kam hat mich auch nicht mehr gewundert. Sowas hatte ich schon in etwa geahnt. Und da war er auch überwiegend unten durch bei mir.

Rob Martin: 4 –

Den fand ich richtig schrecklich. Sorry, aber manchmal konnte ich ihn nicht mal richtig ernst nehmen. Es wirkte als führe er Befehle aus ohne wirklich nachzudenken. Und das ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Auch dass keiner das Shuttle vorher überprüfte fand ich sehr fragwürdig. Das ließ mich natürlich gewisse Vermutungen anstellen. Ich hab den Typen wirklich gefressen. Er wacht auf, erfährt, dass seine Tochter drei Monate vor ihm wach wurde und fragt nicht mal wie es ihr erging oder wie es ihr geht. Er veruscht sich auch überhaupt nicht in die Bewohner der Godspeed reinzuversetzen. Er sagt einfach: Sie sind anders als wir, und das wars. Das geht für mich überhaupt nicht. Für mich war er kein ernst zu nehmender Soldat sondern einfach eine riesige Katastrophe als Mensch.

Maria Martin: 1

Sie war mir später recht sympatisch, auch wenn ich sie am Anfang ebenfalls übertrieben misstrauisch fand. Außerdem fand ich ihre Meinung zu Junior nicht gut. Besonders was Junior und Amy angeht. Aber später änderte sie sich. Da fand ich sie besser und deswegen find ich ihr Schicksal schrecklich.

Emma: 1

Emma fand ich am Anfang auch erst schlimm, aber dann taute sie auf und ab da mochte ich sie eigentlich. Aber viel kann ich kaum zu ihr sagen wegen ihrem Schicksal.

Kit: 1 (+)

Kit mochte ich eigentlich sehr gern. Leider kam sie hier wenig vor und ich kann kaum was zu ihr sagen ohne zu viel zu verraten.

Bartie: 1

Er war mir hier sympatischer als damals, aber er kam selten vor. Am Ende mehr und da fand ich ih ihn gut.

Zane: 1 (+)

Den mochte ich eigentlich noch mal sehr gern. Den fand ich weniger übel als Chris.

Pärchen/Liebesgeschichte: 1 –

Die konnte mich nicht so richtig überzeugen. Es gab die ein oder andere Szene zwischen Amy und Junior, die ich sehr süß fand, aber viel zu oft gab es Stress, Eifersucht, Unreife oder Misstrauen. Eigentlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sie gar nicht so gut zusammen passen, weil ständig was zwischen ihnen steht und besonders Amy das auch eher immer schlimmer macht als besser.

Chris hat mich da eher nur gestört. Er wirkte „nett“ bevor das mit ihm rauskam, aber irgendwie nervte mich seine Anmacherei.

Besondere Ideen: 1 +

Das ist natürlich hier die Welt der Godspeed, die an sich schon sehr besonders ist. Es ist eine interessante Welt, die mit anderen Charakteren grandiös sein könnte.

Rührungsfaktor: 1

Der war schon hin und wieder da und es war gut zu lesen, aber oft war es leider auch sehr nervig, was nicht hätte sein müssen.

Parralelen: 1

Kann ich zu anderen Dystopien dieser Art wie The 100 stellen. Ich mochte diese Welt sehr gern, aber die Charaktere sind woanders defintitiv besser und manchmal war es mir auch schon zu SienceFiction mäßig.

Auflösung: 1 +

Die war teilweise noch mal richtig interessant, weil da noch einige Dinge rauskamen, die nicht so klar waren, aber auch teilweise etwas vorhersehbar. Allerdings fand ich das Ende dann bis zum kompletten Schluss recht langweilig und zäh und der Schluss hat mich dann auch nicht mehr so interessiert. Auch wenn ich mir sowas erhofft hatte.

Fazit: 1

Ich fand diesen Teil teilweise richtig gut und gerade von der Welt her interessant, wenn auch manchmal zu verrückt. Was mir aber auch hier wieder gegen den Strich ging sind die Charaktere. Besonders die Erdbewohner. Die waren mir überwiegend extrem unsympatisch und ich hätte mir mehr Verständnis und Zusammenarbeit gewünscht. Manches konnte ich gar nicht richtig ernst nehmen und manches fand ich nicht so gut. Auch mit Junior und Amy hatte ich wieder gewisse Probleme. Ich finde sie harmonieren einfach nicht so gut zusammen.

Bewertung: 3,5/5 Punkten

Mein Rat an euch:

Wenn ihr Sience Fiction mögt, solltet ihr euch die Reihe besser nicht entgehen lassen. Sie hat viel zu bieten. Zumindest von der Welt her. Was die Charaktere angeht kann ich euch wenig raten, da ich mit den meisten auch diesmal nicht warm wurde oder sie gar unsympatisch fand. Versucht es einfach mit der Godspeed.

Leseempfehlung: 3,5/5 Punkten

Holly Black – Der Prinz der Elfen

 

„Geht doch nur ums Knutschen.“ Jack grinste sie an; einen Mundwinkel hatte er hochgezogen und sie reagierte mit einem innerlichen Zucken. Er lächelte ganz anders als Carter. Es macht einfach Spass. Du tust niemanden weh. Es ist ja schhließlich nicht so, als würdestdu Jungs abstechen, nur damit mal was passiert.“

Story: 2 –

Hazel und Ben erzählen dem gehörnten Jungen im Sarg all ihre Geheimnisse und Sorgen. Doch plötzlich wacht er auf und alles ist anders. Wie sollen Hazel und Ben damit umgehen und was erlebt Hazel für komische Dinge, an die sie sich nicht erinnern kann?

Eigene Zusammenfassung

Charaktere: 2 –

Hazel: 2 –

Ich konnte mit ihr irgendwie gar nicht viel anfangen. Ich fand sie langweilig, sehr kindlich gehalten, selbstsüchtig und überwiegend auch nervig. Ich konnte nichts besonderes an ihr finden und gerade dieser Rittertick mit 17 war mir dann doch zu kindisch. Außerdem waren ihr und auch Ben so ziemlich alles peinlich, was irgendwie peinlich sein konnte. Das fand ich schon extrem. Außerdem schien sie nichts auf die Reihe zu kriegen und fand vieles, was offensichtlich war total schockierend, war aber natürlich die unantastbare Heldin des Buches. Nein, danke. Für mich war sie nichts.

Ben: 1 –

Er war so nichtssagend. Er stach kaum aus der Menge heraus. Sowohl er als auch Hazel benahmen sich wirklich eher wie 13-jährige alas wie 17-jährige. Sie steckten beide noch in ihren Kinderträumen fest und blieben dort auch. Außerdem waren sie eher Rivalen als alle anderen. Ben hatte gute Ansätze, aber die Umsetzung zu ihm fand ich manchmal zu krass und dann wieder zu langweilig.

Jack: 1 (+)

Der hatte so viel Potenital, was leider ziemlich verschenkt wurde. Aber seine Grundvoraussetzungen warne super. Allerdings blieb er blass und wirkte eher seltsam durch gewisse Äußerungen.

Severin: 1

Bei ihm war es ähnlich wie mit Jack. Er hatte so viel Potentail, was aber ziemlich verschenkt wurde. Im Prinzip war er einfach nur langweilig und stach nicht wirklich aus der Menge heraus. Auch seine Äußerungen fand ich manchmal seltsam. Ich konnte insgesamt recht wenig mit ihm anfangen. Auch seine Entwicklungen auf Ben bezogen kamen mir zu aufgesetzt vor.

Hazels Eltern: 1 –

Due fand ich eher erbärmlihc. Sie haben sich im Grunde nicht für ihre Kinder interessiert. Nur manchmal so getan als ob. Und Hazels Kindheit muss da echt heftig gewesen sein. Und dass sie am Ende als erwachsen bezeichnet worden waren, konnte ich nicht ernst nehmen. Ich fand das einfach überhaupt nicht.

Jacks Eltern: 1 –

Fand ich auch nichtssagend, aber bei einer Sache ganz okay. Jacks andere Mutter mochte ich aber nicht.

Carter: 1 –

Eigentlich war er auch nichtssagend. Ich konnte nicht so viel mit ihm anfangen. Aber er war im großen und Ganzen ganz okay.

Der Erlkönig: 1 –

Der war einfach nur schrecklich ohne jeden Stil. Ich konnte mit dem gar nichts anfangen und verstand auch sein Handeln und reden nicht wirklich.

Gram: 1

Die hatte irgendwas und ihr Schicksal war traurig, aber wirklich was mit ihr anfangen konnte ich nicht.

Andere Charaktere:  1 –

Die meisten waren mir zu blass oder zu gleichgültig. Viele Namen hab ich mir auch gar nicht erst gemerkt.

Pärchen/Liebesgeschichte: 2 –

Hiermit konnte ich leider nichts anfangen, weil ich den Charkateren ihre angebliche Liebe nicht abkaufen konnte. Teilweise wirkte es einfach viel zu kitschig und teilweise konnte ich es auch nicht richtig ernst nehmen.

Zuerst küsst Hazel jeden, den sie in die Finger bekomt, egal wen sie verletzt. Und das nur um sich von jemand anderen abzulenken.
Ein anderer küsst Bruder und Schwester gleichzeitig und plötlzlich spricht er bei einem der beiden von großer Liebe. Ja klar.

Und folgender Satz sollte offenbar eine Liebeserklärung sein: „Ich mag dich voll!“

Es wird viel von Begehren und mögen geschieben, aber große Liebe wird dann in zwei Sätzen abgehakt und selbst das ist den Charakteren dann unendlich peinlich und teilweise Kitsch pur.

Sorry, aber diesen Punkt konnte ich wirklich kaum ernst nehmen. Schade, denn gerade der hätte mit ehrlicher Liebe so viel Potential gehabt.

Erzählperspektive: 2 –

Die wirkte auf mich leider viel zu kindlich gehalten. Die Charaktere wirkten auf mich eher wie 13 als wie 17. Auch die Wortwahl fand ich oft nicht so gut. Die Geschichte wird aus Hazels Sicht erzählt und teilweise glaub ich auch von Ben und Severin, aber ganz eindeutig war das nicht. Mir hat das nicht ganz so gut gefallen.

Besondere Ideen: 1 (+)

Das war das Einzige, was mich hat weiter lesen lassen. Das war nämlich die Grundidee mit den Elfen. Das Elfen unter Menschen leben und das ein Ort davon auch weiß. Außerdem gefiel mir die Sache mit dem gläsernen Sarg ausgesprochen gut. Leider funktionierte beides mit dieser Umsetzung für mich nicht so gut.

Parralelen: 2

Das konnte ich schon zu anderen Elfengeschichten stellen und da muss ich sagen, dass es hier schon so vor Klischees wimmelt. Böse Elfen, die unter uns leben. Mensch schützt sich vor ihnen mit Eisen und Knoten im Haar. Und auf gar keinen Fall darf man Handel mit ihnen schließen. Mit einer guten Umsetzung ist das alles machbar. Hier hätte ich mir manchmal mehr Individualiät gewünscht.

Rührung: 2

Am Anfang war sie vielleicht noch da, aber dann wurde es eher langweilig, belanglos oder nervig und unglaubwürdig.

Störfaktor: 2 –

Leider zu viel. Die Charaktere. Ich konnte sie oft nicht verstehen oder fand sie unglaubwürdig oder zu kindlich. Die Grausamkeit war auch etwas, was einfach too much war. Etwas weniger hätte dem Ende wirklich nicht geschadet. Die Elfenklischees waren auch einfach too much für mich mit der Umsetzung. Und natürlich nicht zu vergessen, das viele Potential, was verschenkt wurde.

Auflösung: 1 –

Die fand ich jetzt auch nicht so prickelnd. Ein bisschen zu verwirrend. Aber da hat mich auch alles nicht mehr wirklich interessiert.

Fazit: 2 –

Diese Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen. Weder von den Charakteren her noch von der Umsetzung und Idee her. Und gerade das fand ich schade, denn die Grundidee hat mir sehr gut gefallen. Leider gefiel mir aber auch außer diesem tollen Punkt kaum etwas. Die Geschichte war zu blass und kindlich gehalten.

Bewertung: 3/5 Punkte

Mein Rat an euch:

Schwierig. Erwartet nicht zu viel von den Charakteren. Die geben nicht viel her. Die Idee an sich ist super, aber erwartet am besten einfach auch nicht so viel davon. Es sei denn ihr seit Fan der Autorin.

Leseepmfehlung: 2,5/5 Punkten